Überblick
Was ist der Kommunalrat-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Auf kommunaler Ebene Stimmenanteile in konkrete Sitzverteilungen zu übersetzen und Mehrheiten im Gemeinderat oder Stadtrat vorab zu prüfen, dabei hilft dir der Kommunalrat-Rechner. Er ist besonders nützlich, wenn du Wahlabend-Szenarien, lokale Sperrklauseln oder Koalitionsoptionen nachvollziehen möchtest, ohne auf die reine Prozentdarstellung beschränkt zu bleiben.
Die allgemeine Methodik hinter den Sitzverteilungsverfahren erklärt der Sitzverteilungsrechner.
Auf kommunaler Ebene gelten je nach Bundesland eigene Regeln: Manche Gemeinderats- und Kreistagswahlen kennen keine Sperrklausel, andere wenden ein bestimmtes Sitzverteilungsverfahren wie d'Hondt oder Sainte-Laguë verbindlich an.
Der Rechner berücksichtigt die gewählte Gesamtsitzzahl des Rats, eine eventuelle Sperrklausel und das Verteilungsverfahren und macht so sichtbar, welche Liste den letzten Sitz gewinnt und ob ein lokales Bündnis aus zwei oder drei Listen eine Mehrheit im Gemeinderat oder Stadtrat erreicht.
Die Auswahl des Bundeslands setzt Verfahren und Sperrklausel dabei nur vor — beides bleibt frei änderbar, sodass du auch eine abweichende Regel deiner Gemeinde nachbilden kannst, statt an der Landesvoreinstellung zu hängen.
Zu jedem Bundesland hinterlegt der Rechner zusätzlich einen Hinweis zur Wahlpraxis, etwa dass in Bayern und Baden-Württemberg Kumulieren und Panaschieren erlaubt sind.
Das ist mehr als eine Randnotiz, denn es erklärt, wie die Stimmensumme einer Liste dort überhaupt entsteht: Sie ist die Summe aller Einzelstimmen für ihre Bewerber und nicht ein Kreuz pro Wählerin.
Genau diese fertige Stimmensumme erwartet der Rechner als Eingabe.