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Rabatt-Rechner: Ersparnis in Euro und Prozent berechnen

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Kurzantwort

Originalpreis und Rabatt in Prozent eingeben und Endpreis sowie Ersparnis in Euro und Prozent berechnen.

Originalpreis und Rabatt in Prozent eingeben, Rabattbetrag

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Wie berechnet man Rabatt in Prozent? Rabattbetrag und Endpreis erklärt

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ein hoher Rabattprozentsatz lässt sich nur dann richtig einordnen, wenn auch der Originalpreis bekannt ist — 40% auf einen überhöhten Originalpreis kann teurer sein als 10% auf eine marktübliche Basis. Dieser Rechner berechnet Rabattbetrag und Endpreis aus Originalpreis und Prozentnachlass.

Er ist besonders nützlich bei Aktionen, Kettenrabatten und Preisvergleichen, wenn du prüfen willst, ob ein Angebot wirklich günstiger ist oder nur durch den Ausgangspreiseffekt attraktiv wirkt.

Gerade bei Kettenrabatten zeigt sich, wie täuschend Prozentangaben wirken: Zwei aufeinanderfolgende Nachlässe von 20 Prozent ergeben zusammen nicht 40, sondern nur 36 Prozent Gesamtrabatt.

Die Eingabemaske kennt genau zwei Felder, Originalpreis und Rabatt in Prozent; für eine Rabattkette trägst du den ausgegebenen Endpreis einfach erneut als Originalpreis ein und wendest die nächste Stufe an.

Das Ergebnis zeigt immer beide Perspektiven: den konkreten Rabattbetrag in Euro und den berechneten Endpreis.

Gerade bei Lockangeboten mit hohen Prozentzahlen ist der absolute Endpreis die entscheidendere Vergleichsgröße, weil ein hoher Rabatt auf einen überhöhten Ausgangspreis schlechter sein kann als ein kleiner Nachlass auf eine faire Ausgangsbasis.

Für Mehrfachrabatte, also hintereinander angewendete Nachlässe wie Händlerrabatt plus Studentenrabatt, ermittelst du den kumulierten Endpreis nach allen Stufen so in mehreren Durchgängen — er ergibt sich nie durch einfaches Addieren der Prozentzahlen.

Die mathematischen Grundlagen der Rabattberechnung erklärt Serlo Mathematik mit anschaulichen Beispielen.

Eingaben

Rabatt berechnen: Originalpreis und Rabatt in Prozent eingeben

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst Originalpreis und Rabatt in Prozent ein — mehr Felder hat die Eingabemaske nicht. Für korrekte Ergebnisse muss klar sein, auf welchen Grundwert sich der Rabatt bezieht: Der Originalpreis ist immer der Preis vor dem Nachlass, nicht ein bereits reduzierter Zwischenpreis.

Typische Fehler sind das Verwechseln von Prozent und Prozentpunkten, das Addieren von Kettenrabatten und das Vergleichen von Angeboten mit unterschiedlichen Ausgangspreisen.

Eine Rabattkette aus mehreren Stufen — etwa Sale plus Gutschein oder Händlerrabatt plus Studentenrabatt — rechnest du in mehreren Durchgängen: Den vom Rechner ausgegebenen Endpreis trägst du danach erneut als Originalpreis ein und wendest darauf die nächste Stufe an.

Wenn nur Endpreis und Rabattsatz bekannt sind, lässt sich über den Prozentrechner im Modus Grundwert berechnen auch der ursprüngliche Originalpreis zurückrechnen.

Prüfe außerdem, ob der angegebene Rabatt auf den Brutto- oder Nettopreis angewendet wird, da dies bei umsatzsteuerpflichtigen Produkten zu deutlich unterschiedlichen Endbeträgen führt.

Praxisfälle

Wofür du den Rabatt-Rechner brauchst: sieben typische Anwendungsfälle

Jeder Fall nennt die Suchfrage, die passende Eingabe und das Ergebnis aus der echten Rechenfunktion – von der einzelnen Rabattstufe über die Rabattkette bis zur Abgrenzung gegenüber Skonto.

