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Leverage-Effekt und Eigenkapitalrendite berechnen

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Kurzantwort

Eigenkapitalrendite (auch Eigenkapitalrentabilität oder Return on Equity genannt) misst den Ertrag nach Zinsen im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital. Beispiel: 385.000 € Kaufpreis und 105.000 € Eigenkapital ergeben 1,67 % Eigenkapitalrendite vor Steuer bei 3,00 % Objektrendite. Für verbindliche Entscheidungen Fachberatung und aktuelle Marktdaten hinzuziehen.

Eigenkapitalrendite bei Immobilien mit Eigen- und Fremdkapital berechnen und den...

Kilian AchatzFachredaktion Immobilien
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Sept. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist die Eigenkapitalrendite (Eigenkapitalrentabilität)?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Die Eigenkapitalrendite einer Immobilie misst den jährlichen Ertrag nach Zinskosten bezogen auf das eingesetzte Eigenkapital: (Nettoertrag - Zinskosten) / Eigenkapital x 100. Als Eigenkapitalrentabilität oder Return on Equity (ROE) bezeichnet, zeigt sie, wie effizient das eigene Kapital in der Kapitalanlage arbeitet.

Zur Einordnung der Renditekennzahl dienen Erfahrungswerte: Als solide gelten 7–10 %, als überdurchschnittlich 15–20 %. Werte darüber entstehen oft durch hohe Fremdfinanzierung und sollten zusammen mit dem Zinsdeckungsgrad geprüft werden.

Der Leverage-Break-Even-Zins ist der Schwellenwert, ab dem der Fremdkapitalhebel von positiv auf negativ kippt — er entspricht der Objektrendite.

Liegt der Sollzins darunter, steigert Fremdkapital die Eigenkapitalrendite; liegt er darüber, senkt es sie.

Wie stark Fremdkapital die Rendite auf das eigene eingesetzte Kapital erhöht oder verschlechtert, das möchten Immobilieninvestorinnen und -investoren verstehen — und genau dafür ist der Eigenkapitalrendite-Rechner gedacht.

Er zeigt aus Kaufpreis, Eigenkapital, Nettoertrag, Zinskosten und optionalen Steuerannahmen nicht nur die Eigenkapitalrendite, sondern auch Objektrendite, Leverage-Effekt, Zinsdeckungsgrad und eine Sensitivität über verschiedene Fremdkapitalquoten.

Die Objektrendite misst den Nettoertrag am gesamten Kaufpreis, die Eigenkapitalrendite dagegen den Ertrag nach Zinskosten am eingesetzten Eigenkapital.

Liegt die Objektrendite über dem Fremdkapitalzins, wirkt der Leverage-Effekt positiv und hebt die Eigenkapitalrendite; andernfalls verschlechtert er sie.

Der Zinsdeckungsgrad zeigt, wie viel Puffer zwischen Nettoertrag und Zinskosten bleibt, und warnt vor einer zu fragilen Hebelstruktur bei knappem Cashflow. Leverage-Effekt: Positiver Hebel (9,0 %) und negativer Hebel (1,67 %) Der Rechner richtet sich damit an alle, die eine Kapitalanlage nicht nur an der Objektrendite, sondern an der tatsächlichen Verzinsung des eingesetzten Eigenkapitals messen wollen.

Er macht in einem Schritt sichtbar, ob der Einsatz von Fremdkapital die Rendite hebt oder ob ein knapper Zinsdeckungsgrad die Struktur angreifbar macht. Die Ergebnisse sind eine fundierte Orientierung und ersetzen keine Anlage- oder Steuerberatung.

Eingaben

Eigenkapitalrendite berechnen: diese Werte brauchst du

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst den gesamten Kaufpreis inklusive Investitionsbasis, dein eingesetztes Eigenkapital, den jährlichen Nettoertrag, die jährlichen Zinskosten sowie optional Sollzins, Steuersatz und AfA beziehungsweise sonstige Abzüge ein. Nettoertrag und Zinskosten stammen meist aus Mietüberschussrechnung und Finanzierungsangebot; Steuer- und AfA-Werte aus deiner steuerlichen Planung.

Typische Fehler sind das Verwenden von Bruttomiete statt Nettoertrag, das Vergessen von Zinskosten aus dem Fremdkapital und das Vermischen von Objekt- und Eigenkapitalrendite als wäre beides dieselbe Kennzahl.

Den Nettoertrag setzt du nach Abzug aller nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten an, nicht die Bruttomiete, weil sonst Rendite und Leverage-Effekt zu optimistisch erscheinen.

Die jährlichen Zinskosten entnimmst du dem Finanzierungsangebot; sie sind die Zinslast des ersten Jahres, nicht die gesamte Annuität inklusive Tilgung.

Steuersatz und AfA trägst du nur ein, wenn du die Nachsteuerrendite betrachten möchtest — sie verschieben das Ergebnis teils deutlich.

Je sauberer diese Abgrenzung gelingt, desto belastbarer sind Objektrendite, Eigenkapitalrendite und Zinsdeckungsgrad. Der Rechner ersetzt dabei keine Steuerberatung.

