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Realzins berechnen: Was bleibt nach Inflation übrig?

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Kurzantwort

Realzins-Rechner: Gib nominalzins in prozent pro jahr und inflationsrate in prozent pro jahr ein und erhalte Realzins nach Fisher-Formel (% p.a.) als Ergebnis. Kein Ersatz für steuerliche oder finanzielle Fachberatung.

Realzins berechnen nach Fisher-Formel: Nominalzins und Inflationsrate eingeben

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Mai 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Was ist der Realzins-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Ob dein Zinsangebot nach Inflation tatsächlich Kaufkraft aufbaut – oder ob du trotz positivem Nominalzins real Vermögen verlierst –, macht dir der Realzins-Rechner sofort klar. Du gibst deinen Nominalzins und die aktuelle Inflationsrate ein, der Rechner zeigt dir sofort deinen realen Ertrag, optional mit Anlagebetrag und Sparerpauschbetrag.

Der entscheidende Unterschied: Bei 3 % Nominalzins und 2,5 % Inflation beträgt der Realzins – also der reale Zins nach Abzug der Inflation – nach Fisher-Formel nur rund 0,49 % – nach Abgeltungssteuer (26,375 %) rutscht er sogar auf rund −0,28 % ins Minus.

Das Guthaben wächst nominal, die Kaufkraft kaum.

Der Rechner ist für Tagesgeld, Festgeld, Anleihen und konservative Zinsstrategien geeignet und führt Nominalzins, Inflationsannahme und optionale Steuerwirkung zu einem einzigen, direkt interpretierbaren Kaufkraftmaßstab zusammen.

Er beantwortet auch die Frage: Welchen Nominalzins brauche ich mindestens, damit der Realzins vor Steuern nicht negativ wird?

Das aktuelle Realzinsniveau hängt vom jeweiligen Tagesgeld- oder Festgeldzins und der Inflationsrate ab – trage deine Werte ein und lies das Ergebnis sofort ab. Die Ergebnisse ersetzen keine Anlageberatung. Realzins und Kaufkraft: 10.000 EUR bei positivem, null und negativem Realzins nach 10 Jahren

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt vier Angaben: Nominalzins in Prozent pro Jahr (der Zins aus dem Angebot), Inflationsrate in Prozent pro Jahr (aktueller Jahreswert), Anlagebetrag in Euro (optional, für die Beträge in Euro und die Steuer) und Bereits genutzter Sparerpauschbetrag (§ 20 Abs. 9 EStG: 1.000 Euro pro Person, 2.000 Euro für Ehepaare bei Zusammenveranlagung).

Achte auf die Richtung des letzten Feldes, denn sie wird leicht verwechselt: Gefragt ist der Teil des Freibetrags, den andere Kapitalerträge dir in diesem Jahr bereits weggenommen haben – nicht der Rest, der dir noch bleibt.

Eine 0 bedeutet also, dass der volle Freibetrag noch zur Verfügung steht; trägst du 1.000 ein, gilt er als ausgeschöpft und jeder Euro Zinsertrag wird besteuert.

Ein Feld für die Laufzeit gibt es dagegen nicht: Der Rechner betrachtet immer genau ein Anlagejahr.

Für belastbare Ergebnisse müssen Zins- und Inflationswerte denselben Zeitraum abdecken: den aktuellen Produktzins aus dem Angebot und die aktuelle Inflationsrate anhand des Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts (Destatis) (monatlich veröffentlicht).

Häufige Fehler: Monatszins statt Jahreszins eingeben (Faktor 12 vergessen); mit veralteten Inflationswerten aus der Hochinflationsphase 2022/2023 rechnen und dadurch den Realzins zu pessimistisch einschätzen; annehmen, dass der beworbene Nominalzins schon die reale Rendite beschreibt.

Wer die Steuern auf Zinserträge oberhalb des Sparerpauschbetrags ignoriert, überschätzt den realen Kaufkraftgewinn erheblich – besonders bei Anlagesummen über 30.000 Euro, wo der Freibetrag schnell überschritten wird.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Die Fisher-Gleichung, benannt nach dem Ökonomen Irving Fisher, verknüpft Nominalzins, realen Zins und Inflationsrate in einer exakten Formel (auch Fisher-Formel genannt): Realzins = (1 + Nominalzins) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1. In der volkswirtschaftlichen Kurzschreibweise: i ≈ r + π (Nominalzins ≈ Realzins + Inflationsrate).

