Ein konkreter Fall: Familie Becker plant eine 5 × 4 Meter große Terrassenüberdachung in Holz mit VSG-Glas, freistehend montiert, in Süddeutschland, mit integrierter Entwässerung und zwei Windschutzelementen an den Seiten.
Der Rechner ergibt 20 Quadratmeter überdachte Fläche und Gesamtkosten von 14.840 Euro bei 742 Euro pro Quadratmeter; die Spanne reicht von 11.872 bis 17.808 Euro.
Die Aufschlüsselung zeigt, wo das Geld steckt: Tragwerk 6.160 Euro, Eindeckung 3.136 Euro, Montage 3.136 Euro, vier Punktfundamente 784 Euro, Entwässerung 392 Euro, zwei Windschutzelemente 1.232 Euro.
Damit entfallen rund 63 Prozent auf Material und Eindeckung, 21 Prozent auf die Montagearbeit und 16 Prozent auf Fundamente, Entwässerung und Seitenelemente zusammen.
Die Familie rechnet eine sparsamere Variante dagegen: Dieselbe Fläche in Aluminium mit Stegplatten, Wandmontage, ohne Seitenelemente, Bundesdurchschnitt ergibt 8.400 Euro — eine Ersparnis von 6.440 Euro oder 43 Prozent.
Der Unterschied stammt aus drei Positionen: dem günstigeren Material-Eindeckungs-Paar, weniger Pfosten durch Wandmontage und dem niedrigeren Regionsfaktor.
Nächster Schritt: Mit drei konkreten Handwerker-Angeboten prüfen, ob der Mittelwert die lokale Marktlage trifft.
Die Spanne von ±20 Prozent gibt den Korridor vor, innerhalb dessen ein seriöses Angebot liegen sollte — Ausreißer nach unten deuten auf abgespeckte Leistung, Ausreißer nach oben auf Extras, die nicht im Rechner enthalten sind. 