Praxisfälle

Typische Anwendungsfälle für den Eigenkapitalrendite-Rechner

So beantwortet der Rechner die häufigsten Suchfragen rund um Eigenkapitalrendite, Eigenkapitalrentabilität und Leverage-Effekt mit konkreten, nachgerechneten Werten.

  1. Eigenkapitalrendite berechnen bei 105.000 € Eigenkapital

    „"Wie berechne ich die Eigenkapitalrendite meiner Immobilie?"“

    Eingabe
    Kaufpreis gesamt 385.000 €, Eigenkapital 105.000 €, jährlicher Nettoertrag 11.550 €, jährliche Zinskosten 9.800 €
    Ergebnis
    Eigenkapitalrendite vor Steuer 1,67 % bei 3,00 % Objektrendite (Fremdkapitalquote 72,73 %)
  2. Eigenkapitalrentabilität als Synonym für Eigenkapitalrendite

    „"Was ist der Unterschied zwischen Eigenkapitalrentabilität und Eigenkapitalrendite?"“

    Eingabe
    Gleiche Eingaben wie oben — der Rechner nennt beide Begriffe für dieselbe Kennzahl
    Ergebnis
    Eigenkapitalrentabilität (= Eigenkapitalrendite) 1,67 % vor Steuer, 1,67 % nach Steuer (Steuerbelastung 0 € wegen AfA)
  3. Positiver Leverage-Effekt bei günstigem Zins

    „"Wie wirkt der Leverage-Effekt bei niedrigem Sollzins?"“

    Eingabe
    Kaufpreis 300.000 €, Eigenkapital 60.000 €, Nettoertrag 18.000 €, Zinskosten 8.000 €, Sollzins 3,33 %
    Ergebnis
    Eigenkapitalrendite vor Steuer 16,67 % bei 6,00 % Objektrendite — Leverage-Effekt +10,67 Prozentpunkte
  4. Negative Eigenkapitalrendite bei hoher Fremdkapitalquote

    „"Kann die Eigenkapitalrendite bei Immobilien negativ werden?"“

    Eingabe
    Kaufpreis 400.000 €, Eigenkapital 40.000 €, Nettoertrag 12.000 €, Zinskosten 14.400 €
    Ergebnis
    Eigenkapitalrendite vor Steuer −6,00 %, Zinsdeckungsgrad 0,83 (kritisch, da unter 1,2)
  5. Finanzierung mit 500.000 € Kredit

    „"Wie viel Eigenkapital braucht man für 500.000 € Kredit?"“

    Eingabe
    Kaufpreis 650.000 €, Eigenkapital 150.000 €, Fremdkapital damit 500.000 €, Nettoertrag 19.500 €, Zinskosten 17.500 €
    Ergebnis
    Fremdkapitalquote 76,92 %, Eigenkapitalrendite vor Steuer 1,33 %, Zinsdeckungsgrad 1,11
  6. Eigenkapitalrendite nach Steuer mit AfA

    „"Wie berechne ich die Eigenkapitalrendite nach Steuern?"“

    Eingabe
    Kaufpreis 300.000 €, Eigenkapital 60.000 €, Nettoertrag 18.000 €, Zinskosten 8.000 €, Steuersatz 35 %, AfA 6.000 €
    Ergebnis
    Eigenkapitalrendite vor Steuer 16,67 %, nach Steuer 14,33 % (Steuerbelastung 1.400 €)

Berechnung

Eigenkapitalrendite-Formel (Eigenkapitalrentabilität mit Fremdkapital)

Verstehe den Formelweg.

Eigenkapitalrendite-Formel (FK = Kaufpreis − EK; Objektrendite = Nettoertrag ÷ Kaufpreis × 100; EK-Rendite = (Nettoertrag − Zinsen) ÷ EK × 100; Leverage = EK-Rendite − Objektrendite; Zinsdeckung = Nettoertrag ÷ Zinskosten): Fremdkapital = Kaufpreis gesamt minus Eigenkapital. Objektrendite = jährlicher Nettoertrag / Kaufpreis gesamt × 100.

Ertrag nach Zinsen = jährlicher Nettoertrag minus jährliche Zinskosten. Eigenkapitalrendite vor Steuer = Ertrag nach Zinsen / Eigenkapital × 100.

Wenn ein Steuersatz hinterlegt ist, berechnet der Rechner zusätzlich den steuerpflichtigen Ertrag nach Abzug von AfA und sonstigen Abzügen und daraus die Rendite nach Steuer.

Der Leverage-Effekt ist die Differenz zwischen Eigenkapitalrendite und Objektrendite.

Praxisbeispiel: Bei 385.000 Euro Investitionssumme, 105.000 Euro Eigenkapital, 11.550 Euro jährlichem Nettoertrag und 9.800 Euro Zinskosten bleiben 1.750 Euro Ertrag nach Zinsen.

Daraus ergibt sich eine Eigenkapitalrendite vor Steuer von rund 1,67 Prozent bei einer Objektrendite von 3,00 Prozent. Eigenkapitalrendite vs. Objektrendite im Vergleich An diesem Beispiel wird der Leverage-Effekt greifbar: Weil die Eigenkapitalrendite von rund 1,67 Prozent unter der Objektrendite von 3,00 Prozent liegt, wirkt der Hebel hier negativ — die Finanzierungszinsen zehren mehr auf, als das Fremdkapital an zusätzlicher Rendite beiträgt.

