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Feuchtkugeltemperatur und Kühlgrenze berechnen

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Berechnet die Feuchtkugeltemperatur (Kühlgrenztemperatur, Wet-Bulb-Temperatur), den Taupunkt und die Verdunstungskälte aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit.

Feuchtkugeltemperatur aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Feuchtkugel-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Feuchtkugeltemperatur — englisch Wet-Bulb-Temperature, im Deutschen auch Kühlgrenztemperatur genannt — also die tiefste Temperatur, die ein durch Verdunstung gekühltes Objekt unter den herrschenden Bedingungen erreichen kann — bestimmt der Feuchtkugel-Rechner: Lufttemperatur und relative Feuchte eingeben, Feuchtkugeltemperatur in °C samt Taupunkt und Verdunstungskälte erhalten. Die Feuchtkugeltemperatur ist die tiefste Temperatur, die durch Verdunstungskühlung erreichbar ist.

Sie ist das zentrale Maß dafür, wie stark Schweiß oder ein Verdunstungskühler bei gegebener Lufttemperatur und Luftfeuchtigkeit noch kühlen können.

Liegt die Feuchtkugeltemperatur nahe der Lufttemperatur, ist die Luft fast gesättigt und Verdunstungskühlung versagt, was zu gefährlichem Hitzestress führen kann.

Bei über 35 °C Feuchtkugeltemperatur ist menschliches Überleben ohne Kühlung dauerhaft nicht möglich — auch gesunde Erwachsene in Ruhe und Schatten können ihre Körpertemperatur dann nicht mehr regulieren.

Dieser kritische Schwellenwert gilt in der Hitzestress-Forschung als physiologische Belastungsgrenze; die zugrunde liegenden Mess- und Berechnungsstandards für Temperatur- und Feuchtegrößen definiert die World Meteorological Organization (WMO).

Wie hoch ist die Feuchtkugeltemperatur bei 32 °C und 60 % relativer Feuchte? Sie liegt bei rund 25–26 °C, der Abstand zur Lufttemperatur beträgt also nur 6–7 Kelvin, wodurch die Verdunstungskühlung des Schweißes bereits stark eingeschränkt ist.

Der Rechner unterstützt vor allem die Einschätzung von Hitzestress und Verdunstungskühlung im Alltag, beim Sport oder auf der Baustelle und ergänzt die Feuchtkugeltemperatur um Taupunkt und Verdunstungskälte.

Gerade bei heißer, feuchter Luft ist die Feuchtkugeltemperatur aussagekräftiger als die reine Lufttemperatur, weil sie zeigt, wie viel Kühlreserve durch Verdunstung überhaupt noch übrig ist.

Für alle Luftfeuchtigkeits-Messungen bietet die Luftfeuchtigkeit-Übersichtsseite den direkten Zugang zu verwandten Rechnern. Feuchtkugeltemperatur als Kühlgrenze der Verdunstung

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst nur zwei Werte ein: die Lufttemperatur in Grad Celsius und die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent. Genau diese beiden Größen liefert jede Wetter-App und jedes einfache Hygrometer, sodass du keine Messgeräte oder Luftdruckdaten brauchst.

In der Psychrometrie trägt die unveränderte Lufttemperatur einen eigenen Fachbegriff: Trockenkugeltemperatur, weil sie mit einem trockenen (unbenetzten) Thermometerfühler gemessen wird — im Gegensatz zur feucht ummantelten Feuchtkugel.

Der Rechner arbeitet intern mit Standardluftdruck auf Meereshöhe, weil dessen Einfluss auf die Feuchtkugeltemperatur im Alltag meist unter einem halben Grad bleibt.

Typische Datenquellen sind die Wetterstation, das Raumthermometer mit Hygrometer oder die Anzeige eines Klimageräts.

Achte darauf, beide Werte aus demselben Ort und Zeitpunkt zu kombinieren, etwa Innenraumwerte für die Hallenfrage oder Außenwerte für die Sommerlage.

Ein häufiger Denkfehler ist, die Feuchtkugeltemperatur sei eine zusätzliche Eingabe – sie ist hier ausschließlich das Ergebnis aus Temperatur und Feuchte.

Mehr als diese beiden Felder gibt es bewusst nicht: Luftdruck und Psychrometerkonstante sind im Rechner fest verdrahtet (1013,25 hPa und 0,000662 für das Assmann-Aspirationspsychrometer).

Das hält den Rechner ohne Messtechnik bedienbar, bedeutet aber auch, dass Ergebnisse für ausgeprägte Höhenlagen systematisch danebenliegen. Die Lufttemperatur nimmt Werte von −40 bis 60 °C an, die relative Feuchte von 0 bis 100 %.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Berechnung kombiniert mehrere psychrometrische Formeln: Der Rechner bestimmt den Sättigungsdampfdruck mit der Magnus-Beziehung und löst die Feuchtkugeltemperatur iterativ über die psychrometrische Sprung-Formel, die den durch Verdunstung entzogenen Wärmestrom abbildet. Aus dem Dampfdruck und der Lufttemperatur ergeben sich anschließend der Taupunkt, die Kühlgrenztemperatur und die Verdunstungskälte als Abstand zur Lufttemperatur.

