Überblick
Was ist die Anschlussfinanzierung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
0,3 Prozentpunkte mehr Sollzins bedeuten bei 200.000 Euro Restschuld über 15 Jahre rund 5.400 Euro Mehrkosten — ob Prolongation oder Bankwechsel günstiger ist, entscheidet allein der Break-even der Umschuldungskosten. Er ist für Eigentümerinnen und Eigentümer gedacht, die nicht nur wissen wollen, wie teuer die nächste Zinsbindung wird, sondern Prolongation, Umschuldung, Sondertilgung und Restschuld nach der neuen Zinsphase sauber gegeneinander abwägen möchten.
Die neue Monatsrate ergibt sich als Annuität aus der effektiven Restschuld, dem neuen Sollzins und der gewünschten Laufzeit.
Bei einer Umschuldung fließen die Umschuldungskosten in die Gesamtkosten ein, und der Rechner ermittelt den Break-even, ab dem sich ein Bankwechsel gegenüber der Prolongation lohnt.
So wird sichtbar, ob Notar- und Grundbuchkosten durch einen niedrigeren Zinssatz wieder aufgeholt werden und welche Restschuld die übernächste Anschlussfinanzierung vorbereitet.
Zentral ist dabei die Unterscheidung der beiden Wege: Bei der Prolongation verlängert die bisherige Bank das Darlehen zu neuen Konditionen, die eingetragene Grundschuld bleibt unverändert bestehen und es fallen in der Regel keine Wechselkosten an.
Bei der Umschuldung übernimmt ein anderer Kreditgeber die Restschuld, weshalb die Grundschuld abgetreten oder neu bestellt werden muss — dafür entstehen Notar- und Grundbuchgebühren.
Der Rechner stellt beide Varianten auf derselben Laufzeit gegenüber und beziffert, ab welchem Monat der Zinsvorteil des Wechsels diese Einmalkosten überholt.