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Schlafrechner: Schlafbedarf, Schlafschuld und Bettzeit berechnen

GesundheitStand Noch keine Bewertung
Jahre
Subjektive Schlafqualität
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Chronotyp
Tagesmüdigkeit
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Kurzantwort

Schlaf-Rechner: Gib Alter und aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional) ein und erhalte die empfohlene Schlafdauer als Ergebnis. Kein Ersatz für ärztliche Diagnose oder Behandlung.

Schlafbedarf nach Alter (NSF) berechnen, Schlafschuld und Schlafeffizienz beziffern lassen.

Kilian AchatzFachredaktion Gesundheit
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Datenschutz: Alle Eingaben werden ausschließlich in Ihrem Browser verarbeitet und nicht an uns oder Dritte übertragen.

Überblick

Wie viel Schlaf braucht man nach Alter?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Jeder Schlafzyklus (ca. 90 Minuten) enthält vier Schlafphasen: Einschlafen (N1), Leichtschlaf (N2), Tiefschlaf (N3) und REM-Schlaf.

Diese vier Phasen bilden zusammen einen Zyklus — eine vollständige Erholungseinheit. Pro Nacht durchläufst du vier bis sechs solcher Schlafzyklen.

Wer mit 35 Jahren nur 6,5 Stunden schläft, sammelt jede Woche 10,5 Stunden Schlafschuld an — hochgerechnet auf ein Jahr sind das 547,5 Stunden oder 22,8 komplette Tage.

Genau diese Bilanz zieht der Schlaf-Rechner: Er vergleicht deine tatsächliche Schlafdauer mit dem altersgerechten Bedarf, beziffert das Defizit und rechnet es auf Woche und Jahr hoch. Die häufigste Frage dahinter lautet: Wann sollte ich ins Bett?

Der Rechner beantwortet sie nicht mit einer exakten Einschlafuhrzeit für eine gewünschte Weckzeit, sondern über zwei Werte — das Chronotyp-Fenster, das beim Normaltyp von 22:00 bis 23:00 Uhr reicht, und die benötigte Bettzeit, die bei 8 Stunden Bedarf und guter Qualität 8,9 Stunden beträgt. 5 Schlafzyklen à 90 Minuten mit den Phasen Einschlafen, Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM Die Altersstufen stammen von der National Sleep Foundation (NSF): Neugeborene brauchen 14 bis 17 Stunden, Säuglinge 12 bis 15, Kleinkinder 11 bis 14, Vorschulkinder 10 bis 13, Schulkinder 9 bis 11, Teenager 8 bis 10, Erwachsene 7 bis 9 und Senioren ab 65 Jahren 7 bis 8 Stunden.

Aus dem Mittelwert dieser Spanne — bei Erwachsenen 8 Stunden — leitet der Rechner Defizit, Schlafschuld und die benötigte Bettzeit ab.

Zusätzlich ordnet er deinen Chronotyp einem Zeitfenster zu, bewertet den Social Jetlag zwischen Wochenende und Wochentag und gibt einen Schlafapnoe-Hinweis aus, wenn du trotz ausreichender Dauer ständig müde bist.

Hintergrund für die Einordnung: Ein Schlafzyklus dauert rund 90 Minuten und führt von der Einschlafphase über Leichtschlaf und Tiefschlaf bis zur REM-Phase; 5 solcher Zyklen ergeben 7,5 Stunden.

Der Rechner bewertet aber die Gesamtbilanz aus Bedarf, Defizit und Effizienz und nicht den einzelnen Schlafzyklus — eine Zyklenzahl trägst du deshalb nirgends ein.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner kennt genau sechs Felder: dein Alter in Jahren, optional die aktuelle Schlafdauer pro Nacht in Stunden, die subjektive Schlafqualität (Sehr gut, Gut, Mittel, Schlecht oder Sehr schlecht), die Frage, ob du am Wochenende deutlich länger schläfst (Nein, Ja 1–2 Stunden länger, Ja über 2 Stunden länger), deinen Chronotyp (Morgenmensch Lerche, Normaltyp oder Abendmensch Eule) und deine Tagesmüdigkeit (Keine, Gelegentlich, Regelmäßig oder Ständig). Felder für Aufstehzeit, Einschlafzeit, Zyklenzahl oder Einschlaflatenz gibt es bewusst nicht — der Rechner plant keine Uhrzeit, sondern bilanziert deinen Schlafbedarf.

Nur die aktuelle Schlafdauer ist optional, und du bekommst auch ohne sie ein brauchbares Ergebnis: Altersempfehlung, Chronotyp-Fenster und die benötigte Bettzeit werden in jedem Fall ausgegeben, denn die Bettzeit hängt allein von Alter und Schlafqualität ab — bei 8 Stunden Bedarf und guter Qualität sind es 8,9 Stunden.

Erst die Einordnung, die Schlafschuld und die effektive Schlafdauer brauchen zwingend deinen Ist-Wert, weil der Rechner dafür einen Vergleichswert benötigt.

Die Schlafqualität ist dabei mehr als ein Gefühlswert: Sie steuert als Effizienzfaktor zwischen 75 und 95 Prozent, wie viel deiner Bettzeit tatsächlich erholsamer Schlaf ist.

Schätze sie deshalb ehrlich anhand der letzten 2 Wochen ein, statt sie beschönigend auf Gut zu setzen. Als Datenquelle dienen Weckerzeit, Zubettgehzeit und die beobachtete Schlafdauer typischer Werktage.

Praxisfälle

Typische Anwendungsfälle des Schlaf-Rechners

Sieben Situationen aus den validierten DataForSEO-Suchclustern zu 'wie viel schlaf braucht man', 'schlafbedarf nach alter', 'schlafschuld' und 'social jetlag' — jede Zahl mit scripts/run-calc.mjs nachgerechnet (23.09.2026).

