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Nullstellen berechnen: Rechner mit Rechenweg online

MathematikStand Noch keine Bewertung
Beispiele

Schreibweise: x^2 oder x² für Potenzen, 3x oder 3*x für Multiplikation, Dezimalkomma erlaubt (0,5x), auch als Gleichung („x^2 - 4 = 0“). Funktionen: sin(x), cos(x), e^x, ln(x), arcsin(x). Polynome löst der Rechner exakt mit Rechenweg, andere Funktionen numerisch im Suchbereich.

Nullstellen von f(x)
  • x = −2
    Schnittpunkt mit der x-Achse (Vorzeichenwechsel)
  • x = 2
    Schnittpunkt mit der x-Achse (Vorzeichenwechsel)
Rechenweg (exakt)
  1. Gesucht: Lösungen von x² − 4 = 0 (Grad 2).
  2. Mitternachtsformel mit a = 1, b = 0, c = −4: Diskriminante D = b² − 4ac = 16.
  3. D > 0 und D ist eine Quadratzahl → zwei rationale Lösungen: x₁ = −2, x₂ = 2.
Probe
  • x = −2: f(−2) = 0 (Probe)
  • x = 2: f(2) = 0 (Probe)

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Kurzantwort

Nullstellen berechnen: Funktion f(x) eingeben. Polynome löst der Rechner exakt mit Rechenweg (Ausklammern, Mitternachtsformel, Substitution, Raten und Polynomdivision) und nennt die Vielfachheit; für sin, cos, e^x, ln und gemischte Funktionen sucht er numerisch im einstellbaren Bereich.

Nullstellen einer Funktion online berechnen: Polynome exakt mit Rechenweg und Vielfachheit

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Veröffentlicht: Stand:

Rechenbasis

Annahmen und Grenzen

Was der Rechner voraussetzt und wo seine Aussage endet.

2 Annahmen und 2 Grenzen

Annahmen

  • Polynome werden exakt gelöst (rationale Nullstellen, Wurzelausdrücke, Vielfachheit); nur Grad ≥ 5 ohne rationale Nullstelle wird numerisch genähert.
  • Andere Funktionen werden numerisch im Suchbereich gesucht (Standard [−10, 10]); gerade Vielfachheiten (Berührpunkte) werden als lokale Minima von |f| erkannt.

Grenzen

  • Bei Funktionen außerhalb der Polynome sind die Ergebnisse numerische Näherungen; nahe beieinanderliegende Nullstellen (weniger als etwa 0,0005) werden zusammengefasst.
  • Komplexe Lösungen werden nicht berechnet, nur als „keine reelle Lösung“ benannt.

Stand der Prüfung: Nullstellen-Logik geprüft, Stand 11.07.2026.

Überblick

Nullstelle einer Funktion: Definition und Berechnung

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Nullstellen-Rechner findet alle Stellen, an denen eine Funktion den Wert null annimmt, also wo der Graph die x-Achse schneidet. Nullstellen sind ein zentrales Konzept der Analysis und Grundlage vieler weiterführender Berechnungen: Sie treten bei Extremstellen-Suche, bei der Polynomdivision und bei der Kurvendiskussion auf.

Polynome löst der Rechner exakt mit Rechenweg: Er klammert aus, wendet die Mitternachtsformel an, substituiert bei biquadratischen Gleichungen, rät rationale Nullstellen und senkt den Grad per Polynomdivision.

Das Ergebnis erscheint mit Vielfachheit, als Bruch oder Wurzelausdruck und mit Probe.

Alle anderen Funktionen – etwa Mischungen aus Polynom und Sinus – sucht er numerisch mit Bisektion und Newton-Raphson-Verfahren im frei wählbaren Suchbereich und belegt jede Stelle durch die Funktionswerte links und rechts davon.

Numerische Nullstellensuche bedeutet, dass der Rechner nicht algebraisch umformt, sondern den Graphen abtastet und dort genauer hinschaut, wo ein Vorzeichenwechsel auf einen Nulldurchgang hindeutet.

Dieser Ansatz funktioniert auch bei Funktionen, die sich nicht per Hand nach x auflösen lassen, etwa bei Mischungen aus Polynom und Sinus.

Nullstellen bilden dabei häufig den ersten Schritt einer größeren Aufgabe, weil sie die Grenzen für Flächen, die Ansatzpunkte der Polynomdivision und die Randpunkte von Monotonieintervallen liefern.

Eine doppelte Nullstelle wie bei (x-1)^2 berührt die x-Achse nur und wechselt das Vorzeichen nicht.

Bei Polynomen erkennt der Rechner sie exakt und weist die Vielfachheit aus; bei anderen Funktionen sucht er zusätzlich Stellen, an denen der Betrag der Funktion bei null ein Minimum hat, und meldet sie als Berührpunkt.

