Überblick
Was ist der ETF-Sparplan-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus monatlicher Sparrate, erwarteter Rendite, Gesamtkostenquote (TER) und Laufzeit berechnet der ETF-Sparplan-Rechner das Endkapital, die eigenen Einzahlungen, den Gewinn durch Zinseszins und eine vereinfachte Schätzung der Vorabpauschale. Er richtet sich an Anlegerinnen und Anleger, die wissen wollen, wie viel Vermögen ein ETF-Sparplan über 10, 20 oder 30 Jahre aufbaut, und welchen Einfluss Rendite, Kosten und Laufzeit auf das Ergebnis haben.
Kurze Antwort: Mit 200 Euro monatlicher Sparrate, 7 Prozent Rendite und 0,20 Prozent TER über 20 Jahre ergibt sich nach der Annuitätenformel ein Endkapital von rund 97.900 Euro.
Davon stammen 48.000 Euro aus eigenen Einzahlungen; fast 50.000 Euro sind reiner Zinseszins. Historisch erzielte der MSCI World langfristig 7 bis 9 Prozent Brutto-Jahresrendite vor TER; für konservative Planungen empfehlen sich 5 bis 7 Prozent netto.
Der ETF-Sparplan ist heute das meistgenutzte Instrument für den langfristigen Vermögensaufbau in Deutschland. Die Möglichkeit, bereits ab 25 Euro monatlich zu starten, hat Sparplaninvestments demokratisiert.
Günstige Welt-ETFs wie der MSCI World oder FTSE All-World haben TERs von 0,07 bis 0,20 Prozent – aktiv verwaltete Fonds kosten oft zehnmal so viel, ohne dauerhaft bessere Renditen zu liefern.
Der Rechner macht den TER-Unterschied in Euro transparent: Er subtrahiert die TER von der Bruttorendite und zeigt die Effektivrendite separat. Weiterführende Informationen zu ETFs und Anlegerschutz gibt die BaFin.
Die Ergebnisse sind Orientierungswerte; keine Anlage- oder Steuerberatung.