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Kaufen oder Mieten: Break-even-Jahr berechnen

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Kurzantwort

Break-Even Kaufen vs. Mieten: Gib kaufpreis und kaufnebenkosten ein und erhalte Break-even-Jahr (Kaufen vor Mieten) als Ergebnis. Für verbindliche Entscheidungen Fachberatung und aktuelle Marktdaten hinzuziehen.

Langfristige Kosten von Kaufen und Mieten vergleichen und den Zeitpunkt berechnen

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Break-Even Kaufen vs. Mieten?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ab wann Kaufen gegenüber Mieten rechnerisch vorn liegt, wollen Selbstnutzerinnen, Selbstnutzer und Familien wissen, die vor einer konkreten Wohnentscheidung stehen — und genau dafür ist der Break-even-Kaufen-oder-Mieten-Rechner gedacht. Er zeigt über viele Jahre, wann der Vermögensaufbau beim Kaufen den Vermögenspfad der Mietvariante überholt und wie stark Annahmen zu Miete, Zins, Wertsteigerung und Opportunitätsrendite dieses Ergebnis verschieben.

In der Kaufvariante wächst das Vermögen aus steigendem Immobilienwert minus sinkender Restschuld, in der Mietvariante aus dem mit dem Opportunitätszins verzinsten Eigenkapital plus der investierten Differenz zwischen Kaufkosten und Miete.

Das Break-even-Jahr ist das erste Jahr, in dem die Kaufvariante vorne liegt. Weil Kaufnebenkosten, Hausgeld und Wertsteigerung das Ergebnis stark beeinflussen, ist der Break-even immer ein Szenario mit klaren Annahmen, kein fester Wert.

Der entscheidende gedankliche Schritt besteht darin, Mieten nicht als Geldverbrennen abzutun.

Wer mietet, bindet sein Eigenkapital nicht in einer Immobilie, sondern kann es anderweitig anlegen — und genau diese entgangene Rendite ist der ehrliche Preis des Kaufens.

Umgekehrt zahlt der Käufer zwar Zinsen, baut mit dem Tilgungsanteil aber Vermögen auf. Der Rechner stellt beide Pfade deshalb konsequent als Vermögensentwicklung gegenüber, statt bloß Monatsrate und Miete zu vergleichen.

Der Kauf startet dabei fast immer im Nachteil, weil die Kaufnebenkosten sofort abfließen, ohne den Wert der Immobilie zu erhöhen — dieser Rückstand muss erst wieder aufgeholt werden.

Eingaben

Kaufen oder mieten Rechner: Eingaben für den Break-even-Vergleich

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Kaufpreis, Kaufnebenkosten in Prozent, Eigenkapital, Sollzins, Tilgung, aktuelle Miete, erwartete Mietsteigerung, angenommene Wertsteigerung der Immobilie, monatliches Hausgeld und den Opportunitätszins der Mietvariante ein. Diese Werte stammen aus Exposé, Finanzierungsangebot, Mietvertrag und deiner eigenen Kapitalmarktannahme für das nicht gebundene Eigenkapital.

Typische Fehler sind eine unrealistisch kurze Betrachtungsdauer im Kopf, zu optimistische Wertsteigerungen und das Übersehen, dass schon kleine Änderungen bei Miete oder Rendite den Break-even deutlich verschieben können.

Der Opportunitätszins ist dabei die am meisten unterschätzte Eingabe: Er beschreibt, was dein Eigenkapital erwirtschaften würde, wenn du es statt in die Immobilie in eine andere Anlage stecktest.

Setzt du ihn zu niedrig an, gewinnt die Kaufvariante quasi automatisch.

Beim Hausgeld gilt: Trage nur den Teil ein, den du als Eigentümer zusätzlich trägst, insbesondere die Instandhaltungsrücklage und die nicht umlagefähige Verwaltung — Heizung und Wasser zahlst du als Mieter schließlich auch.

Und die Wertsteigerung solltest du bewusst konservativ wählen: Sie ist eine Annahme über die Zukunft, keine Rechengröße, die irgendwo festgeschrieben wäre.

Praxisfälle

Kaufen oder Mieten: Typische Szenarien mit Break-even-Jahr

Acht Szenarien aus der echten Rechenfunktion zeigen, wie stark Kaufnebenkosten, Eigenkapital, Zins und Wertsteigerung das Break-even-Jahr verschieben.

  1. Haus kaufen oder mieten: Break-even bei Standardwerten

    „„Kaufen oder mieten Rechner“ – ab wann lohnt sich der Kauf bei üblichen Annahmen?“

    Eingabe
    Kaufpreis 400.000 €, Kaufnebenkosten 10 %, Eigenkapital 100.000 €, Sollzins 3,8 %, Tilgung 2,5 %, Miete 1.400 €, Hausgeld 350 €, Opportunitätszins 5 %
    Ergebnis
    Break-even-Jahr 12, Monatsrate 1.575 €, anfängliche Mehrkosten gegenüber der Miete 525 € im Monat.
  2. Wohnung kaufen oder mieten: kleineres Objekt

    „„Wohnung kaufen oder mieten Rechner“ – gilt das Ergebnis auch bei einem günstigeren Kaufpreis?“

    Eingabe
    Kaufpreis 250.000 €, Eigenkapital 50.000 €, Miete 900 €, Hausgeld 250 €, sonst Standardwerte
    Ergebnis
    Break-even-Jahr 11, Monatsrate 1.050 €, anfängliche Mehrkosten 400 € im Monat.
  3. Wenig Eigenkapital: Direktkauf oder Mietkauf?