Eingaben

Nullstellen berechnen: Funktion eingeben und Suchbereich einstellen

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst die Funktion f(x) in gewohnter Schreibweise ein: Potenzen mit dem Dach-Zeichen oder hochgestellt (x^2, x²), Multiplikation mit dem Stern oder direkt (3*x, 3x), Dezimalzahlen mit Komma (0,5x), Funktionen wie sin(x), cos(x), e^x, ln(x) oder arcsin(x). Auch eine Gleichung wie x^2 − 4 = 0 ist erlaubt: Der Rechner stellt sie auf „links − rechts = 0“ um.

Optional kannst du den Suchbereich [von, bis] einschränken, wenn du weißt, in welchem Intervall die Nullstellen liegen – der Standard ist [−10, 10]. Beispiel: Für f(x) = x^2 − 4 liefert der Rechner x = −2 und x = 2 mit Rechenweg und Probe.

Je enger du den Suchbereich um die vermutete Lösung legst, desto zuverlässiger findet das Verfahren auch dicht beieinanderliegende Nullstellen.

Weißt du aus dem Funktionsterm bereits, dass etwa ein Polynom dritten Grades höchstens drei Nullstellen besitzt, kannst du das Ergebnis auf Vollständigkeit prüfen und den Bereich gezielt erweitern, falls eine Lösung fehlt.

Ein konkreter Fall dazu: f(x) = x^2 − 121 hat die Nullstellen ±11.

Im voreingestellten Bereich [−10, 10] meldet der Rechner keine Nullstelle im Bereich, nennt die Lösungen außerhalb aber ausdrücklich (x = −11 und x = 11); mit den Grenzen −15 und 15 erscheinen beide Werte in der Liste.

Verwendest du eine andere Variable als x, trägst du sie im Feld Variable ein; eine unbekannte Größe im Term meldet der Rechner, statt „keine Nullstellen“ auszugeben.

Praxisfälle

Anwendungsfälle: Nullstellen nach Funktionstyp berechnen

Sieben typische Suchfragen rund um Nullstellen verschiedener Funktionstypen – jede mit den passenden Eingaben und dem nachgerechneten Ergebnis aus der Rechenfunktion (findRoots(), Stand 2026-09-23).

  1. Nullstellen einer quadratischen Funktion berechnen

    „Wie berechnet man die Nullstellen einer quadratischen Funktion?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = x^2 − 5*x + 6, Variable x, Standardbereich [−10, 10]
    Ergebnis
    x₁ = 2, x₂ = 3

    Quadratische Gleichung exakt lösen

  2. Nullstelle einer linearen Funktion finden

    „Wie findet man die Nullstelle einer linearen Funktion?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = x − 5, Variable x
    Ergebnis
    x = 5
  3. Nullstellen einer ganzrationalen Funktion (Polynom 3. Grades)

    „Wie viele Nullstellen hat ein Polynom 3. Grades?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = x^3 − 6*x^2 + 11*x − 6, Standardbereich [−10, 10]
    Ergebnis
    x₁ = 1, x₂ = 2, x₃ = 3

    Polynomdivision durchführen

  4. Nullstellen der Sinusfunktion im Intervall bestimmen

    „Wo liegen die Nullstellen von sin(x)?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = sin(x), Standardbereich [−10, 10]
    Ergebnis
    7 Nullstellen: x ≈ −9,42; −6,28; −3,14; 0; 3,14; 6,28; 9,42
  5. Nullstelle einer Exponentialfunktion (e^x − 2)

    „Wo hat e^x − 2 eine Nullstelle?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = e^x − 2, Variable x
    Ergebnis
    x ≈ 0,6931 (entspricht ln 2)
  6. Mehrfache Nullstelle mit Vielfachheit 2 erkennen

    „Was ist eine doppelte Nullstelle?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = (x−1)^2
    Ergebnis
    x = 1 (doppelt) als Berührpunkt ohne Vorzeichenwechsel
  7. Nullstelle außerhalb des Standardbereichs finden

    „Warum findet der Rechner meine Nullstelle nicht?“

    Eingabe
    Funktion f(x) = x − 50, Suchbereich manuell auf [−10, 60] erweitert
    Ergebnis
    x = 50 (im Standardbereich [−10, 10] steht sie als „außerhalb des Suchbereichs“ im Hinweis)

Berechnung

Newton-Verfahren und Bisektion: So werden Nullstellen berechnet

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Bisektionsverfahren und Newton-Raphson beim Nullstellen-Rechner Eine Nullstelle ist definiert als x₀ mit f(x₀) = 0. Bei Polynomen gilt der exakte Weg: ein fehlendes konstantes Glied wird ausgeklammert, quadratische Gleichungen löst die Mitternachtsformel mit der Diskriminante D = b² − 4ac, Gleichungen der Form ax⁴ + bx² + c ersetzt man durch z = x², und ab Grad 3 wird eine rationale Nullstelle erraten (Teiler des konstanten Glieds durch Teiler des Leitkoeffizienten) und das Polynom durch den Linearfaktor geteilt.