Ein Beispiel: Bei 32 °C und 60 % relativer Feuchte liegt die Feuchtkugeltemperatur typischerweise bei rund 25 bis 26 °C.

Der Abstand zur Lufttemperatur beträgt damit nur etwa 6 bis 7 Kelvin, sodass die Verdunstungskühlung von Schweiß bereits stark eingeschränkt ist und nur noch wenig Spielraum für weitere Kühlung bleibt.

Iterativ bedeutet dabei, dass der Rechner die Feuchtkugeltemperatur nicht in einem einzigen Schritt auflöst, sondern sie so lange anpasst, bis die durch Verdunstung entzogene Wärme und die aus der Luft nachgelieferte Wärme im Gleichgewicht stehen.

Physikalisch liegt das Ergebnis immer zwischen Taupunkt und Lufttemperatur; erst bei vollständiger Sättigung fallen alle drei Werte zusammen.

Nachschlagen

Feuchtkugeltemperatur (Wet Bulb) nach Temperatur und relativer Luftfeuchtigkeit

Die Feuchtkugeltemperatur (Wet-Bulb-Temperatur) ist entscheidend für die Wärmebelastung des menschlichen Körpers. Ab ~35 °C WB ist Überleben ohne Kühlung kaum möglich.

Feuchtkugeltemperatur (°C) nach Lufttemperatur (20–40 °C) und rel. Luftfeuchtigkeit (20–100 %)
Temperatur (°C)rF 20 %rF 40 %rF 60 %rF 80 %rF 100 %
20 °C9,412,415,217,720,0
25 °C12,616,319,522,425,0
30 °C15,820,123,927,130,0
35 °C19,024,028,231,835,0
40 °C22,227,932,636,640,0

Werte in dieser Tabelle stammen aus der Rechenfunktion dieser Seite: Psychrometerformel mit Magnus-Sättigungsdampfdruck (Alduchov-Eskridge), Standardluftdruck 1013,25 hPa und der Assmann-Psychrometerkonstante für ventilierte Messung. Sie stimmen mit der Näherung von Stull (2011, Journal of Applied Meteorology and Climatology) bis auf wenige Zehntelgrad überein. Die Spalte „Temperatur (°C)“ zeigt die Trockenkugeltemperatur (unveränderte Lufttemperatur); die Zellwerte sind die daraus abgeleitete Feuchtkugeltemperatur (Wet-Bulb-Temperature). Bei 100 % relativer Feuchte fällt die Feuchtkugeltemperatur erwartungsgemäß mit der Lufttemperatur zusammen — dort ist keine Verdunstungskühlung mehr möglich. Überlebenslimit: Bei Feuchtkugeltemperaturen über rund 35 °C kann der menschliche Körper die Kerntemperatur auch durch Schwitzen nicht mehr regulieren; das gilt für gesunde Erwachsene in Ruhe und Schatten. In der Tabelle wird dieser Bereich bei 40 °C Lufttemperatur ab etwa 80 % relativer Feuchte erreicht.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Feuchtkugel-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man die Feuchtkugeltemperatur?

Über die Psychrometerformel — und dafür genügen dem Rechner zwei Werte: die Lufttemperatur in Grad Celsius und die relative Luftfeuchtigkeit in Prozent, genau die Größen, die jede Wetter-App und jedes einfache Hygrometer anzeigen.

Aus Magnus-Sättigungsdampfdruck und Psychrometer-Sprungformel leitet er die Feuchtkugeltemperatur (Kühlgrenztemperatur, Wet-Bulb-Temperatur) ab, dazu Taupunkt und Verdunstungskälte.

Bewusst verzichtet der Rechner auf Luftdruck-, Mess- oder Wirkungsgradeingaben und rechnet mit Standardluftdruck auf Meereshöhe (1013,25 hPa), weil dieser Effekt im Alltag meist unter einem halben Grad bleibt.

Achten Sie nur darauf, beide Werte aus demselben Ort und Zeitpunkt zu verwenden, etwa 30 Grad und 60 Prozent relative Feuchte für eine typische Sommerlage.

So erhalten Sie ohne Fachmessgeräte eine belastbare Einschätzung, wie viel Kühlreserve durch Verdunstung bei den aktuellen Bedingungen überhaupt noch bleibt.

Geben Sie beispielsweise 33 Grad und 50 Prozent relative Feuchte ein, zeigt der Rechner sofort eine Feuchtkugeltemperatur von rund 24,6 Grad und einen Taupunkt von etwa 21,2 Grad — ohne Psychrometer und ohne Tabellenbuch.

Was sagt die Feuchtkugeltemperatur (Wet-Bulb-Temperatur) über die Wärmebelastung aus?