    „Lohnt sich der Kauf auch mit nur 20.000 € Eigenkapital?“

    Eingabe
    Eigenkapital 20.000 €, sonst Standardwerte (Kaufpreis 400.000 €, Miete 1.400 €)
    Ergebnis
    Break-even-Jahr 10, aber Monatsrate 1.995 € und anfängliche Mehrkosten 945 € im Monat – wer diese Rate nicht stemmen kann, findet im Mietkauf-Rechner den Kostenvergleich für den schrittweisen Erwerb.

    Mietkauf-Rechner

  4. Konservative Wertsteigerung: wann sich Kaufen nicht lohnt

    „„Wann lohnt sich hauskauf statt miete“ – auch bei kaum steigenden Immobilienpreisen?“

    Eingabe
    Wertsteigerung nur 1 % p. a., sonst Standardwerte
    Ergebnis
    Kein Break-even innerhalb von 40 Jahren – bei stagnierenden Preisen bleibt Mieten im Modell durchgehend im Vorteil.
  5. Niedrige Kaufnebenkosten: Bayern ohne Makler

    „Wie stark verkürzen niedrige Kaufnebenkosten das Break-even-Jahr?“

    Eingabe
    Kaufnebenkosten 5 % (3,5 % Grunderwerbsteuer Bayern + Notar/Grundbuch, kein Makler), sonst Standardwerte
    Ergebnis
    Break-even-Jahr 6 – sechs Jahre früher als beim Bundesdurchschnitt von 10 % Kaufnebenkosten.
  6. Hohe Kaufnebenkosten: Höchststeuer-Bundesland mit Makler

    „Wie stark verzögern hohe Kaufnebenkosten das Break-even-Jahr?“

    Eingabe
    Kaufnebenkosten 12,5 % (6,5 % Grunderwerbsteuer z. B. Nordrhein-Westfalen + Notar/Grundbuch + hälftige Maklerprovision), sonst Standardwerte
    Ergebnis
    Break-even-Jahr 15 – drei Jahre später als beim Bundesdurchschnitt.
  7. Steigende Zinsen: Break-even bei 4,5 % statt 3,8 %

    „Wie verschiebt ein höherer Sollzins das Break-even-Jahr?“

    Eingabe
    Sollzins 4,5 % statt 3,8 %, sonst Standardwerte
    Ergebnis
    Break-even-Jahr 18 statt 12, Monatsrate 1.750 € statt 1.575 €, Mehrkosten 700 € statt 525 € im Monat.
  8. Immobilie als Kapitalanlage: lohnt sich Kaufen trotzdem?

    „„Immobilie als Kapitalanlage Rechner“ – was, wenn das Eigenkapital sonst 6 % Rendite bringt?“

    Eingabe
    Opportunitätszins 6 % statt 5 %, sonst Standardwerte
    Ergebnis
    Kein Break-even innerhalb von 40 Jahren – bei einer Alternativanlage mit 6 % Rendite bleibt Mieten im Modell durchgehend vorn.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Break-even-Formel (Darlehen = Kaufpreis − EK; Kaufvermögen = Immobilienwert − Restschuld; Mietvermögen = EK × (1 + Opportunitätszins)^Jahr + investierte Differenz; Break-even = erstes Jahr mit Kaufvermögen ≥ Mietvermögen): Darlehen = Kaufpreis minus Eigenkapital, mindestens null. Monatsrate = Darlehen × (Sollzins + Tilgung) / 100 / 12.

Für jedes Jahr berechnet der Rechner dann die Restschuld des Darlehens, den fortgeschriebenen Immobilienwert und damit das Vermögen der Kaufvariante als Immobilienwert minus Restschuld.

Parallel wächst in der Mietvariante das Eigenkapital mit dem Opportunitätszins weiter; zusätzlich wird die jährliche Differenz aus Kreditrate plus Hausgeld minus aktueller Miete investiert oder belastet.

Das Break-even-Jahr ist das erste Jahr, in dem das Vermögen der Kaufvariante größer ist als das der Mietvariante.

Praxisbeispiel: Bei 450.000 Euro Kaufpreis, 10 Prozent Kaufnebenkosten, 120.000 Euro Eigenkapital, 3,7 Prozent Sollzins, 2,5 Prozent Tilgung, 1.500 Euro Miete und 350 Euro Hausgeld startet der Kauf mit einer Monatsrate von rund 1.705 Euro und anfänglichen Mehrkosten von etwa 555 Euro gegenüber der Miete.

Anschließend prüft der Rechner Jahr für Jahr, wann die Kaufvariante diesen Nachteil aufholt. Vermögenspfade Kaufen vs. Mieten über 25 Jahre

Nachschlagen

Break-even Kaufen vs. Mieten: Sensitivitätsmatrix nach Wertsteigerung und Sollzins

Das Break-even-Jahr ist der Zeitpunkt, ab dem das Vermögen beim Kauf (Immobilienwert minus Restschuld) das Vermögen beim Mieten (angelegtes Eigenkapital plus kumulierte Sparrate) erstmals übersteigt. Die folgende Matrix zeigt die tatsächlichen Rechner-Ergebnisse für ein Referenzobjekt: 400.000 € Kaufpreis, 10 % Kaufnebenkosten, 100.000 € Eigenkapital, 1.400 € Kaltmiete, 350 € Hausgeld, 2,5 % Anfangstilgung, 2,5 % jährliche Mietsteigerung, 5,0 % Opportunitätszins.