Der Zinsdeckungsgrad von etwa 1,18 zeigt zugleich, dass zwischen Nettoertrag und Zinskosten nur ein schmaler Puffer bleibt.

Die genannten Werte sind Beispielzahlen zur Veranschaulichung; deine tatsächliche Rendite hängt von Kaufpreis, Finanzierung und Steuersituation ab.

Eigenkapitalrendite-Formel: EK-Rendite gleich Nettoertrag minus Zinskosten geteilt durch Eigenkapital, mit Objektrendite und Leverage-Effekt.

Nachschlagen

Eigenkapitalrendite nach Fremdkapitalquote: Leverage-Effekt bei Immobilien

Der Leverage-Effekt zeigt, wie sich die Eigenkapitalrendite mit steigendem Fremdkapitaleinsatz verändert. Bei einem Sollzins unterhalb der Objektrendite wirkt der Hebel positiv (EK-Rendite steigt); liegt der Sollzins darüber, wirkt er negativ (EK-Rendite sinkt). Die folgende Tabelle zeigt den negativen Leverage-Effekt für ein Beispielobjekt mit 385.000 € Kaufpreis, 3,00 % Objektrendite und 3,50 % Sollzins.

Eigenkapitalrendite und Leverage-Effekt nach Fremdkapitalquote (Beispiel: 385.000 € Kaufpreis, 3,00 % Objektrendite, 3,50 % Sollzins)
FK-QuoteEigenkapitalEK-Rendite (vor Steuer)Leverage-EffektZinsdeckungsgrad
0 %385.000 €3,00 %±0,00 PP–
20 %308.000 €2,87 %−0,13 PP4,29
40 %231.000 €2,67 %−0,33 PP2,14
60 %154.000 €2,25 %−0,75 PP1,43
70 %115.500 €1,83 %−1,17 PP1,22
72,73 %105.000 €1,67 %−1,33 PP1,18
80 %77.000 €1,00 %−2,00 PP1,07
90 %38.500 €−1,50 %−4,50 PP0,95

Bei diesem Beispiel liegt der Sollzins (3,50 %) über der Objektrendite (3,00 %) – jede zusätzliche Fremdkapitaleinheit senkt die Eigenkapitalrendite (negativer Leverage). Ab 90 % FK-Quote ist die EK-Rendite negativ, der Zinsdeckungsgrad fällt unter 1,0 (Zinskosten übersteigen den Nettoertrag). Liegt der Sollzins dagegen unter der Objektrendite, kehrt sich der Effekt um: Höhere FK-Quoten steigern die EK-Rendite (positiver Leverage). Der Leverage-Break-Even-Zins ist der Schwellenwert, ab dem der Hebel von positiv auf negativ kippt – er entspricht der Objektrendite. PP = Prozentpunkte. Quelle: Eigene Berechnung. Keine Anlageberatung – individuelle Berechnung beim Steuerberater oder Finanzberater empfohlen.

Expertenmodus

Eigenkapitalrendite: häufig gestellte Fragen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was bedeutet Eigenkapitalrentabilität und ist sie dasselbe wie Eigenkapitalrendite?

Eigenkapitalrentabilität und Eigenkapitalrendite bezeichnen dieselbe Kennzahl: den jährlichen Ertrag nach Zinskosten im Verhältnis zum eingesetzten Eigenkapital, im Finanzenglischen Return on Equity (ROE) genannt.

Formel: (Nettoertrag minus Zinskosten) geteilt durch Eigenkapital mal 100.

Bei 385.000 Euro Kaufpreis, 105.000 Euro Eigenkapital, 11.550 Euro Nettoertrag und 9.800 Euro Zinskosten bleiben 1.750 Euro Ertrag nach Zinsen, woraus eine Eigenkapitalrentabilität von 1,67 Prozent folgt.

Anders als die Objektrendite, die den Ertrag am gesamten Kaufpreis misst, bezieht sich die Eigenkapitalrentabilität nur auf das eingesetzte Kapital und zeigt dadurch, wie stark Fremdkapital die Rendite über den Leverage-Effekt hebt oder senkt.

In der Unternehmensbilanzanalyse meint der Begriff meist die Nachsteuerrendite, bei Immobilien üblicherweise die Vorsteuerkennzahl, solange kein Steuersatz eingetragen ist.

Der Rechner ermittelt beide Varianten automatisch, sobald Kaufpreis, Eigenkapital, Nettoertrag und Zinskosten eingetragen sind, und ordnet sie zusätzlich über die Objektrendite ein.

Wie hoch ist eine gute Eigenkapitalrendite bei einer vermieteten Immobilie?

Als solide gilt eine Eigenkapitalrendite von 7 bis 10 Prozent, als überdurchschnittlich gelten 15 bis 20 Prozent — entscheidend ist aber nicht die Höhe allein, sondern ob der Zinsdeckungsgrad gleichzeitig über 1,2 liegt.

Beispiel: Bei 300.000 Euro Kaufpreis, 60.000 Euro Eigenkapital, 18.000 Euro Nettoertrag und 8.000 Euro Zinskosten ergibt der Rechner eine Eigenkapitalrendite vor Steuer von 16,67 Prozent bei einem Zinsdeckungsgrad von 2,25 — ein überdurchschnittlicher Wert mit komfortablem Puffer.