Sie zeigt, wie stark ein Körper oder ein feuchtes Tuch durch Verdunstung überhaupt noch abkühlen kann, unabhängig davon, wie heiß sich die reine Lufttemperatur anfühlt.

International heißt dieselbe Größe Wet-Bulb-Temperature, im Deutschen bedeutungsgleich auch Kühlgrenztemperatur.

Je näher die Feuchtkugeltemperatur an der Lufttemperatur liegt, desto gesättigter ist die Luft und desto weniger Wärme kann der Körper noch über Schweißverdunstung abgeben — bei 30 °C und 80 % relativer Feuchte errechnet der Rechner rund 27,1 °C Feuchtkugeltemperatur, einen Abstand von nur 2,9 Kelvin und damit hohe Schwüle.

Bei derselben Lufttemperatur, aber nur 30 % relativer Feuchte, sinkt der Wert dagegen deutlich stärker ab, weil noch viel Verdunstungsreserve besteht.

Für die praktische Einschätzung von Hitzestress bei Sport, Arbeit im Freien oder in Produktionshallen ist die Feuchtkugeltemperatur deshalb aussagekräftiger als die reine Thermometeranzeige.

Nutzen Sie den Wert als Frühwarnsignal: Steigt er über rund 28 °C, sollten Sie Belastung, Pausen und Flüssigkeitszufuhr anpassen, bevor die reine Lufttemperatur allein eine Warnung auslösen würde.

Warum darf die Feuchtkugeltemperatur (Kühlgrenztemperatur) rechnerisch nie über der Lufttemperatur liegen?

Weil Verdunstung der Luft Wärme entzieht und damit nur kühlen, aber niemals zusätzlich aufheizen kann.

Erst bei vollständig gesättigter Luft mit 100 Prozent relativer Feuchte verschwindet dieser Kühleffekt, und dann fallen Feuchtkugeltemperatur, Kühlgrenztemperatur — beide Begriffe meinen dieselbe Größe — und Lufttemperatur rechnerisch zusammen.

Solange die Luft noch Wasserdampf aufnehmen kann, bleibt die Feuchtkugeltemperatur immer kleiner als die Lufttemperatur, und der Abstand wächst mit trockenerer Luft.

Eine berechnete Feuchtkugeltemperatur oberhalb der Lufttemperatur wäre deshalb fast immer ein Eingabe- oder Messfehler, etwa vertauschte Werte oder eine relative Feuchte über 100 Prozent.

Der Rechner nutzt diese physikalische Grenze als Plausibilitätsprüfung, damit Sie unrealistische Kombinationen sofort erkennen und korrigieren können.

Trockene Wüstenluft mit 40 Grad und 10 Prozent Feuchte zeigt einen großen Abstand von gut 21 Kelvin, schwüle Tropenluft mit 30 Grad und 90 Prozent Feuchte dagegen nur einen sehr kleinen.

Dieser Plausibilitätscheck hilft besonders, wenn automatische Wetterstationssensoren bei hoher Luftfeuchte gelegentlich fehlerhafte Werte über 100 Prozent melden und Sie deren Rohdaten schnell auf Stimmigkeit prüfen möchten.

Worin unterscheiden sich Feuchtkugeltemperatur, Taupunkt und Trockenkugeltemperatur?

Drei Werte beschreiben denselben Luftzustand aus drei Blickwinkeln: Die Trockenkugeltemperatur ist die unveränderte Lufttemperatur, gemessen mit einem trockenen Thermometerfühler — im Rechner das Eingabefeld „Lufttemperatur“.

Der Taupunkt ist die Temperatur, auf die die Luft abgekühlt werden müsste, damit sie gesättigt ist und Wasser kondensiert; an kälteren Oberflächen bildet sich dann Tau oder Beschlag.

Die Feuchtkugeltemperatur dagegen ist die tiefste Temperatur, die ein feuchtes, durch Verdunstung gekühltes Objekt erreichen kann, physikalisch also immer zwischen Taupunkt und Trockenkugeltemperatur.

Bei 30 °C und 70 % relativer Feuchte liegen alle drei deutlich auseinander: 30 °C Trockenkugel, rund 25,5 °C Feuchtkugel und knapp 23,9 °C Taupunkt. Bei sehr feuchter Luft rücken sie eng zusammen und fallen bei 100 % relativer Feuchte exakt zusammen.

Für Hitzestress und Verdunstungskühlung ist die Feuchtkugeltemperatur die aussagekräftigste Größe, für Kondensation und Schimmel der Taupunkt — verwechseln Sie die beiden nicht, wenn Sie eine Lüftungs- oder Kühlentscheidung treffen.

Feuchtkugeltemperatur-Tabelle: Welcher Wert gilt bei welcher Luftfeuchte?

