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Urlaubstage-Rechner 2026 – Urlaubsanspruch & Resturlaub

Urlaubsanspruch berechnen, Resturlaub ermitteln und anteiligen Urlaub bei Eintritt oder Austritt berechnen. Mit gesetzlichem Mindesturlaub und Jahresübersicht.

Überblick

Was ist der Urlaubstage?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Urlaubstage-Rechner ermittelt Ihren gesetzlichen Mindesturlaub, den vertraglichen Gesamtanspruch und – bei Ein- oder Austritt im Jahr – den anteiligen Urlaubsanspruch. Außerdem zeigt er, wie viel Resturlaub Ihnen noch zusteht.

Berücksichtigt werden Beschäftigungsart (Vollzeit/Teilzeit), Arbeitstage pro Woche sowie Beginn und ggf. Ende des Arbeitsverhältnisses im laufenden Jahr.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Beschäftigungsart (Vollzeit/Teilzeit), Arbeitstage pro Woche, vertraglicher Urlaubsanspruch in Tagen. Optional: Eintritts- und/oder Austrittsdatum im laufenden Jahr, bereits genommene Urlaubstage.

Das Ergebnis zeigt den gesetzlichen Mindesturlaub, den (anteiligen) Gesamtanspruch und den Resturlaub sowie ggf. Hinweise zur anteiligen Berechnung.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Damit kannst du Ergebnis, Formelweg und Größenordnung schneller nachvollziehen.

Der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche, was 20 Arbeitstagen bei einer 5-Tage-Woche entspricht. Der Rechner skaliert den Mindesturlaub entsprechend deiner vereinbarten Arbeitstage pro Woche.

Der vertragliche Urlaub wird analog auf deine Arbeitswoche umgerechnet. Bei Ein- oder Austritt im laufenden Jahr wird der Anspruch zeitanteilig (pro vollem Beschäftigungsmonat) berechnet. Resturlaub = anteiliger Anspruch − bereits genommene Tage; ggf. wird markiert, ob die Berechnung anteilig gültig ist.

Hinweise

Wichtige Hinweise zur Nutzung

Diese Hinweise helfen bei Plausibilitätscheck, Einordnung und sicherer Anwendung der Ergebnisse.

Nutze den Rechner, um bei Jobwechsel, Elternzeit oder Teilzeitwechsel schnell zu prüfen, wie viele Urlaubstage dir zustehen. So kannst du besser mit Arbeitgeber oder Personalabteilung verhandeln und planst deine freie Zeit realistischer.

Beachte, dass Tarifverträge, Betriebsvereinbarungen und individuelle Arbeitsverträge von der gesetzlichen Mindestregelung abweichen können (z. B. höhere Urlaubsansprüche, Sonderregeln bei Langzeiterkrankung). Im Zweifel ist die schriftliche Vereinbarung in deinem Vertrag ausschlaggebend.

FAQ

Häufige Fragen zu Urlaubstage

Kurze Antworten auf typische Rückfragen, bevor du zur nächsten Seite springst.

Wie viele Urlaubstage stehen mir gesetzlich zu?

Der gesetzliche Mindesturlaub in Deutschland beträgt 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche, das entspricht 20 Arbeitstagen bei einer üblichen 5-Tage-Woche. Arbeiten Sie weniger Tage pro Woche, wird der Anspruch anteilig berechnet – zum Beispiel 16 Tage bei 4-Tage-Woche oder 12 Tage bei 3-Tage-Woche. Zusätzlich kann Ihr Arbeits- oder Tarifvertrag mehr Urlaub vorsehen, der über dem gesetzlichen Minimum liegt.

Wie berechnet man den anteiligen Urlaubsanspruch bei Eintritt?

Beginnen Sie ein Arbeitsverhältnis im laufenden Jahr, entsteht der Urlaubsanspruch zunächst anteilig für jeden vollen Beschäftigungsmonat. Üblich ist die Berechnung Jahresurlaub ÷ 12 × Anzahl der Beschäftigungsmonate ab Eintrittsmonat, wobei angefangene Monate oft zugunsten des Arbeitnehmers aufgerundet werden. Nach Ablauf der gesetzlichen Wartezeit von in der Regel sechs Monaten besteht häufig Anspruch auf den vollen (ggf. anteiligen) Jahresurlaub – Details regelt Ihr Vertrag.

Wie viele Urlaubstage habe ich bei Teilzeit mit 4 Tagen pro Woche?