Beispiel mit Zahlen: 3,8 % Nominalzins und 2,6 % Inflation: Realzins = (1 + 0,038) ÷ (1 + 0,026) − 1 = 1,038 ÷ 1,026 − 1 = 1,01170 − 1 = 0,01170 = 1,17 % vor Steuern.

Vereinfachte Näherungsformel: Realzins ≈ Nominalzins − Inflationsrate = 3,8 − 2,6 = 1,2 %.

Die Näherung liegt hier 0,03 Prozentpunkte daneben – bei Zinssätzen unter 5 % ausreichend genau, bei hoher Inflation (über 5 %) unterschätzt sie die Kaufkraftminderung stärker.

Realzins nach Steuer: Schritt 1 – Nettozins nach Abgeltungsteuer (26,375 %): 3,8 % × (1 − 0,26375) = 2,80 %. Schritt 2 – Fisher-Formel mit Nettozins: (1 + 0,028) ÷ (1 + 0,026) − 1 = 1,028 ÷ 1,026 − 1 ≈ 0,0019 = 0,19 %.

Das Ergebnis: Trotz 3,8 % Nominalzins bleibt nach Inflation und Steuern ein realer Kaufkraftgewinn von kaum 0,2 % pro Jahr. Der Sparerpauschbetrag ändert das Bild: Sind Zinsen bis 1.000 Euro steuerfrei, steigt der Realzins wieder auf rund 1,17 %.

Steuerabzug und Kaufkrafteffekt stehen dabei auf unterschiedlichen Grundlagen – wer das übersieht, verrechnet die beiden Zahlen fälschlich gegeneinander.

Der Steuerabzug in Euro beziffert, was die Abgeltungsteuer konkret kostet: Bei 20.000 Euro zu 3,8 Prozent und vollständig ausgeschöpftem Freibetrag weist der Rechner 200,45 Euro aus, und der Nominalzins nach Steuer sinkt von 3,8 auf 2,7977 Prozent.

Der absolute Kaufkrafteffekt dagegen zeigt in genau derselben Rechnung 233,92 Euro – und zwar unabhängig davon, ob der Freibetrag ausgeschöpft ist oder nicht. Er wird bewusst aus dem Realzins vor Steuer gebildet.

Lies ihn deshalb nie als Nettogröße: Sobald Steuer anfällt, liegt dein tatsächlicher realer Zugewinn unter diesem Betrag.

Fisher-Formel: Realzins gleich (1 + Nominalzins) geteilt durch (1 + Inflation) minus 1.
Die Fisher-Gleichung bereinigt den Nominalzins um die Inflation und liefert den realen Kaufkraftzuwachs.

Nachschlagen

Realzins in Deutschland nach Jahren (2015–2026)

Wie hat sich der Realzins in Deutschland entwickelt? Die Tabelle zeigt die durchschnittliche Inflationsrate (Destatis), einen typischen Tagesgeld-Durchschnittszins und den daraus berechneten Realzins nach Fisher-Formel für jedes Jahr seit 2015.

Realzins in Deutschland 2015–2026: Inflationsrate (Destatis, Jahresdurchschnitt), durchschnittlicher Tagegeldzins und resultierender Realzins nach Fisher-Formel
JahrInflation (Destatis)Ø TagegeldzinsRealzins (Fisher)
20150,5 %0,3 %≈ −0,2 %
20160,5 %0,2 %≈ −0,3 %
20171,5 %0,1 %≈ −1,4 %
20181,8 %0,1 %≈ −1,7 %
20191,4 %0,1 %≈ −1,3 %
20200,5 %0,0 %≈ −0,5 %
20213,1 %0,0 %≈ −3,0 %
20226,9 %0,3 %≈ −6,2 %
20235,9 %2,0 %≈ −3,7 %
20242,2 %2,8 %≈ +0,6 %
20252,2 %2,5 %≈ +0,3 %
2026 (H1)2,2 %2,8 %≈ +0,6 %

Inflationsraten nach Verbraucherpreisindex des Statistischen Bundesamts (Destatis), Jahresdurchschnitte. Tagegeldzins: Näherungswert auf Basis typischer Marktangebote (nicht amtlich). Realzins berechnet nach Fisher-Formel: (1 + Nominalzins) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1. Alle Werte gerundet, vor Steuern. Von 2015 bis 2023 war der durchschnittliche Realzins auf Spareinlagen durchgehend negativ. Erst seit 2024 liegen Top-Angebote wieder knapp im positiven Bereich. 2026-Werte beziehen sich auf das erste Halbjahr. Stand Juli 2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Realzins-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist der Realzins?