  1. Schlafbedarf Baby (4–11 Monate): 12–15 Stunden

    „"Wie viel Schlaf braucht ein Baby?"“

    Eingabe
    Alter 0,5 Jahre, übrige Felder auf Standardwerten
    Ergebnis
    Empfehlung 12–15 Stunden (Mitte 13,5 h) – Säuglinge (4–11 Monate); bei 6,5 Std. Vergleichswert 49 Std. wöchentliche Schlafschuld.
  2. Schlafbedarf Kleinkind (3–5 Jahre): 10–13 Stunden

    „"Wie viel Schlaf braucht ein 3-Jähriges?"“

    Eingabe
    Alter 3 Jahre, aktuelle Schlafdauer 10 Stunden
    Ergebnis
    Empfehlung 10–13 Stunden (Mitte 11,5 h) – Vorschulkinder; Einordnung „im empfohlenen Bereich“, dennoch 10,5 Std. Schlafschuld gegenüber der Spannenmitte.
  3. Schlafbedarf Teenager (14–17 Jahre): 8–10 Stunden

    „"Wie viel Schlaf braucht ein 14-Jähriger?"“

    Eingabe
    Alter 14 Jahre, 7 Std. Ist-Schlaf, Qualität Mittel, Chronotyp Eule
    Ergebnis
    Empfehlung 8–10 Stunden (Mitte 9 h); 14 Std. wöchentliche Schlafschuld, 730 Std. bzw. 30,4 Tage im Jahr.
  4. Schlafschuld berechnen: 6 Stunden Schlaf im Alltag

    „"Wie viel Schlafschuld sammle ich bei 6 Stunden Schlaf?"“

    Eingabe
    Alter 32 Jahre, 6 Std. Ist-Schlaf, Qualität Mittel
    Ergebnis
    14 Std. wöchentliche Schlafschuld, 730 Std. bzw. 30,4 Tage Jahresschlafmangel.

    Zum Schlaf-Rechner

  5. Social Jetlag: starkes Wochenend-Ausschlafen

    „"Was ist Social Jetlag und wie stark ist meiner?"“

    Eingabe
    Wochenend-Unterschied „Ja, über 2 Stunden länger“, Chronotyp Eule
    Ergebnis
    Rechner meldet „Deutlicher Social Jetlag: über 2 h Unterschied zwischen Wochenende und Wochentag“.
  6. Schlafeffizienz: reale Bettzeit bei mittlerer Qualität

    „"Wie viel Bettzeit brauche ich bei mittlerer Schlafqualität?"“

    Eingabe
    Schlafqualität Mittel (85 % Effizienzfaktor), Altersmitte 8 Std.
    Ergebnis
    Benötigte Bettzeit 9,4 Std. statt 8 Std. reiner Schlafzeit.
  7. Schlafapnoe-Hinweis trotz ausreichender Schlafdauer

    „"Warum bin ich trotz 8 Stunden Schlaf ständig müde?"“

    Eingabe
    Alter 45 Jahre, 8 Std. Ist-Schlaf, Qualität Gut, Tagesmüdigkeit Ständig
    Ergebnis
    Einordnung „im empfohlenen Bereich“ (0 Std. Schlafschuld), zusätzlich expliziter Hinweis auf mögliche ärztliche Abklärung.

Berechnung

Wie wird die Schlafschuld berechnet?

Verstehe den Formelweg.

Empfohlene Schlafdauer nach Alter gemäß National Sleep Foundation Zuerst schlägt der Rechner die Altersempfehlung nach: Erwachsene von 26 bis 64 Jahren brauchen 7 bis 9 Stunden mit einer Mitte von 8 Stunden, Teenager von 14 bis 17 Jahren 8 bis 10 Stunden mit einer Mitte von 9, Senioren ab 65 Jahren 7 bis 8 Stunden mit einer Mitte von 7,5. Das tägliche Defizit ist dann schlicht: Mitte minus aktuelle Schlafdauer.

Daraus folgen drei Kennzahlen: wöchentliche Schlafschuld = Defizit × 7, Jahresschlafmangel = Defizit × 365 und derselbe Wert in Tagen = Jahresstunden ÷ 24. Negative Werte werden auf 0 gesetzt — wer genug schläft, bekommt keine Schuld ausgewiesen.

Die Schlafqualität wirkt als Effizienzfaktor: Sehr gut entspricht 95 Prozent, Gut 90 Prozent, Mittel 85 Prozent, Schlecht und Sehr schlecht jeweils 75 Prozent.

Damit gilt: effektive Schlafdauer = Bettzeit × Faktor und benötigte Bettzeit = empfohlene Mitte ÷ Faktor.

In dieser zweiten Formel taucht deine aktuelle Schlafdauer gar nicht auf — deshalb rechnet der Rechner die benötigte Bettzeit auch dann aus, wenn du das optionale Feld leer lässt.

Beispiel: 6,5 Stunden bei guter Qualität ergeben 6,5 × 0,9 = 5,9 Stunden effektiven Schlaf, während für die empfohlenen 8 Stunden 8 ÷ 0,9 = 8,9 Stunden Bettzeit nötig wären.

Wer regelmäßig unter der Empfehlung bleibt, sammelt Schlafschuld an, die sich als sinkende Konzentration, erhöhte Reizbarkeit, geschwächte Immunabwehr und langfristig als erhöhtes Herz-Kreislauf-Risiko bemerkbar macht.

Nachschlagen

Schlafphasen im Zyklus: Dauer und Anteil

Ein vollständiger Schlafzyklus dauert rund 90 Minuten und enthält vier Schlafphasen. Die Anteile verschieben sich über die Nacht: In frühen Zyklen überwiegt der Tiefschlaf, in späten Zyklen nimmt der REM-Anteil zu.

