Überblick
Was ist die Wandfläche?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel Wandfläche musst du wirklich streichen, tapezieren oder kalkulieren? Für genau diese Frage ist der Wandflächen-Rechner dein Programm.
Die Seite deckt zwei typische Suchintentionen ab, die in der Praxis oft getrennt auftreten: erstens die exakte Berechnung aus Raummaßen und Öffnungen, zweitens die schnelle Überschlagsfrage nach der Wandfläche einer 70-, 100- oder 150-qm-Wohnung.
Statt einer unklaren Schätzung erhältst du dadurch eine belastbare Nettofläche als Basis für Material- und Kostenentscheidungen.
Für die exakte Rechnung multipliziert der Rechner den Raumumfang mit der Raumhöhe und zieht anschließend die Fenster- und Türflächen ab, sodass die reine Nettofläche entsteht.
Für eine frühe Schätzung ohne Aufmaß hilft dir daneben die Faustformel Wandfläche entspricht der Wohnfläche mal 2,5 bis 3,0 — die rechnest du allerdings selbst im Kopf, denn ein Eingabefeld für die Wohnfläche hat der Rechner nicht.
Er will immer Raumlänge, Raumbreite und Raumhöhe sehen.
Wichtig ist, beide Wege nicht zu vermischen: Die Faustformel beantwortet schnell die Suchfrage, während die exakte Berechnung aus Raumhöhe und Öffnungen die Menge steuert, sobald du Farbe oder Tapete bestellst.
Die Öffnungen erfasst der Rechner dabei nicht als Fläche, sondern als Stückzahl mal Standardmaß: Du gibst die Anzahl der Türen und Fenster an sowie je ein Breiten- und Höhenmaß, das für alle Türen beziehungsweise alle Fenster gleichermaßen gilt.
Bei einer Tür von 0,9 × 2,0 m und zwei Fenstern von je 1,2 × 1,2 m zieht er 1,8 m² und 2,88 m² von der Bruttofläche ab. Wer unterschiedlich große Fenster hat, bildet also besser einen Mittelwert oder rechnet in zwei Durchgängen.
Ein weiteres Feld entscheidet über die Größenordnung: Mit der Option Decke mitberechnen wandert die Grundfläche des Raums zusätzlich in die Nettofläche — aus 40,32 m² werden bei 5 × 4 m Grundriss so 60,32 m².