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Gefühlte Temperatur aus Wind und Luftfeuchtigkeit berechnen

Wetter und KlimaStand Noch keine Bewertung
Berechnungsmethode
°C
Temperatureinheit
km/h
Wind-Einheit
Sonneneinstrahlung
Gefühlte Temperatur (Windchill)1,1 °CKeine unmittelbare Frostgefahr
Lufttemperatur5,0 °C
Temperaturunterschied−3,9 °C (kälter als tatsächlich)
Windgeschwindigkeit (Kontrollwert)20 km/h
Frostgefahr für HautKeine unmittelbare Frostgefahr
Bei 1,1 °C gefühlter Temperatur ist es kühl bis frisch – eine winddichte Jacke genügt in der Regel.

Temperatur-Grafik

-30 °C-10 °C0 °C10 °C20 °C30 °C40 °CTatsächlich 5,0 °CGefühlt 1,1 °C
Sehr kalt (unter −10 °C): hohes Risiko für Unterkühlung.
Kalt (−10 bis 5 °C): warme, winddichte Kleidung empfohlen.
Angenehm (15 bis 25 °C): Komfortbereich für viele Aktivitäten.
Warm (25 bis 32 °C): leichte Kleidung, viel trinken.
Sehr heiß (über 32–35 °C): Hitzestress möglich.

Die Skala reicht von sehr kalt (unten) bis sehr heiß (oben). „Tatsächlich“ ist die Lufttemperatur, „Gefühlt“ das Ergebnis der gewählten Methode.

Windchill-Wert (nur bei Kälte und Wind sinnvoll)1,1 °C
Hitzeindex-Wert (nur bei Hitze und hoher Feuchte sinnvoll)5,0 °C
Apparente Temperatur (kombiniert)1,1 °C

Windchill beschreibt, wie stark Wind die gefühlte Temperatur bei Kälte reduziert. Je niedriger die Lufttemperatur und je höher die Windgeschwindigkeit, desto stärker sinkt die gefühlte Temperatur unter den gemessenen Wert.

Hitzeindex fasst Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit zu einer gefühlten Temperatur bei Hitze zusammen. Hohe Feuchte erschwert das Schwitzen und steigert so die Hitzebelastung des Körpers – der Hitzeindex ordnet diese Belastung in Warnstufen ein.

Apparente Temperatur kombiniert Wind- und Feuchtigkeitseffekte für alle Temperaturbereiche. Sie verwendet je nach Situation Windchill, Hitzeindex oder eine erweiterte Steadman-Formel, so dass eine durchgehende Skala von sehr kalt bis sehr heiß entsteht.

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Kurzantwort

Ordnet Kälte-, Schwüle- und allgemeine Wetterbelastung über Windchill, Hitzeindex und apparente Temperatur ein.

Gefühlte Temperatur aus Lufttemperatur, Wind und Feuchte berechnen und direkt einordnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Gefühlte Temperatur Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wenn du nicht erst auswählen willst, ob heute eher Windchill, Schwüle oder allgemeiner Wetterstress wichtig ist, bist du beim Gefühlte-Temperatur-Rechner genau richtig. Er beantwortet die Suchintention hinter Fragen wie: Brauche ich für den Arbeitsweg mehr Schichten, ist Joggen noch sinnvoll oder kippt ein Sommertag bereits in belastende Hitze?

Statt nur einen Messwert anzuzeigen, ordnet die Seite ein, wie sich das Wetter für den Körper wirklich anfühlen kann. Was ist die gefühlte Temperatur?

Die gefühlte Temperatur ist die wahrgenommene Wärme oder Kälte, die der menschliche Körper durch das Zusammenspiel von Lufttemperatur, Windgeschwindigkeit und Luftfeuchtigkeit empfindet – sie kann deutlich von der gemessenen Temperatur abweichen.

Dahinter steht ein einfaches Prinzip: Die gefühlte Temperatur weicht von der gemessenen Lufttemperatur ab, weil Wind die warme Luftschicht an der Haut abträgt und damit kälter wirkt, während hohe Luftfeuchtigkeit die Schweißverdunstung bremst und Wärme schlechter abführbar macht.

Der Unterschied zwischen gemessener und gefühlter Temperatur kann je nach Wind und Feuchte mehr als 10 °C betragen. Regionale Vorhersagen der gefühlten Temperatur veröffentlicht der Deutsche Wetterdienst (DWD). Ab wann ist Windchill relevant?

Der Windchill-Effekt wird relevant unterhalb von +10 °C Lufttemperatur und ab einer Windgeschwindigkeit von mehr als 5 km/h.

Der Rechner verbindet deshalb die Lufttemperatur mit der Windgeschwindigkeit und der relativen Luftfeuchtigkeit; Windchill und Hitzeindex stehen als eigene Berechnungsmodi bereit, und im dritten Modus, der apparenten Temperatur, schaltet er automatisch zwischen der Windchill-Logik für Kälte, dem Hitzeindex für Schwüle und einer Übergangsformel um.