Break-even-Jahr laut Rechner nach Wertsteigerung und Sollzins (Referenzobjekt 400.000 €, 100.000 € EK, 10 % Kaufnebenkosten)
Wertsteigerung p. a.Sollzins 2,0 %Sollzins 3,0 %Sollzins 4,0 %Sollzins 5,0 %
0,0 %19 Jahre> 40 Jahre> 40 Jahre> 40 Jahre
1,0 %9 Jahre17 Jahre> 40 Jahre> 40 Jahre
2,0 %5 Jahre8 Jahre13 Jahre> 40 Jahre
3,0 %4 Jahre5 Jahre6 Jahre10 Jahre
4,0 %3 Jahre3 Jahre4 Jahre5 Jahre

Die Werte sind exakte Ausgaben des Rechners (scripts/run-calc.mjs, Simulationshorizont 40 Jahre) für die oben genannte Eingabekombination, geprüft 24.09.2026. Ändern sich Kaufnebenkosten, Eigenkapital, Miete, Mietsteigerung, Hausgeld oder Opportunitätszins, weicht das tatsächliche Break-even-Jahr von dieser Matrix ab – nutze dafür den interaktiven Rechner mit deinen eigenen Werten. „> 40 Jahre” bedeutet, dass die Kaufvariante das Mieten innerhalb des 40-jährigen Simulationszeitraums nicht überholt. Ein frühes Break-even-Jahr bedeutet nicht automatisch, dass Kaufen vorteilhafter ist – Liquidität, Flexibilität und Klumpenrisiko sind nicht erfasst. Keine Anlageberatung. Quelle: eigene Modellrechnung mit der Rechenfunktion des Break-even-Kaufen-vs.-Mieten-Rechners.

Typisches Break-even-Jahr nach Kaufnebenkosten-Szenario

Die Kaufnebenkosten hängen vor allem vom Bundesland (Grunderwerbsteuer) und davon ab, ob und in welcher Höhe eine Maklerprovision anfällt. Die folgenden Szenarien zeigen, wie stark allein diese Spanne das Break-even-Jahr verschiebt – alle übrigen Werte bleiben beim Rechner-Standard (400.000 € Kaufpreis, 100.000 € Eigenkapital, 3,8 % Sollzins, 2,5 % Tilgung, 1.400 € Miete, 2,5 % Mietsteigerung, 2,0 % Wertsteigerung, 350 € Hausgeld, 5,0 % Opportunitätszins).

Break-even-Jahr laut Rechner nach Kaufnebenkosten-Szenario (sonst Rechner-Standardwerte)
SzenarioKaufnebenkostenTypische ZusammensetzungBreak-even-Jahr
Niedrig5,0 %3,5 % Grunderwerbsteuer (Bayern) + rund 1,5 % Notar- und Grundbuchkosten, kein oder verkäuferseitiger Makler6 Jahre
Niedrig-mittel7,5 %3,5–5,0 % Grunderwerbsteuer + Notar/Grundbuch + hälftige Maklerprovision8 Jahre
Mittel (Bundesdurchschnitt)10,0 %5,0–6,0 % Grunderwerbsteuer + Notar/Grundbuch + hälftige Maklerprovision (3,57 % gesamt, § 656c BGB)12 Jahre
Hoch12,5 %6,5 % Grunderwerbsteuer (Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Saarland, Schleswig-Holstein) + Notar/Grundbuch + hälftige Maklerprovision15 Jahre
Sehr hoch15,0 %6,5 % Grunderwerbsteuer + Notar/Grundbuch + volle Maklerprovision beim Käufer19 Jahre

Grunderwerbsteuersätze nach Grunderwerbsteuergesetzen der Länder (3,5–6,5 %, geprüft 2026-08-13, siehe Referenztabelle des Grunderwerbsteuer-Rechners). Notarkosten ca. 1,0–1,5 % (§ 17 GNotKG), Grundbucheintragung ca. 0,3–0,5 %, Maklerprovision seit 23.12.2020 hälftig zwischen Käufer und Verkäufer zu teilen (§ 656c BGB), Gesamtsatz regional meist 3,57 % inkl. USt. Break-even-Jahre sind exakte Ausgaben des Rechners (scripts/run-calc.mjs) für die genannte Kombination, geprüft 24.09.2026 – bei abweichenden Eingaben nutze den interaktiven Rechner.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Break-Even Kaufen vs. Mieten

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Kaufen oder mieten Rechner: Ab welchem Jahr lohnt sich der Kauf gegenüber der Miete?

Ab dem Break-even-Jahr liegt das Vermögen der Kaufvariante (Immobilienwert minus Restschuld) erstmals über dem Vermögen der Mietvariante (angelegtes Eigenkapital plus investierte Differenz).

Bei den Standardwerten des Rechners – 400.000 Euro Kaufpreis, 10 Prozent Kaufnebenkosten, 100.000 Euro Eigenkapital, 3,8 Prozent Sollzins, 2,5 Prozent Tilgung, 1.400 Euro Miete, 350 Euro Hausgeld und 5 Prozent Opportunitätszins – ermittelt der Rechner Jahr 12 als Break-even, bei einer Monatsrate von 1.575 Euro und anfänglichen Mehrkosten von 525 Euro gegenüber der Miete.

Bis dahin bleibt die Mietvariante rechnerisch im Vorteil, weil die hohen Kaufnebenkosten und die anfängliche Zinslast erst durch Tilgung und Wertzuwachs aufgeholt werden müssen.

Setze deine eigenen Werte ein, um das Jahr für dein Objekt zu ermitteln, und vergleiche es anschließend mit deiner realistischen Wohndauer, denn ein spätes Break-even-Jahr spricht gegen einen kurzfristig geplanten Kauf.

Wie stark verschiebt sich der Break-even bei höheren Zinsen wie derzeit 4,5 Prozent?

Ein höherer Sollzins verschiebt das Break-even-Jahr spürbar nach hinten, weil eine größere Monatsrate den Tilgungsanteil bremst und die Restschuld langsamer sinkt.