Für alle anderen Funktionen sucht der Rechner in zwei Phasen: Zunächst wird das Intervall in kleine Schritte aufgeteilt und auf Vorzeichenwechsel geprüft (Bisektionsverfahren).

Anschließend verfeinert das Newton-Raphson-Verfahren jeden Kandidaten: xₙ₊₁ = xₙ − f(xₙ)/f'(xₙ), bis |xₙ₊₁ − xₙ| < 10⁻¹⁰. Für Polynome mit bekannten Nullstellen, z. B. x² − 4 = (x−2)(x+2), stimmt das Ergebnis exakt.

Das Newton-Raphson-Verfahren nutzt die Tangente im aktuellen Näherungspunkt: Es folgt ihr bis zur x-Achse und nimmt diesen Schnittpunkt als verbesserte Näherung, weshalb es in der Nähe einer einfachen Nullstelle sehr schnell konvergiert.

Die vorgeschaltete Bisektion sichert dieses Verfahren ab, indem sie ein Intervall mit Vorzeichenwechsel immer weiter halbiert und so garantiert, dass die gesuchte Stelle nicht übersprungen wird.

Das Abbruchkriterium, dass sich zwei aufeinanderfolgende Näherungen um weniger als zehn hoch minus zehn unterscheiden, sorgt für eine Genauigkeit weit über das hinaus, was in Schulaufgaben je gefordert wird.

Als Nullstelle zählt am Ende nur ein Kandidat, dessen Funktionswert betragsmäßig unter 10⁻⁷ bleibt; Treffer, die weniger als 0,0005 auseinanderliegen, fasst der Rechner zu einem einzigen Wert zusammen; Berührstellen ohne Vorzeichenwechsel findet er als Minimum von |f(x)| bei null.

Nachschlagen

Nullstellen nach Funktionstyp: Anzahl und Lösungsweg

Diese Tabelle fasst zusammen, wie viele Nullstellen ein Funktionstyp maximal haben kann und mit welcher Methode man sie von Hand findet – als schnelles Nachschlagewerk unabhängig von der konkreten Eingabe.

Maximale Anzahl der Nullstellen und Lösungsmethode je Funktionstyp
FunktionstypMaximale Anzahl NullstellenLösungsmethodeBeispiel (nachgerechnet)
Lineare Funktion f(x) = mx + bgenau 1 (falls m ≠ 0)Auflösen nach x: x = −b/mf(x) = x − 5 → x = 5
Quadratische Funktion f(x) = ax² + bx + chöchstens 2pq-Formel oder Mitternachtsformelf(x) = x² − 5x + 6 → x = 2, x = 3
Ganzrationale Funktion (Polynom) vom Grad nhöchstens nAusklammern, Polynomdivision oder numerischf(x) = x³ − 6x² + 11x − 6 → x = 1, 2, 3
Polynom mit ungeradem Gradmindestens 1 reelle NullstelleZwischenwertsatz von Bolzano garantiert Vorzeichenwechseljedes Polynom 3., 5., 7. Grades
Sinus- und Kosinusfunktionunendlich viele (periodisch)Nullstellen bei Vielfachen von π bzw. π/2 + kπcos(x) im Bereich [−10, 10] → x ≈ ±1,5708; ±4,7124; ±7,854
Exponentialfunktion e^x (ohne Verschiebung)keinee^x > 0 für alle x, also nie nullf(x) = e^x → keine Nullstelle
Natürlicher Logarithmus ln(x)genau 1ln(x) = 0 ⇔ x = 1 (Definitionsbereich x > 0)f(x) = ln(x) → x = 1

Quelle: Satz vom Nullprodukt, Fundamentalsatz der Algebra (Gradschranke) und Zwischenwertsatz von Bolzano; Beispielwerte mit der Rechenfunktion des Nullstellen-Rechners (berechneNullstellen(): Polynome exakt, sonst findRoots(); Stand 14.10.2026) nachgerechnet. Bei mehrfachen Nullstellen (gerade Vielfachheit, z. B. (x−1)²) berührt der Graph die x-Achse nur, ohne das Vorzeichen zu wechseln – siehe FAQ „Was bedeutet der Vorzeichenwechsel-Nachweis?“.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Nullstellen und ihrer Berechnung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist eine Nullstelle einer Funktion?

Eine Nullstelle einer Funktion f(x) ist ein Wert x₀, für den f(x₀) = 0 gilt – an dieser Stelle schneidet oder berührt der Graph die x-Achse.

Um eine Nullstelle zu berechnen, setzt man f(x) = 0 und löst die Gleichung nach x auf; bei einfachen Funktionen geht das per Hand, bei Polynomen löst der Nullstellen-Rechner exakt mit Rechenweg, bei gemischten Ausdrücken numerisch mit Newton-Raphson-Verfahren und Bisektion.

