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Arbeitstage- und Werktage-Rechner 2026: Tage zwischen zwei Daten

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Kurzantwort

Der Rechner zählt Arbeitstage (Mo–Fr) oder Werktage (Mo–Sa nach § 193 BGB) zwischen zwei Daten und zieht gesetzliche Feiertage je Bundesland automatisch ab. Ideal für Projektplanung, Urlaubsabrechnung, Fristen oder Lieferfristberechnung.

Arbeitstage (Mo-Fr) oder Werktage (Mo-Sa, § 193 BGB) zwischen zwei Daten berechnen

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Arbeitstage-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Arbeitstage- und Werktage-Rechner zählt je nach gewählter Zählweise Arbeitstage (Montag bis Freitag) oder Werktage (Montag bis Samstag nach § 193 BGB) zwischen zwei Daten und zieht Wochenenden sowie gesetzliche Feiertage je Bundesland automatisch ab. Ergebnis ist die Anzahl der tatsächlich verfügbaren Arbeits- oder Werktage – relevant für Projektplanung, Lieferfristberechnung, Urlaubsabrechnung und gesetzliche Fristen.

Feiertage, die auf ein Wochenende fallen, werden korrekt nicht doppelt abgezogen.

Der Rechner deckt alle 16 Bundesländer ab, da Deutschland kein einheitliches Feiertagsrecht kennt: Bayern hat mit bis zu 13 gesetzlichen Feiertagen auf Werktage mehr als jedes andere Bundesland, Berlin dagegen mit 10 gesetzlichen Feiertagen deutlich weniger.

Für jahresübergreifende Zeiträume werden die Feiertage pro Kalenderjahr korrekt berechnet.

Weil bewegliche Feiertage wie Ostern und die davon abhängigen Tage jedes Jahr auf ein anderes Datum fallen, ermittelt der Rechner sie für jeden Zeitraum neu und vermischt nicht die Feiertagslage zweier Jahre.

Damit eignet er sich für kurze Fristen ebenso wie für lange Planungszeiträume über mehrere Monate, in denen schon eine Handvoll Feiertage das Enddatum spürbar verschiebt.

Wie stark das Bundesland und die Zählweise durchschlagen, zeigt das laufende Jahr: Für den gesamten Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2026 zählt der Rechner in Nordrhein-Westfalen 253 Arbeitstage (Mo–Fr), aber 303 Werktage (Mo–Sa).

In der Werktage-Zählweise kommen zwei zusätzliche Feiertage hinzu, die 2026 auf einen Samstag fallen: der Tag der Deutschen Einheit (3. Oktober) und der zweite Weihnachtstag (26. Dezember).

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Zuerst wählst du die Zählweise: Arbeitstage (Mo–Fr) für den arbeitsrechtlichen Standard oder Werktage (Mo–Sa) für die gesetzliche Definition nach § 193 BGB. Dann gibst du Startdatum und Enddatum ein – beide Tage werden inklusive gezählt.

Außerdem wählst du das Bundesland, das für die gesetzlichen Feiertage maßgeblich ist. Die Zählweise bestimmt, welche Tage als arbeitsfrei gelten: Im Arbeitstage-Modus sind Samstag und Sonntag frei, im Werktage-Modus nur der Sonntag.

Dadurch ändern sich auch die abgezogenen Feiertage: Fällt ein Feiertag auf einen Samstag, wird er im Werktage-Modus abgezogen, im Arbeitstage-Modus nicht.

Für Projektplanung über Jahreswechsel hinweg ist wichtig, dass der Rechner jahresübergreifende Zeiträume korrekt behandelt und die Feiertage beider Jahre berücksichtigt.

Wenn du einen Zeitraum aus der Perspektive mehrerer Bundesländer prüfen willst (z. B. bundesweites Team), führe einfach zwei getrennte Läufe durch.

Beachte, dass beide Datumsgrenzen mitgezählt werden: Ein Zeitraum von Montag bis Freitag derselben Woche ergibt also fünf Arbeitstage, nicht vier.

