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Optionsschein-Rechner: Hebel und inneren Wert berechnen

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Kurzantwort

Optionsschein-Rechner: Typ (Call/Put), Aktienkurs, Basispreis, OS-Preis, Bezugsverhältnis und Restlaufzeit eingeben – inneren Wert, Zeitwert, Hebel, Break-Even, Aufgeld und Aufgeld p.a. sofort ablesen. Keine Anlageberatung, Hebelprodukte bergen Totalverlustrisiko, Stand 2026.

Optionsschein 2026 bewerten: Inneren Wert, Zeitwert

Kilian AchatzFachredaktion Finanzen
Geprüft: Review-Team Finanzen (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Optionsschein-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wie hoch der innere Wert, der Zeitwert, der Hebel und der Break-Even-Kurs eines Optionsscheins sind, rechnet dir der Optionsschein-Rechner für Call und Put aus. Optionsscheine sind Hebelprodukte: Ein Anleger kauft das Recht, einen Basiswert (Aktie, Index, Rohstoff) zu einem vereinbarten Preis (Basispreis oder Strike) zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).

Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Einheiten des Basiswerts ein Optionsschein abdeckt – typisch sind 0,1 (1:10) oder 0,01 (1:100).

Der innere Wert spiegelt den sofortigen Ausübungsgewinn wider: beim Call ist er max(0, Kurs − Strike) × Bezugsverhältnis, beim Put max(0, Strike − Kurs) × Bezugsverhältnis.

Der Zeitwert ist die Differenz zwischen Optionsscheinpreis und innerem Wert; er sinkt mit näherndem Verfallstag (Theta-Effekt). Der Hebel (einfacher Leverage) zeigt, wie viel Aktienkapital ein Optionsschein repräsentiert.

Der Rechner bildet keine Black-Scholes-Modellierung ab; implizite Volatilität, Omega (effektiver Hebel) und Emittenten-Spread sind nicht berücksichtigt. Hebelprodukte bergen Totalverlustrisiko. Keine Anlageberatung, Stand 2026.

Entscheidend für das Verständnis ist das Zusammenspiel von innerem Wert und Zeitwert: Der innere Wert ist der Teil des Preises, der sofort durch Ausübung realisierbar wäre, während der Zeitwert die Chance bezahlt, dass sich der Basiswert bis zum Verfall noch in die gewünschte Richtung bewegt.

Genau dieser Zeitwert schmilzt bis zum Laufzeitende auf null – ein Optionsschein ist deshalb kein Papier zum unbegrenzten Liegenlassen.

Der Hebel wiederum erklärt, warum schon kleine Kursbewegungen des Basiswerts überproportional auf den Scheinpreis durchschlagen, und zwar in beide Richtungen: Er vervielfacht Gewinne wie Verluste gleichermaßen.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du brauchst sechs Eingaben. Den Typ wählst du zwischen Call (Kaufoption, profitiert von steigenden Kursen) und Put (Verkaufsoption, profitiert von fallenden Kursen).

Der aktuelle Aktienkurs ist der Marktpreis des Basiswerts – im Tagesgeschäft aus Handelsplattformen oder Finanzportalen zu entnehmen. Der Basispreis (Strike) ist der vertraglich festgelegte Ausübungspreis; er steht im Produktblatt des Emittenten.

Der Optionsscheinpreis ist der aktuelle Marktpreis des Scheins. Das Bezugsverhältnis gibt an, wie viele Anteile des Basiswerts ein Schein repräsentiert.

Häufige Eingabefehler: Basispreis und Aktienkurs zu vertauschen, ein falsches Bezugsverhältnis einzutragen (0,1 statt 0,01 oder umgekehrt) oder Call und Put zu verwechseln.

Bereits kleine Abweichungen beim Bezugsverhältnis kippen die Hebel- und Break-Even-Berechnung erheblich. Die Restlaufzeit gibt die verbleibende Laufzeit in Tagen an und fließt in das annualisierte Aufgeld ein.

Als Datenquelle für Kurs, Basispreis, Optionsscheinpreis und Bezugsverhältnis dienen das Produktinformationsblatt des Emittenten und die aktuelle Kursseite deines Brokers.

Achte darauf, den Optionsscheinpreis und den Kurs des Basiswerts zum selben Zeitpunkt abzulesen, weil beide sich fortlaufend ändern und eine zeitliche Verschiebung Hebel und Break-Even verfälscht.

Prüfe außerdem, ob der angezeigte Preis der Geld- oder der Briefkurs ist – kaufst du zum Briefkurs, ist dieser für deinen tatsächlichen Einstieg maßgeblich.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Optionsschein-Rechner: Formeln für inneren Wert, Zeitwert, Hebel, Break-Even und Aufgeld mit OTM-Beispiel Der Rechner berechnet sechs Kennzahlen. Innerer Wert (Call): max(0, (Aktienkurs − Basispreis) × Bezugsverhältnis).

