Überblick
Was ist der Maschenprobe-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wer nach einer fremden Strickanleitung arbeitet, kennt das Problem: Die eigene Maschenprobe stimmt fast nie exakt mit der Angabe in der Anleitung überein. Der Maschenprobe-Rechner löst diese Abweichung mathematisch auf, statt sie zu ignorieren.
Er berechnet aus dem Verhältnis von eigener zu vorgegebener Maschenprobe die passende Anschlagzahl, die passende Reihenzahl, die fertigen Maße eines Strickstücks und als Faustregel eine geeignete Nadelstärke.
Grundlage ist die Maschenprobe: die Zahl der Maschen und Reihen, die auf einem 10 mal 10 cm großen, gewaschenen und flach gespannten Strickstück entstehen.
Weicht die eigene Probe auch nur um eine Masche von der Anleitung ab, verschiebt sich die fertige Breite eines Pullovers über 100 oder mehr Maschen schnell um mehrere Zentimeter.
Gedacht ist der Rechner für alle, die eine gefundene Anleitung mit einem anderen Garn, einer anderen Nadelstärke oder einfach mit ihrer eigenen, individuellen Fadenspannung nachstricken wollen, ohne nach dem Anschlagen böse Überraschungen zu erleben.
Besonders wichtig wird die Umrechnung, sobald „andere Wolle“ verwendet wird als in der Originalanleitung vorgesehen: Selbst zwei Garne derselben Lauflängenklasse ergeben bei gleicher Nadelstärke oft unterschiedliche Maschenzahlen, weil sich Elastizität, Fadendicke und Oberfläche unterscheiden.
In diesem Fall reicht die alte Maschenprobe nicht mehr aus, und eine neue, eigens für das neue Garn gestrickte Probe ist zwingend – der Rechner macht diese Notwendigkeit direkt in der Ausgabe sichtbar.