Bei sonst gleichen Standardwerten liegt das Break-even bei 3,8 Prozent Sollzins in Jahr 12 mit 1.575 Euro Monatsrate; bei 4,5 Prozent verschiebt es sich auf Jahr 18, und die Monatsrate steigt auf 1.750 Euro, die Mehrkosten gegenüber der Miete auf 700 Euro.

Sechs Zehntelprozentpunkte mehr Zins kosten hier also sechs Jahre. Trage deinen tatsächlich angebotenen Sollzins ein, denn schon kleine Unterschiede zwischen zwei Finanzierungsangeboten wirken sich über die lange Laufzeit stark aus.

Wichtig: Der Rechner geht von einem über die gesamte Laufzeit konstanten Zins aus und bildet keine Anschlussfinanzierung nach Ende der Zinsbindung ab.

Wie wirkt sich die Höhe des Hausgelds auf das Break-even-Jahr aus?

Ein höheres Hausgeld verzögert das Break-even-Jahr direkt, weil es zu den monatlichen Mehrkosten der Kaufvariante addiert wird und die Miete dafür keinen Ausgleich bietet.

Bei den Standardwerten des Rechners steigt das Break-even-Jahr von 12 auf 19, wenn das Hausgeld von 350 auf 500 Euro monatlich steigt; die Mehrkosten gegenüber der Miete wachsen dabei von 525 auf 675 Euro im Monat.

Trage nur den Teil des Hausgelds ein, den du zusätzlich zur Miete zahlen würdest – vor allem die Instandhaltungsrücklage und die nicht umlagefähige Verwaltung, denn Heizung und Wasser zahlt auch ein Mieter.

Frage im Exposé oder bei der Hausverwaltung gezielt nach der Höhe der Rücklage, weil ein zu niedrig angesetztes Hausgeld das Break-even-Jahr im Rechner unrealistisch früh erscheinen lässt.

Lohnt sich eine Immobilie als Kapitalanlage gegenüber dem Mieten mit angelegtem Kapital?

Das hängt entscheidend vom Opportunitätszins ab, den das Eigenkapital bei der Mietvariante alternativ erwirtschaften würde.

Bei den Standardwerten und 5 Prozent Opportunitätszins liegt das Break-even in Jahr 12; steigt die angenommene Rendite der Alternativanlage auf 6 Prozent, erreicht die Kaufvariante innerhalb der simulierten 40 Jahre gar kein Break-even mehr, weil das nicht gebundene Kapital in der Mietvariante stärker wächst als der Vermögensaufbau durch Immobilie und Tilgung.

Wichtig: Dieser Rechner bildet eine reine Eigennutzung ab, also den Vergleich zwischen Kaufen zum Selbstbewohnen und Mieten – für eine vermietete Immobilie als Kapitalanlage mit Mieteinnahmen sind der Rendite-Rechner und der Eigenkapitalrendite-Rechner die passenderen Werkzeuge.

Setze deinen realistischen Opportunitätszins ein, bevor du dich entscheidest.

Warum liefern verschiedene Kaufen-oder-Mieten-Rechner so unterschiedliche Ergebnisse?

Die Ergebnisse unterscheiden sich vor allem dadurch, wie ausführlich ein Rechner den Vermögensaufbau beider Seiten abbildet.

Dieser Rechner vergleicht nicht nur Monatsrate und Miete, sondern simuliert über bis zu 40 Jahre jährlich das Nettovermögen: bei der Kaufvariante Immobilienwert minus Restschuld, bei der Mietvariante das mit dem Opportunitätszins verzinste Eigenkapital plus die investierte monatliche Differenz.

Schon einzelne Annahmen wie 1 statt 2 Prozent Wertsteigerung verschieben das Break-even-Jahr bei sonst gleichen Standardwerten von Jahr 12 auf über 40 Jahre – deutlich mehr, als viele einfachere Vergleiche zeigen, die nur die aktuelle Monatsbelastung gegenüberstellen.

Vergleiche deshalb nie nur das Break-even-Jahr verschiedener Rechner, sondern prüfe, welche Annahmen zu Zins, Wertsteigerung und Opportunitätszins jeweils hinterlegt sind, bevor du die Ergebnisse gegeneinander abwägst.

Was ist der Nachteil bei einem Mietkauf gegenüber diesem Break-even-Vergleich?

Beim Mietkauf zahlst du zunächst wie ein Mieter, ein Teil der Rate wird aber auf einen späteren Kaufpreis angerechnet – dieser Rechner bildet ausschließlich den direkten Kauf gegenüber dem klassischen Mieten ab, keinen Mietkaufvertrag.

Zum Vergleich: Bei einem Direktkauf mit den Standardwerten (400.000 Euro Kaufpreis, 100.000 Euro Eigenkapital) liegt das Break-even bereits in Jahr 12 mit 1.575 Euro Monatsrate.

Reicht das Eigenkapital nicht für einen klassischen Kredit, zum Beispiel nur 20.000 Euro, steigt die Monatsrate im Direktkauf auf 1.995 Euro – in diesem Fall lohnt sich ein Blick auf den Mietkauf-Rechner, der die Konditionen eines Mietkaufvertrags separat durchrechnet.

Nachteile eines Mietkaufs sind in der Praxis oft ein höherer Gesamtpreis und weniger Verhandlungsspielraum als bei einer regulären Finanzierung.

Bildet der Rechner auch den Kauf einer Immobilie zur Vermietung ab?

Nein, dieser Rechner vergleicht ausschließlich die Eigennutzung: selbst kaufen und bewohnen gegenüber selbst mieten und wohnen.

Mieteinnahmen, Leerstandsrisiko, Instandhaltungsrücklagen für Vermieter oder die steuerliche Abschreibung (AfA) fließen nicht ein, weil sie nur bei einer vermieteten Immobilie anfallen.