  1. 20 Prozent Rabatt berechnen

    „Wie viel sind 20 Prozent Rabatt?“

    Eingabe
    Originalpreis 100 €, Rabatt 20 %
    Ergebnis
    Rabattbetrag 20,00 €, Endpreis 80,00 €
  2. 50 Prozent Rabatt berechnen

    „Wie viel sind 50 Prozent Rabatt?“

    Eingabe
    Originalpreis 100 €, Rabatt 50 %
    Ergebnis
    Rabattbetrag 50,00 €, Endpreis 50,00 € – der Preis halbiert sich
  3. Rabattkette aus zwei Stufen berechnen

    „Wie berechne ich mehrere Rabatte hintereinander?“

    Eingabe
    Zwei Durchgänge: 899 € mit 20 % Rabatt, Ergebnis 719,20 € erneut eingesetzt mit 5 % Zusatzrabatt
    Ergebnis
    683,24 € Endpreis – 8,99 € teurer, als 25 % auf einmal (674,25 €) vermuten lassen
  4. Rabatt in Prozent berechnen (Grundwert unbekannt)

    „Wie berechne ich den Originalpreis aus Endpreis und Rabatt zurück?“

    Eingabe
    Modus Grundwert berechnen im Prozentrechner, Prozentwert 30 € (Ersparnis), Prozentsatz 15 %
    Ergebnis
    Originalpreis: 200 Euro

    Originalpreis zurückrechnen: Prozentrechner (Modus Grundwert)

  5. Rabatt oder Skonto? Rechnungsbetrag mit Nachlass berechnen

    „Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?“

    Eingabe
    Originalpreis 800 € (Rechnungsbetrag), Rabatt 15 % (Skontosatz)
    Ergebnis
    Rabattbetrag 120,00 €, Endpreis 680,00 € – für Skonto mit Zahlungsfrist: Skonto-Rechner

    Skontosatz mit Zahlungsziel und Frist: Skonto-Rechner

  6. 'Bis zu X Prozent Rabatt'-Werbung nachrechnen

    „Wie prüfe ich eine Werbung mit bis zu 40 Prozent Rabatt?“

    Eingabe
    Originalpreis 350 €, Rabatt 12 % (tatsächlicher Satz für das konkrete Produkt)
    Ergebnis
    Rabattbetrag 42,00 €, Endpreis 308,00 € – deutlich weniger als bei vollen 40 %
  7. Hoher Rabattsatz auf überhöhten Originalpreis prüfen

    „Wann ist ein hoher Rabatt trotzdem kein gutes Angebot?“

    Eingabe
    Originalpreis 900 €, Rabatt 45 %
    Ergebnis
    Endpreis 495,00 € – prüfe zusätzlich den Marktpreis vergleichbarer Angebote

Berechnung

Rabatt-Formel: Rabattbetrag und Endpreis berechnen (auch bei Kettenrabatt)

Verstehe den Formelweg.

Die Rechnung startet immer beim Originalpreis als 100-Prozent-Basis. Zuerst bestimmt der Rechner den Rabattbetrag mit Originalpreis × Rabattprozentsatz ÷ 100.

Danach ergibt sich der Endpreis aus Originalpreis minus Rabattbetrag. Bei mehreren Rabatten rechnet er jeden Nachlass nacheinander auf den jeweils neuen Preis und nicht als einfache Addition der Prozentwerte.

Beispiel: 120 Euro mit 25 Prozent Rabatt ergeben 30 Euro Nachlass und 90 Euro Endpreis. Kommt danach ein weiterer Coupon von 10 Prozent hinzu, sinkt der Preis auf 81 Euro. So wird der Unterschied zwischen Einzelrabatt und Rabattkette sofort sichtbar.

Die Formel (1 - Rabatt1/100) × (1 - Rabatt2/100) zeigt, warum 20 plus 15 Prozent nicht 35, sondern 32 Prozent Gesamtrabatt ergeben: Der zweite Nachlass greift auf den bereits reduzierten Preis und nicht auf den Ausgangswert.

Dieses multiplikative Prinzip gilt für jeden weiteren Rabattschritt. Kettenrabatt Schritt für Schritt: 899 Euro minus 20% minus 5% Studentenrabatt ergibt 683,24 Euro statt erwarteter 674,25 Euro Mit dem Zwei-Felder-Rechner nachgerechnet sieht die Kette so aus: 899 Euro mit 20 Prozent ergeben 719,20 Euro Endpreis; diese 719,20 Euro erneut eingesetzt und mit 5 Prozent gerabattet, führen auf 683,24 Euro.