Werte über 20 Prozent entstehen dagegen meist durch eine sehr hohe Fremdkapitalquote und sollten immer zusammen mit dem Zinsdeckungsgrad geprüft werden, weil sie oft ein höheres Ausfallrisiko bei der Anschlussfinanzierung bedeuten.

Eine niedrige, aber stabile Rendite mit robustem Cashflow ist in der Regel die tragfähigere Wahl als eine hohe Rendite auf dünnem Eigenkapitalpolster.

Der Rechner zeigt beide Werte gemeinsam an, damit du nicht nur die Rendite, sondern auch ihre Stabilität einschätzen kannst.

Wie lautet die Formel für die Eigenkapitalrendite bzw. Eigenkapitalrentabilität mit Fremdkapital?

Die Formel lautet: Eigenkapitalrendite = (jährlicher Nettoertrag minus jährliche Zinskosten) geteilt durch eingesetztes Eigenkapital mal 100, während die Objektrendite denselben Nettoertrag nur durch den gesamten Kaufpreis teilt, nicht durch das Eigenkapital.

Der Unterschied zwischen beiden Werten ist der Leverage-Effekt des Fremdkapitals.

Rechenbeispiel: 650.000 Euro Kaufpreis, 150.000 Euro Eigenkapital und damit 500.000 Euro Fremdkapital, 19.500 Euro Nettoertrag und 17.500 Euro Zinskosten ergeben 2.000 Euro Ertrag nach Zinsen und eine Eigenkapitalrendite von 1,33 Prozent bei 3 Prozent Objektrendite.

Weil der Sollzins hier über der Objektrendite liegt, wirkt der Hebel mit minus 1,67 Prozentpunkten negativ. Läge der Zins unter der Objektrendite, würde dieselbe Fremdkapitalquote die Eigenkapitalrendite anheben statt senken.

Der Rechner berechnet diese Formel automatisch aus nur vier Eingaben — Kaufpreis, Eigenkapital, Nettoertrag und Zinskosten — und zeigt zusätzlich den Break-even-Zins, ab dem der Hebel kippt.

Wie berechne ich die Eigenkapitalrendite einer Immobilie Schritt für Schritt?

Berechne zuerst das Fremdkapital als Kaufpreis minus Eigenkapital, dann die Objektrendite als Nettoertrag geteilt durch Kaufpreis mal 100, anschließend den Ertrag nach Zinsen als Nettoertrag minus Zinskosten und zuletzt die Eigenkapitalrendite als Ertrag nach Zinsen geteilt durch Eigenkapital mal 100.

Am Beispiel 385.000 Euro Kaufpreis und 105.000 Euro Eigenkapital ergibt das 280.000 Euro Fremdkapital und eine Fremdkapitalquote von 72,73 Prozent.

Mit 11.550 Euro Nettoertrag und 9.800 Euro Zinskosten bleiben 1.750 Euro Ertrag nach Zinsen, woraus eine Eigenkapitalrendite von 1,67 Prozent bei 3 Prozent Objektrendite folgt.

Trägst du zusätzlich Steuersatz und AfA ein, rechnet der Rechner automatisch auch die Rendite nach Steuer.

Wichtig ist, nur den bereinigten Nettoertrag statt der Bruttomiete anzusetzen, sonst fällt die berechnete Rendite systematisch zu hoch aus, nicht realistisch.

Alle vier Rechenschritte übernimmt der Rechner sofort nach der Eingabe, ohne dass du selbst rechnen musst.

Wie wirkt der Leverage-Effekt auf die Eigenkapitalrendite bei Immobilien?

Der Leverage-Effekt beschreibt, wie Fremdkapital die Eigenkapitalrendite gegenüber der Objektrendite verschiebt: Liegt der Sollzins unter der Objektrendite, hebt zusätzliches Fremdkapital die Rendite an, liegt er darüber, senkt es sie.

Bei 300.000 Euro Kaufpreis, 60.000 Euro Eigenkapital, 6 Prozent Objektrendite und einem Zins von rund 3,3 Prozent auf das Fremdkapital steigt die Eigenkapitalrendite laut Rechner auf 16,67 Prozent — ein positiver Leverage-Effekt von 10,67 Prozentpunkten.

Bei der Standardeingabe mit 3,5 Prozent Sollzins und 3 Prozent Objektrendite kippt der Effekt dagegen ins Negative auf minus 1,33 Prozentpunkte, weil die Finanzierungskosten die Objektrendite übersteigen.

Der Schwellenwert dazwischen heißt Break-even-Zins und entspricht der Objektrendite. Nur wenn gleichzeitig der Zinsdeckungsgrad ausreichend Puffer zeigt, ist ein positiver Hebel auch nachhaltig und nicht nur rechnerisch attraktiv.

Der Rechner zeigt Leverage-Effekt und Break-even-Zins direkt im Ergebnis an.

Kann die Eigenkapitalrendite bei einer Immobilie negativ werden?

Ja, die Eigenkapitalrendite wird negativ, sobald die jährlichen Zinskosten den jährlichen Nettoertrag übersteigen und der Ertrag nach Zinsen damit unter null fällt.