So bekommst du eine einzige Kennzahl, die den Abstand zwischen Thermometerwert und tatsächlicher Körperwahrnehmung sichtbar macht. Gefühlte Temperatur im Vergleich: Winter-Windchill vs. Sommer-Hitzeindex

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt je nach Modus drei bis vier von sechs Angaben: Berechnungsmodus (Windchill, Hitzeindex oder Apparente Temperatur), Lufttemperatur (in °C), Windgeschwindigkeit, Windeinheit (km/h, m/s oder Beaufort), Relative Luftfeuchtigkeit (in Prozent) und Sonneneinfluss (Abstufung je nach Modus). Für winterliche Situationen ist der Wind meist der entscheidende Zusatzfaktor, für schwüle Wärme die relative Luftfeuchte.

Nutze nach Möglichkeit Werte für denselben Ort und denselben Zeitpunkt, damit der Vergleich belastbar bleibt.

Wer nur die Temperatur kennt, erhält zwar eine grobe Einordnung, verpasst aber oft genau den Effekt, der das Wetter unangenehm oder riskant macht.

Im Rechner wählst du zunächst den Berechnungsmodus – Windchill für Kälte, Hitzeindex für Schwüle oder die apparente Temperatur als Zwischenbereich –, gibst die Windgeschwindigkeit wahlweise in km/h, m/s oder Beaufort ein und ergänzt bei Bedarf die Sonneneinstrahlung – je nach Modus als Abstufung von bewölkt bis sonnig, von kein bis stark oder als Wahl zwischen Schatten und Sonne –, weil direkte Sonne die gefühlte Wärme zusätzlich anhebt.

Das Feld Sonneneinfluss schlägt zuletzt einen Zuschlag auf das Ergebnis auf, und zwar je nach Reiter unterschiedlich: Im Windchill-Modus stehen „leicht“ und „sonnig“ für +2 beziehungsweise +4 K, im apparente-Modus „leicht“, „mäßig“ und „stark“ für +1, +2 und +4 K.

Die Einstellung „bewölkt“ oder „kein“ lässt den Wert unangetastet. Wähle hier ehrlich, ob du tatsächlich in der prallen Sonne stehst — im Schatten gemessene Wetterdaten sind bereits der Normalfall.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Berechnung: Die Seite hält für jede Wetterlage die passende Methode bereit und wählt sie im Modus der apparenten Temperatur automatisch. Bei Kälte dominiert die Windchill-Logik (NOAA/JAG-TI-Formel, gültig unter +10 °C, Wind > 5 km/h), bei heiß-feuchten Bedingungen der Hitzeindex (Rothfusz-Regression, NOAA/NWS) und in Übergangsbereichen eine apparente Einordnung, damit kein Sommer- oder Wintermodell künstlich erzwungen wird.

Wie berechnet man die gefühlte Temperatur? Bei Kälte und Wind gilt: gefühlte Temperatur = 13,12 + 0,6215 × T − 11,37 × v^0,16 + 0,3965 × T × v^0,16 (T = Lufttemperatur in °C, v = Windgeschwindigkeit in km/h).

Konkret: Bei −10 °C und 30 km/h Wind fühlt es sich an wie −20 °C – die gefühlte Kälte ist also doppelt so stark wie die gemessene. Bei Schwüle dagegen steigt der Hitzeindex: 32 °C mit 60 % Luftfeuchte ergeben eine gefühlte Temperatur von rund 37 °C.

Genau dieser Vergleich macht den Mehrwert gegenüber dem bloßen Thermometer aus.

Die dritte Methode, die Steadman-Näherung des apparente-Modus, rechnet spürbar anders als die beiden übrigen: gefühlte Temperatur = T + 0,33 · e − 0,7 · v − 4, wobei e der Wasserdampfdruck in hPa und v die Windgeschwindigkeit in m/s ist.

Sie kombiniert Feuchte- und Windwirkung additiv und deckt damit genau den Bereich ab, in dem weder Windchill noch Hitzeindex definiert sind.

Auf jede der drei Methoden legt der Rechner anschließend einen Sonnenzuschlag: im Windchill-Modus +2 K bei leichter und +4 K bei voller Sonne, im apparente-Modus +1, +2 oder +4 K je nach Stufe.

Beim Hitzeindex sind es +8,3 K — das entspricht den 15 °F, die die NOAA als Obergrenze für direkte Sonneneinstrahlung nennt, umgerechnet als reine Temperaturdifferenz. Gemessene vs. gefühlte Temperatur – bis zu 10 °C Unterschied

Nachschlagen

Gefühlte Temperatur: Formelübersicht und Empfindungsstufen

Je nach Wetterbedingung wird die gefühlte Temperatur mit unterschiedlichen Formeln berechnet – Windchill bei Kälte, Hitzeindex bei Wärme und Feuchte.

Übersicht der Formeln für gefühlte Temperatur nach Bedingung sowie Stufentabelle der Wärmeempfindung
Bedingung / StufeFormel / BereichGültigkeitsbereichEmpfindung
WindchillNOAA 2001< 10 °C, Wind > 5 km/hKalt bis sehr kalt
HitzeindexNOAA 2011> 27 °C, rel. Feuchte > 40 %Warm bis sehr heiß
Apparente TemperaturSteadmanalle Temperaturbereichekombiniert Wind und Feuchte
StandardtemperaturLufttemperatur (keine Korrektur)10–27 °C, rF < 40 %, Wind < 5 km/hNeutral
unter -10 °C–< -10 °CSehr kalt
-10 bis 0 °C–-10 bis 0 °CKalt
0 bis 10 °C–0 bis 10 °CKühl
10 bis 20 °C–10 bis 20 °CAngenehm kühl
20 bis 25 °C–20 bis 25 °CAngenehm
25 bis 32 °C–25 bis 32 °CWarm
32 bis 40 °C–32 bis 40 °CHeiß
über 40 °C–> 40 °C (gefühlt)Schwül / Extrem heiß

Quelle: NOAA (Windchill 2001, Hitzeindex 2011), DWD. Die Grenzen der Stufentabelle sind Richtwerte – individuelle Empfindung variiert je nach Gesundheitszustand, Kleidung und Aufenthaltsdauer.

