Überblick
Was ist eine Nachtspeicherheizung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Nachtspeicherheizungen laden Strom in den Nachtstunden, wenn der Netzbetreiber einen günstigen Niedertarif anbietet, speichern die Wärme in Keramiksteinen und geben sie tagsüber ab. Das Prinzip klingt einfach, doch die tatsächlichen Betriebskosten hängen von drei Faktoren ab: dem Wärmebedarf des Raums oder der Wohnung, dem Wirkungsgrad des Geräts und dem Preis des Niedertarif-Stroms.
Wer diese Werte kennt, kann sofort ausrechnen, ob sich der Betrieb noch lohnt oder ob ein Wechsel zu einer Wärmepumpe wirtschaftlich sinnvoller wäre.
Der Rechner ermittelt den Jahresstromverbrauch aus Wärmebedarf und Effizienz und rechnet ihn sowohl zum Niedertarif als auch zum Normaltarif in Euro um.
So wird auf einen Blick sichtbar, wie viel der Niedertarif gegenüber dem regulären Strompreis spart und ob diese Ersparnis noch ausreicht, um den höheren Geräteaufwand und den fehlenden Regelbetrieb zu rechtfertigen.
Viele Versorger haben die Niedertarif-Zone in den letzten Jahren reduziert oder ganz abgeschafft, sodass die Rechnung vor Ort immer aktuell überprüft werden sollte.