Ist der Aktienkurs 160 Euro, der Strike 150 Euro und das Bezugsverhältnis 0,1, beträgt der innere Wert (160 − 150) × 0,1 = 1,00 Euro. Innerer Wert (Put): max(0, (Basispreis − Aktienkurs) × Bezugsverhältnis).

Bei Strike 160, Kurs 150 und BV 0,1 ergibt sich (160 − 150) × 0,1 = 1,00 Euro. Zeitwert: Optionsscheinpreis − innerer Wert. Bei einem OS-Preis von 2,50 Euro und innerem Wert 0 (OTM-Call) beträgt der Zeitwert 2,50 Euro.

Bei einem OS-Preis von 3,50 Euro und innerem Wert 1,00 Euro (ITM-Call) beträgt der Zeitwert 2,50 Euro. Hebel: Aktienkurs ÷ (Optionsscheinpreis ÷ Bezugsverhältnis). Bei Kurs 150, OS-Preis 2,50 und BV 0,1: 150 ÷ (2,50 ÷ 0,1) = 150 ÷ 25 = 6.

Ein Hebel von 6 bedeutet: Steigt der Kurs um 1 Prozent, steigt der Optionsschein theoretisch um 6 Prozent (vereinfachter Hebel ohne Berücksichtigung von Delta). Break-Even (Call): Basispreis + Optionsscheinpreis ÷ Bezugsverhältnis.

Bei Strike 160, OS-Preis 2,50, BV 0,1: 160 + 25 = 185 Euro. Break-Even (Put): Basispreis − Optionsscheinpreis ÷ Bezugsverhältnis. Aufgeld (Call): Aufgeld in Prozent = (Break-Even − Aktienkurs) ÷ Aktienkurs × 100.

Das Aufgeld gibt an, um wie viel Prozent der Basiswert bis zum Laufzeitende steigen muss, damit der Optionsschein die Gewinnschwelle erreicht. Beispiel mit den Werten oben: (185 − 150) ÷ 150 × 100 = 23,3 Prozent.

Bezogen auf die Restlaufzeit von 180 Tagen (rund 0,49 Jahre) liegt das annualisierte Aufgeld bei etwa 47 Prozent — ein Maß dafür, wie teuer der Zeitwert im Verhältnis zur nötigen Kursbewegung ist.

Niedrigeres Aufgeld bedeutet günstigere Absicherung oder Spekulation.

Nachschlagen

Optionsschein Call: Innerer Wert, Zeitwert und Hebel nach Moneyness

Wie verhalten sich innerer Wert, Zeitwert und Hebel eines Call-Optionsscheins bei verschiedenen Kurs-/Basispreis-Konstellationen? Die Tabelle zeigt typische Szenarien für einen Call mit Basispreis 100 € und Bezugsverhältnis 1:1.

Innerer Wert, Zeitwert und Hebel eines Call-Optionsscheins (Basispreis 100 €, Bezugsverhältnis 1:1, Restlaufzeit 6 Monate)
AktienkursMoneynessInnerer WertZeitwert (ca.)Optionspreis (ca.)Hebel (ca.)
80 €OTM (20 % aus dem Geld)0 €1,50 €1,50 €~53
90 €OTM (10 % aus dem Geld)0 €3,50 €3,50 €~26
100 €ATM (am Geld)0 €6,00 €6,00 €~17
110 €ITM (10 % im Geld)10 €4,50 €14,50 €~8
120 €ITM (20 % im Geld)20 €3,00 €23,00 €~5
130 €ITM (30 % im Geld)30 €2,00 €32,00 €~4

Die Zeitwerte und Optionspreise sind Näherungen für einen europäischen Call mit 6 Monaten Restlaufzeit und impliziter Volatilität von ca. 25 %. Innerer Wert und Hebel wurden mit dem Rechner erzeugt. Keine Anlageberatung — Optionsscheine bergen das Risiko des Totalverlusts. Stand 2026.

Optionsschein Put: Innerer Wert, Zeitwert und Hebel nach Moneyness

Wie verhalten sich innerer Wert, Zeitwert und Break-Even eines Put-Optionsscheins bei verschiedenen Kurslagen? Die Tabelle spiegelt die Call-Tabelle oben — beim Put ist der Kurs unter dem Strike im Geld.