Die Tabelle auf dieser Seite zeigt es für fünf Stufen: Bei 30 °C Lufttemperatur reicht die Feuchtkugeltemperatur (Kühlgrenztemperatur) von 15,8 °C bei 20 % Feuchte bis 30,0 °C bei Sättigung.

Zu lesen ist der Wert nicht als bloße Temperatur, sondern als Warnsignal für begrenzte Kühlbarkeit des Körpers über Verdunstung.

Wenn der Wert steigt und sich der Abstand zur Lufttemperatur schließt, sollten Sie Belastung, Pausen, Schatten und Flüssigkeitsstrategie konservativer planen.

Als grobe Orientierung gilt: Feuchtkugeltemperaturen über etwa 28 Grad erschweren schwere körperliche Arbeit deutlich, und der theoretische Grenzwert um 35 Grad gilt für Menschen als kaum noch überlebbar.

Der Rechner erklärt also nicht nur Hitze, sondern die verbleibende Verdunstungsreserve, die über Leistungsfähigkeit und Erholung entscheidet.

Im Arbeitsschutz und im Hallensport lohnt es sich daher, diesen Wert neben der gemessenen Lufttemperatur regelmäßig im Blick zu behalten.

Sportmediziner empfehlen bei Feuchtkugeltemperaturen über 28 Grad, Trainingsintensität und -dauer um mindestens 25 Prozent zu reduzieren und die Flüssigkeitszufuhr auf 0,5 bis 1 Liter pro Stunde zu erhöhen.

Ab welcher Feuchtkugeltemperatur wird es für den Menschen gefährlich – auch in Deutschland?

Ab etwa 35 °C Feuchtkugeltemperatur gilt die Grenze für gesunde, ruhende Erwachsene im Schatten als kaum noch überlebbar, weil der Körper seine Kerntemperatur dann auch durch Schwitzen nicht mehr regulieren kann (Sherwood und Huber, 2010).

Bereits deutlich darunter wird es riskant: Werte über etwa 28 Grad gelten in Sportmedizin und Arbeitsschutz als Warnschwelle für anstrengende Tätigkeit im Freien.

In Deutschland bleiben selbst extreme Hitzewellen meist unterhalb der kritischen Marke, weil sie überwiegend trocken verlaufen: Bei 35 °C und 40 % relativer Feuchte, einer typischen Konstellation an heißen Sommertagen, errechnet der Rechner nur rund 24,0 °C Feuchtkugeltemperatur.

Kritisch wird die Kombination erst bei gleichzeitig hoher Temperatur und hoher Luftfeuchte, wie sie eher in tropischen und subtropischen Regionen auftritt: Bei 40 °C und 75 % relativer Feuchte liegt die Feuchtkugeltemperatur bereits bei rund 35,6 °C und damit über der Überlebensgrenze.

Prüfen Sie deshalb bei Hitzewarnungen nicht nur die Lufttemperatur, sondern auch die Luftfeuchte, bevor Sie anstrengende Aktivitäten im Freien planen.

Wie hoch ist der Taupunkt bei 80 % relativer Luftfeuchtigkeit?

Das hängt zusätzlich von der Lufttemperatur ab, denn der Taupunkt ist keine feste Zahl, sondern das Ergebnis aus beiden Werten zusammen.

Bei 80 % relativer Feuchte und 20 °C Lufttemperatur errechnet der Rechner einen Taupunkt von rund 16,4 °C, bei 25 °C sind es etwa 21,3 °C und bei 30 °C rund 26,2 °C.

Steigt die Lufttemperatur bei gleichbleibender relativer Feuchte weiter auf 35 °C, liegt der Taupunkt bereits bei rund 31,0 °C — der Abstand zur Lufttemperatur bleibt bei 80 % relativer Feuchte durchgehend klein, weil die Luft nahe der Sättigung ist.

Genau dieser geringe Abstand erklärt, warum schwül-warme Tage bei 80 % Feuchte so drückend wirken: Es bleibt kaum noch Verdunstungsreserve, weder für den Körper noch für Bauteile, an denen sich bei weiterer Abkühlung Kondenswasser bilden kann.

Geben Sie Ihre eigene Lufttemperatur zusammen mit 80 Prozent relativer Feuchte in den Rechner ein, um den exakten Taupunkt für Ihre Situation zu erhalten — eine allgemeine Pauschalzahl ohne Temperaturangabe gibt es nicht.

Wann ist die Feuchtkugeltemperatur aussagekräftiger als ein reiner Hitzeindex – und was hat der WBGT-Index damit zu tun?

Dann, wenn physikalische Luftzustände und nicht nur gefühlte Schwüle zählen, etwa bei Verdunstungskühlern, Arbeitsschutz, Gewächshausklima oder psychrometrischen Vergleichen.

Der Hitzeindex kombiniert Temperatur und Feuchte zu einem gefühlten Erlebniswert, während die Feuchtkugeltemperatur die physikalische Grenze der noch möglichen Verdunstungskühlung beschreibt.

