Überblick
Was ist der Rasenmäher-Zeiten-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie lange ein Mähgang auf deiner konkreten Fläche realistisch dauert und welcher Pflegerhythmus zu Gartengröße, Gerätetyp und Wendelogik passt, das schätzt der Rasenmäher-Zeiten-Rechner. Die meisten Hersteller geben eine Flächenleistung in Quadratmetern pro Stunde an, die unter Idealbedingungen auf einer freien, rechteckigen Testfläche gemessen wird.
In echten Gärten mit Beeten, Bäumen, engen Durchfahrten und Randfahrten liegt die tatsächliche Leistung oft 15 bis 30 Prozent darunter, wie auch Praxistests der Deutschen Rasengesellschaft zeigen.
Der Rechner berücksichtigt genau diese Verluste: Arbeitsbreite mit Überlappungsabzug, Bahnenzahl, Fahrtempo je Gerätetyp und einen Wendezuschlag für Randbereiche und Richtungswechsel.
Er eignet sich besonders für den Vergleich der drei hinterlegten Fahrtypen – Handmäher (auch für Akku-Rasenmäher die passende Wahl), Aufsitzmäher und Mähroboter –, wenn du nicht die Prospektzahl, sondern die realistische Mähdauer für dein eigenes Grundstück brauchst, um konkrete Pflegefenster im Wochenplan zu planen.
Neben Mähzeit, Bahnenzahl, Fahrstrecke und Flächenleistung nennt der Rechner eine passende Roboter-Klasse. Sie erscheint nur, wenn als Fahrtyp der Mähroboter gewählt ist — bei Hand- und Aufsitzmäher steht dort „Nicht erforderlich“.
Für 500 m² schlägt er die Klasse M bis 800 m² vor, für 1.200 m² die Klasse L bis 1.500 m². Damit beantwortet er die Frage, die vor jedem Roboterkauf steht: Welche Flächenklasse muss das Gerät mindestens abdecken?