Überblick
Was ist eine Baufinanzierung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Kaufinteressierte, die aus Kaufpreis, Eigenkapital, Sollzins, Tilgungssatz und Zinsbindung eine belastbare Monatsrate ableiten möchten, finden im Baufinanzierung-Rechner das passende Werkzeug. Er zeigt dir nicht nur die Darlehenssumme, sondern auch die Restschuld nach der ersten Zinsbindung, die gezahlten Zinsen in dieser Phase und die Eigenkapitalquote als zentrale Kennzahl für die spätere Verhandlungsposition bei Banken.
Die Darlehenssumme ergibt sich aus dem Kaufpreis abzüglich Eigenkapital, die Monatsrate aus Sollzins und Tilgungssatz zusammen.
Wer früh erkennt, wie hoch die Restschuld nach zehn Jahren noch ausfällt, kann den Tilgungssatz, das Eigenkapital oder die Zinsbindung gezielt anpassen, statt nur auf die niedrigste Anfangsrate zu schauen.
Damit wird der Rechner zum Werkzeug, um eine Finanzierung von Anfang an auf das Anschlussrisiko und die tragbare Belastung auszurichten.
Ein Blick auf den Standardfall macht die Größenordnungen greifbar: 350.000 Euro Kaufpreis und 70.000 Euro Eigenkapital ergeben 280.000 Euro Darlehen und eine Eigenkapitalquote von 20 Prozent.
Bei 3,5 Prozent Sollzins und 2 Prozent Anfangstilgung liegt die Monatsrate bei 1.283,33 Euro. Nach zehn Jahren Zinsbindung sind 87.064,83 Euro Zinsen geflossen — und trotzdem stehen noch 213.064,83 Euro Restschuld offen.
Von den insgesamt gezahlten gut 154.000 Euro entfällt also mehr als die Hälfte auf Zinsen.
Wichtig zu wissen: Der Rechner rechnet mit dem reinen Kaufpreis; Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklercourtage sind kein Eingabefeld und müssen zusätzlich aus dem Eigenkapital gedeckt werden.