Zimmer renovieren: Rechner-Pfad in 7 Schritten
Renoviert wird von oben nach unten: erst die Wände vorbereiten und streichen, dann der Boden, zuletzt das Licht. Diese Reihenfolge vermeidet, dass fertige Flächen wieder leiden.
Schritt 1 von 7
Wandfläche ermitteln
Alle Materialmengen für die Wand leiten sich aus dieser Zahl ab. Fenster und Türen abzuziehen lohnt sich – bei kleinen Räumen macht das schnell ein Fünftel aus.
Schritt 2 von 7
Untergrund vorbereiten
Risse und Löcher werden geschlossen, bevor irgendetwas anderes passiert. Später sind sie unter Farbe deutlicher zu sehen als vorher.
Schritt 3 von 7
Grundierung berechnen
Saugende oder frisch gespachtelte Flächen brauchen Grundierung, sonst zieht die Farbe ungleichmäßig ein und der Verbrauch steigt.
Schritt 4 von 7
Farbbedarf bestimmen
Aus Fläche, Ergiebigkeit und Anzahl der Anstriche ergibt sich die Farbmenge. Zwei Anstriche sind bei Farbwechseln die Regel, nicht die Ausnahme.
Schritt 5 von 7
Alternative Tapete
Statt Farbe: Rollenzahl inklusive Musterversatz. Der Versatz treibt den Bedarf bei gemusterten Tapeten spürbar nach oben.
Schritt 6 von 7
Bodenbelag berechnen
Der Boden kommt nach den Wänden, damit er nicht abgedeckt und beschädigt werden muss. Verschnitt gehört bei Diagonalverlegung großzügig eingeplant.
Schritt 7 von 7
Beleuchtung planen
Zum Schluss das Licht: Der Bedarf hängt von Raumgröße und Nutzung ab – und von den Wand- und Bodenfarben, die jetzt feststehen.