Für f(x) = x² − 4 ergeben sich genau zwei Nullstellen bei x = −2 und x = 2, weil beide Werte die Gleichung x² = 4 erfüllen.

Nullstellen sind kein Selbstzweck: Sie bilden die Randpunkte von Monotonieintervallen, die Startwerte der Polynomdivision und in vielen Anwendungen die Ruhepunkte eines Systems, etwa wenn eine resultierende Kraft null wird.

Zur Eingabe: 3x und 3*x werden gleich gelesen, ebenso x^2 und x², Dezimalkomma (0,5x) und Gleichungen mit „= 0“ sind erlaubt.

Wie berechnet man die Nullstellen einer quadratischen Funktion?

Bei einer quadratischen Funktion f(x) = ax² + bx + c setzt man den Term gleich null und löst mit der pq-Formel oder der Mitternachtsformel, je nachdem ob a = 1 ist oder nicht.

Für f(x) = x² − 5x + 6 liefert die pq-Formel x = 2,5 ± 0,5, also die beiden Nullstellen x₁ = 2 und x₂ = 3 – der Nullstellen-Rechner liefert exakt diese beiden Werte und zeigt die Mitternachtsformel mit Diskriminante.

Eine quadratische Funktion hat je nach Diskriminante zwei, eine doppelte oder keine reelle Nullstelle: Ist die Diskriminante b² − 4ac negativ, liegen die Nullstellen im Komplexen, und der Rechner meldet, dass es keine reelle Lösung gibt.

Zum Ausprobieren eignet sich das Standardbeispiel f(x) = x² − 4 mit den Nullstellen x = −2 und x = 2.

Exakte Bruch- und Wurzelwerte wie x = 1 − √2 nennt der Nullstellen-Rechner bei Polynomen selbst; für die reine Gleichungslösung ohne Funktionsbezug gibt es zusätzlich den Rechner für die quadratische Gleichung.

Wie findet man die Nullstelle einer linearen Funktion?

Eine lineare Funktion f(x) = mx + b hat höchstens eine Nullstelle, die sich direkt durch Umstellen ergibt: x = −b/m, vorausgesetzt die Steigung m ist nicht null. Für f(x) = x − 5 liefert diese Formel x = 5, was der Nullstellen-Rechner bestätigt.

Ist m = 0 und b ungleich null, verläuft der Graph parallel zur x-Achse und besitzt gar keine Nullstelle – für f(x) = 3 meldet der Rechner entsprechend, dass es keine Nullstelle gibt.

In der Praxis lohnt sich der Rechner bei linearen Funktionen vor allem, wenn Koeffizienten mit vielen Nachkommastellen vorkommen oder die Funktion Teil einer größeren Gleichung ist, in der eine schnelle Kontrolle Rechenfehler beim Umstellen aufdeckt.

Wie viele Nullstellen kann eine ganzrationale Funktion (ein Polynom) haben?

Ein Polynom vom Grad n hat höchstens n reelle Nullstellen – ein Polynom dritten Grades also höchstens drei, eines fünften Grades höchstens fünf.

Das Polynom f(x) = x³ − 6x² + 11x − 6 zum Beispiel hat genau drei Nullstellen bei x = 1, x = 2 und x = 3, die der Rechner im Standardbereich [−10, 10] automatisch findet.

Ein Polynom mit ungeradem Grad besitzt nach dem Zwischenwertsatz von Bolzano immer mindestens eine reelle Nullstelle, weil seine Werte für sehr große positive und sehr kleine negative x unterschiedliche Vorzeichen annehmen.

Bei geradem Grad ist auch der Fall ohne reelle Nullstelle möglich, etwa bei f(x) = x² + 1, das durchgehend positiv bleibt.

Um alle Nullstellen eines Polynoms systematisch zu bestimmen, lohnt sich nach dem ersten Treffer die Polynomdivision: Sie senkt den Grad um eins und macht die restlichen Nullstellen leichter zugänglich.

Was ist die Vielfachheit einer Nullstelle?

Die Vielfachheit gibt an, wie oft ein Linearfaktor (x − x₀) in der Zerlegung des Polynoms vorkommt, und entscheidet darüber, ob der Graph die x-Achse schneidet oder nur berührt.

Bei ungerader Vielfachheit – etwa 1 oder 3 – durchquert der Graph die x-Achse mit echtem Vorzeichenwechsel, wie bei f(x) = x³ − x an der Stelle x = 0, wo f(−0,05) ≈ 0,0499 und f(0,05) ≈ −0,0499 unterschiedliche Vorzeichen zeigen.

Bei gerader Vielfachheit – etwa 2 oder 4 – berührt der Graph die Achse nur, ohne die Seite zu wechseln: Für f(x) = (x − 1)² ergeben sich links wie rechts von x = 1 positive Werte (f(0,95) = 0,0025 und f(1,05) = 0,0025).