Ein einziger Durchgang mit 25 Prozent auf 899 Euro landet dagegen bei 674,25 Euro — die Kette bleibt also 8,99 Euro teurer, als der addierte Prozentsatz vermuten lässt.

Rabattformel: Endpreis gleich Originalpreis minus Originalpreis mal Rabatt geteilt durch 100.
Berechnungsformel des Rabatt-Rechners.

Nachschlagen

Gängige Rabattstaffeln: Ersparnis je 100 € auf einen Blick

Wie viel Rabatt in Euro ein Prozentsatz bei 100 € Originalpreis bedeutet – als schnelle Nachschlagetabelle. Bei anderen Originalpreisen gilt derselbe Prozentsatz proportional: Der Endpreis skaliert linear mit dem Originalpreis.

Rabattstaffeln von 10 bis 70 Prozent: Rabattbetrag und Endpreis je 100 € Originalpreis
RabattsatzRabattbetrag (je 100 €)Endpreis (je 100 €)Häufige Anwendung
10 %10,00 €90,00 €Newsletter-Rabatt, Erstbestellung
15 %15,00 €85,00 €Umtauschaktion, Gutscheincode
20 %20,00 €80,00 €Saisonschlussverkauf
25 %25,00 €75,00 €Mitgliederrabatt, Studentenrabatt
30 %30,00 €70,00 €Sale-Aktion, Outlet
40 %40,00 €60,00 €Zwischensaison-Abverkauf
50 %50,00 €50,00 €Räumungsverkauf, halber Preis
60 %60,00 €40,00 €Restposten
70 %70,00 €30,00 €Auslaufmodelle, Lagerräumung

Bei einem anderen Originalpreis lässt sich der Endpreis proportional umrechnen: Endpreis = Originalpreis × (1 − Rabattsatz/100). Zwei Rabattstufen hintereinander (Kettenrabatt) ergeben nie die Summe beider Prozentsätze, sondern das Produkt der Restfaktoren – siehe FAQ.

Expertenmodus

Häufige Fragen: Rabatt, Rabattkette und Skonto berechnen

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man Rabatt in Prozent auf einen Originalpreis?

Der Rabattbetrag ergibt sich aus Originalpreis mal Rabattsatz geteilt durch 100, der Endpreis danach aus Originalpreis minus Rabattbetrag.

Bei 199 Euro Originalpreis und 15 Prozent Rabatt sind das 199 mal 0,15 gleich 29,85 Euro Rabattbetrag und 169,15 Euro Endpreis.

Trage beide Werte in die zwei Felder des Rechners ein, Originalpreis und Rabatt in Prozent — mehr Eingaben kennt die Maske nicht.

Wichtig ist, dass der Originalpreis wirklich der Preis vor dem Nachlass ist und nicht bereits ein reduzierter Zwischenpreis, sonst verschiebt sich das Ergebnis spürbar.

Bei glatten Prozentsätzen hilft eine schnelle Kopfrechnung als Kontrolle: 10 Prozent sind ein Zehntel, 15 Prozent also anderthalb Zehntel des Originalpreises.

Weicht das angezeigte Ergebnis deutlich von dieser Faustregel ab, wurde vermutlich der falsche Preis oder ein falscher Prozentsatz eingegeben.

Für eine Rabattkette aus mehreren Stufen gibst du den errechneten Endpreis anschließend erneut als Originalpreis ein und wendest darauf die nächste Stufe an.

Warum ergeben zwei Rabatte von je 20 Prozent nicht 40 Prozent Gesamtrabatt?

Weil der zweite Rabatt nicht mehr auf den vollen Originalpreis wirkt, sondern auf den bereits reduzierten Zwischenpreis — zwei mal 20 Prozent ergeben deshalb nur 36 Prozent Gesamtrabatt, nicht 40.

Rechnerisch entspricht das dem Faktor Klammer auf 1 minus 0,20 mal Klammer auf 1 minus 0,20 gleich 0,64, also 64 Prozent des Originalpreises bleiben übrig.