Im Arbeitsschutz ist sie außerdem Bestandteil des WBGT-Index (Wet Bulb Globe Temperature): Für Innenräume gilt näherungsweise WBGT gleich 0,7 mal Feuchtkugeltemperatur plus 0,3 mal Globetemperatur (Schwarzkugel-Strahlungstemperatur) nach ISO 7243 und den DGUV-Regeln, im Freien kommt zusätzlich ein Trockenkugel-Anteil von 10 Prozent hinzu.

Damit ist die Feuchtkugeltemperatur normnäher als ein reiner Hitzeindex, auch wenn dieser Rechner nur die Feuchtkugelkomponente liefert und keine Globetemperatur misst.

Nutzen Sie den Hitzeindex fürs Alltagsgefühl und die Feuchtkugeltemperatur für technische und gesundheitliche Grenzbewertungen, etwa wenn Sie Trainingsintensität oder Arbeitspausen nach anerkannten Grenzwerten planen.

Gerade bei sehr trockener, heißer Luft weichen beide Kennzahlen stark voneinander ab, weil dann viel Verdunstungsreserve besteht, die ein reiner Hitzeindex kaum sichtbar macht.

Wie nutzt man die Kühlgrenze bei Verdunstungskühlern sinnvoll?

Vergleichen Sie die berechnete Kühlgrenze, also die Feuchtkugeltemperatur, mit Ihrer gewünschten Zulufttemperatur.

Liegt die Feuchtkugeltemperatur bereits hoch, bleibt nur wenig Spielraum, und der Kühler macht die Luft vor allem feuchter statt deutlich kälter.

Ein realer adiabater Kühler erreicht je nach Wirkungsgrad nur etwa 70 bis 90 Prozent des theoretischen Abstands zwischen Luft- und Feuchtkugeltemperatur.

Bei 35 Grad Luft und rund 21 Grad Feuchtkugeltemperatur sind im Idealfall etwa 14 Grad Abkühlung möglich, real eher 10 bis 12 Grad.

So vermeiden Sie zu optimistische Erwartungen an das System und erkennen früh, wann Verdunstungskühlung an feuchtwarmen Tagen kaum noch Wirkung zeigt.

In trockenen Klimazonen mit niedriger Feuchtkugeltemperatur ist adiabate Kühlung dagegen besonders effizient und energiesparend gegenüber einer klassischen Kompressionskälteanlage.

Als konkretes Beispiel: Bei 38 Grad Lufttemperatur und 20 Prozent Feuchte ergibt der Rechner eine Feuchtkugeltemperatur von rund 20,9 Grad — das theoretische Abkühlpotenzial von rund 17 Grad reicht einem gut dimensionierten Verdunstungskühler bei rund 70 Prozent Wirkungsgrad, um eine Lagerhalle von 38 auf rund 26 Grad zu kühlen.

Was bildet der Rechner trotz sauberer Psychrometrie nicht ab?

Direkte Sonneneinstrahlung, Kleidung, individuelle Aktivität sowie lokale Luftströmung bildet der Feuchtkugel-Rechner nicht ab, obwohl diese Faktoren Feuchtkugeltemperatur und empfundene Hitze erheblich verschieben können.

Die Rechenlogik beschreibt den physikalischen Luftzustand über Lufttemperatur, relative Feuchte und Taupunkt und lässt sich alternativ auch grafisch aus einem Mollier-h-x-Diagramm ablesen, ersetzt aber keine arbeitsmedizinische oder sportmedizinische Bewertung.

In der prallen Sonne kann die reale thermische Belastung mehrere Grad höher liegen als der reine Luftwert vermuten lässt, während kräftiger Wind die Verdunstung und damit die Kühlung verstärkt.

Auch Akklimatisierung, Fitness und Trinkverhalten verändern, wie gut ein Mensch eine gegebene Feuchtkugeltemperatur verträgt.

Nutzen Sie das Ergebnis deshalb als physikalische Basisgröße und ergänzen Sie es bei kritischen Entscheidungen um diese realen Einflussfaktoren.

Vor allem unter direkter Sonneneinstrahlung kann die WBGT-Außen-Variante, die auch Strahlungswärme einbezieht, bis zu fünf Grad über dem rechnerischen Feuchtkugelwert liegen.

Für eine vollständige Gefährdungsbeurteilung im Freien, etwa auf Baustellen oder bei Outdoor-Sportveranstaltungen, sollten Sie den Strahlungsanteil ergänzend berücksichtigen oder einen kalibrierten Schwarzkugelthermometer-Messwert hinzuziehen.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

In der Praxis bedeutet ein kleiner Abstand zwischen Luft- und Feuchtkugeltemperatur, dass Schweiß oder Verdunstungskühler kaum noch Reserve haben. Für die Interpretation hilft ein Vergleich: 35 °C bei trockener Luft können trotz Hitze noch besser tolerierbar sein als 30 °C bei sehr hoher Feuchte, wenn der Feuchtkugelwert ähnlich hoch liegt.

