Überblick
Was ist der Stundenlohnrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Stundenlohnrechner beantwortet eine praktische Kernfrage: Was ist meine Arbeitsstunde in Euro wirklich wert? Er rechnet Monats- oder Jahresgehalt in den Brutto-Stundenlohn um und schätzt zusätzlich den Netto-Stundenlohn.
Wie viel Monatsgehalt ergibt 15 Euro Stundenlohn? Bei 40 Wochenstunden ergeben 15 Euro rund 31.200 Euro Jahresbrutto, also etwa 2.600 Euro Monatsbrutto.
Der Stundenlohnrechner eignet sich für Arbeitnehmer in Gehaltsverhandlungen, für Teilzeitkräfte beim Vergleich mit Vollzeitstellen, für Freelancer bei der Tagessatz-Kalkulation und für Minijobber, die prüfen möchten, wie viele Stunden bei der Verdienstgrenze von 603 Euro wirtschaftlich sinnvoll sind.
Auch wer aus einem Festgehalt den realen Stundenwert berechnen will, ist hier richtig. Statt nur auf einen Bruttowert zu schauen, zeigt der Rechner den Zusammenhang zwischen Gehalt, realer Arbeitszeit und effektivem Stundenwert.
So erkennst du früh, ob ein scheinbar gutes Angebot durch hohe Wochenstunden oder unbezahlte Mehrarbeit an Wert verliert.
Der Rechner funktioniert in beiden Richtungen: Du kannst ein Bruttogehalt in einen Stundenlohn umrechnen oder aus einem bekannten Stundenlohn das Monats- und Jahresbrutto hochrechnen.
Beide Wege helfen bei Angebotsvergleichen, Preisfindung und Verhandlungsvorbereitung.
Der gesetzliche Mindestlohn 2026 beträgt laut Mindestlohnkommission 13,90 Euro pro Stunde (MiLoG); der Rechner vergleicht dein Ergebnis automatisch mit diesem Wert.
Für Freelancer gilt: Nicht jede Jahresstunde ist abrechenbar, da Administration, Akquise und Weiterbildung Zeit kosten.
Bei 1.000 bis 1.200 effektiv abrechenbaren Stunden ergibt ein Jahreszielumsatz von 50.000 Euro einen Mindeststundensatz von etwa 42 bis 50 Euro brutto.