Schlafphasen (N1–N3 und REM): typische Dauer pro Zyklus, prozentualer Anteil an der Gesamtschlafzeit und biologische Funktion
SchlafphaseDauer pro ZyklusAnteil GesamtschlafFunktion
N1 – Einschlafen1–7 minca. 5 %Übergangsphase, leicht erweckbar
N2 – Leichtschlaf20–40 minca. 50 %Gedächtniskonsolidierung, Körperkühlung
N3 – Tiefschlaf (SWS)20–40 min (1. Zyklus)ca. 20 %Körperliche Regeneration, Immunstärkung, Wachstumshormone
REM-Schlaf10–60 min (steigt pro Nacht)ca. 25 %Träume, emotionale Verarbeitung, Gedächtnis

Quelle: AASM – Berry RB et al., The AASM Manual for the Scoring of Sleep, Version 2.6, 2020. Anteile nach Carskadon MA & Dement WC, in: Principles and Practice of Sleep Medicine, 2011. Schlafeffizienz (Schlafdauer ÷ Bettzeit) liegt bei gesunden Erwachsenen typischerweise bei 85–95 % (AASM-Richtwert: ≥ 85 %). Der Rechner nutzt: Sehr gut 95 %, Gut 90 %, Mittel 85 %, Schlecht/Sehr schlecht 75 %.

Schlafdauer-Empfehlungen nach Altersgruppe (NSF 2015)

Die National Sleep Foundation empfiehlt altersabhängige Schlafdauern. Werte außerhalb des empfohlenen Bereichs können gesundheitliche Folgen haben, sind aber individuell akzeptabel ("may be appropriate").

Empfohlene tägliche Schlafdauer in Stunden nach Altersgruppe: Minimum, Empfehlung und Maximum
AltersgruppeAlterMinimum (h)Empfohlen (h)Maximum (h)
Neugeborene0–3 Monate1114–1719
Säuglinge4–11 Monate1012–1518
Kleinkinder1–2 Jahre911–1416
Vorschulkinder3–5 Jahre810–1314
Schulkinder6–13 Jahre79–1112
Teenager14–17 Jahre78–1011
Junge Erwachsene18–25 Jahre67–911
Erwachsene26–64 Jahre67–910
Senioren65+ Jahre57–89

Quelle: National Sleep Foundation (NSF) – Hirshkowitz M et al., Sleep Health 2015. Empfehlungen der American Academy of Sleep Medicine (AASM) 2016 stimmen für Erwachsene überein (≥7 h).

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Schlaf-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viel Schlaf braucht man nach Alter?

Der Schlafbedarf sinkt mit dem Alter deutlich: Neugeborene (0 bis 3 Monate) brauchen 14 bis 17 Stunden, Säuglinge (4 bis 11 Monate) 12 bis 15, Kleinkinder (1 bis 2 Jahre) 11 bis 14, Vorschulkinder (3 bis 5 Jahre) 10 bis 13, Schulkinder (6 bis 13 Jahre) 9 bis 11, Teenager (14 bis 17 Jahre) 8 bis 10, Erwachsene (18 bis 64 Jahre) 7 bis 9 und Senioren ab 65 Jahren 7 bis 8 Stunden — Richtwerte der National Sleep Foundation.

Der Schlaf-Rechner übernimmt dein Alter und zeigt sofort die passende Spanne samt Mittelwert: Für einen 35-Jährigen liegt sie bei 7 bis 9 Stunden mit einer Mitte von 8 Stunden.

Trägst du zusätzlich deine aktuelle Schlafdauer ein, ordnet der Rechner sie direkt ein — bei 6,5 Stunden erscheint „Du schläfst weniger als empfohlen“ samt bezifferter Schlafschuld.

Wer dauerhaft unter der eigenen Altersspanne bleibt, sollte die fehlende Zeit schrittweise nachholen; bei anhaltenden Ein- oder Durchschlafproblemen gehört das ärztlich abgeklärt.

Wie viel Schlaf braucht eine Frau?

Genauso viel wie ein gleichaltriger Mann: Die Empfehlungen der National Sleep Foundation und der American Academy of Sleep Medicine unterscheiden ausschließlich nach Alter, nicht nach Geschlecht.

Für erwachsene Frauen zwischen 18 und 64 Jahren gelten damit dieselben 7 bis 9 Stunden wie für Männer — der Schlaf-Rechner hat deshalb bewusst kein Geschlechtsfeld, sondern fragt nur Alter, Ist-Schlafdauer und Schlafqualität ab.

Hormonelle Phasen wie Schwangerschaft, Wochenbett oder Wechseljahre können den subjektiv empfundenen Schlafbedarf und vor allem die Schlafqualität verändern, ohne dass sich der offizielle Richtwert verschiebt; genau dafür bildet die Schlafqualitäts-Auswahl (Sehr gut bis Sehr schlecht) im Rechner die individuelle Abweichung ab.

Wer in diesen Phasen trotz ausreichender Bettzeit eine schlechte Erholung spürt, sollte „Schlecht“ oder „Sehr schlecht“ eintragen, statt die Dauer allein zu bewerten.

Halten Schlafprobleme über Wochen an, gehört das in ärztliche oder gynäkologische Abklärung statt in weitere Rechnerläufe.

Was ist Schlafschuld und wie berechnet der Rechner sie?

Schlafschuld ist die Differenz zwischen der Mitte deiner Altersempfehlung und deiner tatsächlichen Schlafdauer, hochgerechnet auf Woche und Jahr: Bei einem 35-Jährigen mit 6,5 Stunden Ist-Schlaf gegenüber der Mitte von 8 Stunden ergibt das 1,5 Stunden Defizit pro Nacht, also 10,5 Stunden pro Woche und 547,5 Stunden pro Jahr — umgerechnet 22,8 volle Tage.

Schläfst du mehr als die Mitte, setzt der Rechner die Schlafschuld auf 0 statt einen negativen Wert auszuweisen.

Wichtig: Die Schlafschuld bezieht sich auf die Mitte der Altersspanne, nicht auf ihre Untergrenze — auch innerhalb der empfohlenen Spanne kann deshalb noch eine rechnerische Schlafschuld erscheinen.

Praktisch heißt das: Schon 30 Minuten mehr Schlaf pro Nacht senken die Jahresbilanz um rund 182 Stunden.