Bei den Standardwerten liefert der Rechner für die Eigennutzung ein Break-even in Jahr 12 mit 1.575 Euro Monatsrate – dieser Wert lässt sich nicht direkt auf eine Vermietung übertragen, da dort zusätzlich Mietertrag und Steuereffekte gegengerechnet werden müssten.

Für eine Immobilie als Vermietungsobjekt nutze stattdessen den Rendite-Rechner oder den Eigenkapitalrendite-Rechner aus dem Bereich Rendite & Investment, die genau für diesen Anwendungsfall gebaut sind.

Verwechsle die beiden Rechnertypen nicht, sonst überschätzt du die Aussagekraft des Ergebnisses.

Lohnt sich ein Hauskauf noch kurz vor der Rente oder im höheren Alter?

Das hängt vor allem davon ab, wie lange du die Immobilie voraussichtlich noch bewohnst, denn erst ab dem Break-even-Jahr liegt die Kaufvariante rechnerisch vorn.

Bei den Standardwerten des Rechners liegt dieses Jahr bei 12 – wer die Immobilie voraussichtlich kürzer als das ermittelte Break-even-Jahr bewohnt, für den bleibt die Mietvariante nach diesem Modell im Vorteil, weil die hohen Kaufnebenkosten nicht mehr durch Tilgung und Wertzuwachs aufgeholt werden.

Ergänze die reine Zahl deshalb immer um deine realistische Lebensplanung: Bei einem Kauf im höheren Alter zählt neben dem Break-even-Jahr auch, ob ein Kredit in der gewünschten Laufzeit überhaupt noch bewilligt wird und ob die monatliche Rate im Ruhestand tragbar bleibt.

Sprich diese Fragen zusätzlich mit deiner Bank oder einer unabhängigen Finanzierungsberatung durch.

Was sagt das Verhältnis von Kaufpreis zu Jahresmiete aus, und rechnet der Rechner damit?

Das Kaufpreis-Miete-Verhältnis, auch Kaufpreisfaktor genannt, teilt den Kaufpreis durch die Jahreskaltmiete einer vergleichbaren Mietwohnung; bei den Standardwerten dieses Rechners ergäbe das 400.000 Euro geteilt durch 16.800 Euro Jahresmiete rund den Faktor 23,8.

Dieser Break-even-Rechner arbeitet nicht mit diesem Faktor, sondern simuliert direkt den vollständigen Vermögensverlauf beider Varianten über bis zu 40 Jahre, weil ein einzelner Faktor Zins, Tilgung und Wertsteigerung nicht abbildet.

Willst du gezielt den Kaufpreisfaktor für ein Objekt einordnen, etwa um mehrere Angebote schnell zu vergleichen, nutze den Kaufpreisfaktor-Rechner aus dem Bereich Rendite & Investment.

Als grobe Orientierung gilt ein Faktor unter 20 häufig als eher kauffreundlich, ein Faktor über 25 eher als mietfreundlich – der tatsächliche Break-even hängt aber zusätzlich von Zins, Tilgung und Wertsteigerung ab.

Wie hoch darf die monatliche Kreditrate im Verhältnis zum Nettoeinkommen sein?

Als Faustregel gilt, dass die monatliche Kreditrate nicht mehr als etwa 35 bis 40 Prozent des Netto-Haushaltseinkommens ausmachen sollte, damit noch Liquiditätspuffer für Instandhaltung und unerwartete Ausgaben bleibt.

Bei den Standardwerten dieses Rechners beträgt die Monatsrate 1.575 Euro; nach der 35-Prozent-Regel bräuchte ein Haushalt dafür rund 4.500 Euro Netto-Einkommen im Monat.

Die Rate berechnet sich aus dem Darlehen (Kaufpreis minus Eigenkapital) multipliziert mit Sollzins plus Tilgung, geteilt durch 12 – prüfe deshalb vor der Kaufentscheidung, ob die vom Rechner ausgewiesene Rate zu deinem tatsächlichen Netto-Einkommen passt.

Reicht das Einkommen für die gewünschte Immobilie nicht, senkt entweder mehr Eigenkapital oder ein günstigerer Kaufpreis die Rate; der Wie-viel-Haus-kann-ich-mir-leisten-Rechner bildet diese Budgetgrenze direkt aus deinem Einkommen ab.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis bedeutet in der Praxis: Ein Break-even ist keine Wahrheit, sondern ein Szenario mit klaren Annahmen. Bei einem Kaufpreis von 450.000 Euro, 10 Prozent Nebenkosten, 120.000 Euro Eigenkapital und 3,7 Prozent Sollzins liegt die Monatsrate bei rund 1.705 Euro — gegenüber 1.500 Euro Miete sind das mit dem Hausgeld von 350 Euro anfangs rund 555 Euro Mehrkosten monatlich.

Für die Einordnung solltest du daher nie nur auf das Break-even-Jahr schauen, sondern auch auf die monatlichen Mehrkosten, auf konservative und optimistische Wertsteigerungsannahmen und auf die Rendite, die du beim Mieten mit freiem Kapital tatsächlich erreichen könntest.

Wenn der Break-even sehr spät liegt, ist die nächste Entscheidung oft ein realistischeres Objekt, statt das Ergebnis schönzurechnen.

Das berechnete Break-even-Jahr (Kaufen vor Mieten) sollte immer mit der monatlichen Kreditrate und der regionalen Preisentwicklung zusammengelesen werden — erst dieser Dreiklang ergibt eine belastbare Entscheidungsgrundlage.

