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Zinseszins-Rechner: Endkapital bei Einmalanlage berechnen

FinanzenStand
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Kurzantwort

Dieser Rechner berechnet den Zinseszins-Effekt für Einmalanlagen mit festem Zinssatz. Alle Angaben sind rechnerische Näherungswerte ohne Berücksichtigung von Kosten, Steuern oder Kursschwankungen.

Zinseszins mit Laufzeit und Zinssatz berechnen

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Zinseszins-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Zinseszins-Rechner zeigt, wie sich ein Startkapital durch wiederangelegte Zinsen bei jährlicher Zinsgutschrift entwickelt (Einmalanlage). Das zweite typische Szenario – regelmäßige Sparbeiträge, die mit Zinseszinseffekt zu massivem Vermögensaufbau führen – rechnet der eigenständige Sparplan-Rechner durch.

Beispiel Einmalanlage: 10.000 Euro zu 5 % angelegt ergeben nach 10 Jahren intuitiv 15.000 Euro (einfache Verzinsung) – tatsächlich sind es durch Zinseszins rund 16.289 Euro.

Beispiel Sparplan: 200 Euro monatlich zu 5 % über 20 Jahre führen im Sparplan-Rechner zu rund 82.200 Euro Endkapital – davon 48.000 Euro Eigenanteile und rund 34.200 Euro pure Zinserträge.

Gerade bei langen Laufzeiten zeigt sich der exponentielle Effekt: In den letzten fünf Jahren entsteht mehr Vermögen als in den ersten zehn Jahren zusammen.

Dieser Rechner arbeitet bewusst schlank mit drei Eingaben (Startkapital, jährlicher Zinssatz, Laufzeit) und einer Jahresübersicht als Zinseszins-Tabelle; unterjährige Zinsgutschriften rechnest du vorab mit dem Effektivzins-Rechner in einen effektiven Jahreszins um, variable Sparintervalle und ETF-Szenarien deckt der Sparplan-Rechner ab.

Der Zinseszinseffekt lässt sich an einem konkreten Beispiel ablesen: Bei 10.000 Euro, 5 % und 10 Jahren ergeben sich +6.289 Euro (63 % Zuwachs).

Bei einem Sparplan mit 200 Euro/Monat über 10 Jahre und 5 %: rund +7.000 Euro Zinsertrag auf etwa 31.000 Euro Endkapital. Die Ergebnisse ersetzen keine Finanz- oder Steuerberatung. Zinseszins vs. einfache Verzinsung: Exponentielles Wachstum über 30 Jahre bei 5 % Zinssatz

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst drei Werte ein: das Startkapital (Anlagesumme), den jährlichen Zinssatz und die Laufzeit in Jahren – das ist das Einmalanlage-Szenario, bei dem du einmalig Geld investierst und es liegen lässt. Für den realistischeren Fall regelmäßiger Sparbeiträge (monatliche Sparrate, optional kombiniert mit einem Startkapital) wechselst du zum eigenständigen Sparplan-Rechner, der zusätzlich einen ETF-Modus mit erwarteter Rendite und laufenden Kosten (TER) kennt.

Wichtig: Der Zinssatz muss als Jahreswert eingegeben werden; monatliche Zinssätze (z. B. 0,4 % pro Monat) zuerst auf einen effektiven Jahreszins umrechnen (mit dem Effektivzins-Rechner).

Typische Fehler: Optimistische Renditen ansetzen ohne realistische Laufzeit (historische ETF-Renditen von 7–8 % p.a. beinhalten Wertschwankungsrisiken und sind nicht garantiert); Steuern, Inflation und Produktkosten vollständig ausblenden, die das Ergebnis im realen Szenario erheblich verändern.

Wer Gehaltserhöhungen oder Inflationsausgleiche einplanen will, rechnet am einfachsten mehrere Szenarien mit angepasster Sparrate nacheinander durch.

Der Zeithorizont ist der entscheidende Faktor: Schon zwei weitere Jahre erhöhen das Endkapital durch den Zinseszinseffekt in der Spätphase exponentiell.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zinseszins-Grundformel: Beim Zinseszins wird nicht nur das Anfangskapital, sondern in jeder Periode auch der bereits aufgelaufene Zins erneut mitverzinst. Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)^Laufzeit in Jahren.

Der Zinsertrag ergibt sich als Differenz Endkapital minus Startkapital. Beispiel mit konkreten Zahlen: 10.000 Euro bei 5 % pro Jahr nach 10 Jahren: Endkapital = 10.000 × 1,05^10 = 10.000 × 1,6289 = 16.289 Euro. Zinsertrag: 6.289 Euro.