Windchill-Tabelle: gefühlte Temperatur nach Lufttemperatur und Wind

So verändert Wind die gefühlte Temperatur bei unterschiedlicher Lufttemperatur – berechnet nach der JAG/TI-Windchill-Formel (NOAA/Environment Canada), gültig unterhalb von 10 °C und ab 4,8 km/h Wind.

Windchill in °C nach Lufttemperatur (Zeilen) und Windgeschwindigkeit (Spalten)
Lufttemperatur10 km/h20 km/h30 km/h40 km/h60 km/h
0 °C−3 °C−5 °C−6 °C−7 °C−9 °C
−5 °C−9 °C−12 °C−13 °C−14 °C−16 °C
−10 °C−15 °C−18 °C−20 °C−21 °C−23 °C
−15 °C−21 °C−24 °C−26 °C−27 °C−30 °C
−20 °C−27 °C−30 °C−33 °C−34 °C−36 °C
−25 °C−33 °C−37 °C−39 °C−41 °C−43 °C

Quelle: JAG/TI-Windchill-Formel (NOAA, Environment and Climate Change Canada, 2001). Werte gerundet auf ganze Grad Celsius, ohne Sonnenzuschlag. Ab etwa −27 °C Windchill steigt laut NOAA/Environment-Canada-Windchill-Chart das Erfrierungsrisiko bei längerer Exposition auf ungeschützter Haut.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Gefühlte Temperatur Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was sagt die gefühlte Temperatur über die tatsächliche Körperbelastung aus?

Sie beziffert, wie stark Wind und Luftfeuchtigkeit die reine Lufttemperatur für die Haut verändern, und macht damit einen Unterschied sichtbar, der ohne Rechner leicht übersehen wird.

Kalter Wind trägt die körpereigene Wärmeschicht schneller ab, als das Thermometer zeigt, während feuchtwarme Luft das Schwitzen bremst und die Belastung zusätzlich erhöht.

In beiden Richtungen kann die Abweichung von der gemessenen Lufttemperatur laut Deutschem Wetterdienst mehr als 10 Grad Celsius betragen.

Der Rechner ordnet den eingegebenen Wert deshalb automatisch einem von drei Modellen zu: Windchill unterhalb von 10 Grad Celsius mit Wind, Hitzeindex oberhalb von 27 Grad Celsius mit hoher Feuchte, dazwischen die apparente Temperatur nach Steadman.

International taucht dieselbe Kennzahl unter Namen wie "feels like temperature" oder "real feel" auf.

Konkretes Beispiel: Bei minus 10 Grad Celsius und 30 km/h Wind meldet der Rechner einen Windchill von rund minus 20 Grad Celsius – doppelt so kalt, wie das Thermometer allein vermuten lässt.

Was ist der Unterschied zwischen der gemessenen und der gefühlten Temperatur?

Die gemessene Lufttemperatur ist ein reiner Thermometerwert; die gefühlte Temperatur rechnet zusätzlich Wind und relative Luftfeuchtigkeit ein und zeigt, wie diese Werte auf der Haut ankommen.

Ein Thermometer registriert weder Windzug noch Schwüle, deshalb kann derselbe Messwert je nach Wetterlage ganz unterschiedlich wirken.

Bei 0 Grad Celsius Lufttemperatur und 30 km/h Wind berechnet der Rechner zum Beispiel einen Windchill von rund minus 6,5 Grad Celsius: Die gefühlte Temperatur liegt damit 6,5 Grad unter dem Messwert, weil der Wind die warme Luftschicht direkt an der Haut abträgt.

Bei Wärme dreht sich der Effekt um: 30 Grad Celsius und 60 Prozent relative Feuchte ergeben einen Hitzeindex von rund 32,8 Grad Celsius, weil Schweiß bei hoher Feuchte schlechter verdunstet.

Für Kleidungswahl, Sport und Arbeitsschutz ist deshalb immer der gefühlte, nicht der gemessene Wert die verlässlichere Grundlage.

Wie wird die gefühlte Temperatur berechnet?

Über drei unterschiedliche Formeln, je nachdem, welche Wetterlage vorliegt: die NOAA-Windchill-Gleichung bei Kälte und Wind, die NOAA-Hitzeindex-Regression bei Wärme und hoher Feuchte, sonst die apparente Temperatur nach Steadman.

Die Windchill-Formel lautet 13,12 + 0,6215 × T − 11,37 × v^0,16 + 0,3965 × T × v^0,16, wobei T die Lufttemperatur in Grad Celsius und v die Windgeschwindigkeit in km/h ist; sie gilt nur unterhalb von 10 Grad Celsius bei mehr als 4,8 km/h Wind.

Der Hitzeindex nutzt die Rothfusz-Regression des amerikanischen Wetterdienstes NWS und wird ab rund 27 Grad Celsius mit ausreichender Feuchte relevant.