Der Realzins gibt an, um wie viel sich die Kaufkraft einer Anlage oder eines Kredits tatsächlich verändert, nachdem der Kaufkraftverlust durch die Inflation herausgerechnet wurde.

Während der Nominalzins nur den vertraglich vereinbarten Zinssatz beschreibt, berücksichtigt der Realzins zusätzlich, dass Geld durch steigende Preise an Wert verliert.

Ein Beispiel verdeutlicht das: Bei einem Nominalzins von 3 Prozent und einer Inflationsrate von 2,5 Prozent ergibt sich nach der Fisher-Formel ein Realzins von rund 0,49 Prozent.

Obwohl der nominale Kontostand also wächst, steigt die reale Kaufkraft kaum spürbar an. Kurz zusammengefasst: Realzins = (1 + Nominalzins) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1. Mit der vereinfachten Näherung gilt: Realzins ≈ Nominalzins − Inflationsrate.

Bei niedrigen Zinssätzen unter 5 % ist die Näherung gut genug; bei höherer Inflation sollte die exakte Fisher-Formel verwendet werden.

Genau deshalb ist der Realzins die entscheidende Kennzahl, wenn es um die tatsächliche Rendite einer Geldanlage oder um die echten Kosten eines Kredits geht.

Wer ausschließlich auf den Nominalzins schaut, überschätzt den realen Vermögenszuwachs systematisch.

Wie berechne ich den Realzins?

Die exakte Realzins-Formel nach Irving Fisher lautet: Realzins = (1 + Nominalzins) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1.

Ein Rechenbeispiel mit konkreten Zahlen: Bei einem Nominalzins von 3 Prozent und einer Inflation von 2,5 Prozent ergibt sich 1,03 ÷ 1,025 − 1 = 1,00488 − 1 = 0,00488 = 0,488 Prozent Realzins.

Die vereinfachte Näherungsformel lautet: Realzins ≈ Nominalzins − Inflationsrate = 3 − 2,5 = 0,5 Prozent. Der Unterschied von 0,012 Prozentpunkten ist bei niedrigen Zinssätzen vernachlässigbar, wächst aber mit steigenden Werten.

Bei 8 % Nominalzins und 5 % Inflation: exakter Realzins = (1,08 ÷ 1,05) − 1 = 2,857 %, Näherung = 3,0 % – die Differenz beträgt bereits 0,14 Prozentpunkte.

Für die Berechnung nach Steuern gilt: Zuerst den Nettozins berechnen (Nominalzins nach Abgeltungssteuer von 26,375 %) und dann die Fisher-Formel anwenden. Bei 3 % Nominalzins: Nettozins = 3 × (1 − 0,26375) = 2,209 %.

Realzins nach Steuer: (1 + 0,02209) ÷ (1 + 0,025) − 1 = 1,02209 ÷ 1,025 − 1 ≈ −0,00284 = −0,28 %. Das bedeutet: Trotz 3 % Nominalzins verlierst du nach Steuern und Inflation real 0,28 % Kaufkraft pro Jahr.

Was bedeutet ein negativer Realzins?

Ein negativer Realzins bedeutet, dass die Inflationsrate höher ausfällt als der Nominalzins, sodass die Kaufkraft deines Geldes sinkt, obwohl der gutgeschriebene Zinsbetrag rein nominal positiv ist.

Ein Beispiel: Bei 1 Prozent Nominalzins und 3 Prozent Inflation ergibt sich nach der Fisher-Formel ein Realzins von (1,01 ÷ 1,03) − 1 = −0,0194 = −1,94 Prozent.

Das heißt konkret: Ein Guthaben von 10.000 Euro wächst nominal auf 10.100 Euro – kann sich real aber weniger kaufen, weil die Preise um 3 % gestiegen sind. Der reale Kaufkraftverlust beträgt rund 194 Euro im Jahr.

In der Eurozone war ein negativer Realzins sowohl während der Niedrigzinsphase zwischen 2010 und 2021 als auch in der Hochinflationsphase 2022/2023 über längere Zeiträume zu beobachten.

Im Jahr 2022 erreichte die Inflation in Deutschland bis zu 8,8 % (Destatis), während Tagesgeld und Sparbuch nahe 0 % verzinst wurden – der reale Kaufkraftverlust betrug damals zeitweise fast 9 % pro Jahr.