Bei Polynomen erkennt der Nullstellen-Rechner die Vielfachheit exakt und weist sie aus: (x − 1,2)² liefert x = 1,2 als doppelte Nullstelle, x³ − 6x² + 12x − 8 liefert x = 2 als dreifache.

Bei anderen Funktionen sucht er zusätzlich Berührstellen als Minimum von |f(x)| bei null.

Was bedeutet der Vorzeichenwechsel-Nachweis?

Der Vorzeichenwechsel-Nachweis zeigt, dass die Funktion an der gefundenen Stelle tatsächlich durch null geht: Ist f(x₀ − 0,05) negativ und f(x₀ + 0,05) positiv (oder umgekehrt), wechselt der Graph die Seite der x-Achse – das ist der mathematische Beleg für eine echte Nullstelle.

Für f(x) = x³ − 6x² + 11x − 6 gilt an der Stelle x = 2 f(1,95) ≈ 0,0499 und f(2,05) ≈ −0,0499, also ein klarer Wechsel von Plus zu Minus.

Ohne Vorzeichenwechsel wäre es nur eine Berührstelle: Bei f(x) = (x − 3)² liefert der Nachweis beiderseits denselben positiven Wert (0,0025), was auf eine doppelte Nullstelle statt eines echten Durchgangs hindeutet.

Bei Polynomen ersetzt die exakte Probe f(x₀) = 0 diesen Nachweis; bei anderen Funktionen gibt der Rechner ihn für jede gefundene Nullstelle mit aus, damit die Angabe nachvollziehbar bleibt und nicht als reine Rechner-Behauptung im Raum steht.

Das ist besonders bei Hausaufgaben und Klausurvorbereitung hilfreich, weil sich der Nachweis direkt in eine schriftliche Begründung übernehmen lässt.

Was ist das Newton-Raphson-Verfahren?

Das Newton-Raphson-Verfahren ist ein iteratives Verfahren zur numerischen Nullstellensuche: Ausgehend von einem Näherungswert xₙ berechnet die Formel xₙ₊₁ = xₙ − f(xₙ)/f'(xₙ) einen verbesserten Wert, indem sie der Tangente an der aktuellen Stelle bis zur x-Achse folgt.

Für f(x) = x² − 2 mit Startwert x₀ = 1 liefert das Verfahren nach drei Schritten x₁ = 1,5, x₂ ≈ 1,4167 und x₃ ≈ 1,4142 – das entspricht √2 auf vier Nachkommastellen genau, und die Konvergenz verdoppelt die Anzahl korrekter Stellen in jedem weiteren Schritt.

Bei Funktionen, die kein Polynom sind, kombiniert der Nullstellen-Rechner Newton-Raphson mit einer vorgeschalteten Bisektion: Diese sichert ab, dass die Iteration in einem Intervall mit echtem Vorzeichenwechsel startet, statt bei einer ungünstigen Ableitung zu divergieren.

In der Praxis reichen meist weniger als zehn Newton-Schritte, um acht korrekte Nachkommastellen zu erreichen; das Abbruchkriterium des Rechners liegt bei einer Änderung von unter 10⁻¹⁰ zwischen zwei Näherungen.

Kann der Rechner auch Nullstellen von sin(x), cos(x) oder e^x finden?

Ja, der Rechner unterstützt alle gängigen trigonometrischen und Exponentialfunktionen: sin(x), cos(x), tan(x), e^x, ln(x) und sqrt(x).

Für f(x) = sin(x) findet er im Standardbereich [−10, 10] sieben Nullstellen bei x ≈ −9,42; −6,28; −3,14; 0; 3,14; 6,28 und 9,42, also alle Vielfachen von π in diesem Intervall.

Für f(x) = cos(x) − 0,5 liefert er im Bereich [−10, 10] sechs Nullstellen bei x ≈ −7,330; −5,236; −1,047; 1,047; 5,236 und 7,330.

Bei der reinen Exponentialfunktion e^x findet der Rechner dagegen keine Nullstelle, weil e^x für jedes x positiv bleibt – erst eine Verschiebung wie f(x) = e^x − 2 erzeugt mit x = ln(2) ≈ 0,6931 eine echte Nullstelle.

Die Schreibweise muss bei Funktionen stimmen: sin(x) statt sin x, e^x statt ex; arcsin(x) wird als Umkehrfunktion gelesen. Das Malzeichen darf bei Zahlen vor der Variablen fehlen (2x), zwischen zwei Funktionen schreibst du es: e^x*sin(x).

Wie unterscheiden sich Nullstellen von Polstellen?

Eine Nullstelle ist ein Wert x₀ mit f(x₀) = 0, während an einer Polstelle der Betrag der Funktion für x gegen x₀ gegen unendlich strebt – die Funktion ist dort nicht definiert und divergiert.

Bei einer rationalen Funktion wie 1/(x − 2) ist x = 2 eine Polstelle (senkrechte Asymptote), keine Nullstelle.