Bleibt die wöchentliche Schlafschuld über mehrere Monate zweistellig, wirkt sich das messbar auf Konzentration, Immunsystem und Stimmung aus und sollte nicht nur rechnerisch, sondern auch im Alltag ernst genommen werden.

Kann man Schlafschuld an einem Wochenende ausgleichen?

Nur teilweise: Eine einzelne lange Nacht senkt die akute Müdigkeit, tilgt aber nicht die komplette angesammelte Schlafschuld.

Der Rechner selbst zeigt das über die Jahresrechnung — bei einer 32-Jährigen mit 6 Stunden Schlaf unter der Woche, mittlerer Qualität und starkem Wochenend-Ausgleich bleibt trotz des längeren Ausschlafens eine wöchentliche Schlafschuld von 14 Stunden und ein Jahresschlafmangel von 730 Stunden beziehungsweise 30,4 Tagen stehen, weil die Rechnung stur auf 365 Nächte hochgerechnet wird und ein einzelnes Wochenende dabei kaum ins Gewicht fällt.

Hinzu kommt: Ausgeprägtes Wochenend-Ausschlafen verschiebt den inneren Rhythmus nach hinten und erschwert das frühe Einschlafen am Sonntagabend — der Rechner markiert das zusätzlich als Social Jetlag.

Nachhaltiger ist deshalb, die Schlafdauer an mehreren Wochentagen in kleinen Schritten von 15 bis 30 Minuten zu erhöhen, statt sie punktuell am Wochenende nachzuholen.

Bleibt die Tagesmüdigkeit trotz wiederholter Ausgleichsversuche über mehrere Wochen bestehen, ist das ein Grenzsignal für eine ärztliche Abklärung.

Was ist Social Jetlag und wie stark ist meiner?

Social Jetlag ist die Verschiebung deines Schlafrhythmus zwischen Wochenende und Wochentag: Der Rechner unterscheidet drei Stufen über das Feld „Am Wochenende deutlich länger schlafen?“ — bei „Nein“ meldet er keinen nennenswerten Social Jetlag, bei „Ja, 1 bis 2 Stunden länger“ einen leichten und bei „Ja, über 2 Stunden länger“ einen deutlichen Social Jetlag.

Im Beispiel einer 32-Jährigen mit über 2 Stunden Unterschied warnt der Rechner ausdrücklich, weil ein so großer Sprung den inneren Rhythmus vergleichbar mit echtem Jetlag durcheinanderbringt.

Praktisch bedeutet das: Wochentags 6 Stunden und am Wochenende 8 bis 9 Stunden zu schlafen, wirkt kurzfristig erholsam, verschiebt aber die innere Uhr, sodass Montagmorgen schwerer fällt.

Der Rechner empfiehlt deshalb, beide Rhythmen anzunähern, statt die Wochentagsdefizite bewusst aufzusparen.

Wiederkehrende starke Ausschläge über mehrere Monate sollten zusätzlich mit Blick auf Schichtarbeit oder Bildschirmzeit am Abend hinterfragt werden.

Wie wird die Schlafeffizienz beziehungsweise effektive Schlafdauer berechnet?

Die Schlafqualität wirkt im Rechner als Effizienzfaktor zwischen 75 und 95 Prozent: „Sehr gut“ entspricht 95 Prozent, „Gut“ 90 Prozent, „Mittel“ 85 Prozent und „Schlecht“ sowie „Sehr schlecht“ jeweils 75 Prozent — Werte, die sich an der von der AASM beschriebenen gesunden Schlafeffizienz von 85 bis 95 Prozent orientieren.

Die effektive Schlafdauer ergibt sich aus Bettzeit mal Faktor: Bei 6,5 Stunden Bettzeit und guter Qualität sind das 6,5 mal 0,9, also 5,9 Stunden echter Schlaf.

Umgekehrt berechnet der Rechner die benötigte Bettzeit als Mitte der Altersempfehlung geteilt durch den Faktor — für 8 Stunden Bedarf bei guter Qualität sind das 8,9 Stunden, bei mittlerer Qualität bereits 9,4 Stunden.

Diese zweite Formel läuft unabhängig von deiner Ist-Schlafdauer und erscheint deshalb auch, wenn du das optionale Feld leer lässt.

Wer die Schlafqualität realistisch statt beschönigend einschätzt, bekommt eine deutlich genauere Bettzeit-Empfehlung als über die reine Stundenzahl.

Wie viel Schlaf brauchen Babys und Kleinkinder?

Säuglinge zwischen 4 und 11 Monaten brauchen laut National Sleep Foundation 12 bis 15 Stunden, Kleinkinder von 1 bis 2 Jahren 11 bis 14 und Vorschulkinder von 3 bis 5 Jahren 10 bis 13 Stunden — jeweils inklusive Nickerchen tagsüber.

Trägst du im Rechner 0,5 Jahre ein, zeigt er die Säuglings-Empfehlung von 12 bis 15 Stunden mit einer Mitte von 13,5 Stunden; bei der Standard-Ist-Schlafdauer von 6,5 Stunden ergibt das eine wöchentliche Schlafschuld von 49 Stunden, weil Babys anteilig viel mehr Schlaf brauchen als Erwachsene.

Für ein 3-jähriges Kind mit 10 Stunden tatsächlichem Schlaf meldet der Rechner dagegen „Deine Schlafdauer liegt im empfohlenen Bereich“, weil 10 Stunden innerhalb der Spanne von 10 bis 13 Stunden liegen.

Wichtig für Eltern: Diese Werte gelten für gesunde, altersgerechte Entwicklung; bei ausgeprägten Ein- oder Durchschlafproblemen über Wochen hinweg lohnt sich der Rat der Kinderärztin oder des Kinderarztes statt reiner Rechnerwerte.

Wie viel Schlaf braucht ein Teenager?