Konkret ergibt sich bei minus 10 Grad Celsius und 40 km/h Wind ein Windchill von rund minus 21 Grad Celsius, bei 32 Grad Celsius und 65 Prozent Feuchte ein Hitzeindex von rund 39 Grad Celsius.

Außerhalb dieser Bereiche gibt der Windchill-Modus unverändert die Lufttemperatur zurück, weil die Formel dort keine sinnvollen Werte liefert.

Warum kann die gefühlte Temperatur höher sein als die gemessene Temperatur?

Weil hohe Luftfeuchtigkeit bei Wärme die Schweißverdunstung behindert: Der Körper kann überschüssige Wärme dann schlechter abgeben, und die gefühlte Belastung steigt über den reinen Thermometerwert.

Der Hitzeindex bildet genau diesen Effekt ab, indem er Lufttemperatur und relative Luftfeuchtigkeit ab etwa 27 Grad Celsius zu einem gemeinsamen Wert verrechnet.

Wie stark die Feuchte den Unterschied treibt, zeigt ein direkter Vergleich bei gleicher Lufttemperatur: 35 Grad Celsius bei 30 Prozent relativer Feuchte ergeben im Rechner einen Hitzeindex von rund 34,7 Grad Celsius, also fast keine Abweichung.

Dieselben 35 Grad Celsius bei 90 Prozent Feuchte steigen dagegen auf rund 63,7 Grad Celsius – ein Unterschied von fast 29 Grad, der laut NWS als extreme Hitzegefahr mit akutem Handlungsbedarf gilt.

Deshalb lohnt sich bei schwülen Wetterlagen immer der Blick auf den Hitzeindex statt nur auf die Lufttemperatur, bevor Sie Sport, Arbeit oder Veranstaltungen im Freien einplanen.

Was ist der Windchill-Effekt, und wie stark kühlt er die Haut ab?

Der Windchill-Effekt beschreibt, wie stark Wind die warme Luftschicht direkt an der Haut abträgt und dadurch die gefühlte Temperatur unter die gemessene Lufttemperatur drückt.

Physikalisch verstärkt jede zusätzliche Windgeschwindigkeit den Wärmeverlust, allerdings mit abnehmender Wirkung: Die JAG/TI-Formel führt die Windgeschwindigkeit mit der Potenz 0,16 ein, sodass der Effekt bei sehr hohem Wind langsamer weiterwächst als am Anfang.

Bei minus 10 Grad Celsius zeigt der Rechner bei 30 km/h Wind einen Windchill von rund minus 20 Grad Celsius, bei 60 km/h sinkt der Wert nur noch auf rund minus 23 Grad Celsius – drei weitere Grad statt einer Verdopplung.

Relevant wird der Effekt laut NOAA und Environment Canada erst unterhalb von 10 Grad Celsius und ab etwa 4,8 km/h Wind; außerhalb dieses Bereichs liefert die Formel keine sinnvollen Werte mehr.

Für die reine Kältewirkung mit zusätzlicher Erfrierungsrisiko-Tabelle bietet der spezialisierte Windchill-Rechner mehr Tiefe.

Wie stark erhöht direkte Sonneneinstrahlung die gefühlte Temperatur im Rechner?

Je nach gewähltem Modus schlägt der Rechner einen festen Sonnenzuschlag auf das Ergebnis auf, weil direkte Sonne die gefühlte Wärme zusätzlich zur Luft erhöht.

Im Windchill-Modus sind das plus 2 Grad Celsius bei leichter und plus 4 Grad Celsius bei voller Sonneneinstrahlung, im Modus der apparenten Temperatur plus 1, plus 2 oder plus 4 Grad Celsius je nach gewählter Stufe.

Beim Hitzeindex ist der Aufschlag mit plus 8,3 Grad Celsius am größten: Das entspricht den 15 Grad Fahrenheit, die die NOAA als Obergrenze für direkte Sonneneinstrahlung im Vergleich zum Schatten nennt, umgerechnet als reine Temperaturdifferenz.

Wählen Sie deshalb ehrlich, ob Sie sich tatsächlich in praller Sonne oder im Schatten befinden, denn im Schatten gemessene Wetterdaten sind der Normalfall und brauchen keinen Zuschlag.

Bei 32 Grad Celsius und 65 Prozent Feuchte steigt der Hitzeindex in der Sonne damit von rund 38,7 auf rund 47 Grad Celsius.

Warum wirkt hohe Luftfeuchtigkeit bei Hitze so viel belastender als trockene Luft?

Weil der Körper Wärme vor allem durch Schweißverdunstung abgibt, und diese bei hoher relativer Luftfeuchtigkeit deutlich langsamer funktioniert: Die Haut bleibt feucht, ohne wirksam zu kühlen, und die gefühlte Belastung steigt über den reinen Temperaturwert.

Der Hitzeindex verrechnet deshalb Lufttemperatur und relative Feuchtigkeit gemeinsam, sobald es warm genug wird.

Der Unterschied lässt sich direkt gegenüberstellen: 28 Grad Celsius bei 40 Prozent relativer Feuchte ergeben im Rechner rund 27,7 Grad Celsius gefühlte Temperatur, kaum eine Abweichung vom Messwert.

