Überblick
Wie berechnet man Rabatt in Prozent? Rabattbetrag und Endpreis erklärt
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein hoher Rabattprozentsatz lässt sich nur dann richtig einordnen, wenn auch der Originalpreis bekannt ist — 40% auf einen überhöhten Originalpreis kann teurer sein als 10% auf eine marktübliche Basis. Dieser Rechner berechnet Rabattbetrag und Endpreis aus Originalpreis und Prozentnachlass.
Er ist besonders nützlich bei Aktionen, Kettenrabatten und Preisvergleichen, wenn du prüfen willst, ob ein Angebot wirklich günstiger ist oder nur durch den Ausgangspreiseffekt attraktiv wirkt.
Gerade bei Kettenrabatten zeigt sich, wie täuschend Prozentangaben wirken: Zwei aufeinanderfolgende Nachlässe von 20 Prozent ergeben zusammen nicht 40, sondern nur 36 Prozent Gesamtrabatt.
Die Eingabemaske kennt genau zwei Felder, Originalpreis und Rabatt in Prozent; für eine Rabattkette trägst du den ausgegebenen Endpreis einfach erneut als Originalpreis ein und wendest die nächste Stufe an.
Das Ergebnis zeigt immer beide Perspektiven: den konkreten Rabattbetrag in Euro und den berechneten Endpreis.
Gerade bei Lockangeboten mit hohen Prozentzahlen ist der absolute Endpreis die entscheidendere Vergleichsgröße, weil ein hoher Rabatt auf einen überhöhten Ausgangspreis schlechter sein kann als ein kleiner Nachlass auf eine faire Ausgangsbasis.
Für Mehrfachrabatte, also hintereinander angewendete Nachlässe wie Händlerrabatt plus Studentenrabatt, ermittelst du den kumulierten Endpreis nach allen Stufen so in mehreren Durchgängen — er ergibt sich nie durch einfaches Addieren der Prozentzahlen.
Die mathematischen Grundlagen der Rabattberechnung erklärt Serlo Mathematik mit anschaulichen Beispielen.