Teenager zwischen 14 und 17 Jahren brauchen laut National Sleep Foundation 8 bis 10 Stunden Schlaf, mit einer Mitte von 9 Stunden — deutlich mehr als Erwachsene, weil sich Gehirn und Körper in dieser Phase noch stark entwickeln.

Trägst du im Schlaf-Rechner 14 Jahre, 7 Stunden Ist-Schlaf, mittlere Qualität und regelmäßige Tagesmüdigkeit ein, zeigt er die Einordnung „Du schläfst weniger als empfohlen“ mit einer wöchentlichen Schlafschuld von 14 Stunden und einem Jahresschlafmangel von 730 Stunden beziehungsweise 30,4 Tagen.

Ein Grund dafür ist häufig eine biologisch verschobene Melatonin-Ausschüttung, die viele Jugendliche natürlicherweise später müde werden lässt — im Rechner bildet sich das über den Chronotyp „Abendmensch (Eule)“ ab, dessen Fenster erst bei 23:00 bis 1:00 Uhr beginnt.

Regelmäßige Tagesmüdigkeit bei Teenagern sollte nicht nur mit früherem Zubettgehen, sondern auch mit weniger Bildschirmzeit am Abend angegangen werden; bleibt sie bestehen, gehört sie ärztlich abgeklärt.

Ist 4 Stunden Schlaf zu wenig?

Ja, deutlich: Für einen Erwachsenen mit einer Altersempfehlung von 7 bis 9 Stunden (Mitte 8 Stunden) errechnet der Schlaf-Rechner bei 4 Stunden Ist-Schlaf eine wöchentliche Schlafschuld von 28 Stunden und einen Jahresschlafmangel von 1.460 Stunden beziehungsweise 60,8 Tagen — mehr als zwei durchgeschlafene Monate im Jahr.

Selbst bei guter Schlafqualität bleiben von 4 Stunden Bettzeit nur 3,6 Stunden effektiver Schlaf übrig, weil der Effizienzfaktor die Bettzeit zusätzlich reduziert.

Kurzfristig macht sich das durch verlangsamte Reaktionszeit und nachlassende Konzentration bemerkbar, die in etwa der Beeinträchtigung durch Alkohol am Steuer entspricht; über Wochen kommen ein geschwächtes Immunsystem und ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen hinzu.

Einzelne kurze Nächte, etwa vor einer Prüfung, lassen sich durch nachfolgende ausreichende Nächte weitgehend ausgleichen.

Wiederholt sich 4 Stunden Schlaf über mehrere Nächte pro Woche, ist das ein klares Grenzsignal für eine Veränderung des Alltags oder eine ärztliche Abklärung.

Warum bin ich trotz ausreichender Schlafdauer ständig müde?

Das ist genau die Kombination, bei der der Schlaf-Rechner einen Schlafapnoe-Hinweis ausgibt: Wählst du bei der Tagesmüdigkeit „Ständig“, obwohl deine eingetragene Schlafdauer mindestens dem unteren Rand deiner Altersempfehlung entspricht, meldet er ausdrücklich eine mögliche ärztliche Abklärung, weil ausreichende Bettzeit allein die Müdigkeit dann nicht erklärt.

Beispiel: Ein 45-Jähriger mit 8 Stunden Schlaf, guter Qualität und ständiger Tagesmüdigkeit bekommt trotz einer Schlafschuld von 0 Stunden genau diesen Hinweis.

Typische Ursachen für dieses Muster sind obstruktive Schlafapnoe mit nächtlichen Atemaussetzern, oft begleitet von lautem Schnarchen, aber auch Eisenmangel, Schilddrüsenunterfunktion oder das Restless-Legs-Syndrom mit unruhigen Beinen.

Der Rechner kann diese Ursachen nicht unterscheiden, sondern markiert nur das auffällige Muster aus rechnerisch ausreichender Dauer plus ständiger Müdigkeit als Warnsignal.

Wer diesen Hinweis wiederholt erhält, sollte ihn nicht mit einem weiteren Rechnerlauf, sondern mit einem Arztgespräch und gegebenenfalls einer Schlaflabor-Untersuchung (Polysomnografie) abklären lassen.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Als konkretes Beispiel: Wenn du 35 Jahre, 6,5 Stunden Schlaf, Qualität Gut, am Wochenende 1 bis 2 Stunden länger, Normaltyp und gelegentliche Tagesmüdigkeit einträgst, zeigt das Ergebnis Empfehlung 7 bis 9 Stunden (Mitte 8 h), die Einordnung „Du schläfst weniger als empfohlen“, eine wöchentliche Schlafschuld von 10,5 Stunden, einen Jahresschlafmangel von 547,5 Stunden beziehungsweise 22,8 Tagen, eine effektive Schlafdauer von 5,9 Stunden und eine benötigte Bettzeit von 8,9 Stunden. Fachlich heißt das: Nicht 8, sondern 8,9 Stunden gehören ins Bett, weil bei 90 Prozent Schlafeffizienz rund 54 Minuten pro Nacht auf Einschlafen und nächtliches Wachliegen entfallen.

Der Chronotyp verschiebt dabei nur das Fenster, nicht den Bedarf: Der Normaltyp landet bei 22:00 bis 23:00 Uhr Einschlafen und 06:00 bis 07:00 Uhr Aufwachen, die Lerche bei 21:00 bis 22:00 und 05:00 bis 06:00 Uhr, die Eule bei 23:00 bis 01:00 und 07:00 bis 09:00 Uhr.

Einen Frühtyp-Rhythmus gegen den eigenen Chronotyp zu erzwingen, mindert die Erholung spürbar.

Als nächsten Schritt drehst du nur an der Qualitätsstufe: Von Gut auf Mittel steigt die nötige Bettzeit von 8,9 auf 9,4 Stunden, bei Schlecht sogar auf 10,7 Stunden — bessere Schlafhygiene spart also mehr Zeit als jedes Timing-Optimum.