Maßgeblich ist dabei der Arbeitsort, nicht der Wohnort oder der Firmensitz — wer im Rechner das falsche Land stehen lässt, verschiebt die Jahresbilanz 2026 zwischen Bayern und Berlin bereits um zwei Arbeitstage.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Der Rechner zählt alle Kalendertage im Bereich und unterscheidet je nach Zählweise zwei Formeln. Im Arbeitstage-Modus (Mo–Fr): Arbeitstage = Kalendertage − Wochenendtage (Sa+So) − Feiertage auf Werktag (Mo–Fr).

Für 2026 in NRW: 365 − 104 − 8 = 253 Arbeitstage. Im Werktage-Modus (Mo–Sa nach § 193 BGB): Werktage = Kalendertage − Sonntage − Feiertage auf Mo–Sa. Für 2026 in NRW: 365 − 52 − 10 = 303 Werktage.

Die zwei zusätzlichen Feiertage gegenüber dem Arbeitstage-Modus entstehen, weil 2026 der Tag der Deutschen Einheit (Samstag, 3. Oktober) und der zweite Weihnachtstag (Samstag, 26.

Dezember) auf einen Samstag fallen und im Werktage-Modus abgezogen werden.

Osterbasierte Feiertage (Karfreitag, Ostermontag, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam) werden über die Gaußsche Osterformel für jedes Kalenderjahr korrekt ermittelt.

Feiertage, die auf einen freien Tag fallen (Sonntag in beiden Modi, Samstag nur im Arbeitstage-Modus), werden nicht abgezogen, weil dieser Tag ohnehin schon als frei zählt.

In einem Schaltjahr erhöht sich die Grundmenge auf 366 Kalendertage, was je nach Wochentagslage einen Arbeits- oder Werktag mehr oder weniger ergeben kann.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Arbeitstage-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie viele Arbeitstage hat das Jahr 2026 in Deutschland?

In Deutschland variiert die Anzahl der Arbeitstage je nach Bundesland, weil die gesetzlichen Feiertage nicht einheitlich geregelt sind. 2026 hat das Jahr 365 Kalendertage mit 104 Wochenendtagen.

In NRW fallen 8 Feiertage auf einen Werktag, es bleiben also 365 − 104 − 8 = 253 Arbeitstage.

Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen kommen mit 9 Werktags-Feiertagen auf 252 Tage, die sieben Länder ohne Fronleichnam – Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein – auf 254.

Die Spanne über alle 16 Bundesländer ist 2026 also kleiner als oft vermutet: Sie reicht nur von 252 bis 254 Tagen, weil viele Feiertage ohnehin aufs Wochenende fallen. Wähle im Rechner dein Bundesland, um den exakten Wert zu erhalten.

Für die Gehalts- oder Jahresarbeitszeit-Planung macht schon ein einzelner Arbeitstag einen Unterschied: Bei einer Vollzeitstelle mit 8 Stunden entspricht er rund 0,4 Prozent der Jahresarbeitsleistung.

Wer in NRW arbeitet, aber in Bayern wohnt, sollte deshalb immer das Bundesland des Arbeitsortes im Rechner einstellen.

Welche Feiertage fallen 2026 auf einen Werktag?

2026 fallen Neujahr (Donnerstag, 1. Januar), Karfreitag (3. April), Ostermontag (6. April), Tag der Arbeit (Freitag, 1. Mai), Christi Himmelfahrt (Donnerstag, 14. Mai), Pfingstmontag (25. Mai) und der 1. Weihnachtstag (Freitag, 25.

Dezember) bundesweit auf Montag bis Freitag. Das sind sieben Tage; in NRW kommt Fronleichnam (Donnerstag, 4. Juni) hinzu, was die 8 Werktags-Feiertage des Rechners ergibt.

Auf ein Wochenende und damit unter den Tisch fallen 2026 gleich vier Termine: der Tag der Deutschen Einheit (Samstag, 3. Oktober), der 2. Weihnachtstag (Samstag, 26. Dezember), Allerheiligen (Sonntag, 1.

November) und der Reformationstag (Samstag, 31. Oktober). Genau deshalb ist 2026 ein arbeitstagreiches Jahr. Das Bild sah 2025 anders aus: In NRW lagen zehn Feiertage auf Werktagen – darunter der Tag der Deutschen Einheit am Freitag, dem 3.