Wer ausschließlich auf Tagesgeld oder Sparbuch setzte, verlor in dieser Phase erheblich an Kaufkraft, ohne es auf dem Kontoauszug direkt zu erkennen.

Wie hoch ist der Realzins in Deutschland aktuell?

Wie hoch der aktuelle Realzins ausfällt, ergibt sich aus dem jeweils gültigen Tagesgeld- oder Festgeldzins und der aktuellen Inflationsrate, wobei sich beide Größen regelmäßig verändern.

Das Statistische Bundesamt (Destatis) veröffentlicht monatlich den Verbraucherpreisindex (VPI), der als amtliches Maß für die Inflation in Deutschland dient.

Aktuelle Zinsdaten zu Leitzins und Einlagenfazilität stellen die Europäische Zentralbank (EZB) und die Deutsche Bundesbank bereit.

Eine Einordnung für Mitte 2026: Lag der beste verfügbare Tagesgeldzins bei 2,8 Prozent und die Inflationsrate bei 2,2 Prozent, betrug der Realzins nach Fisher rund 0,59 Prozent – also leicht positiv.

Nach Abgeltungssteuer (26,375 %) sank der Nettozins auf 2,06 % und der Realzins nach Steuer auf rund −0,14 % – für Anleger, die ihren Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft hatten, war der Realzins damit leicht negativ.

Wichtige Unterscheidung: Während Top-Angebote knapp positiv lagen, war der Durchschnittszins aller Spareinlagen in Deutschland laut Bundesbank-Zinsstatistik (Stand Juli 2026) deutlich niedriger – der durchschnittliche Realzins auf Spareinlagen blieb damit seit über fünf Jahren negativ.

Wie wirkt sich der Nominalzins gegenüber dem Realzins aus?

Der Nominalzins ist der vertraglich vereinbarte Zinssatz, zum Beispiel 3 Prozent pro Jahr auf einem Tagesgeldkonto, und beschreibt nur den rein rechnerischen Zuwachs des Guthabens.

Der Realzins dagegen bereinigt diesen Wert um die Inflation und zeigt die tatsächliche Veränderung der Kaufkraft.

Ein konkretes Beispiel macht den Effekt deutlich: Bei 3 Prozent Nominalzins und 2,5 Prozent Inflation beträgt der Realzins nur rund 0,49 Prozent.

Der nominale Kontostand steigt also sichtbar an, doch was du dir von diesem Geld real kaufen kannst, wächst kaum.

Je höher die Inflation im Verhältnis zum Nominalzins, desto stärker schrumpft der reale Vorteil, bis er bei einer Inflation oberhalb des Nominalzinses negativ wird.

Für Kreditnehmer kehrt sich das Verhältnis um: Ein positiver Realzins bedeutet, dass die reale Schuldenlast wächst (wenn die Tilgung nicht Schritt hält); ein negativer Realzins bedeutet, dass die reale Schuldenlast schrumpft – Inflation entwertet die ausstehende Schuld.

In der Hochinflationsphase 2022 profitierten Kreditnehmer mit fest verzinsten Darlehen daher von einem negativen Realzins auf ihre Schulden, während Sparer reale Kaufkraft verloren.

Wie wirkt der Realzins auf Tagesgeld und Sparbuch?

Auch ein vergleichsweise gut verzinstes Tagesgeldkonto kann einen negativen Realzins aufweisen, wenn die Inflationsrate höher liegt als der gebotene Nominalzins.

Ein Beispiel: Bei 2,5 Prozent Nominalzins auf Tagesgeld und einer Inflation von 3 Prozent ergibt sich ein Realzins von (1,025 ÷ 1,03) − 1 = −0,00485 = −0,49 Prozent. Das Guthaben verliert also real an Wert, obwohl Zinsen gutgeschrieben werden.

Hinzu kommt die Abgeltungssteuer in Höhe von 25 Prozent zuzüglich Solidaritätszuschlag (effektiv 26,375 %), die den Netto-Nominalzins zusätzlich senkt: 2,5 % × (1 − 0,26375) = 1,84 % Nettozins.

Der Realzins nach Steuer beträgt dann (1,0184 ÷ 1,03) − 1 = −1,13 Prozent. Das Sparbuch schneidet noch schlechter ab: Mit Zinsen von oft nur 0,01 bis 0,1 Prozent ist der Realzins in nahezu jedem Inflationsumfeld stark negativ.

