Überblick
Was ist der Gartenerde-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Formel Gartenerde-Bedarf: Volumen (m³) = Länge (m) × Breite (m) × Befülltiefe (m). Beispiel: 4 m × 2 m × 0,25 m = 2,0 m³ = 2.000 Liter = 50 Säcke à 40 Liter.
Setzungsreserve: +10–15 % auf das Bestellvolumen aufschlagen. Drei Gemüsebeetfelder à 3,5 m × 1,0 m mit 25 cm Befülltiefe ergeben 2,625 m³ Pflanzerde — das entspricht 66 Säcken à 40 Liter oder rund 1,7 Tonnen Schleppgewicht.
Er gibt das Ergebnis in Litern, Kubikmetern und Sackbedarf aus — und zeigt direkt, ob Sackware aus dem Baumarkt oder eine Schüttgutlieferung logistisch sinnvoller ist.
Der Rechner richtet sich an alle, die Gartenerde, Pflanzerde, Blumenerde oder Hochbeeterde vor dem Einkauf belastbar planen wollen, statt nach Gefühl zu schätzen und dann zweimal in den Baumarkt zu fahren.
Besonders ab einem Kubikmeter Bedarf — das entspricht rund 25 Säcken à 40 Liter — wird das Schleppgewicht zur Planungsfrage: Je nach Erdtyp rechnet der Rechner mit 0,5 bis 0,7 Kilogramm pro Liter, ein Kubikmeter wiegt also 500 bis 700 Kilogramm.
Praxishinweise zur Substratqualität und Bodenverbesserung gibt die Bayerische Gartenakademie. Der Rechner macht aus Beetfläche, Befülltiefe und Erdtyp eine konkrete Bestell- und Transportentscheidung. Eine Besonderheit ist der Hochbeet-Modus.
Aktivierst du dort den Schichtenaufbau, rechnet der Rechner die drei klassischen Lagen — Astschnitt unten, Kompost in der Mitte, Pflanzerde oben — einzeln aus statt nur eine Gesamtmenge auszuweisen.
Ein Hochbeet von 2,0 m × 1,0 m mit je 20 cm pro Schicht ergibt dreimal 400 Liter bei 1.200 Litern Gesamtvolumen.
Genau diese Aufschlüsselung entscheidet über die Kosten: Nur die oberste Lage muss teure Pflanzerde sein, die unteren beiden lassen sich aus Astschnitt des eigenen Gehölzrückschnitts und aus Eigenkompost befüllen.
Neben Sackware gibt der Rechner deshalb auch eine separate Schüttgutmenge aus — sie liegt systematisch über dem reinen Einbauvolumen.