Beispiel: Bei 400.000 Euro Kaufpreis, nur 40.000 Euro Eigenkapital, 12.000 Euro Nettoertrag und 14.400 Euro Zinskosten ergibt der Rechner einen Ertrag nach Zinsen von minus 2.400 Euro und damit eine Eigenkapitalrendite von minus 6 Prozent bei einem Leverage-Effekt von minus 9 Prozentpunkten gegenüber der Objektrendite von 3 Prozent.

Ursache ist fast immer eine sehr hohe Fremdkapitalquote — hier 90 Prozent — kombiniert mit einem Sollzins über der Objektrendite.

Der Zinsdeckungsgrad liegt in diesem Fall bei nur 0,83 und damit deutlich unter der kritischen Marke von 1,2, was zusätzlich auf eine akute Unterdeckung der Zinslast hinweist.

Eine negative Eigenkapitalrendite bedeutet konkret Kapitalverzehr und sollte vor dem Kauf durch mehr Eigenkapital oder einen günstigeren Zins vermieden werden.

Was ist der Unterschied zwischen Eigenkapitalrendite vor und nach Steuer?

Die Eigenkapitalrendite vor Steuer bezieht sich auf den reinen Ertrag nach Zinsen, während die Rendite nach Steuer zusätzlich AfA, sonstige Abzüge und den persönlichen Steuersatz auf den verbleibenden Ertrag berücksichtigt.

Beispiel: Bei 385.000 Euro Kaufpreis, 105.000 Euro Eigenkapital, 1.750 Euro Ertrag nach Zinsen, 35 Prozent Steuersatz und 7.000 Euro AfA berechnet der Rechner 0 Euro Steuerbelastung, weil die Abzüge den Ertrag vollständig aufzehren — vor und nach Steuer stehen deshalb identische 1,67 Prozent.

Anders im Szenario mit 300.000 Euro Kaufpreis und 60.000 Euro Eigenkapital: Dort sinkt die Rendite durch 1.400 Euro Steuerbelastung von 16,67 Prozent vor Steuer auf 14,33 Prozent nach Steuer.

Ohne eingetragenen Steuersatz zeigt der Rechner nur die Vorsteuerrendite an.

Für einen realistischen Vergleich zwischen Immobilien mit unterschiedlicher Abschreibung ist stets die Rendite nach Steuer aussagekräftiger, weil sie die tatsächliche Kapitalbindung nach Abzügen abbildet.

Ist eine hohe Eigenkapitalquote automatisch eine gute Eigenkapitalrendite?

Nein, Eigenkapitalquote und Eigenkapitalrendite sind zwei unterschiedliche Kennzahlen und verhalten sich bei Immobilien meist gegenläufig: Die Eigenkapitalquote beschreibt den Anteil des Eigenkapitals am Kaufpreis, die Eigenkapitalrendite den Ertrag darauf.

Beispiel: Bei der Standardeingabe mit 105.000 Euro Eigenkapital und 385.000 Euro Kaufpreis liegt die Fremdkapitalquote bei 72,73 Prozent und damit die Eigenkapitalquote bei nur 27,27 Prozent, während die Eigenkapitalrendite bei 1,67 Prozent liegt, weil der Sollzins von 3,5 Prozent über der Objektrendite von 3 Prozent liegt.

Eine höhere Eigenkapitalquote senkt zwar das Finanzierungsrisiko und den Zinsaufwand, drückt bei positivem Leverage aber tendenziell die Eigenkapitalrendite, weil weniger fremdfinanzierter Hebel wirkt.

Ob 40 oder 50 Prozent Eigenkapitalquote sinnvoll sind, hängt somit vom Verhältnis zwischen Sollzins und Objektrendite ab und lässt sich nicht pauschal beantworten. Der Rechner zeigt beide Kennzahlen gemeinsam, damit du sie nicht verwechselst.

Berücksichtigt der Eigenkapitalrendite-Rechner auch die Tilgung des Immobilienkredits?

Nein, der Rechner arbeitet ausschließlich mit den jährlichen Zinskosten und bildet die Tilgungswirkung auf die Restschuld nicht ab, weil die Eigenkapitalrendite hier als laufende Ertragskennzahl und nicht als Vermögensaufbau über die Zeit definiert ist.

Beispiel: Bei der Standardeingabe fließen deshalb nur die 9.800 Euro Zinskosten in die Berechnung des Ertrags nach Zinsen von 1.750 Euro ein, nicht die zusätzliche Tilgung, die real ebenfalls aus dem Mietertrag bedient werden muss.

Wer eine Annuität mit hoher Tilgung zahlt, hat also einen geringeren tatsächlichen Cashflow, als die ausgewiesene Eigenkapitalrendite vermuten lässt, weil die Tilgung das gebundene Eigenkapital zwar erhöht, aber liquiditätswirksam bleibt.

Für die reine Renditebetrachtung von Ertrag zu eingesetztem Kapital ist das üblich; für die Liquiditätsplanung solltest du die Tilgungsrate separat aus deinem Finanzierungsangebot gegen den Nettoertrag rechnen, bevor du dich auf die ausgewiesene Rendite verlässt.

Was zeigt der Zinsdeckungsgrad und ab wann gilt er als kritisch?

