Überblick
Was ist der Schlaf-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Jeder Schlafzyklus (ca. 90 Minuten) enthält vier Schlafphasen: Einschlafen (N1), Leichtschlaf (N2), Tiefschlaf (N3) und REM-Schlaf.
Diese vier Phasen bilden zusammen einen Zyklus — eine vollständige Erholungseinheit, die sich vier- bis sechsmal pro Nacht wiederholt.
Wer mit 35 Jahren nur 6,5 Stunden schläft, sammelt jede Woche 10,5 Stunden Schlafschuld an — hochgerechnet auf ein Jahr sind das 547,5 Stunden oder 22,8 komplette Tage.
Genau diese Bilanz zieht der Schlaf-Rechner: Er vergleicht deine tatsächliche Schlafdauer mit dem altersgerechten Bedarf, beziffert das Defizit und rechnet es auf Woche und Jahr hoch. Die häufigste Frage dahinter lautet: Wann sollte ich ins Bett?
Der Rechner beantwortet sie nicht mit einer exakten Einschlafuhrzeit für eine gewünschte Weckzeit, sondern über zwei Werte — das Chronotyp-Fenster, das beim Normaltyp von 22:00 bis 23:00 Uhr reicht, und die benötigte Bettzeit, die bei 8 Stunden Bedarf und guter Qualität 8,9 Stunden beträgt.
Aus dem Mittelwert dieser Spanne — bei Erwachsenen 8 Stunden — leitet der Rechner Defizit, Schlafschuld und die benötigte Bettzeit ab.
Zusätzlich ordnet er deinen Chronotyp einem Zeitfenster zu, bewertet den Social Jetlag zwischen Wochenende und Wochentag und gibt einen Schlafapnoe-Hinweis aus, wenn du trotz ausreichender Dauer ständig müde bist.
Hintergrund für die Einordnung: Ein Schlafzyklus dauert rund 90 Minuten und führt von der Einschlafphase über Leichtschlaf und Tiefschlaf bis zur REM-Phase; 5 solcher Zyklen ergeben 7,5 Stunden.
Der Rechner bewertet aber die Gesamtbilanz aus Bedarf, Defizit und Effizienz und nicht den einzelnen Schlafzyklus — eine Zyklenzahl trägst du deshalb nirgends ein.