Bei 85 Prozent Feuchte und derselben Lufttemperatur steigt der Wert dagegen auf rund 32,9 Grad Celsius, knapp 5 Grad mehr, weil die feuchte Luft die Verdunstungskühlung fast vollständig blockiert.

Schon dieser moderate Unterschied reicht aus, um bei körperlicher Arbeit im Freien zusätzliche Trinkpausen und Schattenphasen einzuplanen.

Wind spielt beim Hitzeindex dagegen keine Rolle: Anders als beim Windchill fließt die Windgeschwindigkeit nicht in die Formel ein, weshalb an schwülen Tagen allein die Luftfeuchtigkeit über die zusätzliche Belastung entscheidet.

Zeigt der Rechner auch die aktuelle gefühlte Temperatur von heute an?

Nein, der Rechner berechnet keinen Live-Wert für heute, sondern genau die Zahlen, die Sie selbst eingeben – für die tagesaktuelle gefühlte Temperatur an Ihrem Standort liefern Wetterdienste wie der Deutsche Wetterdienst laufend aktualisierte Werte.

Der Rechner ist dafür gedacht, solche Vorhersagewerte nachzuvollziehen oder eigene Messungen einzuordnen, bevor Sie losgehen.

Tragen Sie zum Beispiel die heutige Vorhersage von 5 Grad Celsius Lufttemperatur und 20 km/h Wind ein, ergibt sich ein Windchill von rund 1,1 Grad Celsius – gut 4 Grad kälter, als das Thermometer allein zeigt.

An besonders windigen oder schwülen Tagen kann der Unterschied laut DWD sogar mehr als 10 Grad Celsius betragen.

So prüfen Sie mit den heutigen Vorhersagewerten direkt, ob eine zusätzliche Jacke oder eine Trinkpause sinnvoll ist, statt sich allein auf die gemessene Lufttemperatur zu verlassen.

Da sich Wind und Feuchte im Tagesverlauf oft deutlich ändern, lohnt sich ein erneuter Blick in den Rechner vor Abfahrt oder Feierabend, statt sich auf einen einmal berechneten Morgenwert zu verlassen.

Was ist der Unterschied zwischen Windchill und Hitzeindex im Rechner?

Windchill beschreibt die Kältewirkung von Wind, Hitzeindex die Wärmewirkung von Luftfeuchtigkeit – beide Modi sind für entgegengesetzte Wetterlagen gebaut und liefern außerhalb ihres Gültigkeitsbereichs keinen verlässlichen Wert.

Der Windchill-Modus gilt unterhalb von 10 Grad Celsius bei mehr als 4,8 km/h Wind und nutzt die JAG/TI-Formel von NOAA und Environment Canada; außerhalb davon gibt er die Lufttemperatur unverändert zurück, etwa bei 25 Grad Celsius und 20 km/h Wind bleibt es bei 25 Grad Celsius.

Der Hitzeindex-Modus gilt oberhalb von etwa 27 Grad Celsius mit ausreichender Luftfeuchtigkeit und nutzt die Rothfusz-Regression des amerikanischen Wetterdienstes NWS; er prüft die Gültigkeit nicht selbst, weshalb Sie ihn nur bei warmen Bedingungen ablesen sollten.

Sind Sie unsicher, welches Modell passt, wechselt der Modus apparente Temperatur automatisch zwischen Windchill, Hitzeindex und der Steadman-Formel für Übergangslagen.

Beide Einzelmodi ergänzen sich damit, decken aber nie sinnvoll dieselbe Wetterlage gleichzeitig ab – Windchill bei Kälte und Wind, Hitzeindex bei Wärme und Feuchte.

Welche Rolle spielt die Luftfeuchtigkeit in der Tabelle für gefühlte Temperatur?

Sie entscheidet mit, wie weit sich der gefühlte Wert bei Wärme vom Thermometerwert entfernt, während bei Kälte vor allem der Wind zählt.

In der Tabelle auf dieser Seite ordnen die Feuchte-Angaben deshalb ein, ab wann der Hitzeindex greift: Ab etwa 27 Grad Celsius Lufttemperatur und mehr als 40 Prozent relativer Feuchte weicht der gefühlte Wert spürbar nach oben ab.

Bei 30 Grad Celsius und 60 Prozent Feuchte zeigt der Rechner zum Beispiel einen Hitzeindex von rund 32,8 Grad Celsius, bei 20 Grad Celsius, 10 km/h Wind und derselben Feuchte über die apparente Temperatur dagegen nur rund 18,7 Grad Celsius – dort dominiert noch die milde Grundtemperatur.

Lesen Sie die Tabelle deshalb immer zusammen mit der Lufttemperatur: Dieselbe Feuchte wirkt bei 20 Grad Celsius kaum, bei 30 Grad Celsius bereits spürbar und bei höheren Werten stark auf die gefühlte Temperatur.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wenn du 0 °C und 30 km/h Wind eingibst, zeigt das Ergebnis: gefühlte Temperatur −6,5 °C. Das bedeutet fachlich: Was nach milder Winterkälte aussieht, fühlt sich für exponierte Haut wie deutlicher Frost an – Handschuhe und Mütze sind keine Übervorsicht, sondern angemessen.

Erhöhe dann die Temperatur auf 32 °C und gib 65 % Luftfeuchtigkeit ein: Die gefühlte Temperatur steigt auf rund 39 °C – damit erkennst du sofort, ob ein Sommertag für körperliche Arbeit im Freien noch vertretbar ist.