Der Zinsdeckungsgrad ist der jährliche Nettoertrag geteilt durch die jährlichen Zinskosten und zeigt, wie viel Puffer zwischen laufendem Ertrag und Zinslast bleibt; Werte unter 1,2 gelten als kritisch, 1,2 bis 1,5 als knapp und darüber als komfortabel.

Bei der Standardeingabe mit 11.550 Euro Nettoertrag und 9.800 Euro Zinskosten ergibt der Rechner einen Zinsdeckungsgrad von 1,18 und warnt damit knapp im kritischen Bereich, obwohl die Eigenkapitalrendite mit 1,67 Prozent auf den ersten Blick unauffällig wirkt.

Im Szenario mit 90 Prozent Fremdkapitalquote und 14.400 Euro Zinskosten gegenüber nur 12.000 Euro Nettoertrag sinkt der Wert sogar auf 0,83 — die Zinsen sind dann nicht mehr vollständig aus dem Ertrag gedeckt.

Ein niedriger Zinsdeckungsgrad ist ein Frühwarnsignal für eine zu fragile Finanzierungsstruktur, selbst wenn die errechnete Eigenkapitalrendite formal noch positiv ausfällt. Der Rechner zeigt den Wert direkt neben der Rendite an.

Hinweise

Gute Eigenkapitalrendite bei Immobilien: Richtwerte und Tipps

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis bedeutet in der Praxis: Eine hohe Eigenkapitalrendite ist nur dann gut, wenn Zinsdeckungsgrad, Risiko und Liquidität mitziehen. Für die Einordnung solltest du daher immer Eigenkapitalrendite, Objektrendite und Zinsdeckungsgrad gemeinsam betrachten und prüfen, ob der Leverage-Effekt positiv oder bereits gefährlich fragil ist.

Wenn der Zinsdeckungsgrad knapp wird oder die Rendite nur durch sehr wenig Eigenkapital hoch aussieht, ist die nächste Entscheidung meist mehr Sicherheit statt maximaler Hebel.

Genau dieser Vergleich verhindert Fehlentscheidungen bei scheinbar attraktiven Investments.

Ein Rechenbeispiel verdeutlicht das: Bei 385.000 Euro Kaufpreis, 105.000 Euro Eigenkapital und 11.550 Euro Nettoertrag warnt das Ergebnis sofort vor einer fragilen Hebelstruktur, sobald der Zinsdeckungsgrad unter 1,2 sinkt.

Nutze die Sensitivität über verschiedene Fremdkapitalquoten, um zu erkennen, ab welchem Punkt mehr Hebel die Rendite nicht mehr verbessert, sondern das Risiko überproportional erhöht.

In der Praxis ist eine etwas niedrigere, aber stabile Eigenkapitalrendite mit komfortablem Zinsdeckungsgrad oft die klügere Wahl als eine hohe Rendite, die nur auf sehr wenig Eigenkapital und einem dünnen Cashflow-Puffer beruht.

Diese Einordnung ist eine Orientierung und ersetzt keine Anlageberatung.

Anwendung

Eigenkapitalrendite-Beispielrechnung Schritt für Schritt

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Karin kauft eine Mietwohnung für 385.000 Euro mit 105.000 Euro Eigenkapital und will wissen, ob der Hebel durch das Fremdkapital die Rendite wirklich verbessert.

Ausgangslage: Der jährliche Nettoertrag nach allen Kosten liegt bei 11.550 Euro, die Zinskosten betragen 9.800 Euro pro Jahr.

Eingaben: Kaufpreis 385.000 Euro, Eigenkapital 105.000 Euro, jährlicher Nettoertrag 11.550 Euro, Zinskosten 9.800 Euro, Steuersatz 35 Prozent, AfA 2.200 Euro.

Der Rechner ergibt: Objektrendite 3,00 Prozent, Ertrag nach Zinsen 1.750 Euro, Eigenkapitalrendite vor Steuer 1,67 Prozent, Zinsdeckungsgrad 1,18.

Karin entscheidet: Die Eigenkapitalrendite liegt unter der Objektrendite, der Leverage-Effekt ist negativ — sie prüft entweder einen günstigeren Kaufpreis oder eine bessere Finanzierungsstruktur.

Aufschlussreich ist, dass Karins Objekt mit 3,00 Prozent Objektrendite gar nicht schlecht dasteht, der negative Leverage aber entsteht, weil die Finanzierungszinsen die Objektrendite übersteigen.

Sinkt der Kaufpreis oder der Sollzins, könnte derselbe Nettoertrag die Eigenkapitalrendite über die Objektrendite heben und den Hebel ins Positive drehen. Der niedrige Zinsdeckungsgrad von 1,18 bestärkt Karin darin, vor dem Kauf nachzuverhandeln.

Ihre Zahlen sind ein Rechenbeispiel und keine Anlageempfehlung. Die Sensitivitätsreihe macht Karins Problem besonders greifbar: Ohne Fremdkapital läge ihre Eigenkapitalrendite bei 3 Prozent und damit exakt auf der Objektrendite.

Mit 50 Prozent Fremdkapitalquote sinkt sie auf 2,5 Prozent, bei 60 Prozent auf 2,25 Prozent — und bei ihrer tatsächlichen Quote von 72,73 Prozent landet sie bei 1,67 Prozent.