Hitzestress-Grenzwerte und Warnstufen für Outdoor-Arbeit dokumentiert die NOAA in ihren Wetterwarnrichtlinien.

Für Entscheidungen im Sport, auf Baustellen oder bei Hallenkühlung solltest du Werte über etwa 28 bis 30 °C bereits als ernstes Warnsignal einordnen und Arbeits- oder Trainingsintensität anpassen.

Praxisbeispiel: Bei 30 °C Trockentemperatur und 25 °C Feuchtkugeltemperatur liegt der Hitzestress bereits im Warnbereich — arbeitsmedizinische Richtwerte (etwa der DGUV) arbeiten mit der eng verwandten WBGT-Temperatur und liegen für uneingeschränkte körperliche Arbeit im Freien in genau dieser Größenordnung.

Wer Feuchtkugel und Taupunkt im Blick hat, ergänzt das Wetterbild sinnvoll um die Strömung und nutzt dafür den Windrichtungs-Umrechner. Tipp: Aus Temperatur und Luftfeuchte ergibt sich die gefühlte Hitze, die du zur Feuchtkugel passend mit dem Hitzeindex-Rechner bestimmst. Gefahrenzonen der Feuchtkugeltemperatur für Hitzestress

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Ein Hallenfußballtrainer will wissen, ob sein Training bei 29 °C Hallentemperatur und 72 % relativer Luftfeuchtigkeit noch vertretbar ist. Er gibt Lufttemperatur und Feuchte ein und erhält eine Feuchtkugeltemperatur von rund 25 °C.

Rechnerisch bedeutet das: Der Abstand zwischen Lufttemperatur und Feuchtkugeltemperatur beträgt nur knapp 4 Kelvin, die Verdunstungskühlung des Schweißes ist also bereits deutlich eingeschränkt und liegt nahe der Grenze, ab der Hitzestress kritisch wird.

Die Entscheidung: Der Trainer verlegt die intensiven Sprintintervalle auf die erste Hälfte, plant mehr Trinkpausen ein und stellt zusätzliche Wasserstationen auf.

Wäre die Feuchte bei gleicher Temperatur nur 40 %, läge die Feuchtkugeltemperatur rund 5 Kelvin tiefer und das Training wäre klar unkritisch.

Damit die Einschätzung belastbar bleibt, misst er die Feuchte nicht am zugigen Eingang, sondern in Spielfeldmitte, wo sich Körperwärme und Atemfeuchte der Mannschaft sammeln.

Nach jeder Einheit protokolliert er Lufttemperatur und relative Feuchte, um über die Saison zu erkennen, ab welcher Kombination seine Spieler regelmäßig über Erschöpfung klagen.

Für die Sommermonate plant er zusätzlich, die Hallenlüftung schon vor dem Training laufen zu lassen, weil frische Außenluft die Kühlgrenze absenkt, sobald sie trockener ist als die Hallenluft. Hallentraining: 29 °C + 72 % Feuchte ergibt 25 °C Feuchtkugel – Trainingsplan angepasst

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Häufig wird die Feuchtkugeltemperatur mit dem Taupunkt verwechselt, obwohl beide unterschiedliche physikalische Zustände beschreiben: Der Taupunkt ist die Kondensationsgrenze, die Feuchtkugeltemperatur dagegen die durch Verdunstung erreichbare Kühlgrenze, die immer zwischen Taupunkt und Lufttemperatur liegt. Ein zweiter Fehler ist, relative Feuchte und Taupunkt gleichzusetzen, obwohl die relative Feuchte temperaturabhängig ist und denselben Wassergehalt bei wärmerer Luft niedriger erscheinen lässt.

Drittens nehmen viele an, ein Verdunstungskühler könne unabhängig von der relativen Luftfeuchtigkeit immer gleich stark kühlen, dabei zeigt der Rechner gerade, dass bei hoher Feuchte und kleinem Abstand zur Lufttemperatur kaum noch Kühlreserve bleibt.

Ein vierter Irrtum ist, Hitzestress allein an der Lufttemperatur festzumachen, statt an der entscheidenden Feuchtkugeltemperatur.

Fünftens wird ein Wert aus der Wetter-App unbesehen auf den Innenraum übertragen, obwohl Turnhallen, Werkstätten und Produktionsräume oft eine ganz andere Feuchte führen als die Außenluft und damit auch eine andere Kühlgrenze besitzen.

Der folgenschwerste Denkfehler ist die Gleichsetzung von Feuchtkugel- und Taupunkttemperatur.

Beide beschreiben Abkühlung, aber auf verschiedenen Wegen — und der Rechner zeigt sie deshalb nebeneinander: Bei 30 °C und 60 % nennt er 23,86 °C Feuchtkugel gegenüber 21,39 °C Taupunkt, also knapp 2,5 K Unterschied.