Oktober, und beide Weihnachtstage –, sodass dort nur 251 Arbeitstage blieben. Gib im Rechner das gewünschte Jahr ein, um die Werktags-Feiertage sofort für dein Bundesland zu ermitteln.

Wie berechnet der Rechner gesetzliche Feiertage für verschiedene Bundesländer?

Der Rechner kennt die bundesweit geltenden gesetzlichen Feiertage sowie alle 16 landesspezifischen Regelungen.

Osterbasierte Feiertage werden anhand der Gaußschen Osterformel für jedes Kalenderjahr berechnet und als feste Abstände zum Ostersonntag abgeleitet: Karfreitag −2 Tage, Ostermontag +1, Christi Himmelfahrt +39, Pfingstmontag +50 und Fronleichnam +60.

Für 2026 liefert die Formel den 5. April als Ostersonntag, woraus sich Fronleichnam am 4. Juni ergibt. Feste Termine wie Heilige Drei Könige (6. Januar, nur BW, BY, ST) oder der Buß- und Bettag (nur Sachsen) sind hinterlegt.

Feiertage, die auf einen Samstag oder Sonntag fallen, werden nicht abgezogen – sie sind ohnehin keine Arbeitstage und würden sonst doppelt zählen. Das Weihnachtsbeispiel 2026 macht dies greifbar: Der 25. Dezember (Freitag) wird abgezogen, der 26.

Dezember (Samstag) hingegen nicht. Für mehrjährige Abfragen berechnet der Rechner das Osterdatum jedes betroffenen Jahres neu und summiert die Feiertage jahresgenau.

Zählt Samstag als Arbeitstag im Rechner?

Im Standardmodus Arbeitstage (Mo–Fr) zählt der Samstag nicht – er gilt als Wochenendtag und wird zusammen mit dem Sonntag abgezogen, 2026 sind das 104 Tage.

Im Modus Werktage (Mo–Sa) nach § 193 BGB zählt der Samstag dagegen als regulärer Werktag und nur der Sonntag wird abgezogen.

Das hat eine wichtige Nebenwirkung: Ein Feiertag auf einem Samstag wird im Arbeitstage-Modus nicht abgezogen, weil der Samstag ohnehin arbeitsfrei ist, im Werktage-Modus aber sehr wohl.

2026 betrifft das in NRW zwei Termine: den Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober und den zweiten Weihnachtstag am 26. Dezember. Deshalb weist der Werktage-Modus für NRW 2026 insgesamt 10 Feiertage auf Werktagen aus, der Arbeitstage-Modus nur 8.

Wähle den Werktage-Modus, wenn dein Vertrag, eine gesetzliche Frist oder das Urlaubsrecht den Begriff Werktage verwendet. Für die übliche Fünf-Tage-Woche im Büroalltag bleibt der Arbeitstage-Modus die richtige Wahl.

Was ist der Unterschied zwischen Arbeitstagen und Werktagen?

Arbeitstage bezeichnen im arbeitsrechtlichen Kontext Montag bis Freitag ohne gesetzliche Feiertage. Werktage nach § 193 BGB und § 3 Abs. 2 BUrlG schließen den Samstag ausdrücklich ein und umfassen alle Tage außer Sonn- und Feiertagen.

Der Rechner bietet beide Zählweisen als eigenen Modus an. Der Unterschied wirkt sich in drei Bereichen aus: Erstens im Urlaubsrecht, denn der gesetzliche Mindesturlaub nach § 3 Abs. 1 BUrlG beträgt 24 Werktage.

In der üblichen Fünf-Tage-Woche entspricht das nur 20 freien Arbeitstagen (24 x 5/6). Wer die Begriffe verwechselt, rechnet sich vier Urlaubstage zu viel aus.

Zweitens bei gesetzlichen Fristen: § 193 BGB verschiebt das Fristende auf den nächsten Werktag, wenn es auf einen Sonntag oder Feiertag fällt, aber nicht, wenn es auf einen Samstag fällt.

Drittens bei Zahlungszielen in Verträgen, wo Werktage den Samstag als zusätzlichen Fristtag einschließen. Für 2026 zeigt der Rechner den Unterschied in NRW deutlich: 253 Arbeitstage gegenüber 303 Werktagen.