Bei Teilzeit mit 4 Arbeitstagen pro Woche wird der Urlaubsanspruch proportional zur Vollzeit berechnet. Ausgehend vom gesetzlichen Mindesturlaub von 20 Tagen bei 5-Tage-Woche ergibt sich 4 ÷ 5 × 20 = 16 Urlaubstage pro Jahr. Haben Sie vertraglich z. B. 30 Tage bei Vollzeit, entspricht das bei 4 Tagen pro Woche 4 ÷ 5 × 30 = 24 Urlaubstagen – also mehr als der gesetzliche Mindestanspruch.

Verfällt Resturlaub, wenn er nicht genommen wird?

Grundsätzlich soll Urlaub im laufenden Kalenderjahr genommen werden; nicht genommene Tage können unter bestimmten Voraussetzungen ins Folgejahr übertragen werden. Gesetzlich verfällt der übertragene Urlaub in der Regel am 31. März des Folgejahres, wenn er bis dahin nicht genommen wurde – es sei denn, der Arbeitgeber hat seine Hinweispflichten verletzt oder es bestehen besondere Gründe wie lange Krankheit. Prüfen Sie immer auch Tarifvertrag, Betriebsvereinbarung und individuelle Vereinbarungen.

Wie berechnet man die Urlaubsabgeltung bei Kündigung?

Endet das Arbeitsverhältnis und kann verbleibender Urlaub nicht mehr als Freizeit gewährt werden, muss der Resturlaub in Geld abgegolten werden. In der Praxis wird dazu das durchschnittliche Arbeitsentgelt pro Arbeitstag ermittelt, meist auf Basis des letzten abgerechneten Zeitraums (z. B. der letzten 13 Wochen). Dieser Tagessatz wird mit den offenen Urlaubstagen multipliziert – unser Rechner liefert eine grobe Schätzung, ersetzt aber keine individuelle Lohnabrechnung.

Was ist die gesetzliche Wartezeit für den vollen Urlaubsanspruch?

Nach dem Bundesurlaubsgesetz entsteht der volle Urlaubsanspruch erstmals nach sechsmonatigem Bestehen des Arbeitsverhältnisses (Wartezeit). Vor Ablauf der Wartezeit erwerben Sie für jeden vollen Beschäftigungsmonat ein Zwölftel des Jahresurlaubs. Nach Ablauf der Wartezeit kann der volle (ggf. anteilige) Jahresurlaub gewährt werden; Einzelheiten zu Probezeit, Kündigungsfristen und Teilzeitregelungen finden sich im Arbeitsvertrag.

Wie viele zusätzliche Urlaubstage erhalten Schwerbehinderte?

Anerkannt schwerbehinderte Menschen mit einem Grad der Behinderung von mindestens 50 haben nach § 208 SGB IX Anspruch auf 5 zusätzliche Urlaubstage pro Jahr bei einer 5-Tage-Woche. Bei abweichender Arbeitszeitverteilung wird dieser Zusatzurlaub in der Praxis häufig entsprechend umgerechnet, damit die Zahl der freien Wochen vergleichbar bleibt. Der Zusatzurlaub kommt zum gesetzlichen und vertraglichen Urlaubsanspruch hinzu.

Kann der Arbeitgeber zu viel genommenen Urlaub zurückfordern?

Wird im Laufe des Jahres mehr Urlaub gewährt, als nach dem anteiligen Anspruch bis zum Austrittsdatum zusteht, kann der Arbeitgeber diesen Mehrurlaub grundsätzlich verrechnen oder zurückfordern – etwa durch Abzug vom letzten Gehalt. In vielen Fällen wird dies aber aus Praktikabilitätsgründen oder zugunsten des Arbeitnehmers nicht vollständig umgesetzt. Ob und in welcher Höhe eine Rückforderung zulässig ist, hängt von Vertrag, Tarifvertrag und der konkreten Rechtslage ab; im Zweifel sollten Sie arbeitsrechtliche Beratung in Anspruch nehmen.

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Quelle

Fachliche Einordnung und Aktualität

Quelle: Noch keine spezifische Quelle hinterlegt.

Fachlich aktualisiert: 2025-01-01

Wichtig

Haftungsausschluss für diesen Rechner

Die Ergebnisse dienen als Orientierung und sollten bei wichtigen Entscheidungen fachlich eingeordnet werden.

Die Ergebnisse dieses Rechners dienen ausschließlich der unverbindlichen Orientierung und ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Entscheidungen solltest du nicht allein auf Grundlage der berechneten Werte treffen.

Es wird keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Berechnungen übernommen. Wenn du eine verbindliche Einschätzung oder individuelle Beratung brauchst, wende dich bitte immer an eine:n qualifizierte:n Spezialist:in in diesem Fachgebiet.

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