Einfache Verzinsung (ohne Wiederanlage): 10.000 + (10.000 × 5 % × 10) = 15.000 Euro. Der Zinseszinseffekt bringt also 1.289 Euro mehr – allein durch Wiederanlage der Zinsen, ohne einen weiteren Cent einzuzahlen.

Weitere Beispielwerte aus der Zinseszinstabelle bei 5 % p.a.: 5 Jahre: 12.763 Euro (+27,6 %); 15 Jahre: 20.789 Euro (+107,9 %); 20 Jahre: 26.533 Euro (+165,3 %); 30 Jahre: 43.219 Euro (+332,2 %).

Je länger die Laufzeit, desto stärker übersteigt der Zinsertrag das eingezahlte Startkapital – bei 30 Jahren macht der Zinseszins mehr als das Dreifache des Startkapitals als Ertrag aus.

Die mathematischen Grundlagen von Zins und Zinseszins erläutert die Deutsche Bundesbank in ihrem Lehrmaterial.

Die ausgegebene Jahresübersicht macht die Formel Zeile für Zeile nachprüfbar: Sie führt für jedes Jahr den Kapitalstand und die in genau diesem Jahr gutgeschriebenen Zinsen auf.

Bei 10.000 Euro und 5 % steht im ersten Jahr ein Kapital von 10.500 Euro bei 500 Euro Zinsen, im zweiten Jahr 11.025 Euro bei 525 Euro und im dritten Jahr 11.576,25 Euro bei 551,25 Euro.

Daran lässt sich der Kern des Zinseszinses direkt ablesen: Nicht der Zinssatz wächst, sondern der jährliche Zinsbetrag, weil er jedes Jahr auf einen größeren Kapitalstand berechnet wird.

Genau diese von Jahr zu Jahr steigende Gutschrift ist die Größe, die die einfache Verzinsung mit ihren konstanten 500 Euro pro Jahr nie erreicht.

Zinseszins-Formel: Endkapital gleich Startkapital mal eins plus Zinssatz hoch Laufzeit.

Nachschlagen

Zinseszins-Tabelle: Endkapital bei verschiedenen Zinssätzen und Laufzeiten (10.000 €)

Wie wächst ein Startkapital von 10.000 Euro durch den Zinseszinseffekt? Die Tabelle zeigt das Endkapital bei jährlicher Zinsgutschrift für gängige Zinssätze und Laufzeiten – berechnet mit der Formel Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz)^Jahre.

Endkapital bei 10.000 € Einmalanlage und jährlicher Zinsgutschrift (Zinseszins, Bruttowerte vor Steuern und Inflation)
Laufzeit2 % p.a.3 % p.a.4 % p.a.5 % p.a.6 % p.a.8 % p.a.
5 Jahre11.041 €11.593 €12.167 €12.763 €13.382 €14.693 €
10 Jahre12.190 €13.439 €14.802 €16.289 €17.908 €21.589 €
15 Jahre13.459 €15.580 €18.009 €20.789 €23.966 €31.722 €
20 Jahre14.859 €18.061 €21.911 €26.533 €32.071 €46.610 €
25 Jahre16.406 €20.938 €26.658 €33.864 €42.919 €68.485 €
30 Jahre18.114 €24.273 €32.434 €43.219 €57.435 €100.627 €
25 Jahre (5.000 €)8.203 €10.469 €13.329 €16.932 €21.459 €34.242 €

Alle Werte gerundet auf ganze Euro, berechnet mit jährlicher Zinsgutschrift (Zinseszins). Die letzte Zeile zeigt zum Vergleich 5.000 € Startkapital über 25 Jahre. Die Beträge sind Bruttowerte vor Abgeltungssteuer (26,375 % auf Erträge oberhalb des Sparerpauschbetrags) und vor Inflation. Stand 2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Zinseszins-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie hoch ist der Zinseszinseffekt für 10.000 Euro?

Bei 10.000 Euro Startkapital und 5 % Zinssatz pro Jahr ergibt der Zinseszinseffekt nach 10 Jahren ein Endkapital von rund 16.289 Euro – also einen Zinsertrag von 6.289 Euro.

Die einfache Verzinsung ohne Wiederanlage würde nur 5.000 Euro Zinsertrag liefern, also 15.000 Euro insgesamt. Der Zinseszins bringt hier 1.289 Euro mehr, allein durch die Wiederanlage der jährlich gutgeschriebenen Zinsen.

Nach 20 Jahren wächst der Effekt auf 26.533 Euro Endkapital, der Mehrertrag gegenüber einfacher Verzinsung beträgt dann schon 6.533 Euro. Nach 30 Jahren steht das Endkapital bei 43.219 Euro – das ist mehr als das Vierfache des Startkapitals.