Wie empfindlich das Ergebnis auf zwei Annahmen reagiert, zeigt die Voreinstellung mit 400.000 Euro Kaufpreis, 100.000 Euro Eigenkapital, 3,8 Prozent Zins und 1.400 Euro Miete: Der Break-even fällt auf Jahr 12 bei 1.575 Euro Rate und 525 Euro monatlichen Mehrkosten.

Hebst du allein die Wertsteigerung von 2 auf 4 Prozent, rutscht er auf Jahr 4. Senkst du stattdessen den Opportunitätszins von 5 auf 2 Prozent — unterstellst also, dass dein freies Kapital beim Mieten weniger abwirft —, landet er bei Jahr 6.

Zwei Annahmen, die niemand sicher kennt, verschieben das Ergebnis damit um acht Jahre. Vier Einflussfaktoren auf den Break-even Kaufen vs. Mieten (Basis: Jahr 13) Wer statt eines Direktkaufs einen Mietkauf erwägt, findet im Mietkauf-Rechner den Kostenvergleich.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Familie Brandt steht vor der Wahl, eine Wohnung für 450.000 Euro zu kaufen oder weiter für 1.500 Euro zu mieten. Ausgangslage: Sie haben 120.000 Euro Eigenkapital und wollen wissen, ab welchem Jahr der Kauf rechnerisch vorne liegt.

Eingaben: Kaufpreis 450.000 Euro, Kaufnebenkosten 10 Prozent, Eigenkapital 120.000 Euro, Sollzins 3,7 Prozent, Tilgung 2,5 Prozent, aktuelle Miete 1.500 Euro, Mietsteigerung 2 Prozent, Wertsteigerung 1,5 Prozent, Hausgeld 350 Euro, Opportunitätszins 4 Prozent.

Der Rechner ergibt: Monatsrate rund 1.705 Euro, anfängliche Mehrkosten gegenüber der Miete rund 555 Euro pro Monat, Break-even im Jahr 13.

Familie Brandt entscheidet: Da sie langfristig in der Region bleiben wollen und der Break-even im Rahmen ihrer Haltedauer liegt, kaufen sie, prüfen aber zuvor noch ein günstigeres Wertsteigerungsszenario.

Genau dieser zweite Durchlauf ist aufschlussreich: Senken sie die angenommene Wertsteigerung von 1,5 auf 1,0 Prozent, verschiebt sich der Break-even um mehrere Jahre nach hinten und rückt an den Rand ihrer geplanten Haltedauer.

Erhöhen sie zusätzlich den Opportunitätszins, weil sie das Eigenkapital sonst breit gestreut anlegen würden, kippt das Ergebnis in manchen Läufen sogar zugunsten des Mietens.

Für die Brandts ist das kein Grund gegen den Kauf, aber eine wichtige Erkenntnis: Ihre Entscheidung trägt nur, wenn sie wirklich lange bleiben. Ein Verkauf nach acht Jahren würde sie rechnerisch schlechter stellen als das Mieten.

Sie halten deshalb fest, dass ihr Kauf eine langfristige Standortentscheidung ist und keine kurzfristige Geldanlage. Die Zahlen sind ein Szenario mit selbst gewählten Annahmen und keine Prognose der Marktentwicklung. Familie Brandt: Kaufen vs. Mieten mit Break-even Jahr 13

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Am folgenreichsten ist es, eine zu hohe Wertsteigerung der Immobilie und eine zu niedrige Opportunitätsrendite für die Mietvariante anzusetzen, wodurch Kaufen künstlich besser aussieht und das Break-even-Jahr zu früh wirkt. Ein zweiter Fehler ist, Kaufnebenkosten oder Hausgeld zu klein anzusetzen, obwohl sie den frühen Vermögenspfad der Kaufvariante stark belasten.

Drittens wird die monatliche Differenz aus Kreditrate plus Hausgeld minus Miete übersehen, obwohl sie in der Mietvariante als investierbares Kapital den Vergleich verschiebt.

Ebenso irreführend ist es, einen sehr kurzen Planungshorizont zu wählen und daraus allgemeine Aussagen für eine langfristige Lebensentscheidung abzuleiten. Ein fünfter, sehr verbreiteter Denkfehler ist der direkte Vergleich von Monatsrate und Miete.

Die Rate enthält einen Tilgungsanteil, der Vermögen aufbaut, die Miete dagegen nicht — wer beide Zahlen gleichsetzt, vergleicht Äpfel mit Birnen.

Sechstens werden die Verkaufskosten am Ende ausgeblendet: Wer die Immobilie irgendwann wieder veräußert, zahlt erneut Makler und gegebenenfalls Steuern, was den Vermögensvorteil schmälert.

Siebtens wird unterstellt, dass in der Mietvariante die Differenz zwischen Rate und Miete tatsächlich diszipliniert angelegt wird — in der Praxis wird sie oft schlicht ausgegeben, was die Rechnung zugunsten des Kaufs verschiebt.

Und schließlich blenden viele die weichen Faktoren aus: Ein Kauf bindet an einen Ort, während Mieten Flexibilität bei Jobwechsel oder Familienveränderung erhält. Diese Freiheit hat einen Wert, den keine Rechnung abbildet.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Aus Kaufpreis, Eigenkapital, Zinssatz, Tilgung, Miete, Hausgeld und optionalen Opportunitätskosten vergleicht der Break-even-Rechner die Vermögenspfade von Kaufen und Mieten Jahr für Jahr.

Das Ergebnis zeigt das erste Jahr, in dem die Kaufvariante rechnerisch vorne liegt, sowie die monatlichen Mehrkosten in der Anfangsphase.

Ein realistisches Bild liefert danach ein Sensitivitätslauf mit alternativer Wertsteigerungsannahme: Schon 0,5 Prozentpunkte Unterschied bei der Immobiliensteigerung können den Break-even um mehrere Jahre verschieben.