Innerer Wert, Zeitwert und Hebel eines Put-Optionsscheins (Basispreis 100 €, Bezugsverhältnis 1:1, Restlaufzeit 6 Monate)
AktienkursMoneynessInnerer WertZeitwert (ca.)Optionspreis (ca.)Break-EvenHebel (ca.)
130 €OTM (30 % aus dem Geld)0 €1,50 €1,50 €98,50 €~87
120 €OTM (20 % aus dem Geld)0 €3,50 €3,50 €96,50 €~34
100 €ATM (am Geld)0 €6,00 €6,00 €94,00 €~17
90 €ITM (10 % im Geld)10 €4,50 €14,50 €85,50 €~6
80 €ITM (20 % im Geld)20 €3,00 €23,00 €77,00 €~3
70 €ITM (30 % im Geld)30 €2,00 €32,00 €68,00 €~2

Die Zeitwerte und Optionspreise sind Näherungen (gleiche Black-Scholes-Annahmen wie Call-Tabelle). Innerer Wert, Break-Even und Hebel wurden mit dem Rechner erzeugt. Der Break-Even ist der Kurs, den die Aktie bis zum Verfall unterschreiten muss, damit der Put Gewinn bringt. Keine Anlageberatung. Stand 2026.

Bezugsverhältnis 1:1, 1:10 und 1:100 im Vergleich: Hebel und Break-Even

Das Bezugsverhältnis ist der häufigste Eingabefehler bei Optionsscheinen. Dieselbe Aktie und derselbe Optionsscheinpreis führen bei verschiedenen Bezugsverhältnissen zu völlig anderen Hebeln und Break-Even-Kursen.

Auswirkung des Bezugsverhältnisses auf Hebel und Break-Even (Call: Aktienkurs 150 €, Basispreis 160 €, Optionsscheinpreis 2,50 €)
BezugsverhältnisDarstellungInnerer WertZeitwertHebelBreak-Even
1,01:1 (1 Schein = 1 Aktie)0,00 €2,50 €60,0162,50 €
0,11:10 (1 Schein = 0,1 Aktien) — typisch0,00 €2,50 €6,0185,00 €
0,011:100 (1 Schein = 0,01 Aktien)0,00 €2,50 €0,6410,00 €

Alle Werte mit dem Rechner erzeugt (Kurs 150 €, Strike 160 €, OS-Preis 2,50 €). Ein Eingabefehler beim Bezugsverhältnis von 0,1 auf 1,0 verzehnfacht den Hebel (6 → 60) und senkt den Break-Even auf 162,50 € — der Schein erscheint dann fast im Geld statt 23 % darüber. Typische Bezugsverhältnisse: 0,1 (Standardaktien), 0,01 (Hochpreistitel, DAX-Werte). Keine Anlageberatung. Stand 2026.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Optionsschein-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist ein Optionsschein und wie funktioniert er?

Ein Optionsschein (Warrant) ist ein Wertpapier, das dem Inhaber das Recht einräumt, einen Basiswert (zum Beispiel eine Aktie, einen Index oder einen Rohstoff) zu einem festgelegten Preis (Basispreis oder Strike) innerhalb einer bestimmten Laufzeit zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put).

Optionsscheine sind Schuldverschreibungen des Emittenten; das Emittenten-Risiko ist ein wesentlicher Unterschied zu börsengehandelten Optionen.

Ein Optionsschein bildet in der Regel nicht den vollen Wert des Basiswerts ab, sondern einen Bruchteil davon, ausgedrückt im Bezugsverhältnis (z. B. 0,1 bedeutet: ein Schein vertritt ein Zehntel einer Aktie).

Das macht Optionsscheine zu Hebelprodukten: Schon eine kleine Kursbewegung des Basiswerts kann zu überproportionalen Gewinnen oder Verlusten beim Optionsschein führen.

Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich, wenn der Basiswert bis zum Verfall nicht das nötige Kursniveau erreicht. Informationen dazu bietet die BaFin.

Im Rechner geben Sie Basiswert, Basispreis, Bezugsverhältnis und Optionsscheinpreis ein, um inneren Wert, Zeitwert und Hebel sofort abzulesen.

Was ist der Unterschied zwischen Call und Put?

Ein Call (Kaufoption) gewährt das Recht, den Basiswert zum Basispreis zu kaufen. Ein Call profitiert von steigenden Kursen des Basiswerts: Je höher der Kurs des Basiswerts über dem Basispreis liegt, desto wertvoller ist der Call.

Liegt der Kurs unter dem Basispreis, hat der Call keinen inneren Wert und besteht nur aus Zeitwert. Ein Put (Verkaufsoption) gewährt das Recht, den Basiswert zum Basispreis zu verkaufen.

Ein Put profitiert von fallenden Kursen: Je weiter der Kurs unter dem Basispreis liegt, desto höher ist der innere Wert des Puts.

Puts können zur Absicherung eines Aktienportfolios genutzt werden (Hedging) oder spekulativ eingesetzt werden, um auf fallende Kurse zu setzen.

Call und Put reagieren spiegelbildlich auf Marktbewegungen: Ein Kursanstieg des Basiswerts ist gut für Calls, schlecht für Puts – und umgekehrt.