Jeder zusätzliche Euro Fremdkapital verschlechtert das Ergebnis, weil der Sollzins von 3,5 Prozent über der Objektrendite von 3 Prozent liegt.

Genau das misst der ausgewiesene Break-even-Zins von 3 Prozent: Erst unterhalb dieser Marke dreht der Hebel ins Positive.

Aufschlussreich ist auch die Steuerzeile: Sie zeigt 0 Euro Belastung, weil die AfA und Abzüge von 7.000 Euro den Ertrag nach Zinsen von 1.750 Euro vollständig aufzehren — vor und nach Steuer stehen deshalb identische 1,67 Prozent. Karins Eigenkapitalrendite mit negativem Leverage-Effekt

Fallstricke

Eigenkapitalrendite berechnen: häufige Fehler vermeiden

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der teuerste Rechenfehler: Bei der Eigenkapitalrendite werden Bruttomieten statt des bereinigten Nettoertrags verwendet, wodurch der Ertrag nach Zinskosten und damit der Leverage-Effekt zu optimistisch aussieht. Ein zweiter Fehler ist die isolierte Vorsteuer-Sicht ohne AfA, Abzüge und persönlichen Steuersatz, obwohl genau diese Faktoren die Nachsteuerrendite stark verschieben.

Drittens werden Objektrendite und Eigenkapitalrendite gleichgesetzt, obwohl die eine den Kaufpreis und die andere nur das eingesetzte Eigenkapital als Basis hat.

Besonders riskant ist es, eine hohe Fremdkapitalquote als pauschalen Renditeturbo zu lesen, ohne Zinsdeckungsgrad, Cashflow-Puffer und Refinanzierungsrisiko mitzudenken, weil der Hebel bei kleinen Ertragsrückgängen schnell ins Negative kippt.

Ein weiterer Fehler ist es, die Zinskosten als konstant über die gesamte Haltedauer anzunehmen, obwohl sie nur innerhalb der Zinsbindung feststehen und sich bei der Anschlussfinanzierung ändern können — steigen sie, sinkt der Zinsdeckungsgrad und der Leverage-Effekt kann kippen.

Ebenso wird häufig vergessen, laufende Instandhaltungsrücklagen und ein realistisches Mietausfallrisiko im Nettoertrag zu berücksichtigen, wodurch die ausgewiesene Rendite dauerhaft zu hoch erscheint.

Ebenso wird die Steuerzeile falsch gelesen: Zeigt sie 0 Euro, ist das keine Steuerfreiheit, sondern die Folge von AfA und Abzügen, die den Ertrag nach Zinsen vollständig aufzehren.

Nächster Schritt

Eigenkapitalrendite und Leverage-Effekt im Fazit

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Wer Kaufpreis, Eigenkapital, Nettoertrag und Zinskosten einträgt, erhält vom Eigenkapitalrendite-Rechner die Objektrendite, die Eigenkapitalrendite vor und nach Steuer, den Leverage-Effekt und den Zinsdeckungsgrad.

Das Ergebnis zeigt, wann Fremdkapital die Rendite verbessert und wann es sie verschlechtert.

Besonders klug ist im Anschluss die Sensitivitätsbetrachtung über verschiedene Fremdkapitalquoten: Ein Zinsdeckungsgrad unter 1,2 ist ein deutliches Warnsignal — wer das frühzeitig erkennt, vermeidet Finanzierungsstrukturen, die bei kleinen Ertragsrückgängen ins Minus kippen.

Praktisch heißt das: Lies Eigenkapitalrendite, Objektrendite und Zinsdeckungsgrad immer gemeinsam und prüfe über die Sensitivität, wie robust die Struktur bei einer höheren Fremdkapitalquote oder gestiegenen Zinsen bleibt.

Eine Anlage überzeugt erst, wenn eine ordentliche Eigenkapitalrendite mit einem komfortablen Zinsdeckungsgrad zusammenkommt — nicht, wenn die Rendite allein durch maximalen Hebel entsteht.

Als schnellen Vorab-Filter liefert der Kaufpreisfaktor-Rechner den Vervielfältiger und die Bruttorendite aus Kaufpreis und Kaltmiete. Der Rechner liefert dafür die Kennzahlen, ersetzt aber keine individuelle Anlage- oder Steuerberatung.

Die Voreinstellung zeigt einen negativen Hebel: 385.000 Euro Kaufpreis mit 105.000 Euro Eigenkapital ergeben 72,73 Prozent Fremdkapitalquote, 3 Prozent Objektrendite und nur 1,67 Prozent Eigenkapitalrendite — der Leverage-Effekt beträgt −1,33 Prozentpunkte, weil der Sollzins über dem Break-even-Zins von 3 Prozent liegt.