Praxisbeispiel mit dem Rechner nachvollzogen: 899 Euro mit 20 Prozent Rabatt ergeben 719,20 Euro Endpreis; diese 719,20 Euro erneut als Originalpreis eingegeben und mit 5 Prozent zusätzlichem Coupon-Rabatt gerabattet, führen auf 683,24 Euro.

Ein einziger Durchgang mit addierten 25 Prozent auf 899 Euro landet dagegen bei 674,25 Euro — die echte Kette bleibt also 8,99 Euro teurer, als die einfache Addition der Prozentsätze vermuten lässt.

Gib gestaffelte Rabatte deshalb immer nacheinander in den Rechner ein, nie als aufsummierten Gesamtprozentsatz, sonst wird der Endpreis systematisch zu niedrig geschätzt.

Wie viel sind 20 Prozent Rabatt in Euro?

Bei 100 Euro Originalpreis sind 20 Prozent Rabatt genau 20 Euro, der Endpreis liegt dann bei 80 Euro — dieselbe Rechnung skaliert proportional mit jedem anderen Originalpreis.

Bei 60 Euro Originalpreis und 30 Prozent Rabatt zeigt der Rechner 18 Euro Rabattbetrag und 42 Euro Endpreis, denn 60 mal 0,30 sind 18 Euro.

Die gängigen Rabattstufen 10, 15, 20, 25, 30, 40, 50, 60 und 70 Prozent stehen mit Rabattbetrag und Endpreis je 100 Euro Originalpreis auch in der Referenztabelle auf dieser Seite zum direkten Nachschlagen.

Trage für deinen konkreten Artikel einfach den echten Originalpreis anstelle der 100 Euro ein, der Rechner übernimmt die Skalierung automatisch. Als Kontrollmarke gilt: 10 Prozent sind stets ein Zehntel des Originalpreises, 1 Prozent ein Hundertstel.

Weicht dein Ergebnis stark von dieser Näherung ab, prüfe zuerst, ob Originalpreis und Rabattsatz im richtigen Feld stehen und nicht vertauscht wurden.

Was ist der Unterschied zwischen Rabatt und Skonto?

Ein Rabatt mindert den Preis sofort und bedingungslos beim Kauf, ein Skonto dagegen ist ein Nachlass, der nur bei Zahlung innerhalb einer bestimmten Frist gewährt wird — meist 2 bis 3 Prozent bei Zahlung binnen 10 bis 14 Tagen statt des vollen Zahlungsziels.

Rechnerisch funktionieren beide nach demselben Prinzip aus Prozentsatz mal Grundwert, deshalb lässt sich dieser Rabatt-Rechner auch für eine einzelne Skontostufe nutzen: Originalpreis als Rechnungsbetrag eingeben, Rabatt als Skontosatz.

Bei 800 Euro Rechnungsbetrag und 15 Prozent Nachlass zeigt der Rechner 120 Euro Ersparnis und 680 Euro Zahlbetrag, unabhängig davon, ob es sich um einen Rabatt oder ein Skonto handelt.

Für Skonto mit Fälligkeitsdatum, Zahlungsziel und effektivem Jahreszins der Skontofrist liefert der eigene Skonto-Rechner die vollständige Berechnung inklusive Fristvergleich.

Verwechsle die beiden Begriffe nicht in Verträgen: Ein vereinbarter Rabatt gilt sofort, ein Skonto nur bei fristgerechter Zahlung.

Wie berechne ich den Originalpreis aus Endpreis und Rabattsatz zurück?

Der Originalpreis ergibt sich aus Endpreis geteilt durch Klammer auf 1 minus Rabattsatz durch 100 Klammer zu, denn der Endpreis entspricht immer Klammer auf 100 minus Rabattsatz Klammer zu Prozent des Originalpreises.

Dieser Rabatt-Rechner selbst rechnet nur vorwärts von Originalpreis zu Endpreis, für die Rückrechnung nutzt du den Prozentrechner im Modus Grundwert berechnen: Trägst du dort 30 Euro als Prozentwert (die Ersparnis) und 15 Prozent als Prozentsatz ein, liefert er 200 Euro als gesuchten Originalpreis.