Prüfe deshalb immer, welchen der beiden Begriffe dein Arbeitsvertrag oder die maßgebliche Vorschrift verwendet, und wähle den passenden Modus im Rechner.

Kann ich jahresübergreifende Zeiträume berechnen?

Ja. Der Rechner unterstützt Zeiträume, die über den Jahreswechsel gehen. Er ermittelt die Feiertage für jedes betroffene Kalenderjahr separat – inklusive der jeweils neu berechneten Osterdaten – und addiert sie korrekt.

Das ist praktisch für Projektplanung, Lieferfristen oder Urlaubsberechnungen über den Jahreswechsel hinweg. Trage dazu einfach ein Startdatum im alten und ein Enddatum im neuen Jahr ein, etwa den 15. Dezember 2026 und den 15. Januar 2027.

Zwei Punkte solltest du beachten: Start- und Enddatum zählen beide mit, der Zeitraum ist also inklusive, und das Enddatum darf nicht vor dem Startdatum liegen – sonst gibt der Rechner überall 0 aus.

Das Bundesland gilt dabei für den gesamten Zeitraum. Ein typisches Beispiel: Ein Projektvertrag läuft vom 1. Dezember 2026 bis zum 31.

Januar 2027; mit dem Rechner lässt sich sofort ablesen, wie viele Arbeitstage für Kapazitätsplanung und Meilenstein-Setzung realistisch zur Verfügung stehen – inklusive aller Feiertage rund um Weihnachten und Neujahr.

Wie berechne ich Arbeitstage für einen Liefertermin?

Gib das heutige Datum als Startdatum und das geplante Lieferdatum als Enddatum ein. Der Rechner zeigt dir die Arbeitstage im Zeitraum.

Wenn eine Lieferfrist in Werktagen ausgedrückt ist (z. B. 10 Werktage), prüfe ob Feiertage im Zeitraum liegen und addiere diese, da Feiertage bei Werktagen im rechtlichen Sinne oft nicht mitzählen.

Das BGB verwendet den Begriff Werktage (Montag–Samstag), nicht Arbeitstage. Wichtig ist außerdem § 193 BGB: Fällt das Ende einer Frist auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verschiebt es sich auf den nächsten Werktag.

Eine Frist, die am Samstag, dem 3. Oktober 2026 – zugleich Tag der Deutschen Einheit – ablaufen würde, endet damit erst am Montag, dem 5. Oktober.

Beachte den Unterschied zum Rechner: Für eine Werktagsfrist zählen Samstage mit, Feiertage wie Fronleichnam dagegen nicht. Kläre bei Lieferterminen deshalb zuerst, ob der Vertrag Werktage oder Arbeitstage meint.

Warum unterscheidet sich die Anzahl der Arbeitstage zwischen Bayern und NRW?

Gegenüber NRW hat Bayern genau zwei zusätzliche gesetzliche Feiertage: Heilige Drei Könige (6. Januar) und Mariä Himmelfahrt (15. August).

Hier hält sich eine hartnäckige Fehlannahme – Fronleichnam und Allerheiligen gelten nämlich in beiden Ländern und sind keine bayerische Besonderheit. Der Abstand beträgt deshalb höchstens zwei Arbeitstage, nicht vier.

Je nachdem, auf welchen Wochentag die Feiertage fallen, schrumpft er weiter: 2026 liegt Bayern mit 252 Arbeitstagen nur einen Tag unter NRW mit 253, weil Mariä Himmelfahrt auf einen Samstag fällt und allein Heilige Drei Könige (Dienstag) zählt.

Insgesamt kennt Bayern 13 Feiertage, von denen 2026 aber nur 9 auf Montag bis Freitag liegen.

Im direkten Vergleich ist der Effekt oft geringer als erwartet: Wer in beiden Ländern je einen Tag Urlaub plant, verliert durch die beiden bayerischen Zusatzfeiertage im schlechtesten Fall zwei produktive Tage im Jahr – in der Praxis oft nur einen, weil Mariä Himmelfahrt häufig auf ein Wochenende fällt.

Der Rechner zeigt durch Bundesland-Wechsel auf Knopfdruck, wie groß der Unterschied im gewählten Zeitraum tatsächlich ist.