Je länger die Laufzeit und je höher der Zinssatz, desto stärker übersteigt der Zinseszinsertrag das eingezahlte Kapital. Bei 8 % Jahreszins würden aus 10.000 Euro nach 30 Jahren rund 100.627 Euro – mehr als das Zehnfache.

Diese enormen Unterschiede entstehen ausschließlich durch den Effekt der Wiederanlage und zeigen, warum ein früher Sparstart langfristig entscheidend ist. Die Ergebnisse sind Modellrechnungen und ersetzen keine Finanzberatung.

Wie hoch ist der Zinseszins für 100.000 Euro?

Bei 100.000 Euro Startkapital und 5 % Zinssatz pro Jahr beträgt das Endkapital nach 10 Jahren rund 162.889 Euro – der Zinsertrag durch Zinseszins liegt bei 62.889 Euro.

Einfache Verzinsung hätte nur 50.000 Euro Zinsertrag ergeben; der Zinseszinseffekt bringt 12.889 Euro mehr. Nach 20 Jahren wächst das Endkapital auf 265.330 Euro, der Zinseszins-Mehrertrag gegenüber linearer Verzinsung beträgt dann 65.330 Euro.

Nach 30 Jahren stehen 432.194 Euro auf dem Konto – von diesen 332.194 Euro Zinsertrag stammt ein großer Teil aus der Wiederanlage bereits gutgeschriebener Zinsen.

Für 100.000 Euro bei 3 % p.a. (typisches Tagesgeld- oder Festgeldniveau 2026): nach 10 Jahren 134.392 Euro, nach 20 Jahren 180.611 Euro.

Das macht deutlich, wie stark der Zinssatz das Endergebnis beeinflusst: 2 Prozentpunkte mehr Rendite bedeuten über 20 Jahre rund 85.000 Euro mehr Endkapital. Wichtig: Das Modell rechnet mit konstantem Zinssatz ohne Steuern oder Inflation.

Auf Zinserträge oberhalb des Sparerpauschbetrags (1.000 Euro pro Person) fallen 25 % Abgeltungssteuer plus Solidaritätszuschlag an, was das Nettoergebnis spürbar mindert.

Ab wann zeigt der Rechner einen spürbaren Mehrertrag durch Zinseszins statt nur durch einfache Verzinsung?

Spürbar wird der Effekt vor allem bei längeren Laufzeiten, höheren Zinssätzen und regelmäßigen Sparraten, weil die bereits gutgeschriebenen Zinsen immer wieder mitverzinst werden.

Ein Beispiel: 10.000 Euro bei 5 Prozent ergeben nach einem Jahr mit einfacher Verzinsung wie mit Zinseszins identische 10.500 Euro, der Abstand ist also noch null.

Nach 10 Jahren liefert die einfache Verzinsung 15.000 Euro, der Zinseszins dagegen rund 16.289 Euro, also etwa 1.289 Euro mehr. Nach 30 Jahren wachsen daraus rund 43.219 Euro statt 25.000 Euro – das ist fast das Doppelte.

Genau diesen wachsenden Abstand siehst du in der Jahresübersicht des Rechners: Sie zeigt Kapital und Zinsertrag je Jahr, sodass du erkennst, ab welchem Jahr der Effekt deinen Vermögensaufbau merklich beschleunigt.

Ab wann übersteigt der Zinsertrag das eingezahlte Kapital? Bei 5 % p.a. geschieht das nach etwa 14,2 Jahren – ab da produziert der Zinseszins mehr Vermögen als du selbst eingezahlt hast.

Dieser Schwellenpunkt verschiebt sich je nach Zinssatz: bei 8 % erreicht man ihn schon nach rund 9 Jahren, bei 3 % erst nach etwa 23 Jahren.

Warum machen wenige zusätzliche Jahre am Ende der Laufzeit oft mehr aus als die ersten Jahre?

Weil am Ende bereits ein deutlich größeres Kapital verzinst wird als am Anfang. In späten Jahren arbeitet nicht mehr nur das Startkapital für dich, sondern auch ein großer Block angesammelter Vorjahreszinsen.

Ein Rechenbeispiel: 10.000 Euro bei 6 Prozent wachsen in den ersten 5 Jahren auf rund 13.382 Euro, der Zuwachs beträgt also etwa 3.382 Euro.

Von Jahr 25 auf Jahr 30 steigt dasselbe Kapital dagegen von rund 42.919 Euro auf 57.435 Euro, ein Zuwachs von etwa 14.516 Euro im selben Fünfjahreszeitraum. Die letzten 5 Jahre liefern hier also mehr als das Vierfache der ersten 5 Jahre.