Eine hebbare Definitionslücke wie bei (x² − 4)/(x − 2) lässt sich dagegen durch Kürzen auflösen: Nach dem Kürzen bleibt f(x) = x + 2 mit der Nullstelle x = −2, und genau dieses Ergebnis liefert der Rechner auch für die ungekürzte Eingabe, weil er an der Lücke selbst keinen gültigen Funktionswert findet und dort nicht fälschlich eine Nullstelle meldet.

Für die vollständige Untersuchung einer gebrochen-rationalen Funktion – inklusive der senkrechten Asymptoten an den Polstellen – ergänzt der Asymptoten-Rechner die reine Nullstellensuche.

Warum werden manche Nullstellen nicht gefunden oder es erscheint eine Fehlermeldung?

Der Rechner sucht standardmäßig nur im Bereich [−10, 10]; für f(x) = x − 50 liegt die einzige Nullstelle bei x = 50 und wird erst gefunden, wenn die obere Suchgrenze auf mindestens 50 erhöht wird.

Fehlermeldungen entstehen daneben meist durch eine falsche Schreibweise: eine nicht geschlossene Klammer, eine falsche Variable (t im Term, aber x im Feld), ein falsch geschriebener Funktionsname (sinx statt sin(x)) oder eine Potenz mit doppeltem Stern statt Dach (x**2 statt x^2).

Polynome löst der Rechner exakt, auch mehrfache Nullstellen.

Bei anderen Funktionen fasst er Treffer, die weniger als etwa 0,0005 auseinanderliegen, zusammen – hier hilft es, den Suchbereich auf ein enges Teilintervall um die Verdachtsstelle einzugrenzen.

Für Beträge nutzt man abs(x), für Wurzeln sqrt(x); die Beispiel-Schaltflächen über dem Eingabefeld zeigen jeweils die korrekte Syntax und laden sie direkt in den Rechner.

Hinweise

Nullstellen bestimmen: Tipps für Polynome, Sinus und mehrfache Nullstellen

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Passe den Suchbereich an, wenn der Graph weit entfernte Nullstellen hat – etwa bei sin(x) findest du im Standard-Intervall [−10, 10] sieben Nullstellen: 0, ±π, ±2π und ±3π ≈ ±9,42. Für Polynome vom Grad n gibt es höchstens n reelle Nullstellen, du kannst den Suchbereich also eng halten.

Verwende die Nullstellen anschließend im Nullstellen-Rechner der quadratischen Gleichung für exakte Bruch-Ergebnisse, oder teile das Polynom durch (x − x₀) mittels Polynomdivision.

Bei Funktionen mit einer geraden Vielfachheit, etwa (x − 1)^2, berührt der Graph die x-Achse nur, ohne das Vorzeichen zu wechseln; der Rechner weist solche Stellen als doppelte beziehungsweise mehrfache Nullstelle aus.

Hast du eine Nullstelle gefunden, lohnt sich die Faktorisierung: Teilst du das Polynom durch den zugehörigen Linearfaktor, sinkt der Grad um eins und die restlichen Nullstellen lassen sich oft direkt oder mit der quadratischen Formel bestimmen.

So arbeitest du dich von einer bekannten Lösung systematisch zu allen weiteren vor.

Anwendung

Nullstellen in der Kurvendiskussion anwenden

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Eine Schülerin soll die Nullstellen von f(x) = x^3 − 3x bestimmen. Schritt 1 – Eingabe: Sie gibt die Funktion ein und wählt den Bereich [−3, 3].

Schritt 2 – Ergebnis: Der Rechner liefert x = −√3, x = 0 und x = √3 (≈ ±1,7321) und den Rechenweg: x ausklammern, x² − 3 = 0 mit der Mitternachtsformel lösen. Schritt 3 – Probe: Für jede Nullstelle bestätigt er f(x) = 0.

Schritt 4 – Weiterrechnen: Mit der Ableitung f'(x) = 3x² − 3 = 0 liegen die Extremstellen bei x = ±1 – genau zwischen den Nullstellen.

Ein zweiter Fall zeigt die Bedeutung des Suchbereichs: Für f(x) = sin(x) tastet der Rechner das Standardintervall ab und findet die Nullstellen bei x = 0, ±π ≈ ±3,14, ±2π ≈ ±6,28 und ±3π ≈ ±9,42.

Wählt die Schülerin versehentlich einen zu schmalen Bereich wie −2 bis 2, meldet der Rechner nur die Nullstelle bei null und unterschlägt alle weiteren.

Deshalb lohnt es sich, vor der Eingabe kurz zu überlegen, wie weit die Nullstellen streuen können, und den Bereich lieber großzügig zu setzen, statt eine Lösung zu übersehen.

Der ausgegebene Vorzeichenwechsel-Nachweis dient dann als schnelle Kontrolle, dass jede gemeldete Stelle wirklich ein Nulldurchgang ist.