Nur im Sättigungsfall fallen sie zusammen: Bei 30 °C und 100 % gibt der Rechner für beide exakt 30,0 °C aus und die Psychrometerdifferenz auf null.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Feuchtkugel-Rechner liefert aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit die Feuchtkugeltemperatur sowie Taupunkt und Verdunstungskälte und zeigt damit, wie viel Verdunstungskühlung durch Schweiß oder einen Kühler überhaupt noch möglich ist.

Der Abstand zwischen Luft- und Feuchtkugeltemperatur ist ein direktes Maß für Hitzestress, das die reine Thermometeranzeige bei feuchter Luft deutlich unterschätzt.

Als nächsten Schritt gibst du die aktuellen Werte deiner Halle, Baustelle oder deines Sportplatzes ein und entscheidest, ob Trainingslast, Arbeitszeit oder Hallenklimatisierung angepasst werden müssen.

Wie viel Abkühlung ein Verdunstungskühler oder ein nasses Tuch vor dem Ventilator tatsächlich bringt, berechnet der Verdunstungskühlungs-Rechner. Den Taupunkt und das Kondensationsrisiko bestimmt der Taupunkt-Rechner. Alle Feuchtigkeits-Rechner im Überblick: Luftfeuchtigkeit-Unterkategorie.

Wie weit Verdunstung überhaupt tragen kann, zeigt die Psychrometerdifferenz am deutlichsten: Bei 40 °C und 10 % relativer Feuchte sinkt die Feuchtkugel auf 18,77 °C — ein Abstand von 21,23 K zur Lufttemperatur. Schimmelrisiko: Taupunkt vs. Wandoberflächentemperatur

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Feuchtkugel-Temperatur: ca. 31,8 °C | Taupunkt: ca. 31,0 °C | Psychrometerdifferenz: ca. 3,2 K

Trainingstag bei Schwüle

Lufttemperatur
35 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
80 %

Beispiel 2 · Mittel · Feuchtkugel-Temperatur: ca. 23,8 °C | Taupunkt: ca. 17,4 °C | Psychrometerdifferenz: ca. 14,2 K

Heißer, aber trockener Wüstentag

Lufttemperatur
38 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
30 %

Beispiel 3 · Komplex · Feuchtkugel-Temperatur: ca. 18,0 °C | Taupunkt: ca. 13,9 °C | Psychrometerdifferenz: ca. 7,0 K

Milder Frühlingstag

Lufttemperatur
25 °C
Relative Luftfeuchtigkeit
50 %

Weiterführende Rechner und Themen

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Schimmelrisiko-RechnerSchimmelrisiko aus Raumtemperatur, Luftfeuchtigkeit und optionaler Wandtemperatur berechnen – mit kritischer Wandtemperatur und Lueftungsempfehlung.Luftfeuchtigkeit-UmrechnerRelative in absolute Luftfeuchtigkeit und umgekehrt umrechnen – inklusive Sättigungsdampfdruck und maximal möglicher Feuchte.Verdunstungskühlungs-RechnerKühleffekt der Verdunstung berechnen: erreichbare Abkühlung und Feuchtkugeltemperatur aus Lufttemperatur, Luftfeuchtigkeit und Wirkungsgrad.Windchill-RechnerGefuehlte Temperatur bei Wind und Kaelte nach offizieller JAG/TI-Formel berechnen, inklusive Erfrierungsrisiko und Schutzkleidungsempfehlung.Beaufort-Skala-RechnerWindgeschwindigkeit zwischen km/h, m/s, Knoten und Beaufort umrechnen – mit Windstaerke, Bezeichnung und Auswirkungen an Land und auf See.Windrichtungs-UmrechnerWindrichtungen zwischen Gradangaben und Himmelsrichtungen umrechnen – mit Richtungssektor und Beschreibung, woher der Wind kommt.Windenergie-Ertrag-RechnerTheoretische Leistung und Jahresertrag einer kleinen Windkraftanlage aus Rotordurchmesser, Windgeschwindigkeit und Wirkungsgrad berechnen.Thermischer Komfort-RechnerBehaglichkeits-Score aus Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Wind und Aktivitaetslevel berechnen, mit Komfortstufe und Kleidungsempfehlung.RegenmengeRegenhöhe, Liter pro Quadratmeter und Gesamtregenmenge auf einer Fläche umrechnen – inklusive Einordnung der Intensität.Schneefall-RechnerSchneehoehe in Wasseraequivalent umrechnen und Schneelast berechnen: Gewicht pro Quadratmeter sowie Gesamtgewicht für eine Flaeche nach Schneeart.UV-Index & HautschutzzeitUV-Index, Eigenschutzzeit und Schutzzeit mit LSF für verschiedene Hauttypen und Aktivitäten berechnen.Gewitterentfernung-RechnerAbstand eines Gewitters aus Blitz und Donner berechnen – mit Timer und Sicherheitseinordnung.Tornado-Windgeschwindigkeits-RechnerWindgeschwindigkeit auf der Erweiterten Fujita-Skala (EF0 bis EF5) einordnen und typische Schaeden sowie Verhaltensempfehlungen bei Tornadostaerke erhalten.Abitur-NoteAbiturnote aus Gesamtpunktzahl – bundeseinheitliche Formel und Umrechnungstabelle.IHK-AbschlussnoteGesamtnote aus schriftlicher und praktischer Prüfung, optional Berufsschulzeugnis – IHK-Notenschlüssel.

