Überblick
Was ist der Sondertilgungs-Auswirkung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
10.000 Euro Sondertilgung bei 150.000 Euro Restschuld, 3,5 % Zins und 240 Monaten Restlaufzeit spart rund 9.500 Euro Zinsen und verkürzt die Laufzeit um 22 Monate — oder senkt alternativ die Monatsrate um 58 Euro, dann aber mit nur 3.900 Euro Zinsersparnis. Er eignet sich für Eigentümerinnen und Eigentümer, die wissen wollen, ob freies Kapital besser in die Finanzierung fließt, wie viele Zinsen sich sparen lassen und ob die Sondertilgung sinnvoller zur Laufzeitverkürzung oder zur Reduktion der Monatsrate eingesetzt wird.
Der Rechner vergleicht dafür immer zwei Tilgungspläne aus Restschuld, Zinssatz und Restlaufzeit: einen ohne und einen mit Sondertilgung. Die Differenz der Gesamtzinsen ergibt die Zinsersparnis.
Bei gleichbleibender Rate verkürzt sich die Laufzeit, bei der Variante Ratensenkung sinkt stattdessen die Monatsrate. So wird sichtbar, ob der größere Vorteil in früherer Schuldenfreiheit oder in einer niedrigeren monatlichen Belastung liegt.
Die Wahl der Verwendung entscheidet dabei über mehr als nur die Darstellung — sie schaltet auch um, welche Ergebniszeilen überhaupt gefüllt sind.
Wählst du Laufzeitverkürzung, nennt der Rechner 9.495,72 Euro Zinsersparnis und 22 Monate kürzere Laufzeit, während neue Rate und Ratenersparnis leer bleiben.
Wählst du Ratensenkung, kehrt sich das um: Dann erscheinen 811,94 Euro neue Rate und 58,00 Euro monatliche Ersparnis, die Zinsersparnis fällt aber auf 3.919,03 Euro und die Laufzeitverkürzung entfällt.
Derselbe Sondertilgungsbetrag bringt also je nach Verwendung mehr als das Doppelte an Zinsersparnis — oder eben spürbar Luft im Monatsbudget.