Der Rechner berechnet Call und Put getrennt: Wählen Sie die Optionsart und tragen Sie denselben Strike ein, um inneren Wert und Break-Even beider Varianten direkt zu vergleichen.

Was ist der innere Wert eines Optionsscheins?

Der innere Wert ist der sofortige Gewinn, den ein Optionsschein bei sofortiger Ausübung realisieren würde. Er ergibt sich aus dem Verhältnis von aktuellem Kurs und Basispreis. Beim Call: max(0, (Aktienkurs minus Basispreis) mal Bezugsverhältnis).

Beim Put: max(0, (Basispreis minus Aktienkurs) mal Bezugsverhältnis). Liegt der Aktienkurs bei 170 Euro, der Strike bei 150 Euro und das Bezugsverhältnis bei 0,1, beträgt der innere Wert des Calls (170 minus 150) mal 0,1 gleich 2,00 Euro.

Liegt der Kurs unter dem Strike, ist der innere Wert des Calls 0 (er kann nicht negativ werden). Ein Optionsschein mit positivem inneren Wert nennt sich im Geld (In the Money, ITM), mit innerem Wert 0 am Geld (ATM) oder aus dem Geld (OTM).

Der innere Wert steigt linear mit dem Kurs des Basiswerts (bei Call) bzw. sinkt linear (bei Put), sofern man im Geld bleibt.

Was ist der Zeitwert und warum schrumpft er?

Der Zeitwert ist die Differenz zwischen dem aktuellen Optionsscheinpreis und dem inneren Wert: Zeitwert gleich Optionsscheinpreis minus innerer Wert.

Er spiegelt die Chance wider, dass der Optionsschein bis zum Verfall noch in eine günstigere Position gelangt. Ist der innere Wert null (OTM-Schein), besteht der gesamte Preis aus Zeitwert.

Zeitwert entsteht durch drei Faktoren: verbleibende Restlaufzeit, Volatilität des Basiswerts und Zinsniveau. Mit näherendem Fälligkeitsdatum sinkt der Zeitwert immer schneller (Theta-Effekt oder Zeitwertverfall).

In den letzten Wochen vor Verfall beschleunigt sich dieser Verfall stark. Am Verfalltag ist der Zeitwert null; der Optionsschein ist dann nur noch so viel wert wie sein innerer Wert.

Für OTM-Optionsscheine bedeutet das: Am Verfalltag verfallen sie wertlos, wenn der Basiswert den Strike nicht erreicht hat. Wer OTM-Scheine kauft, wettet also gegen den Zeitwertverfall.

Der Rechner weist Zeitwert und inneren Wert separat aus; variieren Sie den eingetragenen OS-Preis, um zu sehen, wie sich das Verhältnis bei verschiedenen Laufzeiten verschiebt.

Was bedeutet der Hebel bei Optionsscheinen und wie berechnet man ihn?

Der einfache Hebel (Leverage) zeigt, wie viel Kapital des Basiswerts ein Optionsschein repräsentiert. Er berechnet sich als: Hebel gleich Aktienkurs geteilt durch (Optionsscheinpreis geteilt durch Bezugsverhältnis).

Bei Kurs 150 Euro, OS-Preis 2,50 Euro und BV 0,1 ist der Hebel: 150 geteilt durch (2,50 geteilt durch 0,1) gleich 150 geteilt durch 25 gleich 6.

Ein Hebel von 6 bedeutet: Steigt der Aktienkurs um 1 Prozent, steigt der Optionsschein theoretisch um 6 Prozent. Der einfache Hebel ist jedoch eine vereinfachte Kennzahl.

Er vernachlässigt das Delta, also die tatsächliche Preissensitivität des Optionsscheins auf Kursbewegungen des Basiswerts. OTM-Scheine haben ein Delta unter 1, was bedeutet, dass sie tatsächlich weniger stark reagieren als der Hebel suggeriert.

Der effektive Hebel (Omega) berücksichtigt das Delta und ist für OTM-Scheine deutlich kleiner als der einfache Hebel.

Im Rechner wird der einfache Hebel direkt ausgegeben; senken Sie den OS-Preis oder wählen Sie einen weiter aus dem Geld liegenden Strike, um die Hebelwirkung verschiedener Scheine zu vergleichen.

Was ist der Break-Even-Kurs und wie berechnet man ihn?

Der Break-Even-Kurs ist der Kurs des Basiswerts, bei dem ein Anleger am Verfalltag weder Gewinn noch Verlust macht. Für einen Call berechnet er sich als: Basispreis plus Optionsscheinpreis geteilt durch Bezugsverhältnis.