Der Rechner setzt ungestörten Schlaf voraus; Raumtemperatur über 19 Grad Celsius, Licht, Lärm, Koffein in den letzten 6 Stunden vor dem Schlafen und Abendstress schlagen sich direkt in dieser Qualitätsstufe nieder.

Auch Rauchen beeinträchtigt die Schlafqualität messbar, weil Nikotin als Stimulans die Einschlaflatenz verlängert und den Tiefschlafanteil reduziert – den kumulativen Tabakkonsum kannst du mit dem Pack-Years-Rechner in Packungsjahre umrechnen.

Weitere evidenzbasierte Empfehlungen zur Schlafhygiene bietet die American Academy of Sleep Medicine (AASM).

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Lena ist 32, schläft unter der Woche 6 Stunden, bewertet ihre Schlafqualität als Mittel, schläft am Wochenende über 2 Stunden länger, hält sich für eine Eule und ist regelmäßig tagsüber müde. Sie trägt genau diese sechs Angaben ein.

Das Ergebnis: Empfehlung 7 bis 9 Stunden mit einer Mitte von 8 Stunden, Einordnung „Du schläfst weniger als empfohlen“, wöchentliche Schlafschuld 14 Stunden, Jahresschlafmangel 730 Stunden beziehungsweise 30,4 Tage, effektive Schlafdauer 5,1 Stunden und benötigte Bettzeit 9,4 Stunden.

Dazu warnt der Rechner vor deutlichem Social Jetlag, weil über 2 Stunden Unterschied zwischen Wochenende und Wochentag liegen. Ihr Chronotyp-Fenster lautet Einschlafen 23:00 bis 01:00 Uhr, Aufwachen 07:00 bis 09:00 Uhr.

Lena erkennt: Von ihren 6 Stunden Bettzeit bleiben bei 85 Prozent Effizienz nur 5,1 Stunden echter Schlaf — fast 3 Stunden unter der empfohlenen Mitte. Sie zieht zwei Konsequenzen.

Erstens arbeitet sie an der Qualität statt nur an der Dauer: Steigt die Stufe von Mittel auf Gut, sinkt die nötige Bettzeit von 9,4 auf 8,9 Stunden. Zweitens zieht sie den Wochenendschlaf an den Wochentagsrhythmus heran.

Im zweiten Lauf trägt sie 7,5 Stunden, Qualität Gut und keinen Wochenendunterschied ein: Die Einordnung springt auf „Deine Schlafdauer liegt im empfohlenen Bereich“, die Wochenschuld fällt von 14 auf 3,5 Stunden und der Jahresschlafmangel von 730 auf 182,5 Stunden — statt 30,4 nur noch 7,6 verlorene Tage im Jahr. Schlafbilanz: 6 h bei mittlerer Qualität ergeben 5,1 h effektiv, 14 h Schlafschuld pro Woche

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Fehler ist die Erwartung, der Rechner nenne eine Einschlafuhrzeit für eine gewünschte Aufstehzeit. Das tut er nicht: Er bilanziert Bedarf, Defizit und Bettzeit, und das Chronotyp-Fenster ist ein grober Korridor von 1 bis 2 Stunden Breite, keine auf die Minute berechnete Weckzeit.

Zweite Fehlannahme: die Schlafqualität zu hoch anzusetzen.

Wer „Sehr gut“ wählt, rechnet mit 95 Prozent Effizienz und käme bei 8 Stunden Bedarf mit 8,4 Stunden Bettzeit aus, während „Schlecht“ mit 75 Prozent auf 10,7 Stunden führt — dieselbe Person, dieselbe Empfehlung, aber 2,3 Stunden Unterschied.

Dritte Fehlannahme: Schlafschuld lässt sich am Wochenende vollständig aufholen.

Der Rechner rechnet das Defizit stur mit 365 Tagen hoch; wer nur 1 Stunde zu wenig schläft, sammelt 365 Stunden oder gut 15 Tage Schlafmangel im Jahr an, die eine lange Samstagnacht nicht tilgt — sie senkt zwar die akute Müdigkeit, aber verminderte kognitive Leistung, geschwächtes Immunsystem und erhöhtes Blutdruckrisiko bauen sich nur über viele ausreichende Nächte ab.

Vierter Fehler: den Schlafapnoe-Hinweis zu übergehen.

Er erscheint ausschließlich, wenn die Tagesmüdigkeit auf „Ständig“ steht, obwohl die Schlafdauer im empfohlenen Bereich liegt — genau diese Kombination ist das klassische Warnsignal und gehört ärztlich abgeklärt, nicht in einen weiteren Rechnerlauf.

Nächster Schritt

Wie viel Schlaf ist gesund?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Schlaf-Rechner vergleicht deine tatsächliche Schlafdauer mit dem altersgerechten Bedarf und beziffert das Defizit als wöchentliche Schlafschuld sowie als Jahresschlafmangel in Stunden und Tagen.

Aus der Schlafqualität leitet er zusätzlich die Schlafeffizienz zwischen 75 und 95 Prozent ab und zeigt damit, wie viel deiner Bettzeit echter Schlaf ist und wie viel Bettzeit du für die empfohlenen 8 Stunden ansetzen musst.

Die NSF-Empfehlung für Erwachsene lautet 7 bis 9 Stunden, für Teenager 8 bis 10 und für Senioren 7 bis 8 Stunden.

So gehst du konkret vor: Trage Alter, Schlafdauer und Qualität ehrlich ein, lies die benötigte Bettzeit ab und plane sie eine Woche konsequent durch — auch am Wochenende, denn genau das senkt den Social Jetlag.

Bei ständiger Tagesmüdigkeit trotz ausreichender Dauer weist der Rechner selbst auf eine mögliche Schlafapnoe hin; diese Abklärung gehört in fachkundige Hände statt in weitere Rechnerläufe.

Wer die eigene Schlafenszeit berechnen möchte, gibt Alter, Schlafdauer und Qualität ein und liest die empfohlene Bettzeit direkt ab.

