Überblick
Was ist der Wärmepumpen-Kostenrechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Eine Wärmepumpe kostet mehr in der Anschaffung als eine Gasheizung, verbraucht aber weniger Energie, sobald die Jahresarbeitszahl stimmt. Ob sich die Mehrkosten mit aktueller BAFA-Förderung 2026 wirklich amortisieren, hängt von Strompreis, Gaspreis und der tatsächlichen JAZ der Anlage ab.
Dieser Rechner vergleicht beide Systeme auf derselben Datenbasis und errechnet, nach wie vielen Jahren sich die Investition rentiert.
Der Vergleich basiert auf drei Schritten: Erstens ermittelt der Rechner aus Jahresheizlast und JAZ den Stromverbrauch der Wärmepumpe und daraus die jährlichen Betriebskosten.
Zweitens berechnet er die Betriebskosten der Gasheizung aus Heizlast, Nutzungsgrad und Gaspreis. Drittens bildet er aus Anschaffungskosten, BAFA-Förderung und der jährlichen Betriebskostenersparnis die Amortisationsdauer.
Die BAFA-Grundförderung für Wärmepumpen beträgt 2026 mindestens 30 Prozent der förderfähigen Kosten, ergänzt um einen Klimabonus von 5 Prozent beim Heizungstausch und einen einkommensabhängigen Bonus von weiteren 5 Prozent für Haushalte mit weniger als 40.000 Euro zu versteuerndem Jahreseinkommen.
Für das erste Wohngebäude sind Investitionskosten von bis zu 30.000 Euro förderfähig. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe erreicht im deutschen Bestand typischerweise eine JAZ von 3,0 bis 3,5, eine Sole-Wasser-Anlage mit Erdwärme 3,5 bis 4,5.
Je höher die JAZ, desto günstiger sind die Betriebskosten und desto kürzer die Amortisationsdauer.