Kontext

Werktage berechnen (§ 193 BGB)

Warum das bloße Ergebnis oft nicht reicht — und worauf es in der Praxis ankommt.

Arbeitstage und Werktage sind zwei verschiedene Begriffe mit handfesten Konsequenzen. Arbeitstage bezeichnen im arbeitsrechtlichen Alltag Montag bis Freitag ohne gesetzliche Feiertage.

Werktage nach § 193 BGB schließen den Samstag ausdrücklich ein: Als Werktag gilt jeder Tag, der weder Sonntag noch gesetzlicher Feiertag ist. Diese Unterscheidung hat praktische Folgen in drei Bereichen.

Erstens bei gesetzlichen Fristen: Fällt das Ende einer Frist auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag, verlängert sich die Frist nach § 193 BGB auf den nächsten Werktag.

Weil der Samstag hier kein Feiertag ist, kann eine Frist durchaus an einem Samstag enden. Zweitens im Urlaubsrecht: Der gesetzliche Mindesturlaub nach § 3 Abs. 1 BUrlG beträgt 24 Werktage, nicht 24 Arbeitstage.

In der üblichen Fünf-Tage-Woche entspricht das nur 20 freien Arbeitstagen (24 x 5/6), weil bei sechs Werktagen pro Woche jeder Urlaubswerktag nur fünf Sechstel einer Arbeitswoche ausmacht.

Wer Werktage und Arbeitstage verwechselt, rechnet sich vier Urlaubstage zu viel aus. Drittens bei Zahlungszielen und kaufmännischen Fristen: Viele Verträge definieren Zahlungsfristen in Werktagen, wodurch der Samstag als zusätzlicher Fristtag gilt.

Der Werktage-Modus dieses Rechners zählt Montag bis Samstag und zieht Feiertage ab, die auf einen dieser sechs Tage fallen. Für das Gesamtjahr 2026 in Nordrhein-Westfalen ergeben sich so 303 Werktage, verglichen mit 253 Arbeitstagen im Standardmodus.

Die Differenz von 50 Tagen besteht aus 52 Samstagen abzüglich zweier Feiertage, die 2026 auf einen Samstag fallen (Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober und zweiter Weihnachtstag am 26. Dezember).

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Für eine Projektplanung mit Puffer rechnest du das Zeitfenster mit dem konservativsten Bundesland (Bayern, ggf. Baden-Württemberg) und erhältst die geringste Anzahl Arbeitstage als Worst-Case-Basis.

Bei international verteilten Teams empfehlen wir, den Rechner für jedes beteiligte Bundesland zu nutzen und die kleinste Schnittmenge als gemeinsamen Planungshorizont zu nehmen.

Lieferfristen im kaufmännischen Sinne folgen oft dem Werktage-Begriff ohne Feiertage – hier hilft der Rechner, ein Datum zu bestätigen statt nur zu schätzen.

Umgekehrt wählst du für optimistische Best-Case-Planungen ein feiertagsarmes Bundesland und siehst so die Spannbreite, in der sich der Termin je nach Standort bewegt.

Diese Differenz kann bei längeren Projekten mehrere Tage betragen, weil zwischen dem feiertagsreichsten und dem feiertagsärmsten Bundesland drei gesetzliche Feiertage im Jahr liegen (Bayern 13, mehrere Nordländer sowie Berlin und Hessen 10) — auf Werktage gerechnet können daraus in einzelnen Jahren sogar vier Arbeitstage Unterschied werden.

Praktisch ist außerdem, die Rechnung getrennt für jedes Kalenderjahr durchzuführen, wenn ein Projekt über den Jahreswechsel läuft: So erkennst du sofort, in welchem Jahresabschnitt die meisten Feiertage anfallen.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall – Lieferfrist bestätigen statt schätzen: Ein Dienstleister sagt 30 Arbeitstage für ein Projekt zu, Start am Montag, 1. Juni 2026, Standort Nordrhein-Westfalen. Statt grob mit sechs Wochen zu rechnen, zählt der Rechner exakt: ab dem 1.

Juni die Kalendertage, abzüglich aller Samstage und Sonntage und abzüglich der NRW-Feiertage, die auf einen Werktag fallen. Im Zeitraum fällt Fronleichnam (Donnerstag, 4.