Bei Strike 160, OS-Preis 2,50 und BV 0,1 ist der Break-Even: 160 plus 2,50 geteilt durch 0,1 gleich 160 plus 25 gleich 185 Euro. Der Basiswert muss bis zum Verfall auf 185 Euro steigen, damit der Anleger kostendeckend ist.

Für einen Put gilt: Basispreis minus Optionsscheinpreis geteilt durch Bezugsverhältnis. Bei Strike 160, OS-Preis 2,50, BV 0,1: 160 minus 25 gleich 135 Euro.

Der Break-Even-Kurs zeigt, wie weit sich der Kurs bewegen muss, damit die Spekulation aufgeht. Je weiter der Kurs am Kaufzeitpunkt vom Break-Even entfernt ist und je kürzer die Restlaufzeit, desto riskanter ist die Position.

Der Rechner berechnet den Break-Even automatisch für Call und Put; tragen Sie verschiedene Strikes und OS-Preise ein, um auf einen Blick zu prüfen, wie weit der Basiswert noch laufen muss.

Was bedeuten OTM, ATM und ITM bei Optionsscheinen?

Diese drei Begriffe beschreiben die Lage des Basiswerts relativ zum Basispreis und sind entscheidend für Bewertung und Risiko. OTM (Out of the Money, aus dem Geld) bedeutet bei einem Call: Der Aktienkurs liegt unter dem Strike.

Der Schein hat keinen inneren Wert und besteht nur aus Zeitwert. OTM-Scheine sind günstiger und bieten höhere Hebelwirkung, aber auch ein höheres Totalverlustrisiko, weil der Kurs den Strike erst überschreiten muss.

ATM (At the Money, am Geld) bedeutet: Aktienkurs und Strike sind ungefähr gleich. Der Zeitwert ist typischerweise am höchsten. ITM (In the Money, im Geld) bedeutet bei einem Call: Der Aktienkurs liegt über dem Strike.

Der Schein hat einen inneren Wert und ist teurer. ITM-Scheine reagieren stärker auf Kursbewegungen des Basiswerts (höherer Deltawert), bieten aber einen geringeren prozentualen Hebel.

Für Put-Optionen gilt das Spiegelbild: OTM-Put wenn Kurs über Strike, ITM-Put wenn Kurs unter Strike.

Was ist der Unterschied zwischen Optionsscheinen und Knock-Out-Produkten?

Optionsscheine und Knock-Out-Produkte (auch Turbos oder Mini-Futures genannt) sind beides Hebelprodukte, unterscheiden sich aber grundlegend.

Optionsscheine verfallen erst am Laufzeitende; ein Knock-Out-Produkt wird sofort wertlos, sobald der Basiswert eine bestimmte Barriere (den Knock-Out-Level) berührt oder unterschreitet (bei Long) beziehungsweise überschreitet (bei Short).

Knock-Out-Produkte haben kein Theta (kaum Zeitwertverfall), aber ein erhebliches Knock-Out-Risiko. Optionsscheine haben Zeitwertverfall (Theta), aber kein Knock-Out-Risiko während der Laufzeit.

Der Hebel bei Knock-Out-Produkten ist transparenter und stabiler, weil kein Volatilitätseinfluss (Vega) besteht. Optionsscheine sind bei hoher Marktvolatilität teurer (mehr Zeitwert).

Für erfahrene Anleger, die auf schnelle Kursbewegungen setzen, sind Knock-Out-Produkte oft transparenter; Optionsscheine eignen sich eher, wenn man von einem Kursanstieg mit Zeitpuffer ausgeht.

Beide Produkte sind Schuldverschreibungen mit Emittenten-Risiko. Keine Anlageberatung.

Dieser Rechner ist auf Optionsscheine ausgerichtet und berechnet Zeitwert, inneren Wert und Hebel; für Knock-Out-Produkte, deren Bewertung keine Volatilitätskomponente enthält, sind gesonderte Rechner nötig.

Faktor-Zertifikate, die einen konstanten Hebel über tägliche Verkettung halten und für den Intraday-Einsatz konzipiert sind, unterscheiden sich von beiden: kein Zeitwertverfall, aber tägliche Pfadabhängigkeit.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Vier Punkte helfen dir, Optionsscheine besser einzuschätzen. Erstens innerer Wert und Moneyness: Ein Call ist im Geld (In the Money, ITM), wenn der Aktienkurs über dem Strike liegt – er hat dann einen inneren Wert.

Liegt der Kurs unter dem Strike, ist der Call aus dem Geld (OTM) und besteht nur aus Zeitwert. OTM-Scheine sind billiger, aber riskanter, weil der gesamte Einsatz verloren ist, wenn der Kurs den Strike bis Laufzeitende nicht erreicht.

Zweitens Zeitwertverlust (Theta): Der Zeitwert sinkt täglich – umso stärker, je näher der Verfallstermin rückt. Wer einen OTM-Schein hält, verliert selbst bei stehendem Kurs täglich Geld durch Zeitwertverlust. Drittens Hebel vs.