Fallstricke

Häufige Fehler bei der Nullstellenberechnung

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Häufiger Fehler: die Eingabe als Gleichung mit falscher Seite, etwa x^2 = 9 statt x^2 − 9 = 0 zu erwarten – der Rechner stellt beides gleich um. Zweiter Fehler: Nullstellen außerhalb des Suchbereichs werden ignoriert, deshalb bei weiten Graphen den Bereich erweitern.

Dritter Fehler: f(x) = 0 ist die Bedingung, nicht f(x) = c für c ≠ 0 – dann zuerst umformen auf g(x) = f(x) − c und die Nullstellen von g(x) suchen.

Vierter Fehler: flache Berührpunkte zu übersehen, z. B. f(x) = (x−1)^2 – dort tippt der Graph die x-Achse nur an, ohne sie zu schneiden; der Rechner meldet sie als doppelte Nullstelle, bei Nicht-Polynomen stehen im Nachweis links und rechts Werte mit demselben Vorzeichen (etwa f(0,95) = 0,0025 und f(1,05) = 0,0025).

Fünfter Fehler: eine doppelte Nullstelle als zwei getrennte Lösungen zu zählen, obwohl der Graph die Achse dort nur berührt.

Sechster Fehler: das numerische Ergebnis für exakt zu halten, wenn eigentlich ein glatter Bruch oder eine Wurzel gemeint ist – zeigt ein numerisches Ergebnis 1,4142, steckt oft die Wurzel aus zwei dahinter; bei Polynomen gibt der Rechner solche Werte exakt als √2 an.

Wer runde Dezimalwerte kritisch hinterfragt und mit bekannten Konstanten vergleicht, erkennt solche Fälle und notiert die exakte statt der gerundeten Lösung.

Nächster Schritt

Nullstellen berechnen: Zusammenfassung und weiterführende Rechner

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Nullstellen-Rechner findet alle x-Werte, bei denen f(x) = 0 gilt: Polynome exakt mit Rechenweg und Vielfachheit, andere Funktionen numerisch mit Newton-Raphson und Nachweis. Im Beispiel liefert x^2 − 4 die Nullstellen x = −2 und x = 2.

Gib jetzt deine Funktion ein, passe bei Bedarf den Suchbereich an und prüfe das Ergebnis anhand des Nachweises. Für Extremstellen nutze den Extrempunkt-Rechner; für exakte Lösungen quadratischer Gleichungen den separaten Rechner.

So verbindest du in einem einzigen Werkzeug die schnelle numerische Suche mit einem nachvollziehbaren Vorzeichenwechsel-Nachweis und hast die gefundenen Stellen sofort als Ausgangspunkt für Extremwert-, Flächen- oder Faktorisierungsaufgaben zur Hand.

Bleibt die Ausgabe leer, prüfe zuerst, ob die Lösung schlicht außerhalb des eingestellten Fensters liegt – das ist die häufigste Ursache. Für f(x) = x^3 − 3*x nennt der Rechner die drei Nullstellen −√3, 0 und √3 samt Rechenweg.

Vertiefung

Beispiele: Nullstellen linearer, quadratischer und ganzrationaler Funktionen

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · x = 5

Lineare Funktion: x - 5

Funktion f(x)
x - 5
Variable
x

Beispiel 2 · Mittel · x₁ = 2, x₂ = 3

Quadratische Funktion: x^2 - 5*x + 6

Funktion f(x)
x^2 - 5*x + 6
Variable
x

Beispiel 3 · Komplex · x₁ = 1, x₂ = 2, x₃ = 3

Ganzrationale Funktion 3. Grades: x^3 - 6*x^2 + 11*x - 6

Funktion f(x)
x^3 - 6*x^2 + 11*x - 6
Variable
x

Beispiel 4 · Komplex · x ≈ -9,42; -6,28; -3,14; 0; 3,14; 6,28; 9,42

Trigonometrisch: sin(x) im Bereich [-10, 10]