Juni 2026) als gesetzlicher Feiertag in NRW auf einen Werktag und wird abgezogen.

Bis 30 Arbeitstage erreicht sind, braucht es dadurch einen zusätzlichen Arbeitstag – und weil dieser hinter einem Wochenende liegt, rückt das Enddatum von Freitag, dem 10. Juli, auf Montag, den 13.

Juli 2026: gut sechs Kalenderwochen statt der glatt geschätzten sechs. Interpretation: Schon ein einziger Feiertag verschiebt einen scheinbar klaren Termin.

Entscheidung: Für verbindliche Zusagen bestätigst du das Enddatum mit dem Rechner, statt es zu schätzen – und wählst bei einem bundesweiten Team das feiertagsreichste Bundesland (z. B. Bayern mit bis zu 13 Feiertagen auf Werktagen), um den spätesten Termin als Sicherheitsbasis zu erhalten.

Für 2026 heißt das konkret: Bayern kommt auf 252 Arbeitstage gegenüber 254 in Berlin — zwei Tage Reserve, die bei einer knappen Zusage am Jahresende den Unterschied machen können.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Ein häufiger Irrtum ist, ein falsches Bundesland zu wählen: Wer in Bayern sitzt und NRW auswählt, unterschätzt die Anzahl der Feiertage und überschätzt damit die Arbeitstage. Ein weiterer Fehler ist es, Brückentage als gesetzliche Feiertage zu zählen – Brückentage sind Werktage und werden im Rechner nicht abgezogen.

Wenn du den Zeitraum für einen Urlaubsantrag berechnen willst, addiere Feiertage, die in deinen Urlaubszeitraum fallen, manuell dazu, da sie nicht vom Jahresurlaub abgehen.

Ein dritter Fehler ist, den Rechner für Zeiträume über den Jahreswechsel mit den Feiertagen nur eines Jahres zu füttern; da bewegliche Feiertage jährlich wandern, muss jeder Jahresabschnitt mit seiner eigenen Feiertagslage gerechnet werden.

Ein vierter Irrtum betrifft die Zählweise der Randtage: Wer davon ausgeht, dass entweder Start- oder Endtag nicht mitzählt, verschiebt das Ergebnis um einen Tag.

Und schließlich verwechseln manche den arbeitsrechtlichen Werktagsbegriff mit dem kaufmännischen, bei dem je nach Kontext auch der Samstag als Werktag gilt.

Unterschätzt wird zudem, wie klein der Bundesland-Effekt tatsächlich ausfällt: Zwischen dem feiertagsärmsten und dem feiertagsreichsten Land liegen 2026 über das ganze Jahr nur zwei Arbeitstage — wer daraus einen Planungspuffer von Wochen ableitet, überschätzt den Effekt deutlich.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Arbeitstage- und Werktage-Rechner zählt je nach Zählweise Arbeitstage (Mo–Fr) oder Werktage (Mo–Sa nach § 193 BGB) zwischen zwei Daten, zieht gesetzliche Feiertage je Bundesland ab und liefert damit eine verlässliche Basis für Planung, Fristen und Abrechnung.

Als nächsten Schritt nutzt du den Jahresarbeitszeit-Rechner, um aus den Arbeitstagen die gesamten Jahresarbeitsstunden zu ermitteln.

So verwandelst du eine grobe Wochen- oder Monatsschätzung in ein exaktes Enddatum, das die Feiertage des richtigen Bundeslands bereits berücksichtigt. Wähle im Zweifel das feiertagsreichste beteiligte Bundesland, um auf der sicheren Seite zu planen.

Und achte auf die Zählweise: Wo ein Vertrag oder Gesetz von Werktagen spricht, zählt der Samstag mit.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 90 Kalendertage; 62 Arbeitstage; 26 Wochenendtage; 2 Feiertage auf Werktag

Projektplanung Q1 2026 (Januar–März) in Bayern

Startdatum
01.01.2026
Enddatum
31.03.2026
Bundesland (Feiertage)
Bayern

Beispiel 2 · Mittel · 31 Kalendertage; 22 Arbeitstage; 8 Wochenendtage; 1 Feiertag auf Werktag

