Überblick
Was ist der Mulch-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Für 20 m² Beetfläche und 7 cm Rindenmulch ergibt der Rechner 1,4 m³ beziehungsweise 1.400 Liter — das entspricht 28 vollen Säcken à 50 Liter, die der Rechner auch genau so ausweist, plus jährlich ca. 420 Liter Nachfüllbedarf durch Verrottung.
Regelwerke zur fachgerechten Flächenpflege mit Mulch veröffentlicht die FLL.
Die beiden zentralen Größen sind dabei die Beetfläche und die gewünschte Schichtdicke: Aus ihrem Produkt ergibt sich das Mulchvolumen, aus dem der Rechner Liter, Kubikmeter und die Sackzahl ableitet.
Die gewählte Mulchart entscheidet darüber, wie schnell die Schicht zusammensackt und wie viel jedes Jahr nachgefüllt werden muss, denn Rindenmulch, Laub, Stroh und Holzhäcksel verrotten sehr unterschiedlich.
Er hilft besonders dann, wenn du zwischen Sackware und loser Lieferung abwägst oder verschiedene Mulcharten nach Schichtdicke, Volumen und Verrottung vergleichen willst.
Damit wird aus der groben Idee "ich mulche das Beet" eine planbare Materialmenge inklusive realistischem Jahresnachschub.
Zu jeder Mulchart hinterlegt der Rechner außerdem einen empfohlenen Dickenkorridor und meldet zurück, ob deine Eingabe darin liegt.
Rindenmulch gilt zwischen 5 und 8 cm als optimal, Strohmulch zwischen 5 und 7 cm, Holzhäcksel zwischen 8 und 10 cm und Laub zwischen 8 und 12 cm.
Die voreingestellten 7 cm Rindenmulch quittiert er deshalb mit dem Hinweis, dass die Schicht im optimalen Bereich liegt — bei Holzhäcksel wäre derselbe Wert bereits zu dünn.