Omega: Der hier berechnete einfache Hebel zeigt das statische Kapitalverhältnis.

Der effektive Hebel (Omega) berechnet sich als Omega = einfacher Hebel × Delta, wobei Delta die Sensitivität des Optionsscheinpreises auf Kursänderungen des Basiswerts misst (Wert zwischen 0 und 1 für Calls).

Zahlenbeispiel: Bei einem einfachen Hebel von 6 und einem Delta von 0,5 ergibt sich ein Omega von 3 — steigt die Aktie um 1 Prozent, steigt der Optionsschein also um rund 3 Prozent statt um die vom einfachen Hebel suggerierten 6 Prozent.

Der Rechner gibt bewusst nur den einfachen Hebel aus, weil die Berechnung des Delta ein Volatilitätsmodell (Black-Scholes) erfordert, das hier nicht hinterlegt ist.

Bei OTM-Scheinen fällt das Delta und damit das Omega deutlich geringer aus als der einfache Hebel vermuten lässt.

Viertens Emittenten-Risiko: Optionsscheine sind Schuldverschreibungen des Emittenten – bei dessen Insolvenz verfällt der Schein wertlos, unabhängig vom Kurs des Basiswerts. Streue deshalb nie zu viel Kapital in Produkte eines einzelnen Emittenten.

Weiterführende Informationen bietet die BaFin. Keine Anlageberatung.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Ein Anleger möchte einen Call auf eine Aktie bewerten, die bei 150 Euro notiert. Der Optionsschein hat Strike 160 Euro, Laufzeit 180 Tage, OS-Preis 2,50 Euro und Bezugsverhältnis 0,1.

Schritt 1 – Innerer Wert (Call): max(0, (150 − 160) × 0,1) = max(0, −1,00) = 0 Euro. Der Call ist OTM. Schritt 2 – Zeitwert: 2,50 − 0 = 2,50 Euro. Der gesamte OS-Preis besteht aus Zeitwert. Schritt 3 – Hebel: 150 ÷ (2,50 ÷ 0,1) = 150 ÷ 25 = 6.

Schritt 4 – Break-Even (Call): 160 + 2,50 ÷ 0,1 = 160 + 25 = 185 Euro. Die Aktie muss bis Laufzeitende um mindestens 23 Prozent auf 185 Euro steigen, damit die Position kostendeckend ist.

Vergleich mit ITM-Call: Hätte der Kurs bereits 165 Euro erreicht, wäre der innere Wert (165 − 160) × 0,1 = 0,50 Euro, der Zeitwert beliefe sich noch auf 2,00 Euro (bei gleichem OS-Preis von 2,50 Euro).

Der einfache Hebel läge dann bei rund 6,6 (165 ÷ 25) – rechnerisch sogar etwas höher als zuvor, weil der OS-Preis in diesem Vergleich unverändert mit 2,50 Euro angesetzt ist; in der Praxis verteuert ein Kursanstieg den Schein und drückt den Hebel entsprechend.

Erkenntnis: OTM-Calls haben hohen Zeitwert und hohen Hebel, aber auch das größte Totalverlustrisiko.

Steuerlich gilt: Gewinne aus Optionsscheinen unterliegen der Abgeltungsteuer von 25 Prozent plus 5,5 Prozent Solidaritätszuschlag (zusammen 26,375 Prozent), gegebenenfalls zuzüglich Kirchensteuer; die genaue Steuerlast lässt sich mit dem Kapitalertragsteuer-Rechner ermitteln.

Als nächsten Schritt prüft er den Break-Even und fragt sich realistisch, ob das Kursziel in der Restlaufzeit erreichbar ist.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Irrtum bei Optionsscheinen: den Hebel als dauerhaft stabile Größe zu betrachten. Der einfache Hebel verändert sich mit jedem Tick des Basiswerts und des Optionsscheinpreises.

Wer auf einen Hebel von 10 kauft, hat ihn morgen bei einem anderen Kurs womöglich nicht mehr. Zweiter Fehler: den Zeitwert zu ignorieren.

OTM-Optionsscheine bestehen ausschließlich aus Zeitwert; dieser schmilzt täglich, auch wenn der Basiswert seitwärts läuft. Dritter Fehler: das Bezugsverhältnis falsch einzulesen.

Viele Anleger verwechseln 0,1 und 0,01 – der Unterschied um Faktor 10 verschiebt Hebel und Break-Even enorm. Vierter Fehler: den Break-Even-Kurs als Gewinnzone zu verstehen.

Zum Break-Even wird die Position nur kostendeckend; Gewinn beginnt erst darüber. Fünfter Fehler: Optionsscheine mit strukturierten Produkten (Knock-Out, Barrier-Zertifikate) zu verwechseln.