Dezember 2026 in Sachsen

Startdatum
01.12.2026
Enddatum
31.12.2026
Bundesland (Feiertage)
Sachsen

Beispiel 3 · Komplex · 365 Kalendertage; 252 Arbeitstage; 104 Wochenendtage; 9 Feiertage auf Werktag

Ganzes Jahr 2026 in Bayern

Startdatum
01.01.2026
Enddatum
31.12.2026
Bundesland (Feiertage)
Bayern

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Betriebszugehörigkeit-RechnerBetriebszugehörigkeit in Jahren, Monaten und Tagen sowie Jubiläumsdaten berechnen.StundenrechnerWochenstunden, Monatsstunden und Jahresstunden aus Stunden pro Tag und Arbeitstagen pro Woche berechnen.ÜberstundenÜberstunden pro Tag und Woche sowie Vergütung mit Zuschlag berechnen.PausenrechnerGesetzliche Mindestpause nach Arbeitszeitgesetz und empfohlener Pausenzeitpunkt berechnen.Industrieminuten-RechnerDezimalstunden in HH:MM umrechnen und umgekehrt – für Zeiterfassung, Lohnabrechnung und Dienstplanung.Zeitspanne berechnenZeitspanne zwischen zwei Daten in Jahren, Monaten, Wochen und Tagen sowie Gesamttage berechnen.Dauer bis Ereignis / CountdownCountdown bis zu einem Ereignis in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden – aktualisiert sich jede Sekunde.Datum addieren / subtrahierenZieldatum aus Ausgangsdatum plus/minus Tage, Wochen, Monate und Jahre kalendergenau berechnen.Alter berechnenAlter aus dem Geburtsdatum exakt in Jahren, Monaten, Wochen und Tagen berechnen – inklusive Tage bis zum nächsten Geburtstag.KalenderwocheKalenderwoche zu Datum oder Datum zu Kalenderwoche nach ISO 8601 berechnen.WochenrechnerWochen zwischen zwei Daten berechnen: ganze Wochen, Resttage und Gesamttage aus Start- und Enddatum ermitteln.Zeitraum-RechnerZeitraum exakt in Jahren, Monaten und Tagen berechnen: kalenderlogische Zerlegung mit Schaltjahren und echten Monatslängen.MonatsrechnerMonate zwischen zwei Daten berechnen: volle Monate, Resttage und Gesamttage sofort ablesen.Altersunterschied-RechnerAltersunterschied zwischen zwei Personen berechnen: exakte Differenz in Jahren, Monaten und Tagen, wer älter ist, Altersverhaeltnis in Prozent.Uhrzeit addieren / subtrahierenUhrzeit mit Stunden und Minuten addieren oder subtrahieren, inklusive Tagverschiebung bei Mitternachtsübergang und klarer Rückrechnung.

Weiternutzung

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  • Infografik: Arbeitstage berechnen: Schritt für Schritt, BERECHNUNGSSCHEMA (5-TAGE-WOCHE, 2025), Kalendertage, Wochenenden, Feiertage (Ø), Brutto-AT, Abzüge, Netto-AT

    Arbeitstage-Rechner Berechnung

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  • Infografik: Arbeitstage 2025 nach Bundesland (5-Tage-Woche), BUNDESLAND — FEIERTAGE — ARBEITSTAGE, Berlin, 9 Feiertage, 254 Tage, Hamburg, 10 Feiertage, 253 Tage

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Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Berechnungen erfolgen ohne Gewähr. Die Feiertagsregelung ist nach bestem Wissen implementiert; für verbindliche Aussagen gelten die Feiertagsgesetze der Länder.

Quelle: Feiertagsberechnung nach landesrechtlichen Regelungen; Ostertermin nach Gaußscher Formel.

Stand: 2026-09-03

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
03. September 2026
Fachbereich
Datum und Zeit / Arbeitszeit
Formeln basieren auf
Arbeitstage = Kalendertage − Wochenendtage (Sa+So) − Feiertage auf Werktag (Mo–Fr); Werktage = Kalendertage − Sonntage − Feiertage auf Mo–Sa (§ 193 BGB); Ostertermin nach Gaußscher Osterformel
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Arbeitstage-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/arbeitstage-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Arbeitstage-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/datum-zeit/arbeitszeit/arbeitstage-rechner

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