Für tiefere Einordnung: Wie hoch der Taupunkt ist, zeigt, ab wann Schwüle droht; die Windstärke in Beaufort hilft, Windgeschwindigkeiten aus Wetterberichten einzuschätzen. Der spezifische Windchill-Rechner liefert die genaue Kältewirkung bei Wind, der Hitzeindex-Rechner die Belastung bei Schwüle.

Achte bei der Auswahl darauf, dass der Rechner im Modus apparente Temperatur unterhalb von 10 °C und ab etwa 5 km/h Wind automatisch die Windchill-Logik nutzt und erst ab 27 °C bei mindestens 40 % Luftfeuchte in den Hitzeindex wechselt – dazwischen liefert die Steadman-Formel die passende Einordnung, sodass kein Sommer- oder Wintermodell künstlich erzwungen wird.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Tom will an einem klaren Wintermorgen mit dem Rad zur Arbeit und prüft mit dem Gefühlte-Temperatur-Rechner, ob seine normale Jacke reicht. Das Thermometer zeigt 0 °C Lufttemperatur, dazu kommt eine Windgeschwindigkeit von 30 km/h.

Rechenweg: Weil es kalt und windig ist, schaltet die Seite auf die Windchill-Logik um; der Wind trägt die warme Luftschicht an der Haut ab, sodass aus 0 °C eine gefühlte Temperatur von rund −6,5 °C wird.

Ergebnis: Die gefühlte Temperatur liegt damit etwa 6,5 °C unter dem abgelesenen Wert, weshalb Tom zusätzlich Handschuhe und Mütze einpackt.

Am Nachmittag bei einer Sommertour gibt er stattdessen 32 °C und 65 % relative Luftfeuchtigkeit ein: Jetzt greift der Hitzeindex, die schlechte Schweißverdunstung treibt die gefühlte Temperatur auf rund 39 °C, und Tom verschiebt die anstrengende Strecke in die kühleren Abendstunden.

Derselbe Rechner liefert also je nach Lage zwei völlig unterschiedliche Körperwahrnehmungen aus dem reinen Thermometerwert.

Besonders wichtig ist der Windchill-Effekt für Fahrradfahrer und Motorradfahrer: Wer mit dem Rad bei −3 °C Lufttemperatur und nur 5 km/h Gegenwind mit 25 km/h fährt, erzeugt durch die Eigengeschwindigkeit einen effektiven Wind von rund 30 km/h – das ergibt eine gefühlte Temperatur von etwa −10 °C, obwohl das Thermometer noch glimpflich wirkt.

Motorradfahrer bei 80 km/h spüren selbst bei 5 °C Lufttemperatur und Windstille eine gefühlte Kälte von rund −3 °C; sinkt die Lufttemperatur unter den Gefrierpunkt oder steigt das Tempo weiter, fällt der Wert schnell in den zweistelligen Minusbereich, sodass winddichte Kleidung und Handschuhheizung dann keine Luxus-, sondern Sicherheitsausrüstung sind. Radpendler Tom: Winter 0 °C fuehlt sich wie −6,5 °C an, Sommer 32 °C wie 39 °C

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der erste typische Fehler ist das blinde Vertrauen auf den Thermometerwert, also das Ignorieren, dass Wind und relative Luftfeuchtigkeit die gefühlte Temperatur deutlich von der gemessenen Lufttemperatur abrücken lassen. Der zweite Fehler ist das Vermischen von Wetterdaten aus unterschiedlichen Orten oder Zeiten, etwa die Temperatur vom Stadtrand mit der Windgeschwindigkeit aus den Bergen, wodurch die Körperwahrnehmung falsch eingeordnet wird.

Der dritte Fehler ist das Gleichsetzen von Sommer- und Wintereffekten: Bei Kälte zählt vor allem die Windchill-Wirkung des Windes, bei Schwüle dagegen der Hitzeindex aus hoher Luftfeuchte, und beides darf nicht über denselben Kamm geschoren werden.

Ebenso problematisch ist die Annahme, dass Sonne, Feuchte und Wind immer gleichzeitig gleich wichtig sind. Genau deshalb trennt die Seite die Situationen methodisch, statt überall dieselbe Formel zu verwenden.

Der teuerste Fehler ist jedoch, den falschen Reiter stehen zu lassen.

Der Windchill-Reiter prüft die Gültigkeit seiner Formel selbst und gibt außerhalb ihres Bereichs unverändert die Lufttemperatur zurück: Bei 25 °C und 20 km/h Wind zeigt er deshalb weiterhin 25 °C, bei 30 °C und 10 km/h weiterhin 30 °C, weil die JAG/TI-Formel nur bis +10 °C definiert ist.

Der Hitzeindex-Reiter prüft diese Gültigkeit dagegen nicht und rechnet auch bei kühleren Temperaturen einfach weiter: Bei 20 °C und 60 % zeigt er eine gefühlte Temperatur von 24,5 °C, obwohl die Rothfusz-Regression erst ab rund 26,7 °C trägt — bei noch niedrigeren Temperaturen wächst dieser Formelfehler weiter und liefert zunehmend unbrauchbare Werte.

