Überblick
Was ist der Heizkosten-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Was kostet das Heizen im Jahr wirklich? Aus Wohnfläche, Heizsystem, abgelesenem Jahresverbrauch und Arbeitspreis rechnet dieser Rechner konkrete Jahres- und Monatskosten und stellt unterschiedliche Heizsysteme auf gleicher Datenbasis gegenüber.
Entscheidend für das Verständnis ist, welche Menge du einträgst: Der Rechner erwartet den Verbrauch, den Zähler oder Jahresabrechnung ausweisen — also bereits eingekaufte Endenergie.
Einen Wirkungs- oder Nutzungsgrad rechnet er bewusst nicht gegen, denn die Verluste des Kessels stecken in dieser abgelesenen Menge längst drin.
Wer 14.000 kWh Gas bezogen hat, bezahlt 14.000 kWh — unabhängig davon, wie viel davon als Wärme im Raum ankommt.
Monatliche Heizkosten 70 m² Wohnung (Orientierung 2026): Gas ca. 75–100 €, Heizöl ca. 80–100 €, Wärmepumpe ca. 50–70 €, Fernwärme ca. 90–110 €. Formel: Jahreskosten = Jahresverbrauch (kWh) × Arbeitspreis (€/kWh) + Grundgebühr × 12 + Fixkosten.
Genau eine Ausnahme kennt das Modell: Bei den drei Wärmepumpen-Optionen trägst du die erzeugte Wärmemenge ein, und der Rechner teilt sie intern durch eine fest hinterlegte Jahresarbeitszahl — 3,5 bei Luft-Wasser, 4,0 bei Sole-Wasser, 4,5 bei Wasser-Wasser —, um daraus den Stromverbrauch zu bilden.
Nur an dieser einen Stelle wandelt er Wärme in eingekaufte Energie um.
Der Rechner ist besonders nützlich, wenn du nicht nur einen groben Richtwert suchst, sondern verstehen willst, welcher Anteil deiner Heizkosten aus der Energiemenge, welcher aus dem Arbeitspreis und welcher aus den laufenden Fixkosten stammt, und ob ein Tarifwechsel oder ein Systemaustausch der wirksamere Hebel ist.
Zur Einordnung dienen Heizkosten je Quadratmeter, die der Rechner gegen zwei feste Schwellen prüft.