Bei 0,1 % Sparbuchzins und 2,5 % Inflation beträgt der Realzins rund −2,34 %. Das entspricht bei 10.000 Euro Sparguthaben einem jährlichen realen Kaufkraftverlust von rund 234 Euro.

Der Realzins-Rechner zeigt dir den Realzins wahlweise vor und nach Steuer an, damit du den tatsächlichen Effekt erkennst und informierte Entscheidungen treffen kannst.

Was ist die reale Rendite?

Die reale Rendite ist der Ertrag einer Anlage nach Abzug der Inflation und damit rechnerisch identisch mit dem Realzins, wird im Sprachgebrauch aber häufiger bei Aktien, Fonds und Immobilien verwendet, während der Begriff Realzins – auch realer Zins oder Realzinssatz genannt – eher bei verzinsten Geldanlagen üblich ist.

Die Berechnung folgt derselben Logik: reale Rendite = (1 + nominale Rendite) ÷ (1 + Inflationsrate) − 1.

Ein Beispiel: Bei 7 Prozent nominaler Aktienrendite und 2,5 Prozent Inflation ergibt sich eine reale Rendite von (1,07 ÷ 1,025) − 1 = 4,39 Prozent.

Historisch betrachtet erzielte ein breit gestreuter Aktienindex wie der MSCI World über lange Zeiträume eine reale Rendite von etwa 4 bis 6 Prozent pro Jahr (Quelle: MSCI, historische Daten bis 2024), allerdings mit erheblichen Schwankungen und ohne Garantie für die Zukunft.

Wichtig: Auch Steuern und laufende Kosten (Fondsgebühren, Transaktionskosten) mindern die tatsächliche reale Rendite weiter.

Bei 7 % nominaler Rendite und 0,5 % Fondskosten: Nettorendite = 6,5 %; nach 26,375 % Abgeltungssteuer auf den Gewinn und 2,5 % Inflation beträgt die reale Nettorendite rund 3,5 bis 4 %.

Wie schütze ich mein Geld vor negativem Realzins?

Wer der schleichenden Entwertung durch einen negativen Realzins entgegenwirken möchte, kann auf Anlageformen setzen, die historisch positive Realrenditen erzielt haben.

Dazu zählen breit diversifizierte Aktien-ETFs, etwa auf den MSCI World mit langfristig rund 4 bis 6 Prozent realer Rendite (nach Kosten, vor Steuern, historische Daten ohne Zukunftsgarantie), sowie inflationsindexierte Anleihen (sogenannte Linker), deren Verzinsung an die Preisentwicklung gekoppelt ist.

Auch Immobilien können je nach Kaufpreisfaktor, Lage und Finanzierung einen realen Werterhalt bieten. Gold und Rohstoffe werden häufig als Inflationsschutz genutzt, zahlen aber keinen laufenden Zins und können erheblich schwanken.

Tagesgeld und Sparbuch bewahren die Kaufkraft nur, solange der Nominalzins über der Inflationsrate liegt – was nicht immer der Fall ist. Ein konkreter Sofortschritt: Sparerpauschbetrag als Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegen.

Bis 1.000 Euro Zinsertrag pro Jahr entfällt die Abgeltungssteuer, was den effektiven Realzins um 0,3 bis 0,5 Prozentpunkte verbessert. Wichtig: Höhere Renditechancen gehen stets mit höheren Risiken einher.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Was bedeutet negativer Realzins? Ein negativer Realzins tritt auf, wenn die Inflationsrate den Nominalzins übersteigt: Bei 1 % Nominalzins und 3 % Inflation ergibt die Fisher-Formel einen Realzins von rund −1,94 %.

Dein Guthaben wächst auf dem Papier, kann sich real aber weniger kaufen. Das war in der Niedrigzinsphase 2015–2021 und der Hochinflationsphase 2022/2023 in Deutschland über lange Zeiträume der Fall.

Tipp 1: Lies Realzins nach Fisher-Formel, Realzins nach Steuer und den Mindest-Nominalzins für positiven Realzins immer zusammen.

Der Schlüsselwert ist der Mindest-Nominalzins: Liegt dein aktuelles Angebot darunter, verlierst du trotz positivem Nominalzins real Kaufkraft.

Tipp 2: Den Mindest-Nominalzins als dynamische Grenze verstehen – steigt die Inflation, muss auch der geforderte Zinssatz steigen. Tipp 3: Die Realzins-Rechnung jährlich wiederholen, wenn Inflation oder Zinsangebote sich ändern.