Alternativ hilft Ausprobieren im Rabatt-Rechner: Gib einen geschätzten Originalpreis ein und vergleiche den berechneten Endpreis mit dem tatsächlichen Angebotspreis, bis beide übereinstimmen.

Achte darauf, dass die 30 Euro wirklich die Ersparnis in Euro sind und nicht bereits der Endpreis, sonst führt die Rückrechnung zu einem falschen Originalpreis.

Bei 0 Prozent Rabattsatz ist die Rückrechnung nicht definiert, weil dann keine Ersparnis vorliegt, aus der sich ein Originalpreis ableiten ließe.

Wie prüfe ich eine Werbung mit 'bis zu X Prozent Rabatt'?

Vergleiche den beworbenen Höchstrabatt mit dem tatsächlichen Rabattsatz für dein konkretes Produkt, denn 'bis zu' bezieht sich meist nur auf wenige Artikel im Sortiment.

Praxisbeispiel: Ein Händler wirbt mit bis zu 40 Prozent Rabatt, das gewünschte Modell kostet aber regulär 350 Euro und ist nur um 12 Prozent auf 308 Euro reduziert — der Rechner zeigt hier lediglich 42 Euro Ersparnis statt der suggerierten 140 Euro bei vollen 40 Prozent.

Trage deshalb immer den echten Originalpreis und den echten, für dein Produkt geltenden Prozentsatz ein, nicht die größte Zahl aus der Werbeanzeige. Der Rabatt-Rechner trennt so die beworbene Schlagzeile klar vom tatsächlich erzielten Preisvorteil.

Prüfe zusätzlich, ob der Rabatt bereits im angezeigten Preis enthalten ist oder erst an der Kasse abgezogen wird, sonst rechnest du versehentlich doppelt.

Bleibt die berechnete Ersparnis deutlich unter dem beworbenen Höchstsatz, ist das kein Rechenfehler, sondern die normale Spannbreite von Rabattaktionen.

Was bedeutet 'Rabatt' genau – ist das dasselbe wie ein Nachlass?

Rabatt und Nachlass sind im allgemeinen Sprachgebrauch gleichbedeutend: beide bezeichnen eine Preisminderung gegenüber dem regulären Originalpreis, meist als Prozentsatz angegeben.

Fachlich unterscheidet der Handel gelegentlich nach Anlass — Mengenrabatt bei großer Abnahmemenge, Treuerabatt für Stammkunden, Sonderrabatt zu Aktionszeiten —, rechnerisch läuft aber jede Variante über dieselbe Formel: Rabattbetrag gleich Originalpreis mal Rabattsatz geteilt durch 100.

Bei 900 Euro Originalpreis und 45 Prozent Rabatt liefert der Rechner 405 Euro Rabattbetrag und 495 Euro Endpreis, unabhängig davon, ob die Preisminderung im Angebot 'Rabatt', 'Nachlass' oder 'Preisabzug' genannt wird.

Skonto ist davon abzugrenzen, weil es an eine Zahlungsfrist gebunden ist (siehe eigene FAQ-Frage).

Für die Berechnung selbst spielt die Bezeichnung keine Rolle: Originalpreis und Prozentsatz genügen, der Rechner liefert Rabattbetrag und Endpreis unabhängig vom verwendeten Begriff.

Wie prüfe ich das Ergebnis schnell mit 10-Prozent-Kopfrechnen?

10 Prozent eines Originalpreises sind immer ein Zehntel, 5 Prozent die Hälfte davon und 1 Prozent ein Hundertstel — mit diesen drei Ankerwerten lässt sich fast jeder Rabatt im Kopf überschlagen.

Bei 800 Euro Originalpreis sind 10 Prozent genau 80 Euro, 15 Prozent damit 120 Euro, und der Rechner bestätigt für diesen Fall exakt 120 Euro Rabattbetrag und 680 Euro Endpreis.

Weicht das angezeigte Ergebnis deutlich von dieser Überschlagsrechnung ab, wurde meist eine Dezimalstelle vertauscht oder Originalpreis und Rabattsatz wurden in die falschen Felder eingetragen.

Für krumme Prozentsätze wie 12 oder 45 Prozent addierst oder subtrahierst du einfach die passenden Zehner- und Einer-Schritte, etwa 40 Prozent plus 5 Prozent für 45 Prozent.

