Photovoltaik planen: Rechner-Pfad in 7 Schritten
Eine PV-Anlage rechnet sich über den selbst genutzten Strom, nicht über die Einspeisung. Diese Reihenfolge führt vom Dach über den eigenen Verbrauch bis zur Amortisation.
Schritt 1 von 7
Passende Modulfläche ermitteln
Wie viel Leistung überhaupt aufs Dach passt, begrenzt alles Weitere. Diese Zahl ist die Obergrenze, an der sich jede spätere Rechnung messen lassen muss.
Schritt 2 von 7
Jahresertrag abschätzen
Aus Fläche, Ausrichtung und Neigung ergibt sich, wie viele Kilowattstunden die Anlage im Jahr tatsächlich liefert – deutlich weniger als die Nennleistung vermuten lässt.
Schritt 3 von 7
Eigenen Stromverbrauch kennen
Der Ertrag ist nur die eine Hälfte der Rechnung. Ohne den eigenen Jahresverbrauch lässt sich nicht bestimmen, wie viel vom Solarstrom im Haus bleibt.
Schritt 4 von 7
Eigenverbrauchsanteil bestimmen
Selbst genutzter Strom ist ein Vielfaches der Einspeisevergütung wert. Dieser Anteil entscheidet über die Wirtschaftlichkeit stärker als die Anlagengröße.
Schritt 5 von 7
Amortisation berechnen
Mit Ertrag, Verbrauch und Eigenverbrauchsanteil steht die Datenbasis, aus der sich ergibt, nach wie vielen Jahren sich die Investition trägt.
Schritt 6 von 7
E-Auto mit eigenem Strom laden
Eine Wallbox hebt den Eigenverbrauchsanteil deutlich an und verkürzt damit die Amortisation – deshalb lohnt der Blick darauf vor der endgültigen Auslegung.
Schritt 7 von 7
Kleine Alternative prüfen
Wenn Dachfläche, Eigentumsverhältnisse oder Budget für eine volle Anlage nicht reichen: Was ein Balkonkraftwerk realistisch beiträgt.