Tipp 4: Gegen negativen Realzins gibt es keine Patentlösung. Rein zinsbasierte Strategien können bei negativem Realzins allein nicht ausreichen – Ergänzungen durch breit diversifizierte Anlagen sind eine Option, aber mit eigenem Risiko verbunden.

Tipp 5: Die Fisher-Formel – exakte Berechnung des Realzins. Der Realzins ist nicht einfach Nominalzins minus Inflation, sondern eine mathematisch präzisere Beziehung.

Die Fisher-Gleichung lautet: Realzins = [(1 + Nominalzins) ÷ (1 + Inflationsrate)] − 1.

Diese Formel berücksichtigt, dass die Inflation nicht nur den Nominalzins, sondern auch die bisherige Vermögenssteigerung aufzehrt – ein Effekt, den die einfache Subtraktion unterschätzt. Praktisches Beispiel: 3 % Nominalzins und 2 % Inflation.

Vereinfachte Näherung: 3 % − 2 % = 1 %. Exakte Fisher-Formel: (1,03 ÷ 1,02) − 1 = 0,00980 ≈ 0,98 %.

Die exakte Rechnung liegt 0,02 Prozentpunkte darunter – bei kleineren Zinssätzen (unter 5 %) ist der Unterschied gering, aber bei längeren Laufzeiten summiert er sich auf.

Noch deutlicher wird es nach Steuer: Bei denselben 3 % Nominalzins sinkt der Zinssatz nach Abgeltungssteuer (26,375 %) auf 2,21 %, und der Realzins nach Steuer beträgt bei 2 % Inflation nur noch (1,0221 ÷ 1,02) − 1 ≈ 0,21 %.

Der steuerliche Effekt ist bei niedrigen Nominalzinsen fast genauso groß wie die Inflation selbst.

Merksatz: Die Fisher-Formel ist der zuverlässige Standard für langfristige Kaufkraftberechnungen – nutze sie, wenn du Geldanlagen über mehrere Jahre planst und wissen willst, ob dein Zinsertrag wirklich Vermögen aufbaut oder nur nominal wächst.

Aktuelle Preis- und Inflationsdaten veröffentlicht die Deutsche Bundesbank. Die Ergebnisse ersetzen keine Anlageberatung.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall vollständig durchgerechnet: Ein Festgeldkonto bietet 3,8 % Nominalzins p.a. Anlage: 20.000 Euro, Laufzeit 12 Monate, Inflationsrate 2,5 %, Sparerpauschbetrag noch nicht ausgeschöpft.

Schritt 1 – Nominalzinsertrag: 20.000 × 0,038 = 760 Euro. Schritt 2 – Steuer: Da der Ertrag von 760 Euro unter dem Freibetrag von 1.000 Euro liegt, ist der gesamte Betrag steuerfrei (Freibetrag nicht überschritten) – Nettozins = 3,8 %.

Schritt 3 – Realzins nach Fisher: (1 + 0,038) ÷ (1 + 0,025) − 1 = 1,038 ÷ 1,025 − 1 = 1,01268 − 1 = 1,27 %. Schritt 4 – Realer Kaufkraftgewinn: 20.000 × 0,0127 ≈ 254 Euro Kaufkraftgewinn im Jahr.

Vergleich – Sparerpauschbetrag bereits ausgeschöpft: Nettozins nach Abgeltungsteuer: 3,8 % × (1 − 0,26375) = 2,80 %. Realzins nach Steuern: (1 + 0,028) ÷ (1 + 0,025) − 1 ≈ 0,29 %.

Kaufkraftgewinn: 20.000 × 0,0029 ≈ 58 Euro – der Freibetrag macht hier 196 Euro Unterschied.

Fazit: Den Sparerpauschbetrag als Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegen und prüfen, ob er noch ausgenutzt werden kann, bevor du das Festgeld festlegst. Die Ergebnisse dienen der Orientierung und ersetzen keine steuerliche Beratung.

Im Rechner selbst unterscheidest du die beiden Fälle allein über das Freibetragsfeld.

Für den ersten Fall bleibt dort die 0 stehen: Der Freibetrag nach § 20 Abs. 9 EStG ist noch unangetastet, der ausgewiesene Steuerabzug beträgt 0 Euro und der Realzins nach Steuer entspricht exakt dem Realzins nach Fisher.