Weiternutzung

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  • Horizontale Skala: unter 25 Grad unkritisch, 25-28 Vorsicht, 28-32 Gefahr, 32-35 extreme Gefahr, über 35 tödlich.

    Hitzestress nach Feuchtkugeltemperatur

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  • Vertikale Darstellung dreier Temperaturniveaus: Lufttemperatur 32 Grad, Feuchtkugeltemperatur 26 Grad als Kühlgrenze, Taupunkt 22 Grad als Kondensationsgrenze. Die Differenz von 6 Grad ist die Kühlreserve.

    Feuchtkugeltemperatur als Kühlgrenze

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           alt="Vertikale Darstellung dreier Temperaturniveaus: Lufttemperatur 32 Grad, Feuchtkugeltemperatur 26 Grad als Kühlgrenze, Taupunkt 22 Grad als Kondensationsgrenze. Die Differenz von 6 Grad ist die Kühlreserve."
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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner
  • Feuchtkugeltemperatur-Berechnung: Bei 29 °C und 72 % Feuchte ergibt sich 25 °C Feuchtkugel mit nur 4 K Abstand. Warnung: Nahe Hitzestress-Grenze.

    Hallentraining: 29 °C + 72 % Feuchte ergibt 25 °C Feuchtkugel – Trainingsplan angepasst

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           alt="Feuchtkugeltemperatur-Berechnung: Bei 29 °C und 72 % Feuchte ergibt sich 25 °C Feuchtkugel mit nur 4 K Abstand. Warnung: Nahe Hitzestress-Grenze."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner">Hallentraining: 29 °C + 72 % Feuchte ergibt 25 °C Feuchtkugel – Trainingsplan angepasst auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner
  • Infografik: Feuchtkugeltemperatur (WBGT): Belastungsgrenzen, WBGT-BEREICH — BELASTUNG — ARBEIT/SPORT — PAUSEN, unter 25 °C, Gering, Alle Aktivitäten möglich, Normal, 25–28 °C, Mäßig

    Feuchtkugel-Rechner Grenzen

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/feuchtkugel-rechner-grenzen.svg"
           alt="Infografik: Feuchtkugeltemperatur (WBGT): Belastungsgrenzen, WBGT-BEREICH — BELASTUNG — ARBEIT/SPORT — PAUSEN, unter 25 °C, Gering, Alle Aktivitäten möglich, Normal, 25–28 °C, Mäßig"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner">Feuchtkugel-Rechner Grenzen auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner
  • Infografik: Feuchtkugeltemperatur: Messprinzip, PSYCHROMETER-PRINZIP, Trockenes Thermometer:, Zeigt die Lufttemperatur (T_trocken), Feuchtes Thermometer:, Docht + destilliertes Wasser, Verdunstung kühlt → niedrigere Anzeige, Differenz = Psychrometerdifferenz

    Feuchtkugel-Rechner Messung

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    <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/wetter-klima/feuchtkugel-rechner-messung.svg"
           alt="Infografik: Feuchtkugeltemperatur: Messprinzip, PSYCHROMETER-PRINZIP, Trockenes Thermometer:, Zeigt die Lufttemperatur (T_trocken), Feuchtes Thermometer:, Docht + destilliertes Wasser, Verdunstung kühlt → niedrigere Anzeige, Differenz = Psychrometerdifferenz"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner">Feuchtkugel-Rechner Messung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Ergebnisse sind Anhaltspunkte und ersetzen keine professionelle Beratung.

Quelle: Magnus-Sättigungsdampfdruck und psychrometrische Sprung-Formel, iterativ gelöst bei Standardluftdruck (1013,25 hPa). Alternativ lässt sich derselbe Wert grafisch aus einem Mollier-h-x-Diagramm ablesen. Der arbeitsschutzrechtliche WBGT-Index (WBGT_innen = 0,7 × Feuchtkugeltemperatur + 0,3 × Globetemperatur nach ISO 7243/DGUV) baut auf dem hier berechneten Feuchtkugelwert auf, wird von diesem Rechner selbst aber nicht ermittelt, da dafür zusätzlich eine Globetemperatur-Messung nötig ist.

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Wetter und Klima / Luftfeuchtigkeit
Formeln basieren auf
Magnus-Sättigungsdampfdruck und psychrometrische Sprung-Formel, iterativ gelöst bei Standardluftdruck.
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Feuchtkugel-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Feuchtkugel-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/wetter-klima/luftfeuchtigkeit/feuchtkugel-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.