Nutze diese Kopfrechenmarken besonders bei Rabattketten, weil sich dort nach jeder Stufe ein neuer Originalpreis ergibt, für den dieselben Ankerwerte erneut gelten.

Wann ist ein hoher Rabatt trotzdem kein gutes Angebot?

Ein hoher Rabattsatz ist nur dann ein echter Vorteil, wenn der Originalpreis auch tatsächlich marktüblich ist — 45 Prozent Rabatt auf einen künstlich überhöhten Originalpreis von 900 Euro ergeben zwar rechnerisch 495 Euro Endpreis, das kann aber teurer sein als ein Konkurrenzangebot ganz ohne Rabatt.

Der Rabatt-Rechner zeigt ausschließlich den rechnerischen Vorteil gegenüber dem eingegebenen Originalpreis, nicht den Vergleich zum realen Marktpreis.

Praxisbeispiel: Kostet ein vergleichbares Produkt bei einem anderen Anbieter reguläre 460 Euro, ist der rabattierte Endpreis von 495 Euro trotz 45 Prozent Rabattschild das schlechtere Geschäft.

Prüfe deshalb vor jedem Kauf zusätzlich den Marktpreis desselben oder eines vergleichbaren Produkts, statt dich allein auf die Prozentzahl im Angebot zu verlassen.

Der Rechner liefert dir dafür den exakten Endpreis auf Basis des angegebenen Originalpreises — den Realitätscheck gegen den Marktpreis musst du selbst ergänzen.

Hinweise

Rabatt richtig einordnen: Endpreis statt Prozentzahl vergleichen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Das Ergebnis sollte immer zusammen mit dem Grundpreis gelesen werden. Ein hoher Rabatt auf einen überhöhten Ausgangspreis kann schlechter sein als ein kleiner Rabatt auf einen bereits niedrigen Preis.

Für Kaufentscheidungen hilft ein Dreifachvergleich aus Endpreis, absoluter Ersparnis und Marktvergleichspreis.

Praxisbeispiel: Zwei Angebote für denselben Artikel wirken auf den ersten Blick ähnlich, aber 20 Prozent auf 150 Euro ergeben 120 Euro Endpreis, während 10 Prozent auf 120 Euro nur auf 108 Euro senken; die niedrigere Ausgangsbasis ist hier die bessere Entscheidung.

Für wiederkehrende Einkäufe wie Jahresabonnements oder Mengenbestellungen lohnt sich der Vergleich unterschiedlicher Rabattstufen, um den Kipppunkt zu finden, ab dem die nächste Mengenoption günstiger wird.

Rechne außerdem immer den absoluten Sparwert in Euro aus, bevor du entscheidest, ob sich ein größeres Paket gegenüber einzelnen Käufen lohnt.

Wer die Prozentrechnung hinter Rabatten auffrischen möchte, findet bei Khan Academy passende Lernmodule. Rabatt-Vergleich: Händler A mit 20% Rabatt auf 899 Euro ergibt 719,20 Euro vs. Händler B mit 729 Euro Festpreis An den Rändern rechnet der Rechner ungebremst weiter: 0 Prozent lassen den Preis unverändert, 100 Prozent drücken den Endpreis auf 0 Euro — und 120 Prozent auf 80 Euro liefern kommentarlos einen Endpreis von minus 16 Euro.

Ein negativer Satz kehrt die Richtung um und wirkt als Aufschlag: Minus 10 Prozent auf 80 Euro ergeben 88 Euro.

Anwendung

Rabatt berechnen: Praxisfall Laptop mit Händlervergleich

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Ein Laptop kostet 899 Euro, Händler A wirbt mit 20 Prozent Rabatt. Rabattbetrag: 899 × 0,20 = 179,80 Euro. Endpreis: 899 − 179,80 = 719,20 Euro. Händler B bietet dasselbe Modell für 729 Euro ohne Rabatt an.

Das Ergebnis zeigt: Trotz des höheren Rabattprozentsatzes ist der Endpreis bei Händler A 9,80 Euro günstiger — der absolute Endpreis schlägt die reine Prozentzahl.

Addiere Versandkosten und Rückgabebedingungen zum berechneten Endpreis, bevor du kaufst. Händler C bietet zusätzlich 5 Prozent Studentenrabatt auf den bereits reduzierten Preis: 719,20 × 0,95 = 683,24 Euro.