Vertiefung

Schlafbedarf-Beispiele nach Alter

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Empfehlung: 7–9 Stunden (Mitte: 8 h) – Erwachsene (26–64 Jahre) | Einordnung: Du schläfst weniger als empfohlen | Wöchentliche Schlafschuld: 10,5 Std. | Effektive Schlafdauer: 5,9 Std. | Benötigte Bettzeit: 8,9 Std. | Social Jetlag: leicht (1–2 Std. Unterschied)

Schlafbedarf eines 35-jährigen Erwachsenen

Alter
35 Jahre
Aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional)
6,5 Stunden
Subjektive Schlafqualität
Gut
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Ja, 1-2 Stunden länger

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Empfehlung: 12–15 Stunden (Mitte: 13,5 h) – Säuglinge (4–11 Monate) | Einordnung: Du schläfst weniger als empfohlen | Wöchentliche Schlafschuld: 49 Std. | Jahresschlafmangel: 2.555 Std. / 106,5 Tage | Benötigte Bettzeit: 15 Std.

Wie viel Schlaf braucht ein Baby (4–11 Monate)?

Alter
0,5 Jahre
Aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional)
6,5 Stunden (Standardwert)
Subjektive Schlafqualität
Gut
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Nein

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Empfehlung: 10–13 Stunden (Mitte: 11,5 h) – Vorschulkinder (3–5 Jahre) | Einordnung: Deine Schlafdauer liegt im empfohlenen Bereich | Wöchentliche Schlafschuld: 10,5 Std. | Effektive Schlafdauer: 9 Std. | Benötigte Bettzeit: 12,8 Std.

Schlafbedarf eines 3-jährigen Kindes im empfohlenen Bereich

Alter
3 Jahre
Aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional)
10 Stunden
Subjektive Schlafqualität
Gut
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Nein

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Empfehlung: 8–10 Stunden (Mitte: 9 h) – Teenager (14–17 Jahre) | Einordnung: Du schläfst weniger als empfohlen | Wöchentliche Schlafschuld: 14 Std. | Jahresschlafmangel: 730 Std. / 30,4 Tage | Chronotyp-Fenster: Einschlafen 23:00–01:00 Uhr, Aufwachen 07:00–09:00 Uhr | Social Jetlag: leicht

Wie viel Schlaf braucht ein 14-jähriger Teenager?

Alter
14 Jahre
Aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional)
7 Stunden
Subjektive Schlafqualität
Mittel
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Ja, 1-2 Stunden länger

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Empfehlung: 7–9 Stunden (Mitte: 8 h) – Erwachsene (26–64 Jahre) | Einordnung: Du schläfst weniger als empfohlen | Wöchentliche Schlafschuld: 14 Std. | Jahresschlafmangel: 730 Std. / 30,4 Tage | Effektive Schlafdauer: 5,1 Std. | Benötigte Bettzeit: 9,4 Std. | Social Jetlag: deutlich (> 2 Std. Unterschied)

Deutlicher Social Jetlag bei 32-Jähriger mit schlechter Qualität

Alter
32 Jahre
Aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional)
6 Stunden
Subjektive Schlafqualität
Mittel
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Ja, über 2 Stunden länger

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 6 · Komplex · Empfehlung: 7–9 Stunden (Mitte: 8 h) – Erwachsene (26–64 Jahre) | Einordnung: Deine Schlafdauer liegt im empfohlenen Bereich | Wöchentliche Schlafschuld: 0 Std. | Effektive Schlafdauer: 7,2 Std. | Hinweis: Trotz ausreichender Schlafdauer besteht ständige Tagesmüdigkeit – ärztliche Abklärung (z. B. auf Schlafapnoe) empfohlen.

Möglicher Schlafapnoe-Hinweis trotz ausreichender Schlafdauer

Alter
45 Jahre
Aktuelle Schlafdauer pro Nacht (optional)
8 Stunden
Subjektive Schlafqualität
Gut
Am Wochenende deutlich länger schlafen?
Nein

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Bildschirmabstand-RechnerBildschirmabstand-Rechner: optimalen Sitzabstand zum Monitor basierend auf Größe, Auflösung und Nutzungsart berechnen – mit PPI, Pixelgröße und Ergonomie-Empfehlungen.SSW-RechnerAktuelle Schwangerschaftswoche (SSW) nach Naegele-Regel berechnen: SSW+Tag, Trimester, errechneter Entbindungstermin und Mutterschutz-Zeitraum.BMI KinderBMI für Kinder und Jugendliche mit Alter, Geschlecht und Perzentilen einordnen und Wachstum nicht mit Erwachsenen-Grenzwerten verwechseln.ProteinbedarfIndividuellen täglichen Proteinbedarf nach Körpergewicht, Aktivität und Ziel berechnen – Mindestbedarf, Empfehlung für Normalaktive und optimale Menge für Sportler inkl. Lebensmittelquellen.Schritte-Meter-RechnerSchritte in Kilometer und Meter umrechnen oder Kilometer in Schritte. Schrittlänge aus Körpergröße berechnen, Zeitbedarf bei verschiedenen Gehtempi.Geburtstermin-RechnerErrechneten Geburtstermin nach der Naegele-Regel berechnen: aktuelle SSW, verbleibende Wochen, Trimester, Empfängnisdatum und Mutterschutz-Beginn.MutterschutzrechnerMutterschutz-Fristen und Mutterschaftsgeld berechnen: Schutzfrist vor und nach der Geburt, Mutterschaftsgeld (max. 13 EUR/Tag), Arbeitgeberzuschuss und Sonderfälle bei Frühgeburt oder Mehrlingen nach MuSchG 2026.Taille-Hüfte-VerhältnisTaille-Hüfte-Verhältnis (WHR) und Taille-Größe-Index (WHtR) berechnen – Risikoindikatoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, inklusive Apfel-/Birnentyp.Körperfettanteil-RechnerKörperfettanteil nach der U.S.-Navy-Methode aus Hals-, Taillen- und Hüftumfang sowie Körpergröße berechnen – mit Einordnung und Fett-/Magermasse.Körperoberflächen-RechnerKörperoberfläche (KOF) nach DuBois, Mosteller und Haycock aus Körpergröße und Körpergewicht berechnen – alle drei Formeln im Vergleich, mit Mittelwert.Taillenumfang-Rechner (WHtR)Taillenumfang einordnen und das Taille-Größe-Verhältnis (WHtR) berechnen – mit WHO-Grenzwerten, Zielwert und Risiko-Einstufung für Bauchfett.Blutzucker-UmrechnerBlutzuckerwerte von mg/dl in mmol/l umrechnen oder umgekehrt – reine Einheitenumrechnung mit dem Faktor 18,016, ohne Bewertung des Werts.Blutdruck-RechnerBlutdruckwerte nach ESC/ESH-Leitlinie 2018 einordnen: Kategorie, mittlerer arterieller Druck (MAP) und Pulsdruck berechnen – keine Diagnose, nur Klassifikation.Kreatinin-UmrechnerKreatinin von mg/dl in µmol/l umrechnen (Faktor 88,42) und Harnstoff mg/dl in mmol/l (Faktor 0,1665) – reine Einheitenumrechnung ohne Bewertung.BRI-Rechner (Body Roundness Index)Body Roundness Index (BRI) aus Körpergröße und Taillenumfang berechnen – Einordnung nach Zhang et al. 2024 Quintilen plus WHtR-Vergleich.