Optionsscheine haben keinen Knock-Out-Mechanismus; Knock-Out-Produkte sind grundlegend anders konstruiert. Sechster Fehler: den Emittenten-Spread beim Kauf zu übersehen – Geld- und Briefkurs können erheblich auseinanderliegen.

Keine Anlageberatung, Totalverlust möglich. Siebter Fehler: die Restlaufzeit zu unterschätzen.

Selbst ein richtig prognostizierter Kursanstieg nützt wenig, wenn er erst nach dem Verfallstag eintritt – bis dahin muss der Basiswert das Ziel erreicht haben. Achter Fehler: den einfachen Hebel mit der tatsächlichen Preisreaktion gleichzusetzen.

Der reale Ausschlag hängt vom Delta ab und fällt bei weit aus dem Geld liegenden Scheinen kleiner aus, als der nackte Hebel vermuten lässt. Wer diese Punkte auseinanderhält, liest die vier Kennzahlen des Rechners deutlich realistischer.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Optionsschein-Rechner berechnet inneren Wert, Zeitwert, Hebel, Break-Even, Aufgeld und Aufgeld p.a. für Call und Put aus Aktienkurs, Basispreis, Optionsscheinpreis, Bezugsverhältnis und Restlaufzeit.

Im Beispiel (Call, Kurs 150, Strike 160, OS-Preis 2,50, BV 0,1, Laufzeit 180 Tage) ergeben sich innerer Wert 0 Euro (OTM), Zeitwert 2,50 Euro, Hebel 6, Break-Even 185 Euro, Aufgeld 23,33 % und Aufgeld p.a. 47,31 %.

Trage alle sechs Eingaben ein und lies die Kennzahlen sofort ab. Beachte: Black-Scholes-Modellierung (Delta, Vega, Theta, Omega) ist nicht abgebildet; implizite Volatilität und Emittenten-Spread fehlen. Hebelprodukte bergen Totalverlustrisiko.

Keine Anlageberatung, Stand 2026. Für die Anwendung heißt das: Nutze die vier Kennzahlen gemeinsam und nie isoliert.

Der innere Wert zeigt dir, ob der Schein überhaupt einen Ausübungswert hat, der Zeitwert, wie viel Erwartung du zusätzlich bezahlst, der Hebel die Chance-Risiko-Spreizung und der Break-Even die Kursmarke, ab der sich die Position überhaupt rechnet.

Frage dich vor dem Kauf ehrlich, ob der Basiswert diese Marke in der verbleibenden Laufzeit realistisch erreichen kann.

Weil Zeitwertverlust, implizite Volatilität und das Emittentenrisiko hier nur qualitativ abgebildet sind, ersetzt der Rechner keine tiefere Produktprüfung und keine Anlageberatung.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · Innerer Wert: 2,00 €; Zeitwert: 0,80 €; Hebel: 6,07; Break-Even: 178,00 €; Aufgeld: 4,71 %; Aufgeld p.a.: 19,08 %

ITM-Call, Kurs 170 €, Strike 150 €

Typ
Call
Aktienkurs
170 €
Basispreis (Strike)
150 €
Optionsscheinpreis
2,80 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · Innerer Wert: 2,00 €; Zeitwert: 0,50 €; Hebel: 3,20; Break-Even: 75,00 €; Aufgeld: 6,25 %; Aufgeld p.a.: 38,02 %

ITM-Put, Kurs 80 €, Strike 100 €

Typ
Put
Aktienkurs
80 €
Basispreis (Strike)
100 €
Optionsscheinpreis
2,50 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · Innerer Wert: 0,00 €; Zeitwert: 0,80 €; Hebel: 12,50; Break-Even: 82,00 €; Aufgeld: 18,00 %; Aufgeld p.a.: 219,00 %

OTM-Put zur Absicherung, Kurs 100 €, Strike 90 €

Typ
Put
Aktienkurs
100 €
Basispreis (Strike)
90 €
Optionsscheinpreis
0,80 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · Innerer Wert: 0,00 €; Zeitwert: 1,20 €; Hebel: 12,50; Break-Even: 1.720,00 €; Aufgeld: 14,67 %; Aufgeld p.a.: 44,61 %

Kleines Bezugsverhältnis 0,01, Kurs 1.500 €, Strike 1.600 €

Typ
Call
Aktienkurs
1.500 €
Basispreis (Strike)
1.600 €
Optionsscheinpreis
1,20 €