Der Grund liegt in der exponentiellen Natur der Aufzinsungsformel: Die Basis, auf die der Zinssatz angewendet wird, wächst mit jeder Periode.

Der Rechner macht diesen Beschleunigungseffekt sichtbar, wenn du identische Szenarien mit leicht veränderter Laufzeit vergleichst und beobachtest, wie stark das Endkapital in den Spätphasen an Fahrt gewinnt.

Woran erkenne ich, ob eine höhere Sparrate oder ein besserer Zinssatz den größeren Hebel hat?

Das hängt stark von deinem Zeithorizont ab. Bei kurzen Laufzeiten dominiert oft die zusätzliche Sparrate, weil mehr Kapital schneller in den Plan fließt.

Bei langen Laufzeiten kann schon ein kleiner Zinsvorteil enorme Wirkung entfalten, weil er auf jede bestehende und künftige Einzahlung wirkt.

Ein Beispiel: Bei 30 Jahren Laufzeit und 200 Euro Monatsrate ergeben 4 Prozent rund 138.000 Euro, während 6 Prozent rund 201.000 Euro liefern.

Allein 2 Prozentpunkte mehr Rendite bringen hier etwa 63.000 Euro zusätzlich, was eine Ratensteigerung um 50 Euro pro Monat nur schwer aufholt.

Umgekehrt gilt bei kürzeren Horizonten von 5 bis 10 Jahren: Eine Erhöhung der monatlichen Rate um 100 Euro bringt oft mehr als 1 bis 2 Prozentpunkte mehr Zinsen.

Für den Zinssatz-Vergleich bei einer Einmalanlage nutzt du diesen Zinseszins-Rechner; Szenarien mit regelmäßigen Sparraten rechnest du im Sparplan-Rechner nach, der monatliche Einzahlungen direkt berücksichtigt.

Bei Entscheidungen über Sparraten oder Anlageformen empfiehlt sich eine unabhängige Finanzberatung.

Wie verändert die Häufigkeit der Zinsgutschrift das Endkapital bei langen Laufzeiten wirklich?

Häufigere Gutschrift erhöht das Endkapital, weil der Zinseszinseffekt früher einsetzt und Zinsen schon unterjährig wieder mitverzinst werden. Der Unterschied ist pro Jahr meist klein, summiert sich bei langen Zeiträumen aber sichtbar auf.

Ein Beispiel mit 10.000 Euro bei 5 Prozent über 20 Jahre: jährliche Gutschrift ergibt rund 26.533 Euro, monatliche Gutschrift dagegen etwa 27.126 Euro, also rund 593 Euro mehr ohne jeden zusätzlichen Eigenbeitrag.

Bei 5 Jahren ist der Unterschied noch klein: jährlich 12.763 Euro versus monatlich 12.834 Euro, also nur 71 Euro Differenz.

Bei höheren Beträgen skaliert die Differenz proportional: Bei 50.000 Euro Startkapital über 20 Jahre bedeutet monatliche statt jährlicher Gutschrift rund 2.965 Euro mehr Endkapital.

Den Einfluss unterjähriger Zinsgutschrift auf den effektiven Jahreszins kannst du vorab im Effektivzins-Rechner umrechnen und den so ermittelten Effektivzins hier als Eingabe verwenden.

Gerade bei langen Einmalanlagen oder größeren Startkapitalien lohnt dieser Vergleich, weil sich wenige Zehntelprozentpunkte effektiver Rendite über Jahrzehnte erheblich akkumulieren.

Wann hilft die Regel der 72 als schnelle Orientierung und wann sollte ich mich auf die exakte Berechnung verlassen?

Die Regel der 72 ist gut für einen schnellen Überschlag der Verdopplungszeit bei typischen Zinssätzen und gibt eine greifbare Intuition, ohne Taschenrechner zu benötigen.

Du teilst einfach 72 durch den Zinssatz: Bei 6 Prozent verdoppelt sich das Kapital also nach rund 12 Jahren, bei 8 Prozent nach 9 Jahren. Die exakte Rechnung liefert bei 6 Prozent etwa 11,9 Jahre, die Faustregel liegt hier also sehr nah dran.

Bei 4 % ergibt die Regel 18 Jahre, exakt sind es 17,7 Jahre.

Die Abweichung wird größer bei sehr niedrigen (unter 2 %) oder sehr hohen Zinssätzen (über 15 %): Bei niedrigen Zinssätzen überschätzt die Regel die Verdopplungszeit leicht; bei hohen Zinssätzen unterschätzt sie sie — bei 15 Prozent liefert die Regel 4,8 Jahre, die exakte Rechnung dagegen 4,96 Jahre.