Dieser kombinierte Endpreis ist das entscheidende Vergleichsergebnis für die Kaufentscheidung. So zeigt der Rabatt-Rechner, warum der Vergleich zweier Angebote immer auf Ebene des Endpreises stattfinden sollte.

Für saisonale Aktionen lohnt es sich außerdem, den Rechner mit verschiedenen Ausgangspreis-Szenarien zu kombinieren, um den tatsächlichen Spareffekt im Vergleich zum Jahrestiefstpreis einzuschätzen. Laptop-Preisvergleich: Händler A 719 Euro, Händler B 729 Euro, Händler C 683 Euro Ein viertes Angebot verdeutlicht die Regel noch einmal: 30 Prozent Rabatt auf einen Listenpreis von 999 Euro ergeben 999 × 0,70 = 699,30 Euro Endpreis und liegen damit trotz des deutlich höheren Prozentsatzes über dem kombinierten Endpreis von 683,24 Euro bei Händler C.

Entscheidend bleibt also immer der berechnete Endpreis nach allen Stufen, nicht die optisch größte Prozentzahl im Angebot.

Wer zusätzlich Versandkosten, Mindestbestellwerte und Rückgabebedingungen in den Vergleich aufnimmt, erhält den tatsächlich zahlbaren Betrag und trifft die Kaufentscheidung auf einer belastbaren Grundlage statt nach dem größten Werbeprozent.

Fallstricke

Rabatt berechnen: typische Fehler bei Prozent und Kettenrabatt

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Das lineare Addieren mehrerer Rabatte steht ganz oben auf der Fehlerliste, obwohl jeder Nachlass auf den bereits reduzierten Preis wirkt. Ebenso oft wird ein hoher Prozentsatz automatisch mit dem besten Angebot gleichgesetzt, obwohl der Ausgangspreis über dem Markt liegen kann.

Viele übersehen außerdem Zusatzkosten wie Versand, Mindestbestellwert oder Aktionsausschlüsse, die die rechnerische Ersparnis relativieren. Wer Prozentpunkte und Prozentänderung verwechselt, überschätzt den tatsächlichen Preisvorteil zusätzlich.

Auch der falsche Basispreis, etwa Brutto statt Netto als Ausgangswert, verfälscht die tatsächliche Ersparnis beim Endpreis erheblich.

Ein weiterer verbreiteter Irrtum ist der direkte Vergleich zweier Rabattangebote nur anhand des Prozentsatzes: 30 Prozent auf 200 Euro (Endpreis 140 Euro) ist besser als 40 Prozent auf 250 Euro (Endpreis 150 Euro), obwohl der Prozentsatz geringer ist.

Wer außerdem Stichtage einer Aktion übersieht oder Versandkosten und Mindestbestellwerte nicht einbezieht, berechnet einen theoretischen Endpreis, der in der Praxis nicht erreichbar ist.

Ein letzter Irrtum betrifft das Feld Ersparnis in Prozent: Es spiegelt in einem einzelnen Durchgang exakt den eingegebenen Rabattsatz wider und ist damit keine unabhängige Bestätigung der Rechnung.

Die eigentliche Kontrollgröße ist die Ersparnis in Euro.

Nächster Schritt

Rabatt-Rechner in Kürze: Rabattbetrag, Endpreis und Ersparnis

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Rabatt-Rechner gibt Rabattbetrag und Endpreis auf Basis von Originalpreis und Prozentnachlass. Vergleiche vor dem Kauf immer den berechneten Endpreis mit dem Marktpreis, nicht nur den Prozentsatz.

Für Kettenrabatte addiere die Rabattprozentsätze nicht, sondern gib sie nacheinander ein, damit jeder Nachlass auf den bereits reduzierten Preis wirkt. Ein hoher Prozentnachlass ist nur dann ein echter Vorteil, wenn der Ausgangspreis marktüblich ist.

Weil die Maske je Durchgang genau einen Rabatt kennt, entsteht eine Rabattkette durch Wiederverwenden des Endpreises: 20 und danach 5 Prozent auf 899 Euro ergeben so 683,24 Euro Endpreis — 8,99 Euro günstiger, als ein einzelner 25-Prozent-Durchgang auf denselben Originalpreis liefert.