Gleiche das Break-even-Jahr anschließend mit deiner realistischen Haltedauer ab — liegt es dahinter, spricht die Rechnung gegen den Kauf, unabhängig davon, wie attraktiv das Objekt wirkt.

Alle Ergebnisse sind Orientierungswerte ohne Gewähr, beruhen vollständig auf deinen eigenen Annahmen zu Zins, Miete und Wertentwicklung und stellen weder eine Finanz- noch eine Rechts- oder Steuerberatung dar.

Eine Kaufentscheidung dieser Größenordnung solltest du zusätzlich mit deiner Bank oder einer unabhängigen Finanzierungsberatung durchsprechen und dabei auch die nicht rechenbaren Faktoren wie Lebensplanung und berufliche Mobilität berücksichtigen.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Break-even nach 11 Jahren | monatliche Kreditrate: 916,67 € | monatliche Mehrkosten gegenüber Miete: 216,67 €

Kleinere Wohnung für 280.000 €

Kaufpreis
280.000 €
Kaufnebenkosten
9 %
Eigenkapital
80.000 €
Sollzins
3,5 % p.a.

Weitere 6 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Break-even nach 13 Jahren | monatliche Kreditrate: 2.333,33 € | monatliche Mehrkosten gegenüber Miete: 783,33 €

Größeres Haus für 600.000 € mit höherer Miete als Vergleich

Kaufpreis
600.000 €
Kaufnebenkosten
11 %
Eigenkapital
200.000 €
Sollzins
4 % p.a.

Weitere 6 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Kein Break-even innerhalb der berechneten 40 Jahre | monatliche Kreditrate: 1.625 € | monatliche Mehrkosten gegenüber Miete: 405 €

Hoher Opportunitätszins und geringe Wertsteigerung – kein Break-even

Kaufpreis
450.000 €
Kaufnebenkosten
10 %
Eigenkapital
150.000 €
Sollzins
3,5 % p.a.

Weitere 6 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Mietkauf-RechnerMietkauf-Rechner: Monatliche Rate, angerechneten Betrag und Gesamtkosten beim Mietkauf einer Immobilie berechnen und mit klassischem Kauf vergleichen.Maklercourtage-RechnerBerechnet die Maklercourtage für Käufer und Verkäufer je nach Bundesland, Immobilientyp und Vereinbarung – inklusive Aufteilung, Anteil an Kaufnebenkosten und steuerlicher Einordnung.Quadratmeterpreis-RechnerKaufpreis pro Quadratmeter berechnen: Kaufpreis und Wohnfläche eingeben, Preis/m² sofort ablesen und mit regionalen Marktrichtwerten einordnen.Ertragswert-RechnerImmobilienwert nach Ertragswertverfahren (ImmoWertV 2021) berechnen: Reinertrag, Vervielfältiger, Gebäudeertragswert und Bodenwert.Ehepartner auszahlen Haus RechnerAuszahlungsbetrag berechnen, wenn ein Ehepartner den anderen bei der gemeinsamen Immobilie auszahlt — z. B. bei Scheidung oder Trennung.Wie viel Haus kann ich mir leistenMaximalen Kaufpreis aus Einkommen, Eigenkapital, Zinssatz und Laufzeit berechnen — sofort wissen, welches Budget realistisch ist.CO₂-Vergleich E-Auto vs. Benzin vs. DieselCO₂-Ausstoß E-Auto, Benziner und Diesel vergleichen – inkl. Fahrzeugproduktion. Break-Even und Einsparung über Nutzungsdauer. Sind E-Autos wirklich klimafreundlicher?Mietrendite berechnen: Brutto-, Netto- und Eigenkapitalrendite RechnerMietrendite einer Immobilie aus Kaufpreis, Jahresmiete, Kosten und Leerstand berechnen und Brutto-, Netto- sowie Eigenkapitalrendite nachvollziehbar prüfen.EigenkapitalBenötigtes Eigenkapital, fehlender Betrag und Zeit bis zum Kaufziel berechnenTilgungsplanVollständiger Tilgungsplan für ein Annuitätendarlehen mit monatlicher oder jährlicher Ansicht. Zeigt Zinsen, Tilgung, Restschuld und Sondertilgungen – unverzichtbar für jeden Immobilienkäufer.Kaufpreisfaktor ImmobilieKaufpreisfaktor- (Vervielfältiger-) Rechner für vermietete Immobilien: Faktor, Bruttorendite, Amortisationsdauer, Markteinordnung nach Lagetyp und maximaler Kaufpreis bei Zielrendite.Volltilger-DarlehenMonatliche Rate oder Laufzeit für ein Volltilgerdarlehen berechnen, bei dem die Restschuld am Ende der Zinsbindung vollständig getilgt ist – inklusive Vergleich zur Standardfinanzierung mit Restschuld.Anschlussfinanzierung-Rechner: Prolongation & Umschuldung vergleichenAnschlussfinanzierung berechnen: neue Monatsrate, Gesamtzinsen sowie Vergleich von Prolongation und Umschuldung inkl. Umschuldungskosten und Break-even.Effektivzins ImmobilienkreditWahren Effektivzins einer Immobilienfinanzierung inklusive Bearbeitungsgebühren, Kontoführungsgebühren, Bereitstellungszinsen und Disagio berechnen – Angebote fair vergleichen.Kreditvergleich ImmobilienBis zu drei Immobilienkredit-Angebote nach Sollzins, Effektivzins, Gesamtkosten und Restschuld vergleichen und den tatsächlichen Preisvorteil erkennen.

