Überblick
Was ist der Farbbedarf-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Raummaße oder direkte Flächenangaben, Farbtyp, Untergrund und Anstrichaufbau übersetzt der Farbbedarf-Rechner in eine realistische Liter- und Gebindeplanung. Das hilft besonders bei Renovierungen, wenn nicht nur Quadratmeter zählen, sondern auch Saugverhalten, Decke, Fenster- und Türflächen sowie die gewählte Farbe den Verbrauch bestimmen.
Die Anstrichfläche ergibt sich aus der Netto-Wandfläche plus optionaler Decke, abzüglich der nicht gestrichenen Fenster- und Türflächen.
Der Verbrauch pro Quadratmeter hängt stark vom Untergrund ab: Ein bereits gestrichener Gips saugt deutlich weniger als rauer Putz, frische Rauhfaser oder neuer Trockenbau.
Aus Anstrichfläche, Verbrauch je Farbtyp und der Anzahl der Anstriche entsteht der Literbedarf, der anschließend auf gängige Gebindegrößen aufgerundet wird.
So lässt sich vermeiden, dass mitten im Projekt eine Farbe aus einer anderen Charge nachgekauft werden muss, deren Ton minimal abweicht und auf der Wand sichtbar bleibt.
Drei Einflussgrößen bildet der Rechner bewusst nicht ab, obwohl sie den Verbrauch real verschieben.
Erstens den Farbton: Ein deckungsschwaches Rot oder Gelb braucht oft eine Lage mehr als dasselbe Produkt in Weiß – das musst du über das Feld Anzahl der Anstriche selbst abbilden.
Zweitens die Auftragsart: Spritzen verbraucht mehr als Rollen, Rollen mehr als Streichen. Drittens die konkrete Ergiebigkeit deines Produkts, die auf dem Eimer steht und je nach Hersteller spürbar von den hinterlegten Standardwerten abweicht.
Der ausgegebene Literwert ist damit eine solide Einkaufsgrundlage, aber kein Ersatz für den Blick auf das Datenblatt.