Wähle den Hitzeindex-Reiter deshalb nur bei Temperaturen ab etwa 27 °C, oder nimm gleich den apparente-Modus, der die Methode selbst umschaltet.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Gefühlte-Temperatur-Rechner kombiniert Thermometerwert, Wind und Luftfeuchtigkeit zur tatsächlichen Körperwahrnehmung und wechselt automatisch zwischen Windchill-Logik bei Kälte und Hitzeindex bei schwüler Wärme, damit du vor Arbeitsweg, Sport oder Außenaufenthalt belastbarere Entscheidungen triffst als nur mit dem nackten Thermometerwert.

Gib deine Wetterdaten für morgen früh ein und entscheide, ob Kleidungswahl, Startzeit oder Belastungsintensität angepasst werden müssen. Je nach Jahreszeit vertiefen das der Hitzeindex-Rechner bei Schwüle und der Windchill-Rechner bei Kälte und Wind.

Den Taupunkt als Schwüle-Indikator berechnest du mit dem Taupunkt-Rechner, Windstärken aus Wetterberichten ordnet der Beaufort-Rechner ein, und für die Behaglichkeit an Arbeitsplatz oder Terrasse gibt der Thermischer-Komfort-Rechner eine PMV-Einordnung.

Bist du dir bei der Methodenwahl unsicher, ist der apparente-Modus die sichere Voreinstellung: Nur er prüft die Bedingungen selbst und wechselt unterhalb von 10 °C bei mindestens 5 km/h zur Windchill-Logik, ab 27 °C und 40 % Feuchte zum Hitzeindex und dazwischen zur Steadman-Formel.

Bei 5 °C und 20 km/h nennt er 1,1 °C, bei 20 °C und 10 km/h dagegen 18,7 °C über Steadman.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Gefühlte Temperatur (Windchill): -20,8 °C | Frostgefahr für Haut: Frostgefahr bei längerem Aufenthalt

Winterlicher Arbeitsweg mit dem Fahrrad (Windchill)

Berechnungsmethode
Windchill (Kälte)
Lufttemperatur
-10 °C
Temperatureinheit
°C
Windgeschwindigkeit
40 km/h

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Gefühlte Temperatur (Hitzeindex): 38,7 °C | Hitzestress-Warnstufe: Erhöhtes Hitzestressrisiko

Schwüler Sommertag im Büro (Hitzeindex)

Berechnungsmethode
Hitzeindex (Wärme)
Lufttemperatur
32 °C
Temperatureinheit
°C
Relative Luftfeuchtigkeit
65 %

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Apparente Temperatur: 10,9 °C | Berechnungsmethode: Im mittleren Temperaturbereich werden Wind- und Feuchtigkeitseffekte kombiniert (Steadman-Formel). | Komfort-Einordnung: Kühl bis frisch

Wanderung im Frühling (Apparente Temperatur)

Berechnungsmethode
Apparente Temperatur (allgemein)
Lufttemperatur
15 °C
Temperatureinheit
°C
Windgeschwindigkeit
25 km/h

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Gefühlte Temperatur (Hitzeindex): 63,7 °C | Hitzestress-Warnstufe: Extremes Hitzestressrisiko

Extreme Hitzewelle am Nachmittag (Hitzeindex)

Berechnungsmethode
Hitzeindex (Wärme)
Lufttemperatur
35 °C
Temperatureinheit
°C
Relative Luftfeuchtigkeit
90 %

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Gefühlte Temperatur (Windchill): -15,5 °C | Frostgefahr für Haut: Frostgefahr bei längerem Aufenthalt

Sturmböen im Winter mit tiefstehender Sonne (Windchill mit Sonnenzuschlag)

Berechnungsmethode
Windchill (Kälte)
Lufttemperatur
-10 °C
Temperatureinheit
°C
Windgeschwindigkeit
30 km/h

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Apparente Temperatur: 16,4 °C | Komfort-Einordnung: Angenehm

Milder Herbsttag ohne Wind (Apparente Temperatur)

Berechnungsmethode
Apparente Temperatur (allgemein)
Lufttemperatur
18 °C
Temperatureinheit
°C
Windgeschwindigkeit
5 km/h

