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Sparplan-Rechner 2026: ETF-Sparplan & Inflation berechnen

Sparplan für ETF oder Tagesgeld mit Sparrate, Laufzeit und Rendite berechnen. Endkapital, Einzahlungen und Ertragsanteil transparent im Zeitverlauf vergleichen.

Überblick

Was ist der Sparplan-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Sparplan-Rechner kombiniert drei Funktionen: Im Tab „ETF-Sparplan“ berechnen Sie das Vermögenswachstum durch regelmäßige ETF-Sparraten inklusive Startkapital, TER, Sparplanintervall und optional jährlicher Ratenerhöhung sowie Ordergebühren. Im Tab „Sparplan vs. Einmalanlage“ vergleichen Sie eine sofortige Einmalanlage mit einem Sparplan bei gleichem Gesamtbetrag. Im Tab „Inflationsbereinigt“ sehen Sie das reale Endvermögen in heutiger Kaufkraft und die Realrendite nach Fisher-Formel.

Alle drei Tabs nutzen dieselben globalen Felder Monatliche Sparrate und Anlagedauer. Historische Renditen sind keine Garantie für zukünftige Erträge.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Sie wählen den Modus: Allgemeiner Sparplan (Zins) oder ETF-Sparplan (Rendite, TER). Sie tragen Startkapital, monatliche Sparrate, Laufzeit in Jahren und Zinssatz bzw. erwartete Rendite in Prozent ein. Beim ETF-Sparplan ergänzen Sie die laufenden Fondskosten (TER) in Prozent p.a.

Das Ergebnis zeigt das Endkapital, die Summe der eigenen Einzahlungen, den Ertragsanteil (Zinsen bzw. Rendite) und die Aufteilung in Prozent. So planen Sie Sparpläne auf Tagesgeld/Festgeld oder als ETF-Sparplan.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Damit kannst du Ergebnis, Formelweg und Größenordnung schneller nachvollziehen.

Die eigenen Einzahlungen berechnen sich als monatliche Sparrate × 12 × Laufzeit in Jahren (zzgl. eines ggf. vorhandenen Startkapitals).

Im Modus „Allgemeiner Sparplan“ ergibt sich das Endkapital aus der Summe der aufgezins­ten Raten und des Startkapitals. Vereinfacht gilt bei monatlicher Zahlung: Endkapital = Startkapital × (1 + i)^n + Sparrate × (((1 + i)^n − 1) / i), wobei i der periodische Zinssatz (z. B. Jahreszins/12) und n die Anzahl der Perioden ist. Der Zinsgewinn ist die Differenz aus Endkapital und eigenen Einzahlungen.

Im Modus „ETF-Sparplan“ wird mit einer erwarteten Jahresrendite und jährlichen ETF-Kosten (TER) gearbeitet. Aus Bruttorendite und TER wird eine effektive Nettorendite berechnet, die in eine monatliche Verzinsung umgerechnet wird. Auf dieser Basis werden Startkapital und laufende Sparraten aufgezinst – analog zur ETF-Rendite-Berechnung.

Hinweise

Wichtige Hinweise zur Nutzung

Diese Hinweise helfen bei Plausibilitätscheck, Einordnung und sicherer Anwendung der Ergebnisse.

Wählen Sie eine Sparrate, die langfristig zu Ihrem Budget passt – lieber etwas niedriger, dafür konsequent über viele Jahre. Kleine Anpassungen nach oben lassen sich später immer noch vornehmen.

Im ETF-Modus haben sich historisch für breit gestreute Aktienindizes (z. B. MSCI World) langfristige Durchschnittsrenditen im Bereich von grob 6–8 % p.a. vor Kosten gezeigt. Diese Werte sind jedoch keine Garantie für die Zukunft – Kursverläufe können stark schwanken, und auch längere Schwächephasen sind möglich.

Nutzen Sie Zinseszins-Effekte, indem Sie Zinsen bzw. Erträge nicht entnehmen, sondern im Sparplan belassen. Prüfen Sie außerdem, ob Ihr Sparziel realistischer über einen klassischen Sparplan (Tages-/Festgeld) oder über wertpapierbasierte Anlagen (z. B. ETF-Sparplan) erreicht werden soll – beachten Sie dabei immer Ihr persönliches Risikoprofil.

FAQ

Häufige Fragen zu Sparplan-Rechner

Kurze Antworten auf typische Rückfragen, bevor du zur nächsten Seite springst.

Wie viel Vermögen entsteht bei 200 Euro monatlichem ETF-Sparplan über 20 Jahre?

Bei 200 Euro monatlicher Sparrate, etwa 7 % erwarteter Jahresrendite (nach TER) und 20 Jahren Laufzeit entsteht ein Endvermögen von rund 105.000 Euro. Davon haben Sie etwa 48.000 Euro selbst eingezahlt und rund 57.000 Euro durch Kursgewinne erwirtschaftet. Der Sparplan-Rechner zeigt Ihnen Endvermögen, eigene Einzahlungen, Kursgewinne und Kosten – mit Jahrestabelle und Grafik.