Funktion f(x)
sin(x)
Variable
x

Beispiel 5 · Komplex · x ≈ 0,6931

Transzendent: e^x - 2

Funktion f(x)
e^x - 2
Variable
x

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Grenzwert-RechnerGrenzwert (Limes) einer Funktion für x → a, x → +∞ oder x → −∞ berechnen – exakt durch Kürzen und L'Hôpital, sonst über die Wertefolge.Sattelpunkt-RechnerSattelpunkte (Terrassenpunkte) berechnen – wo f'=0 und f''=0 gilt, mit Nachweis über dritte Ableitung.Tangenten-RechnerTangentengleichung y = mx + b an einer Funktion im Punkt x₀ berechnen – Steigung und y-Achsenabschnitt ausgeben.Scheitelpunkt-RechnerScheitelpunkt einer Parabel aus ax²+bx+c berechnen – Koordinaten und Scheitelpunktform a(x−d)²+e ausgeben.Asymptoten-RechnerAlle Asymptoten einer Funktion berechnen – senkrechte (Polstellen), waagerechte und schiefe Asymptoten mit Grenzwertnachweis.Polynomdivision-RechnerPolynomdivision mit vollständigem Rechenweg berechnen – Dividend ÷ Divisor = Quotient + Rest, Schritt für Schritt.Ausklammern-RechnerGemeinsame Faktoren aus Summen ausklammern: ggT der Zahlen und kleinste Potenz jeder Variable, mit Restterm, Rechenweg, Probe durch Ausmultiplizieren und Hinweis auf binomische Formeln.Elliptische-Kurven-RechnerElliptische Kurven y² = x³ + a·x + b rechnen: Punkt prüfen, Punktaddition, Verdopplung und Skalarmultiplikation über ℝ und F_p, Punktanzahl, Ordnung und Hasse-Prüfung mit Rechenweg.Umkehrfunktion-RechnerUmkehrfunktion berechnen: Urbild x = f(y) numerisch bestimmen – für Polynome, sin, cos, e^x und ln, mit Probe und Rechenweg.Kurvendiskussions-RechnerVollständige Kurvendiskussion online: Nullstellen, Extrempunkte, Wendepunkte, Ableitungen und Asymptoten einer Funktion berechnen.Lineare InterpolationZwischenwert zwischen zwei Stützstellen linear berechnen – mit Steigung, Geradengleichung, Rechenweg und Extrapolationserkennung.Exponentielles-Wachstum-RechnerExponentielles Wachstum und Zerfall berechnen: Endwert, Zeit bis zum Zielwert oder Rate aus Start- und Endwert, mit Verdopplungs- bzw. Halbwertszeit, Faktor und Tabelle im Vergleich zum linearen Verlauf.Arithmetische-Folge-RechnerArithmetische Folge berechnen: Glied aₙ, Differenz d und Summe sₙ aus Startglied und Differenz, aus zwei Gliedern oder aus einer Zahlenreihe, mit Gliedertabelle, Teilsummen und Rechenweg.Geometrische-Folge-RechnerGeometrische Folge berechnen: Glied aₙ, Quotient q und Summe sₙ aus Startglied und Quotient, aus zwei Gliedern oder aus einer Zahlenreihe, mit Grenzwert, Wert der unendlichen Reihe, Gliedertabelle und Rechenweg.Folgen-und-Reihen-RechnerFolgen und Reihen berechnen: arithmetische und geometrische Folge mit Glied aₙ, Partialsumme sₙ, Grenzwert und Wert der unendlichen Reihe, aus Startglied, aus zwei Gliedern oder mit gesuchter Gliednummer, mit Gliedertabelle und Rechenweg.

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  • Infografik: Nullstellen: Definition und Newton-Raphson, DEFINITION, f(x0)  =  0, NEWTON-RAPHSON, xn+1 = xn −, f(xn), f ′(xn), Bisektion findet Vorzeichenwechsel  |  Newton verfeinert auf |Δx| < 10⁻¹⁰  |  x² − 4 → x = ±2

    Nullstellen-Rechner Formel

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  • Infografik: Nullstellen: f(x) = 0 — Schnittpunkte mit der x-Achse, f(x) > 0, f(x) < 0, f(x) > 0, LÖSUNGSVERFAHREN, Linear: ax + b = 0 → x = −b/a, Quadratisch: pq-Formel / abc-Formel, x₁,₂ = −p/2 ± √(p²/4 − q)

    Nullstellen-Rechner Graphisch

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           alt="Infografik: Nullstellen: f(x) = 0 — Schnittpunkte mit der x-Achse, f(x) > 0, f(x) < 0, f(x) > 0, LÖSUNGSVERFAHREN, Linear: ax + b = 0 → x = −b/a, Quadratisch: pq-Formel / abc-Formel, x₁,₂ = −p/2 ± √(p²/4 − q)"
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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Polynome werden exakt mit Brüchen und Wurzelausdrücken gelöst; Polynome ab Grad 3 ohne rationale Nullstelle (und ohne Substitutionsform) sowie sin, cos, e^x, ln und gemischte Funktionen werden numerisch gesucht. Numerische Werte sind Näherungen, sehr dicht beieinanderliegende Nullstellen können zusammenfallen.

Quelle: Exakte Polynomlösung mit BigInt-Brüchen (Rechenweg), sonst numerische Nullstellensuche (Vorzeichenwechsel, Berührstellen, Bisektion + Newton-Verfahren; mathjs-Parser)

Stand: 2026-10-13

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
13. Oktober 2026
Fachbereich
Mathematik / Analysis
Formeln basieren auf
Mitternachtsformel, Ausklammern, Substitution, Satz über rationale Nullstellen mit Polynomdivision; numerisch: Bisektionsverfahren und Newton-Verfahren (Bolzano)
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Nullstellen-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/nullstellen-rechner

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Rechner-Portal, 2026. Nullstellen-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/nullstellen-rechner

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