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

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Feuchtkugel-RechnerFeuchtkugeltemperatur berechnen und daraus Luftfeuchtigkeit, Taupunkt und Kühlgrenztemperatur ermitteln – mit Psychrometer-Ansatz.Gewitterentfernung-RechnerAbstand eines Gewitters aus Blitz und Donner berechnen – mit Timer und Sicherheitseinordnung.Luftfeuchtigkeit-UmrechnerRelative in absolute Luftfeuchtigkeit und umgekehrt umrechnen – inklusive Sättigungsdampfdruck und maximal möglicher Feuchte.Absolute LuftfeuchtigkeitAbsolute Luftfeuchtigkeit, Taupunkt und Sättigungsabstand aus Temperatur und relativer Feuchte berechnen – inkl. Erklärung trockener Heizungsluft.UV-Index & HautschutzzeitUV-Index, Eigenschutzzeit und Schutzzeit mit LSF für verschiedene Hauttypen und Aktivitäten berechnen.Tornado-Windgeschwindigkeits-RechnerWindgeschwindigkeit auf der Erweiterten Fujita-Skala (EF0 bis EF5) einordnen und typische Schaeden sowie Verhaltensempfehlungen bei Tornadostaerke erhalten.Bremsweg-Reaktionsweg-RechnerReaktionsweg, Bremsweg und Anhalteweg bei Geschwindigkeit und Straßenbedingungen – Sicherheitsrechner für Fahrer.Fahrtenbuch-RechnerPrivatanteil und geldwerten Vorteil beim Fahrtenbuch vs. 1-%-Regelung vergleichen.Schimmelrisiko-RechnerSchimmelrisiko aus Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und optionaler Wandtemperatur berechnen – mit kritischer Wandtemperatur und Lueftungsempfehlung.Schneefall-RechnerSchneehoehe in Wasseraequivalent umrechnen und Schneelast berechnen: Gewicht pro Quadratmeter sowie Gesamtgewicht für eine Flaeche nach Schneeart.Windrichtungs-UmrechnerWindrichtungen zwischen Gradangaben und Himmelsrichtungen umrechnen – mit Richtungssektor und Beschreibung, woher der Wind kommt.Windenergie-Ertrag-RechnerTheoretische Leistung und Jahresertrag einer kleinen Windkraftanlage aus Rotordurchmesser, Windgeschwindigkeit und Wirkungsgrad berechnen.Verdunstungskühlungs-RechnerKühleffekt der Verdunstung berechnen: erreichbare Abkühlung und Feuchtkugeltemperatur aus Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wirkungsgrad.Sauna-Aufguss-RechnerAufgussmenge, Temperaturabfall und resultierende Luftfeuchtigkeit für die Sauna berechnen – inklusive Empfehlung je nach Intensitaet.RegenmengeRegenhöhe, Liter pro Quadratmeter und Gesamtregenmenge auf einer Fläche umrechnen – inklusive Einordnung der Intensität.

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  • Zwei Beispiele: 0 °C gemessen fühlt sich bei 30 km/h Wind wie −6,5 °C an; 32 °C gemessen fühlt sich bei 65 % Feuchte wie 39 °C an. Bis zu 10 °C Unterschied möglich.

    Gemessene vs. gefühlte Temperatur

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           alt="Zwei Beispiele: 0 °C gemessen fühlt sich bei 30 km/h Wind wie −6,5 °C an; 32 °C gemessen fühlt sich bei 65 % Feuchte wie 39 °C an. Bis zu 10 °C Unterschied möglich."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner">Gemessene vs. gefühlte Temperatur auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner
  • Split-Ansicht Winter-Windchill und Sommer-Hitzeindex für Radpendler Tom mit Kleidungsentscheidung

    Radpendler Tom: Winter 0 °C fühlt sich wie −6,5 °C an, Sommer 32 °C wie 39 °C

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           alt="Split-Ansicht Winter-Windchill und Sommer-Hitzeindex für Radpendler Tom mit Kleidungsentscheidung"
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner">Radpendler Tom: Winter 0 °C fühlt sich wie −6,5 °C an, Sommer 32 °C wie 39 °C auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner
  • Gegenüberstellung: Im Winter senkt Windchill die gefühlte Temperatur (−5 °C + Wind = −13 °C), im Sommer erhöht der Hitzeindex sie (32 °C + Feuchte = 39 °C).

    Gefühlte Temperatur: Winter vs. Sommer

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           alt="Gegenüberstellung: Im Winter senkt Windchill die gefühlte Temperatur (−5 °C + Wind = −13 °C), im Sommer erhöht der Hitzeindex sie (32 °C + Feuchte = 39 °C)."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner">Gefühlte Temperatur: Winter vs. Sommer auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner
  • Infografik: Gefühlte Temperatur: Einflussfaktoren, WIND (KÜHLT), Windchill-Effekt, 5 km/h → −1 °C gefühlt, 20 km/h → −5 °C gefühlt, 40 km/h → −8 °C gefühlt, (bei 10 °C Lufttemperatur), Wärmeabgabe durch Konvektion

    Gefuehlte Temperatur-Rechner Faktoren

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           alt="Infografik: Gefühlte Temperatur: Einflussfaktoren, WIND (KÜHLT), Windchill-Effekt, 5 km/h → −1 °C gefühlt, 20 km/h → −5 °C gefühlt, 40 km/h → −8 °C gefühlt, (bei 10 °C Lufttemperatur), Wärmeabgabe durch Konvektion"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner">Gefuehlte Temperatur-Rechner Faktoren auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner
  • Infografik: Gefühlte Temperatur: Behaglichkeit und Risiken, UTCI-BEREICH — BELASTUNG — SYMPTOME — MASSNAHMEN, unter −27 °C, Extreme Kälte, Erfrierung in 5 min, Nicht ins Freie!, −27 bis −13 °C, Starke Kälte

    Gefuehlte Temperatur-Rechner Skala

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           alt="Infografik: Gefühlte Temperatur: Behaglichkeit und Risiken, UTCI-BEREICH — BELASTUNG — SYMPTOME — MASSNAHMEN, unter −27 °C, Extreme Kälte, Erfrierung in 5 min, Nicht ins Freie!, −27 bis −13 °C, Starke Kälte"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner">Gefuehlte Temperatur-Rechner Skala auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Berechnungen nach DWD-Windchill-Formel, NOAA-Hitzeindex und Apparent-Temperature-Formel nach Steadman (vereinfachte Implementierung).

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Wetter und Klima / Gefühlte Temperatur
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Gefühlte Temperatur Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Gefühlte Temperatur Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/wetter-klima/gefuehlte-temperatur/gefuehlte-temperatur-rechner

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