Überblick
Was ist der Schlaf-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer mitten in einem Tiefschlafabschnitt geweckt wird, fühlt sich trotz acht Stunden erschöpft — 7,5 Stunden (5 Zyklen à 90 Minuten) wirken subjektiv oft erholsamer als eine runde Stundenzahl. Jeder Schlafzyklus dauert etwa 90 Minuten und durchläuft mehrere biologische Phasen: zunächst die kurze Einschlafphase, dann Leichtschlaf, anschließend den tiefen Erholungsschlaf (Slow-Wave-Sleep, SWS), in dem Körper und Immunsystem regenerieren, und zuletzt die REM-Phase, in der das Gehirn Gedächtnisinhalte konsolidiert und Emotionen verarbeitet.
Wer mitten in einem Tiefschlaf- oder REM-Abschnitt geweckt wird, fühlt sich trotz ausreichender Gesamtdauer erschöpft und benommen — das ist der häufigste Grund, warum exakt acht Stunden manchmal subjektiv schlechter wirken als siebeneinhalb Stunden.
Die National Sleep Foundation (NSF) empfiehlt Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren 7 bis 9 Stunden Schlaf pro Nacht, was fünf bis sechs vollständigen Zyklen entspricht.
Der Rechner ist besonders sinnvoll bei festem Arbeitsbeginn, Schichtphasen oder wenn du deinen Chronotyp — ob Frühtyp (Lerche) oder Abendtyp (Eule) — besser mit dem Alltag in Einklang bringen willst.
Er berücksichtigt zudem die durchschnittliche Einschlaflatenz von etwa 14 Minuten, damit die empfohlene Einschlafzeit auch wirklich mit dem tatsächlichen Schlafbeginn übereinstimmt.