Sobald du aber mit ungewöhnlichen Zinshöhen, mehreren Sparraten, unterjähriger Gutschrift oder präziser Finanzplanung arbeitest, weicht die Faustregel spürbar ab und der Rechner liefert die exakte Laufzeit- und Kapitalentwicklung.

Für echte Entscheidungen ist das genauer und belastbarer als eine Kopfregel, während die Regel der 72 für einen ersten Überblick weiterhin ein nützliches Mittel bleibt, um Zinseszins greifbar zu machen.

Welche Modellgrenzen bleiben bei Steuern, Inflation oder schwankenden Renditen bewusst außerhalb?

Der Rechner zeigt die reine Kapitaldynamik des Zinseszins-Effekts bei einem fest angenommenen Zinspfad, was für grobe Planungsszenarien gut ausreicht.

Das Endkapital enthält keine Steuer- oder Inflationsbereinigung: Auf Kapitalerträge fallen in Deutschland 25 Prozent Kapitalertragsteuer plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an, wobei der Sparerpauschbetrag von 1.000 Euro pro Person jährlich steuerfrei bleibt.

Bei 10.000 Euro Startkapital, 5 % Zinssatz und 10 Jahren fallen auf die 6.289 Euro Zinsertrag – nach Abzug des Sparerpauschbetrags (1.000 Euro) – rund 1.395 Euro Abgeltungssteuer an, was das Nettoergebnis merklich mindert.

Auch Inflation mindert die Kaufkraft: Bei 2 Prozent Teuerung sind 16.289 Euro nominal nach 10 Jahren real nur noch rund 13.363 Euro wert. Schwankende Zinsen oder Aussetzer bei Sparraten verändern das tatsächliche Ergebnis zusätzlich.

Für reale Netto- oder Kaufkraftaussagen bleibt der Zinseszins-Rechner daher nur ein Baustein neben dem Realzins-Rechner und Steuerrechner, zeigt aber zuverlässig, wie Startkapital und angenommene Rendite das Vermögenswachstum strukturell prägen.

Diese Hinweise dienen der Orientierung und ersetzen keine steuerliche Beratung.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Wie hoch ist der Zinseszinseffekt für 100.000 Euro? Bei 5 % p.a. und 20 Jahren: Endkapital 265.330 Euro, Zinsertrag 165.330 Euro – der Zinseszins verdoppelt das Kapital weit mehr als einfache Verzinsung (200.000 Euro).

Tipp 1: Lies Endkapital, Zinsertrag gesamt und Kapitalwachstum in Prozent immer im Zusammenspiel mit der Laufzeit. Ab welcher Laufzeit übersteigt der Zinsertrag das eingezahlte Kapital?

Bei 5 % p.a. geschieht das nach etwa 14,2 Jahren – ab da produziert der Zinseszins mehr Vermögen als der Anleger selbst eingezahlt hat. Tipp 2: Die Regel der 72 als Schnellschätzer.

Bei 72 geteilt durch den Zinssatz erfährst du die ungefähre Verdopplungszeit: Bei 6 % verdoppelt sich das Kapital in rund 12 Jahren, bei 4 % in 18 Jahren. Tipp 3: Frühzeitig starten schlägt höheren Zinssatz.

Wer 10 Jahre früher anfängt und denselben Zinssatz hat, übertrifft fast immer jemanden, der 2 Prozentpunkte mehr Zinsen hat aber 10 Jahre später startet. Tipp 4: Realistische Nettoannahmen verwenden.

ETF-Renditen von 7 % historisch sind vor Steuern und Kosten – nach Abgeltungssteuer (26,375 %) und typischen Fondskosten (0,2–0,5 % p.a.) liegt der Nettofaktor eher bei 5–5,5 %.

Für eine verbindliche Einschätzung deiner konkreten Anlage bleibt der Gang zur Finanz- oder Steuerberatung nötig. Zinseszins in Excel berechnen: Wie lautet die Zinseszinsformel in Excel?

Für eine Einmalanlage genügt die Formel =Startkapital*(1+Zinssatz)^Jahre, also z. B. =10000*(1+0,05)^10, was 16.288,95 Euro ergibt.

Alternativ liefert die eingebaute Zukunftswert-Funktion =ZW(Zins;Jahre;0;-Startkapital) dasselbe Ergebnis: =ZW(0,05;10;0;-10000) = 16.288,95 Euro.