Für den Vergleichsfall trägst du 1.000 ein, weil andere Kapitalerträge den Freibetrag im selben Jahr bereits aufgebraucht haben.

Dann weist der Rechner 200,45 Euro Steuer aus, und der Realzins nach Steuer fällt von 1,2683 auf 0,2905 Prozent – aus knapp 1,3 Prozent realem Zuwachs wird also nicht einmal ein Drittel Prozentpunkt. Realzins-Vergleich: 20.000 EUR Festgeld bei 3,8 % – mit Freibetrag 254 EUR vs. ohne Freibetrag 58 EUR Kaufkraftgewinn

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Fehler 1: Nominalzins und Realzins gleichsetzen. Der meistgemachte Fehler: Ein Tagesgeld mit 3 % Nominalzins erscheint als solide Rendite – bei 2,7 % Inflation beträgt der Realzins aber nur noch rund 0,29 %.

Fehler 2: Näherungsformel als exakt behandeln. Realzins ≈ Nominalzins minus Inflation liefert bei Werten unter 5 % gute Ergebnisse, kann bei hoher Inflation aber 0,1 bis 0,3 Prozentpunkte daneben liegen – die Fisher-Formel ist in diesem Fall genauer.

Fehler 3: Steuerliche Effekte ignorieren. Schon ein halber Prozentpunkt mehr Steuerlast kann den Realzins von positiv auf negativ drücken. Wer den Sparerpauschbetrag nicht hinterlegt hat, zahlt auf jeden Euro Zinsertrag sofort 26,375 % Steuern.

Fehler 4: Inflationswerte aus der Hochphase 2022/2023 verwenden. Diese Phasen sind nicht repräsentativ für eine langfristige Planung – aktuelle Monatswerte von Destatis sind die richtige Grundlage; den historischen Verlauf zeigt der Inflationsrechner.

Fehler 5: Positiven Realzins als dauerhaft garantiert betrachten. Inflationsannahmen ändern sich; wer seine Zinsstrategie einmal als ausreichend bewertet hat und nie neu berechnet, riskiert unbemerkt in negatives Realzinsterrain zu gleiten.

Fehler 6: Die Fisher-Formel mit der Näherung gleichsetzen.

Viele Quellen erwähnen nur die vereinfachte Subtraktion (Nominalzins − Inflation) – für präzise Langzeitberechnungen ist jedoch die exakte Fisher-Formel erforderlich, die den Zinseszinseffekt korrekt abbildet.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Realzins-Rechner gibt Realzins nach Fisher-Formel, Realzins nach Steuer und jährlichen Kaufkraftgewinn oder -verlust für deine konkrete Zins- und Inflationskombination aus.

Vergleiche den Mindest-Nominalzins für positiven Realzins nach Steuer mit dem aktuellen Angebot und prüfe, ob der Sparerpauschbetrag als Freistellungsauftrag bei der Bank hinterlegt ist – beides entscheidet, ob eine konservative Zinsstrategie die Kaufkraft dauerhaft sichert.

Wiederhole die Analyse, wenn sich Inflationsannahmen oder Zinssätze spürbar ändern. Den nominalen Zinsertrag aus Kapital, Zinssatz und Laufzeit ohne Inflationsbetrachtung berechnest du im Zinsrechner.

Welchen Zinsertrag du konkret mit deiner Anlagesumme erzielst, berechnest du im Tagesgeldrechner – dort siehst du Endkapital und Effektivrendite für verschiedene Laufzeitszenarien. An drei Stellen bildet die Rechnung die Wirklichkeit bewusst vereinfacht ab.

Erstens rechnet sie fest mit einem Freibetrag von 1.000 Euro; die 2.000 Euro einer Zusammenveranlagung lassen sich nicht eintragen, Paare betrachten ihren Anteil deshalb getrennt.

Zweitens enthält der angesetzte Steuersatz von 26,375 Prozent die Abgeltungsteuer und den Solidaritätszuschlag, nicht aber die Kirchensteuer, die bei Kirchenmitgliedern zusätzlich anfällt und den Nettoertrag weiter drückt.

Drittens unterstellt die Rechnung über das betrachtete Jahr einen konstanten Zins und eine konstante Inflation – beides sind Annahmen, keine Zusagen, und gerade die Inflationsrate schwankt in der Praxis von Monat zu Monat.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Realzins rund 1,37 % p.a.

Positiver Realzins vor Steuern

Nominalzins
3,5 % p.a.
Inflationsrate
2,1 % p.a.
Steuer
nein

Beispiel 2 · Mittel · Realzins rund -0,48 % p.a.