Was ist besser: Sparplan oder Einmalanlage?

Statistisch ist bei gleichem Gesamtbetrag und gleicher Laufzeit die Einmalanlage oft vorteilhafter, weil das gesamte Kapital von Anfang an die volle Rendite erwirtschaftet. Der Sparplan verteilt die Einzahlungen über die Zeit und reduziert das Timing-Risiko. Im Rechner-Tab „Sparplan vs. Einmalanlage“ können Sie beide Szenarien direkt vergleichen. In der Praxis haben viele Anleger den Gesamtbetrag nicht sofort verfügbar – der Sparplan ist dann der realisierbare Weg.

Wie wirkt sich die Inflation auf meinen Sparplan aus?

Die Inflation mindert die Kaufkraft des angesparten Vermögens. Ein nominal höheres Endvermögen kann in „heutiger Kaufkraft“ weniger wert sein. Der Tab „Inflationsbereinigt“ im Sparplan-Rechner zeigt das reale Endvermögen in heutiger Kaufkraft, die Realrendite (Fisher-Formel) und den Kaufkraftverlust. So sehen Sie, ob Ihr Vermögen trotz Inflation real wächst.

Was ist eine TER bei ETFs und wie beeinflusst sie die Rendite?

Die TER (Total Expense Ratio) ist der jährliche Kostenanteil eines ETFs in Prozent. Sie wird von der angegebenen Rendite abgezogen – bei 7 % Rendite und 0,2 % TER bleibt eine Nettorendite von 6,8 %. Günstige ETFs haben oft 0,1 bis 0,3 % TER; aktiv gemanagte Fonds oft 1,5 bis 2,5 %. Der Rechner zeigt die Kosten gesamt in Euro und den Effekt auf das Endvermögen.

Wie viel sollte ich monatlich sparen, um 100.000 Euro zu erreichen?

Das hängt von Laufzeit und Rendite ab. Bei 7 % Nettorendite und 20 Jahren Laufzeit benötigen Sie etwa 190 bis 200 Euro monatlich. Bei 15 Jahren sind es rund 320 Euro, bei 25 Jahren etwa 130 Euro. Nutzen Sie den Sparplan-Rechner mit Ihrer gewünschten Laufzeit und Rendite – oder den Sparzielbetrag-Rechner, der die nötige Sparrate für ein konkretes Ziel berechnet.

Was ist der Unterschied zwischen nominaler und realer Rendite?

Die nominale Rendite ist der prozentuale Ertrag in Euro (z. B. 7 % p.a.). Die reale Rendite berücksichtigt die Inflation: Realrendite ≈ (1 + Nominalrendite) / (1 + Inflationsrate) − 1 (Fisher-Formel). Bei 7 % Nominalrendite und 2,5 % Inflation ergibt sich etwa 4,4 % Realrendite. Nur die Realrendite zeigt, ob Ihr Vermögen in Kaufkraft tatsächlich wächst.

Wie berechnet man den Sparplan-Endwert?

Jede Sparrate wird für die verbleibende Restlaufzeit mit der monatlichen Nettorendite (aus Jahresrendite minus TER) verzinst. Das Startkapital wird für die gesamte Laufzeit verzinst. Der Rechner simuliert jeden Monat und bildet so Zinseszins, Sparplanintervall (monatlich, quartalsweise, jährlich) und optional jährliche Ratenerhöhung sowie Ordergebühren und Ausgabeaufschlag ab.

Lohnt sich ein ETF-Sparplan trotz Inflation?

Ja, wenn die erwartete Nettorendite die Inflationsrate übersteigt. Dann wächst Ihr Vermögen real (in Kaufkraft). Im Tab „Inflationsbereinigt“ sehen Sie das reale Endvermögen in heutiger Kaufkraft und die Realrendite. Historisch lagen breite Aktienindizes (z. B. MSCI World) langfristig über der Inflation – eine Garantie für die Zukunft ist das nicht.

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Quelle

Fachliche Einordnung und Aktualität

Quelle: Noch keine spezifische Quelle hinterlegt.

Fachlich aktualisiert: 2025-01-01

Wichtig

Haftungsausschluss für diesen Rechner

Die Ergebnisse dienen als Orientierung und sollten bei wichtigen Entscheidungen fachlich eingeordnet werden.

Die Ergebnisse dieses Rechners dienen ausschließlich der unverbindlichen Orientierung und ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Entscheidungen solltest du nicht allein auf Grundlage der berechneten Werte treffen.

Es wird keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Berechnungen übernommen. Wenn du eine verbindliche Einschätzung oder individuelle Beratung brauchst, wende dich bitte immer an eine:n qualifizierte:n Spezialist:in in diesem Fachgebiet.

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