Weitere 2 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Preiselastizität-RechnerPreiselastizität der Nachfrage berechnen: Preis- und Mengenänderung eingeben, Elastizität und Umsatzeffekt ablesen – für Pricing-Entscheidungen in Handel und Selbstständigkeit.Knock-out-RechnerKnock-out-Zertifikate 2026 berechnen: Inneren Wert, Hebel, KO-Abstand und Szenario-Rendite fuer Long- und Short-KOs ermitteln.Rebalancing-RechnerPortfolio-Rebalancing planen: Abweichungen von der Zielallokation erkennen, notwendige Käufe und Verkäufe mit minimalem Handelsaufwand berechnen oder das Portfolio allein über eine monatliche Sparrate schrittweise zurück zur Zielallokation führen.Zinseszins-RechnerZinseszins für Einmalanlage und Sparplan mit Raten berechnen – mit Jahrestabelle, Liniendiagramm und Aufschlüsselung Einzahlungen vs. Zinsen. Kostenlos für 2026.Brutto-NettoBruttogehalt in Nettogehalt umrechnen: Lohnsteuer, Soli, Kirchensteuer und Sozialversicherung 2026KreditMonatliche Rate, Gesamtkosten und Zinskosten für Ratenkredite berechnenMehrwertsteuerrechnerNetto-Brutto-Umrechnung mit 19 %, 7 % oder individuellem Steuersatz.Einkommensteuer-Rechner 2026Einkommensteuer 2026 mit Progression, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer und Grenzsteuersatz aus Jahresdaten belastbar vorausberechnen.Elterngeld-RechnerGeschätztes Basiselterngeld aus dem durchschnittlichen Nettoeinkommen vor der Geburt berechnen – mit Mindest- und Höchstbeträgen.Sparplan-RechnerETF-Sparplan berechnen, Sparplan vs. Einmalanlage vergleichen und inflationsbereinigtes Vermögen ermitteln. Mit Jahrestabelle und Grafiken.StundenlohnStundenlohn, Monatsgehalt und Jahresgehalt gegenseitig umrechnen – inklusive Mindestlohn-Vergleich und optionaler Urlaubsberücksichtigung.LohnerhöhungVergleich Gehalt vor und nach Lohnerhöhung: Netto-Mehrwert, Steuern und Sozialversicherung aufgeschlüsseltSteuerklassenwechsel-VergleichVergleicht das Nettogehalt bei verschiedenen Steuerklassenkombinationen für Ehepaare bzw. eingetragene Lebenspartner – zeigt, ob sich ein Wechsel lohnt.RentenlückeRentenlücken-Rechner: Monatliche Lücke zwischen gesetzlicher Rente und Wunschstandard, benötigtes Kapital und nötige Sparrate berechnen.Tagesgeld- und Festgeld-RechnerTagesgeld und Festgeld nach Zinssatz, Laufzeit, Zinsgutschrift und Steuern vergleichen und den echten Nettoertrag sauber berechnen.

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  • Infografik: Optionsschein-Rechner – Formel, INNERER WERT (CALL), IW = max(0, (K − Strike) × BV), HEBEL (EINFACH), Hebel = K ÷ (OS-Preis ÷ BV), Call-Perspektive · Put: Strike − K statt K − Strike · Omega = Hebel × Delta, VARIABLEN, Kurs – akt. Aktienkurs.

    Optionsschein-Rechner Formel

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  • Infografik: Optionsschein: Payoff-Diagramm, Gewinn/Verlust abhängig vom Kurs des Basiswerts bei Fälligkeit, Call-Optionsschein, Put-Optionsschein, Gewinn, Verlust, Kurs →, Strike

    Optionsschein-Rechner Payoff

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    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/finanzen/investieren/optionsschein-rechner">Optionsschein-Rechner Payoff auf Rechner-Portal</a></p>

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Alle Angaben ohne Gewähr. Keine Anlageberatung. Optionsscheine sind riskante Hebelprodukte; Totalverlust ist möglich. Bitte Emittenten-Prospekt und BaFin-Informationen lesen.

Quelle: Optionsschein-Kennzahlen nach Marktstandard (BSW, BaFin); keine Black-Scholes-Modellierung

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Finanzen / Investieren
Formeln basieren auf
Innerer Wert Call = max(0, Kurs − Strike) × BV; Innerer Wert Put = max(0, Strike − Kurs) × BV; Zeitwert = OS-Preis − innerer Wert; Hebel = Aktienkurs / (OS-Preis / BV); Break-Even Call = Strike + OS-Preis / BV; Aufgeld Call = (Break-Even − Kurs) / Kurs × 100; Aufgeld p.a. = Aufgeld / (Restlaufzeit / 365)
Änderungsprotokoll
  • 2026-04-19 – v4.0.0Feature

    Phase-4-Rollout: HowTo-Schema, Mobile-Optimierung und aktualisierte Qualitaetsstandards integriert.

    Impact: minor

Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Optionsschein-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/finanzen/investieren/optionsschein-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Optionsschein-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/finanzen/investieren/optionsschein-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.