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  • Vier Faktoren verschieben den Break-even (Basis: Jahr 13). Wertsteigerung plus 0,5 Punkte bringt ihn auf Jahr 9, minus 0,5 Punkte auf Jahr 20. Ein halber Punkt weniger Sollzins bringt Jahr 10, ein halber Punkt mehr Jahr 17. Drei Prozent Mietsteigerung statt 2 Prozent bringen Jahr 11. Ein Prozentpunkt mehr Opportunitaetszins laesst den Break-even ganz entfallen.

    Kaufen vs. Mieten – Was den Break-even verschiebt

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/kaufen-mieten-einflussfaktoren.svg"
           alt="Vier Faktoren verschieben den Break-even (Basis: Jahr 13). Wertsteigerung plus 0,5 Punkte bringt ihn auf Jahr 9, minus 0,5 Punkte auf Jahr 20. Ein halber Punkt weniger Sollzins bringt Jahr 10, ein halber Punkt mehr Jahr 17. Drei Prozent Mietsteigerung statt 2 Prozent bringen Jahr 11. Ein Prozentpunkt mehr Opportunitaetszins laesst den Break-even ganz entfallen."
           width="760" height="330">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">Kaufen vs. Mieten – Was den Break-even verschiebt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten
  • Wohnung 450.000 EUR, EK 120.000 EUR, 3,7% Zins, 2,5% Tilgung. Monatsrate 1.705 EUR vs. Miete 1.500 EUR. Mehrkosten 555 EUR/Monat inkl. Hausgeld. Break-even Jahr 13. Familie Brandt kauft wegen langfristigem Wohnhorizont.

    Kaufen vs. Mieten: Familie Brandt

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/kaufen-mieten-praxis-brandt.svg"
           alt="Wohnung 450.000 EUR, EK 120.000 EUR, 3,7% Zins, 2,5% Tilgung. Monatsrate 1.705 EUR vs. Miete 1.500 EUR. Mehrkosten 555 EUR/Monat inkl. Hausgeld. Break-even Jahr 13. Familie Brandt kauft wegen langfristigem Wohnhorizont."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">Kaufen vs. Mieten: Familie Brandt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten
  • Bei 450.000 Euro Kaufpreis, 120.000 Euro Eigenkapital, 3,7 Prozent Sollzins, 1.500 Euro Miete, 1,5 Prozent Wertsteigerung und 4,0 Prozent Opportunitaetszins ueberholt die Kaufvariante die Mietvariante im 13. Jahr.

    Kaufen vs. Mieten – Vermögensentwicklung

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/kaufen-mieten-vermoegenspfade.svg"
           alt="Bei 450.000 Euro Kaufpreis, 120.000 Euro Eigenkapital, 3,7 Prozent Sollzins, 1.500 Euro Miete, 1,5 Prozent Wertsteigerung und 4,0 Prozent Opportunitaetszins ueberholt die Kaufvariante die Mietvariante im 13. Jahr."
           width="760" height="350">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">Kaufen vs. Mieten – Vermögensentwicklung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten
  • Infografik: Kaufen vs. Mieten: Versteckte Kostenfaktoren, VERSTECKTE KOSTEN BEIM KAUF, Kaufnebenkosten (10–15 %), Grunderwerbsteuer: 3,5–6,5 %, Notar + Grundbuch: 1,5–2 %, Makler: 3–7 % (oft 50/50), Laufende Kosten (1–2 %/Jahr), Instandhaltung: 1–1,5 % vom Wert/

    Break Even Kaufen Mieten Faktoren

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/break-even-kaufen-mieten-faktoren.svg"
           alt="Infografik: Kaufen vs. Mieten: Versteckte Kostenfaktoren, VERSTECKTE KOSTEN BEIM KAUF, Kaufnebenkosten (10–15 %), Grunderwerbsteuer: 3,5–6,5 %, Notar + Grundbuch: 1,5–2 %, Makler: 3–7 % (oft 50/50), Laufende Kosten (1–2 %/Jahr), Instandhaltung: 1–1,5 % vom Wert/"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">Break Even Kaufen Mieten Faktoren auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten
  • Infografik: Kaufen vs. Mieten: Break-even-Analyse, BEISPIEL: 300.000 € · 80 m² · 900 € KALTMIETE · 3,5 % ZINS · 20 % EK, Zeitraum, Kosten Kaufen, Kosten Mieten, Differenz, Vermögen Käufer*, 5 Jahre

    Break Even Kaufen Mieten Vergleich

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    <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/immobilien/break-even-kaufen-mieten-vergleich.svg"
           alt="Infografik: Kaufen vs. Mieten: Break-even-Analyse, BEISPIEL: 300.000 € · 80 m² · 900 € KALTMIETE · 3,5 % ZINS · 20 % EK, Zeitraum, Kosten Kaufen, Kosten Mieten, Differenz, Vermögen Käufer*, 5 Jahre"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten">Break Even Kaufen Mieten Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dies ist keine Finanzberatung. Die Berechnung unterstützt Szenarien zum Vergleich von Kaufen und Mieten, ersetzt aber keine individuelle Finanzierungs-, Risiko- oder Lebensplanung.

Quelle: Langfristiger Vermögensvergleich aus Kaufpreis, Nebenkosten, Eigenkapital, Kreditrate, Mietsteigerung, Wertsteigerung, Hausgeld und Opportunitätszins

Stand: 2026-09-24

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
24. September 2026
Fachbereich
Immobilien / Rendite & Investment
Formeln basieren auf
Immobiliennahe Kosten- und Szenariologik mit dokumentierten Annahmen
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Break-Even Kaufen vs. Mieten. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Break-Even Kaufen vs. Mieten. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/break-even-kaufen-mieten

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