Für einen Sparplan mit monatlicher Rate nutzt du =ZW(Monatszins;Monate;-Monatsrate;-Startkapital), z. B. =ZW(0,05/12;240;-200;0) für 200 Euro monatlich über 20 Jahre. Regel der 72: Verdopplungszeit bei 2 %, 4 %, 6 %, 8 % und 12 % Zinssatz

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Eltern legen zur Geburt ihres Kindes 5.000 Euro zu 4,0 % Jahreszins an. Wie viel Kapital steht nach 18 Jahren zum Studienstart zur Verfügung? Schritt 1 – Endkapital nach Zinseszins: 5.000 × 1,04^18 = 5.000 × 2,0258 = 10.129 Euro.

Zinsertrag gesamt: 5.129 Euro – das Kapital hat sich mehr als verdoppelt. Schritt 2 – Vergleich mit einfacher Verzinsung: 5.000 + (5.000 × 0,04 × 18) = 5.000 + 3.600 = 8.600 Euro.

Der Zinseszinseffekt bringt 1.529 Euro Mehrertrag gegenüber einfacher Verzinsung.

Schritt 3 – Reales Endkapital bei 2,5 % Inflation: 10.129 ÷ 1,025^18 = 10.129 ÷ 1,5597 ≈ 6.495 Euro – das reale Kapital entspricht nur noch rund 130 % des Startkapitals. Schritt 4 – Was bringen zusätzliche jährliche Einzahlungen?

Wer zusätzlich 500 Euro pro Jahr einzahlt (18 × 500 = 9.000 Euro Eigenbeiträge, jeweils zu Jahresbeginn), erhält bei 4 % p.a. ein Gesamtendkapital von rund 23.500 Euro – nachzurechnen im Sparplan-Rechner.

Die Sparraten steigern das Ergebnis mehr als doppelt so stark wie der Zinseszinseffekt allein. Die Ergebnisse dienen der Orientierung; für verbindliche Anlageplanung eine Finanzberatung hinzuziehen.

Unabhängige Tipps zu Sparstrategien und Geldanlage bietet die Verbraucherzentrale. Schritt 5 – was ein späterer Start kostet: Legen dieselben Eltern die 5.000 Euro erst zum fünften Geburtstag an, bleiben bis zum Studienstart nur 13 Jahre.

Bei unveränderten 4 % ergibt der Rechner dann 8.325,37 Euro statt 10.129,08 Euro – die fünf verlorenen Jahre kosten 1.803,71 Euro.

Der Vergleich lohnt sich, weil die Zahl überrascht: Dieselben 5.000 Euro werfen in ihren ersten fünf Jahren nur 1.083,26 Euro Zinsen ab.

Gestrichen werden aber nie die schwachen ersten Jahre, sondern immer die starken letzten, in denen die Zinsen auf dem höchsten Kapitalstand anfallen.

Wer die Anlagedauer verkürzt, verliert also stets das teure Ende der Laufzeit – und deshalb ist der Startzeitpunkt bei diesem Rechner die Stellschraube mit der größten Hebelwirkung, noch vor dem Zinssatz. Zinseszins-Praxisfall: 5.000 EUR über 18 Jahre – vier Szenarien von 6.495 EUR real bis 23.500 EUR mit Sparrate

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Zinseszins mit einfacher linearer Verzinsung verwechseln. Wer 5 % × 10 Jahre = 50 % Zuwachs rechnet, vergisst den Zinseszinseffekt – tatsächlich sind es 62,9 % Wachstum.

Der Unterschied beträgt hier 1.289 Euro auf 10.000 Euro Startkapital. Fehler 2: Konstante Renditen über Jahrzehnte als sicher annehmen. Aktien- und ETF-Renditen schwanken stark; historische Durchschnittswerte sind keine Garantie.

Wer mit 8 % p.a. über 30 Jahre plant, sollte auch ein 4 %-Szenario durchrechnen. Fehler 3: Startkapital und Sparrate nicht zusammendenken.

Dieser Rechner verzinst das Startkapital; der Sparplan-Rechner berücksichtigt zusätzlich regelmäßige Raten und ein optionales Startkapital – viele Anfänger betrachten nur eine der beiden Größen und unterschätzen damit das Endszenario.

Umgekehrt: Wer nur mit Startkapital ohne monatliche Raten rechnet, verpasst den exponentiellen Sparplan-Effekt. Nutze beide Rechner, um Szenarien realistisch zu vergleichen. Fehler 4: Steuern und Inflation ausblenden.

25 % Abgeltungssteuer auf Zinserträge (oberhalb Sparerpauschbetrag) und 2,5 % Inflation pro Jahr reduzieren das reale Endkapital erheblich — wie stark die Inflation dein Ergebnis aufzehrt, zeigt der Inflationsrechner – die BaFin informiert Verbraucher über Rechte und Pflichten bei Geldanlagen.

