Überblick
Was ist der Sandrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Sand brauche ich — in Kubikmetern, in Tonnen und konkret in Säcken oder Big Bags? Genau diese zentrale Frage jedes Sand-Projekts löst der Sandrechner.
Er richtet sich an alle Haus- und Gartenprojekte, bei denen Sandmengen vor dem Kauf verlässlich geplant werden müssen: vom Kindersandkasten über Pflasterbettungen bis hin zu Estricharbeiten.
Der Rechner unterscheidet drei Anwendungstypen mit unterschiedlichen Schichtdicken und Materialanforderungen. Spielsand für Sandkästen wird nach DIN EN 1177 aufbereitet und in Schichten von 25–35 cm eingebaut.
Anforderungen an Bettungs- und Fugensande im Garten- und Landschaftsbau definiert die FLL (Forschungsgesellschaft Landschaftsentwicklung Landschaftsbau). Pflastersand bildet die Bettungsschicht unter Pflastersteinen mit 3–5 cm Schichtdicke.
Estrichsand wird für Unterlagsböden in Innenräumen und auf Terrassen verwendet.
Weil jede Sandart andere Rohdichten hat, liefert der Rechner nicht nur das Volumen in m³, sondern auch Gewicht und Gebindezahl — damit du direkt zur Bestellung übergehen kannst, ohne umzurechnen.
Der gewählte Anwendungsmodus tut dabei mehr, als nur eine Überschrift zu setzen: Er hinterlegt eine Richtdicke, die der Rechner in jedem Ergebnis mit ausgibt — 30 cm für den Sandkasten, 5 cm für das Pflasterbett, 6 cm für den Estrich.
Du siehst deinen eingegebenen Wert also immer neben der fachlichen Empfehlung und merkst sofort, wenn ein Pflasterbett mit 15 cm geplant ist, wo 5 cm genügen.
Damit beantwortet der Rechner nicht nur „wie viel Sand“, sondern auch die vorgelagerte Frage „ist meine Schichtdicke für diesen Zweck überhaupt plausibel“.