Für gängige Rabattstufen zeigt die Referenztabelle auf dieser Seite Rabattbetrag und Endpreis je 100 Euro Originalpreis zum direkten Nachschlagen.

Vertiefung

Beispielrechnungen: Rabatt in Euro und Prozent berechnen

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Rabattbetrag: 9 €, Endpreis: 21 €

30 € minus 30 Prozent

Originalpreis
30 €
Rabatt
30 %

Beispiel 2 · Mittel · Rabattbetrag: 12 €, Endpreis: 18 €

30 € minus 40 Prozent

Originalpreis
30 €
Rabatt
40 %

Beispiel 3 · Komplex · Rabattbetrag: 1,50 €, Endpreis: 3,50 €

5 € minus 30 Prozent

Originalpreis
5 €
Rabatt
30 %

Beispiel 4 · Komplex · Rabattbetrag: 12 €, Endpreis: 48 €

60 € minus 20 Prozent

Originalpreis
60 €
Rabatt
20 %

Beispiel 5 · Komplex · Rabattbetrag: 179,80 €, Endpreis: 719,20 €

Rabattkette Schritt 1 von 2 – 899 € minus 20 Prozent

Originalpreis
899 €
Rabatt
20 %

Beispiel 6 · Komplex · Rabattbetrag: 35,96 €, Endpreis: 683,24 €

Rabattkette Schritt 2 von 2 – 719,20 € minus 5 Prozent

Originalpreis
719,20 €
Rabatt
5 %

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Händler A: 899 Euro minus 20% gleich 719,20 Euro. Händler B: 729 Euro ohne Rabatt. Händler A ist 9,80 Euro günstiger

    Rabatt-Vergleich: Endpreis entscheidet

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/rabatt-endpreis-vergleich.svg"
           alt="Händler A: 899 Euro minus 20% gleich 719,20 Euro. Händler B: 729 Euro ohne Rabatt. Händler A ist 9,80 Euro günstiger"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt">Rabatt-Vergleich: Endpreis entscheidet auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt
  • Prozess-Darstellung: 899 Euro, dann -20% ergibt 719,20 Euro, dann -5% Studentenrabatt ergibt 683,24 Euro. Hinweis: 20%+5% ist nicht 25%

    Kettenrabatt Schritt für Schritt

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    <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt">
      <img src="https://rechner-portal.de/images/mathematik/rabatt-kettenrabatt-prinzip.svg"
           alt="Prozess-Darstellung: 899 Euro, dann -20% ergibt 719,20 Euro, dann -5% Studentenrabatt ergibt 683,24 Euro. Hinweis: 20%+5% ist nicht 25%"
           width="760" height="360">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt">Kettenrabatt Schritt für Schritt auf Rechner-Portal</a></p>

    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt
  • Laptop Listenpreis 899 Euro. Händler A: 20 Prozent Rabatt ergibt 719,20 Euro. Händler B: Festpreis 729 Euro. Händler C: 20 Prozent plus 5 Prozent Studentenrabatt ergibt 683,24 Euro. Endpreis entscheidet, nicht der Prozentsatz.

    Rabatt-Vergleich: 3 Händler, gleicher Laptop, unterschiedliche Endpreise

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           alt="Laptop Listenpreis 899 Euro. Händler A: 20 Prozent Rabatt ergibt 719,20 Euro. Händler B: Festpreis 729 Euro. Händler C: 20 Prozent plus 5 Prozent Studentenrabatt ergibt 683,24 Euro. Endpreis entscheidet, nicht der Prozentsatz."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt">Rabatt-Vergleich: 3 Händler, gleicher Laptop, unterschiedliche Endpreise auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Die Ausgabe ist eine mathematische Kontrollhilfe für einfache Rabattfälle und ersetzt keine Prüfung von Steuern, Versand oder Aktionsbedingungen.

Quelle: Rabattrechnung aus Originalpreis und prozentualem Nachlass mit Ausgabe von Rabattbetrag, Endpreis und Ersparnis

Stand: 2026-09-24

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
24. September 2026
Fachbereich
Mathematik / Prozent
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Rabatt-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Rabatt-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/prozent/rabatt

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