Bei 20.000 Euro Nominalendkapital und 2,5 % Inflation über 10 Jahre beträgt der reale Wert nur noch rund 15.624 Euro. Fehler 5: Die letzte Laufzeitphase unterschätzen.

Die letzten 5 Jahre einer 30-jährigen Anlage oder eines 30-jährigen Sparplans bringen bei 6 % p.a. mehr Zinsertrag als die ersten 5 Jahre zusammen – Laufzeitverkürzungen in der Spätphase sind besonders teuer.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Zinseszins-Rechner gibt Endkapital, Zinsertrag gesamt, prozentuales Kapitalwachstum und eine Jahresübersicht für die Einmalanlage mit konstantem Zinssatz, jährlicher Zinsgutschrift und fester Laufzeit aus.

Für einfache Zinsen ohne Mitverzinsung nutze den Zinsrechner. Regelmäßige monatliche Beiträge rechnet der eigenständige Sparplan-Rechner durch: Dort führen 200 Euro monatlich bei 5 % über 20 Jahre zu rund 82.200 Euro – mit ausgewiesenem Zinsanteil.

Prüfe in beiden Szenarien, wie viel des errechneten Zuwachses auf Inflation und Steuern entfällt. Stelle sicher, dass der hinterlegte Zinssatz einer realistischen Nettoannahme nach Kosten entspricht.

Ob dein Zinsertrag nach Inflation überhaupt Kaufkraft aufbaut, zeigt der Realzins-Rechner – dort siehst du, was von deinem Nominalzins nach Inflation und Steuern wirklich übrig bleibt.

Behalte die Grenzen des Modells im Blick: Der Rechner unterstellt einen über die gesamte Laufzeit konstanten Zinssatz und genau eine Zinsgutschrift pro Jahr, kennt keine laufenden Einzahlungen und weist das Endkapital vor Steuern und vor Inflation aus.

Wo die Steuer einsetzt, lässt sich am eigenen Ergebnis ablesen: 20.000 Euro zu 5 % ergeben laut Jahresübersicht im ersten Jahr eine Gutschrift von genau 1.000 Euro – und treffen damit exakt den § 20 Abs. 9 EStG, der Alleinstehenden 1.000 Euro und zusammenveranlagten Ehegatten 2.000 Euro im Kalenderjahr freistellt.

Im zweiten Jahr steigt dieselbe Gutschrift auf 1.050 Euro, und die 50 Euro darüber sind erstmals abgeltungsteuerpflichtig. Weil der Freibetrag jedes Kalenderjahr neu gilt, verschiebt genau der Zinseszins die Anlage irgendwann über diese Grenze.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Endkapital ca. 17.908 EUR

Einmalanlage 10.000 EUR

Startkapital
10.000 EUR
Laufzeit
10 Jahre
Rendite
6,0 % p.a.

Beispiel 2 · Mittel · Endkapital ca. 15.027 EUR

25 Jahre mit 4,5 %

Startkapital
5.000 EUR
Laufzeit
25 Jahre
Rendite
4,5 % p.a.

Beispiel 3 · Komplex · Endkapital ca. 28.717 EUR

5.000 EUR über 30 Jahre

Startkapital
5.000 EUR
Rendite
6,0 % p.a.
Laufzeit
30 Jahre

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

ZinsrechnerBerechnet einfache (lineare) Zinsen tagesgenau aus Kapital, Zinssatz und Laufzeit – mit Zinsertrag und Endkapital, ohne Zinseszins.Effektivzins-RechnerNominalzins zu Effektivzins umrechnen, Kreditkosten mit allen Nebenkosten berechnen und mehrere Angebote vergleichen. Mit p.a.-Umrechnung und Kostenaufschlüsselung.SparzielbetragSparziel berechnen, planen und erreichen: Wie lange spare ich, wie viel monatlich, welcher Zinssatz? Mit Inflationsbereinigung, Jahrestabelle und Szenario-Vergleich.DividendenDividendenertrag, Gesamtdividende und Endkapital mit optionalem Wachstum und Reinvestition berechnenEntnahmeplanEntnahmeplan-Rechner: Wie lange reicht das Kapital bei regelmäßiger Entnahme und Verzinsung? Nachhaltige Entnahmerate (4-Prozent-Regel), Laufzeit und Kapitalverlauf.Kapitalertragsteuer-RechnerBerechnet Abgeltungssteuer, Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer auf Zinsen, Dividenden und Kursgewinne – inklusive Freistellungsauftrag und Sparer-Pauschbetrag.CAGR-RechnerCAGR berechnen: Jährliche Wachstumsrate aus Anfangswert, Endwert und Anlagezeitraum ermitteln – Gesamtrendite und Wachstumsfaktor inklusive.DM-in-Euro-RechnerDM in Euro umrechnen mit dem amtlichen Kurs 1 EUR = 1,95583 DM.ZinstagerechnerVergleicht fuenf Zinsmethoden (30/360, 30E/360, act/360, act/365, act/act) fuer denselben Zeitraum und zeigt Zinstage und Zinsbetrag nebeneinander.Brutto-NettoBruttogehalt in Nettogehalt umrechnen: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung 2026KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnenMehrwertsteuerrechnerNetto-Brutto-Umrechnung mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz.Einkommensteuer-Rechner 2026Einkommensteuer 2026 mit Progression, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Grenzsteuersatz aus Jahresdaten belastbar vorausberechnen.Elterngeld-RechnerGeschätztes Basiselterngeld aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen vor der Geburt berechnen – mit Mindest- und Höchstbeträgen.KGV-RechnerKGV einer Aktie aus Aktienkurs und Gewinn pro Aktie berechnen, im Branchenkontext einordnen und mit Index sowie weiteren Aktien vergleichen.

