Überblick
Was ist der Break-Even Kaufen vs. Mieten?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ab wann Kaufen gegenüber Mieten rechnerisch vorn liegt, wollen Selbstnutzerinnen, Selbstnutzer und Familien wissen, die vor einer konkreten Wohnentscheidung stehen — und genau dafür ist der Break-even-Kaufen-oder-Mieten-Rechner gedacht. Er zeigt über viele Jahre, wann der Vermögensaufbau beim Kaufen den Vermögenspfad der Mietvariante überholt und wie stark Annahmen zu Miete, Zins, Wertsteigerung und Opportunitätsrendite dieses Ergebnis verschieben.
In der Kaufvariante wächst das Vermögen aus steigendem Immobilienwert minus sinkender Restschuld, in der Mietvariante aus dem mit dem Opportunitätszins verzinsten Eigenkapital plus der investierten Differenz zwischen Kaufkosten und Miete.
Das Break-even-Jahr ist das erste Jahr, in dem die Kaufvariante vorne liegt. Weil Kaufnebenkosten, Hausgeld und Wertsteigerung das Ergebnis stark beeinflussen, ist der Break-even immer ein Szenario mit klaren Annahmen, kein fester Wert.
Der entscheidende gedankliche Schritt besteht darin, Mieten nicht als Geldverbrennen abzutun.
Wer mietet, bindet sein Eigenkapital nicht in einer Immobilie, sondern kann es anderweitig anlegen — und genau diese entgangene Rendite ist der ehrliche Preis des Kaufens.
Umgekehrt zahlt der Käufer zwar Zinsen, baut mit dem Tilgungsanteil aber Vermögen auf. Der Rechner stellt beide Pfade deshalb konsequent als Vermögensentwicklung gegenüber, statt bloß Monatsrate und Miete zu vergleichen.
Der Kauf startet dabei fast immer im Nachteil, weil die Kaufnebenkosten sofort abfließen, ohne den Wert der Immobilie zu erhöhen — dieser Rückstand muss erst wieder aufgeholt werden.