Weiternutzung

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  • Horizontale Balken zeigen die empfohlene Schlafdauer der National Sleep Foundation: Kleinkinder 11–14 h, Vorschulkinder 10–13 h, Schulkinder 9–11 h, Teenager 8–10 h, Erwachsene 7–9 h, Senioren 7–8 h.

    Empfohlene Schlafdauer nach Altersgruppe

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    <a href="https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/gesundheit/schlaf-dauer-nach-alter.svg"
           alt="Horizontale Balken zeigen die empfohlene Schlafdauer der National Sleep Foundation: Kleinkinder 11–14 h, Vorschulkinder 10–13 h, Schulkinder 9–11 h, Teenager 8–10 h, Erwachsene 7–9 h, Senioren 7–8 h."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner">Empfohlene Schlafdauer nach Altersgruppe auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner
  • Lena, 32 Jahre, Empfehlung 7 bis 9 Stunden (Mitte 8 h). Ist-Zustand: 6 h Schlaf, Qualität Mittel (85 % Effizienz), effektiv 5,1 h, benötigte Bettzeit 9,4 h, Schlafschuld 14 h pro Woche, 730 h bzw. 30,4 Tage pro Jahr. Nach Anpassung auf 7,5 h und Qualität Gut: effektiv 6,8 h, Bettzeit 8,9 h, Schlafschuld 3,5 h pro Woche, 182,5 h bzw. 7,6 Tage pro Jahr.

    Schlafbilanz: 6 h bei mittlerer Qualität ergeben 5,1 h effektiv und 14 h Schlafschuld pro Woche

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           alt="Lena, 32 Jahre, Empfehlung 7 bis 9 Stunden (Mitte 8 h). Ist-Zustand: 6 h Schlaf, Qualität Mittel (85 % Effizienz), effektiv 5,1 h, benötigte Bettzeit 9,4 h, Schlafschuld 14 h pro Woche, 730 h bzw. 30,4 Tage pro Jahr. Nach Anpassung auf 7,5 h und Qualität Gut: effektiv 6,8 h, Bettzeit 8,9 h, Schlafschuld 3,5 h pro Woche, 182,5 h bzw. 7,6 Tage pro Jahr."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner">Schlafbilanz: 6 h bei mittlerer Qualität ergeben 5,1 h effektiv und 14 h Schlafschuld pro Woche auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner
  • Darstellung der 5 Schlafzyklen einer Nacht mit den Phasen Einschlafen, Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Jeder Zyklus dauert etwa 90 Minuten.

    Schlafzyklen-Ablauf: 5 Zyklen à 90 Minuten

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           alt="Darstellung der 5 Schlafzyklen einer Nacht mit den Phasen Einschlafen, Leichtschlaf, Tiefschlaf und REM-Schlaf. Jeder Zyklus dauert etwa 90 Minuten."
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner">Schlafzyklen-Ablauf: 5 Zyklen à 90 Minuten auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner
  • Infografik: Schlafzyklen: 90 Minuten zum perfekten Aufwachen, SCHLAFPHASEN PRO ZYKLUS (~90 MIN), N2 Leichtschlaf, N3 Tiefschlaf, REM (Träume), ← Hier aufwachen!, N1: ~5 min (Einschlafen), N2: ~25 min (50 % der Nacht)

    Schlaf-Rechner Phasen

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           alt="Infografik: Schlafzyklen: 90 Minuten zum perfekten Aufwachen, SCHLAFPHASEN PRO ZYKLUS (~90 MIN), N2 Leichtschlaf, N3 Tiefschlaf, REM (Träume), ← Hier aufwachen!, N1: ~5 min (Einschlafen), N2: ~25 min (50 % der Nacht)"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner">Schlaf-Rechner Phasen auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dies ist keine medizinische Beratung. Konsultieren Sie einen Arzt. Die Berechnung unterstützt die Schlafplanung, ersetzt aber keine ärztliche Abklärung bei Schlafstörungen, starker Tagesmüdigkeit oder anhaltenden Beschwerden.

Quelle: Altersabhängige Schlafbedarfs-Richtwerte (National Sleep Foundation), Schlafqualität als Effizienzfaktor sowie Schlafschuld-Bilanzierung auf Wochen- und Jahresbasis

Stand: 2026-09-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. September 2026
Fachbereich
Gesundheit / Schlaf & Erholung
Formeln basieren auf
Anerkannte Richtwerte mit transparenter Ergebnis-Einordnung
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Schlaf-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Schlaf-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/gesundheit/schlaf-erholung/schlaf-rechner

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