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  • Zwei Kurven ab 10.000 Euro über 30 Jahre: Einfache Verzinsung erreicht 25.000 Euro, Zinseszins bei 5 % erreicht 43.219 Euro. Mehrertrag: 18.219 Euro.

    Zinseszins: Exponentielles Wachstum vs. einfache Verzinsung

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    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins">
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           alt="Zwei Kurven ab 10.000 Euro über 30 Jahre: Einfache Verzinsung erreicht 25.000 Euro, Zinseszins bei 5 % erreicht 43.219 Euro. Mehrertrag: 18.219 Euro."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins">Zinseszins: Exponentielles Wachstum vs. einfache Verzinsung auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins
  • Eltern legen 5.000 EUR zur Geburt an. Nach 18 Jahren: Zinseszins 10.129 EUR, einfache Verzinsung 8.600 EUR, real (2,5 % Inflation) 6.495 EUR. Mit 500 EUR/Jahr zusätzlich (je Jahresbeginn): rund 23.500 EUR Endkapital.

    Studienstart-Sparplan: 5.000 EUR bei 4 % über 18 Jahre – Szenarien im Vergleich

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           alt="Eltern legen 5.000 EUR zur Geburt an. Nach 18 Jahren: Zinseszins 10.129 EUR, einfache Verzinsung 8.600 EUR, real (2,5 % Inflation) 6.495 EUR. Mit 500 EUR/Jahr zusätzlich (je Jahresbeginn): rund 23.500 EUR Endkapital."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins">Studienstart-Sparplan: 5.000 EUR bei 4 % über 18 Jahre – Szenarien im Vergleich auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins
  • Horizontale Balken zeigen die Verdopplungszeit: bei 2 % sind es 36 Jahre, bei 4 % 18 Jahre, bei 6 % 12 Jahre, bei 8 % 9 Jahre und bei 12 % nur 6 Jahre. Formel: 72 geteilt durch Zinssatz ergibt die Verdopplungszeit.

    72er-Regel – Verdopplungszeit nach Zinssatz

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    <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/finanzen/zinseszins-verdopplungszeit-72.svg"
           alt="Horizontale Balken zeigen die Verdopplungszeit: bei 2 % sind es 36 Jahre, bei 4 % 18 Jahre, bei 6 % 12 Jahre, bei 8 % 9 Jahre und bei 12 % nur 6 Jahre. Formel: 72 geteilt durch Zinssatz ergibt die Verdopplungszeit."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins">72er-Regel – Verdopplungszeit nach Zinssatz auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Rechnung arbeitet mit einem konstanten Zinssatz und voller Wiederanlage der Zinsen. Steuern, Kosten, Inflation, Kursschwankungen und variable Renditen sind nicht enthalten.

Quelle: Zinseszins-Modell für Einmalanlagen aus Startkapital, Zinssatz und Laufzeit mit Endkapital, Zinsertrag und relativem Kapitalwachstum.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Zinsen
Formeln basieren auf
Endkapital = Startkapital × (1 + Zinssatz / 100) hoch Laufzeit; Zinsertrag = Endkapital minus Startkapital; Kapitalwachstum = Zinsertrag relativ zum Startkapital.
Änderungsprotokoll
  • 2026-04-19 – v4.0.0 – Formel

    HowTo-Schema, Tier-Standards und erweiterte Erklaerpfade für Zinseszins-Szenarien aktiviert.

    Impact: major

Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Zinseszins-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Zinseszins-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/zinseszins

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Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.