Negativer Realzins trotz Guthabenzins

Nominalzins
4,0 % p.a.
Inflationsrate
4,5 % p.a.
Steuer
nein

Beispiel 3 · Komplex · Nachsteuer-Realzins nur noch rund 0,15 % p.a.

Realzins nach Abgeltungsteuer

Nominalzins
3,6 % p.a.
Inflationsrate
2,5 % p.a.
Anlagebetrag
10.000 €
Bereits genutzter Sparerpauschbetrag
1.000 € (ausgeschöpft)

Weitere 1 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

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  • Vier Szenarien zeigen, wie sich 10.000 Euro über 10 Jahre entwickeln: bei positivem Realzins auf 11.046 Euro, bei Null-Realzins unverändert, und bei negativem Realzins auf 8.171 Euro.

    Realzins und Kaufkraft – 10-Jahres-Projektion

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           alt="Vier Szenarien zeigen, wie sich 10.000 Euro über 10 Jahre entwickeln: bei positivem Realzins auf 11.046 Euro, bei Null-Realzins unverändert, und bei negativem Realzins auf 8.171 Euro."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner">Realzins und Kaufkraft – 10-Jahres-Projektion auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner
  • Ein Festgeldkonto mit 3,8 % Nominalzins und 2,5 % Inflation ergibt 1,27 % Realzins bei verfügbarem Sparerpauschbetrag (254 EUR Kaufkraftgewinn) vs. nur 0,29 % Realzins ohne Freibetrag (58 EUR Kaufkraftgewinn). Differenz: 196 EUR.

    Realzins-Praxisfall: 20.000 EUR Festgeld – mit vs. ohne Sparerpauschbetrag

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           alt="Ein Festgeldkonto mit 3,8 % Nominalzins und 2,5 % Inflation ergibt 1,27 % Realzins bei verfügbarem Sparerpauschbetrag (254 EUR Kaufkraftgewinn) vs. nur 0,29 % Realzins ohne Freibetrag (58 EUR Kaufkraftgewinn). Differenz: 196 EUR."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner">Realzins-Praxisfall: 20.000 EUR Festgeld – mit vs. ohne Sparerpauschbetrag auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner
  • Infografik: Realzins – Fisher-Formel, 1 + i, 1 + π, − 1, Fisher-Gleichung · exakte Formel statt Näherung r ≈ i − π, VARIABLEN, Realzins – kaufkraftber., Nominalzins – Bankzins.

    Realzins-Rechner Formel

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           alt="Infografik: Realzins – Fisher-Formel, 1 + i, 1 + π, − 1, Fisher-Gleichung · exakte Formel statt Näherung r ≈ i − π, VARIABLEN, Realzins – kaufkraftber., Nominalzins – Bankzins."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner">Realzins-Rechner Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner
  • Fisher-Formel: Realzins gleich (1 + Nominalzins) geteilt durch (1 + Inflation) minus 1.

    Realzins – Fisher-Formel

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           alt="Fisher-Formel: Realzins gleich (1 + Nominalzins) geteilt durch (1 + Inflation) minus 1."
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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner">Realzins – Fisher-Formel auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Rechner arbeitet mit konstantem Nominalzins und konstanter Inflationsrate für den gewählten Betrachtungszeitraum. Produktkosten, variable Zinsen, Kirchensteuer und individuelle Steuerfälle wie Verlustverrechnung oder ausländische Quellensteuer berücksichtigt er nicht.

Quelle: Berechnung des Realzinses nach Fisher-Formel und Differenznäherung auf Basis von Nominalzins, Inflationsrate, optionalem Anlagebetrag und vereinfachter deutscher Kapitalertragsteuer.

Stand: 2026-09-12

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
12. September 2026
Fachbereich
Finanzen / Zinsen
Formeln basieren auf
Realzins = ((1 + Nominalzins) / (1 + Inflationsrate) - 1) × 100; zusätzlich wird eine Näherung über Nominalzins minus Inflation sowie optional ein Nettorealzins nach Abgeltungsteuer und Solidaritätszuschlag berechnet.
Änderungsprotokoll
  • 2026-04-19 – v4.0.0 – Feature

    Phase-4-Rollout: HowTo-Schema, Mobile-Optimierung und aktualisierte Qualitaetsstandards integriert.

    Impact: minor

Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Realzins-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Realzins-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/zinsen/realzins-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.