Überblick
Was ist der Viskositäts-Umrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Was ist mPa·s? mPa·s (Millipascalsekunde) ist identisch mit Centipoise (cP) — 1 mPa·s = 1 cP. Es ist die gebräuchlichste Einheit für dynamische Viskosität in Technik und Labor.
Was ist die SI-Einheit der Viskosität? Für dynamische Viskosität: Pa·s (Pascalsekunde). Für kinematische Viskosität: m²/s.
In der Praxis werden mPa·s und mm²/s (= cSt) bevorzugt, weil die SI-Werte für die meisten Flüssigkeiten sehr kleine Zahlen ergeben. Viskosität beschreibt den Fließwiderstand einer Flüssigkeit – je höher die Viskosität, desto zäher fließt sie.
Der Viskositäts-Umrechner rechnet zwischen dynamischen Einheiten (Pa·s, mPa·s, Poise) und kinematischen Einheiten (m²/s, mm²/s, Stokes) um.
Da beide Größen physikalisch verschieden sind und ohne Dichteangabe nicht ineinander überführt werden können, zeigt der Rechner nur Umrechnungen innerhalb derselben Gruppe.
Dynamische Viskosität (η) misst den Scherwiderstand unabhängig von der Dichte und wird in Pascal-Sekunden (Pa·s) oder dem historischen CGS-Wert Poise (P) angegeben.
Kinematische Viskosität (ν = η/ρ) teilt die dynamische Viskosität durch die Dichte und wird in m²/s oder Centistokes (cSt = mm²/s) gemessen.
Wasser bei 20°C hat 1 mPa·s dynamische und 1 mm²/s kinematische Viskosität, weil die Dichte nahe 1 g/cm³ liegt. Praktisch heißt das: Von den sechs Ergebniszeilen bleiben immer drei ohne Wert.
Gibst du 1 mPa·s ein, füllt der Rechner Pa·s mit 0,001 und Poise mit 0,01 — die Felder für m²/s, mm²/s und Stokes bleiben leer, weil ihm die Dichte fehlt.
Das ist keine Fehlfunktion, sondern die ehrliche Antwort: Diese Umrechnung ist ohne eine zusätzliche Stoffgröße nicht definiert.
Ein Dichtefeld gibt es hier bewusst nicht; die Brücke ν = η/ρ musst du selbst schlagen, und zwar mit einer Dichte, die für dieselbe Temperatur gilt wie der Viskositätswert.