Vertiefung

Eigenkapitalrendite-Beispiele: positiver und negativer Leverage

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Fremdkapital: 150.000 € | Fremdkapitalquote: 50 % | Objektrendite: 3,00 % | Eigenkapitalrendite vor Steuer: 3,00 % | Leverage-Effekt: 0 Prozentpunkte

Moderate Fremdfinanzierung (50 % Fremdkapitalquote)

Kaufpreis gesamt
300.000 €
Eigenkapital
150.000 €
Jährlicher Nettoertrag
9.000 €
Jährliche Zinskosten
4.500 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Fremdkapital: 240.000 € | Fremdkapitalquote: 80 % | Objektrendite: 6,00 % | Eigenkapitalrendite vor Steuer: 16,67 % | Eigenkapitalrendite nach Steuer: 14,33 % | Leverage-Effekt vor Steuer: +10,67 Prozentpunkte | Zinsdeckungsgrad: 2,25

Positiver Leverage-Effekt bei günstigem Zins (80 % Fremdkapitalquote)

Kaufpreis gesamt
300.000 €
Eigenkapital
60.000 €
Jährlicher Nettoertrag
18.000 €
Jährliche Zinskosten
8.000 €

Weitere 3 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Fremdkapital: 500.000 € | Fremdkapitalquote: 76,92 % | Objektrendite: 3,00 % | Eigenkapitalrendite vor Steuer: 1,33 % | Leverage-Effekt: -1,67 Prozentpunkte | Zinsdeckungsgrad: 1,11

Finanzierung mit 500.000 € Fremdkapital

Kaufpreis gesamt
650.000 €
Eigenkapital
150.000 €
Jährlicher Nettoertrag
19.500 €
Jährliche Zinskosten
17.500 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Fremdkapital: 450.000 € | Fremdkapitalquote: 90 % | Objektrendite: 3,20 % | Eigenkapitalrendite vor Steuer: -4,00 % | Leverage-Effekt: -7,2 Prozentpunkte | Zinsdeckungsgrad: 0,89

Hohe Fremdfinanzierung (90 % Fremdkapitalquote)

Kaufpreis gesamt
500.000 €
Eigenkapital
50.000 €
Jährlicher Nettoertrag
16.000 €
Jährliche Zinskosten
18.000 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 5 · Komplex · Fremdkapital: 0 € | Fremdkapitalquote: 0 % | Objektrendite: 3,00 % | Eigenkapitalrendite vor Steuer: 3,00 % | Steuerbelastung: 1.593 € | Eigenkapitalrendite nach Steuer: 2,59 %

Vollständig bar bezahlt (0 % Fremdkapital)

Kaufpreis gesamt
385.000 €
Eigenkapital
385.000 €
Jährlicher Nettoertrag
11.550 €
Jährliche Zinskosten
0 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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  • Bei 72,7 Prozent Fremdkapitalquote hebelt eine Objektrendite von 5,0 Prozent gegen 3,5 Prozent Fremdkapitalzins die Eigenkapitalrendite auf 9,0 Prozent. Liegt die Objektrendite mit 3,0 Prozent unter dem Zins, faellt die Eigenkapitalrendite auf 1,67 Prozent.

    Leverage-Effekt – Hebel durch Fremdkapital

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           alt="Bei 72,7 Prozent Fremdkapitalquote hebelt eine Objektrendite von 5,0 Prozent gegen 3,5 Prozent Fremdkapitalzins die Eigenkapitalrendite auf 9,0 Prozent. Liegt die Objektrendite mit 3,0 Prozent unter dem Zins, faellt die Eigenkapitalrendite auf 1,67 Prozent."
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  • Karin kauft eine Wohnung für 385.000 EUR mit 105.000 EUR Eigenkapital. Objektrendite 3,00 %, EK-Rendite nur 1,67 %, negativer Leverage-Effekt von −1,33 Prozentpunkten, Zinsdeckungsgrad 1,18. Die aktuelle Finanzierung ist ungünstig.

    Eigenkapitalrendite Praxisbeispiel Karin

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           alt="Karin kauft eine Wohnung für 385.000 EUR mit 105.000 EUR Eigenkapital. Objektrendite 3,00 %, EK-Rendite nur 1,67 %, negativer Leverage-Effekt von −1,33 Prozentpunkten, Zinsdeckungsgrad 1,18. Die aktuelle Finanzierung ist ungünstig."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/eigenkapitalrendite">Eigenkapitalrendite Praxisbeispiel Karin auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/eigenkapitalrendite
  • Die Objektrendite misst den Ertrag am Gesamtinvest, die Eigenkapitalrendite den Ertrag auf das eigene Kapital nach Zinsen.

    Eigenkapitalrendite vs. Objektrendite

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Dies ist keine Finanzberatung. Die Berechnung unterstützt die Analyse von Eigenkapitalrendite und Leverage-Effekt, ersetzt aber keine individuelle Investment-, Finanzierungs- oder Steuerberatung.

Quelle: Renditeanalyse aus Kaufpreis, Eigenkapital, jährlichem Nettörtrag, Zinskosten sowie optionaler Steuer- und AfA-Betrachtung mit Sensitivität nach Fremdkapitalquote

Stand: 2026-09-26

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
26. September 2026
Fachbereich
Immobilien / Rendite & Investment
Formeln basieren auf
Immobiliennahe Kosten- und Szenariologik mit dokumentierten Annahmen
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Eigenkapitalrendite Immobilie. Abgerufen von https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/eigenkapitalrendite

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Eigenkapitalrendite Immobilie. Available at: https://rechner-portal.de/immobilien/rendite-investment/eigenkapitalrendite

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