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Schnittpunkt berechnen: Rechner für Funktionen und Geraden

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Beispiele

Der Rechner löst f(x) = g(x) numerisch im Bereich [−10, 10]. Schreibweise: x^2, 3*x, sin(x), ln(x).

Schnittpunkte S(x | y)

Gib beide Funktionen ein und klicke auf „Schnittpunkte berechnen".

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Kurzantwort

Schnittpunkte berechnen: Zwei Funktionen f(x) und g(x) eingeben – der Rechner findet alle Koordinaten, an denen sich die Graphen schneiden.

Schnittpunkte zweier Funktionen oder einer Funktion mit der x-Achse online berechnen

Kilian AchatzFachredaktion Mathematik
Geprüft: Review-Team Mathematik (Juli 2026)Stand:

Überblick

Was ist der Schnittpunkt-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Schnittpunkt-Rechner findet alle Koordinaten, an denen zwei Funktionen f(x) und g(x) denselben Funktionswert haben – also wo sich ihre Graphen kreuzen. Diese Stellen heißen Schnittpunkte S(x | y) und sind grundlegend in der Analysis, zum Beispiel um Flächen zwischen Kurven zu berechnen oder Gleichgewichtspunkte zu finden.

Der Rechner bildet die Differenzfunktion h(x) = f(x) − g(x) und sucht deren Nullstellen numerisch mit Bisektion und Newton-Raphson im Bereich [−10, 10].

Statt beide Graphen einzeln zu betrachten, führt der Rechner das Problem elegant auf eine einzige Nullstellensuche zurück: Wo die Differenz h(x) = f(x) − g(x) null wird, sind beide Funktionswerte gleich und die Kurven treffen sich.

Solche Schnittpunkte tauchen in vielen Zusammenhängen auf – als Break-even-Punkt zwischen Kosten- und Erlösfunktion, als Gleichgewicht zweier Modelle oder als Integrationsgrenzen, wenn du später die eingeschlossene Fläche zwischen den Kurven berechnen willst.

Einen Sonderfall fängt der Rechner eigens ab: Sind beide Terme deckungsgleich, etwa f(x) = x und g(x) = x, gibt es keine einzelnen Schnittpunkte, sondern unendlich viele gemeinsame Punkte.

Statt jeden Prüfpunkt als Treffer aufzulisten, weist er dann ausdrücklich auf die Deckungsgleichheit hin.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst beide Funktionen f(x) und g(x) separat ein: Potenzen mit dem Dach-Zeichen (x^2), Multiplikation mit dem Stern (3*x), Standardfunktionen wie sin(x) oder ln(x). Beispiel: f(x) = x^2 und g(x) = x + 2 liefern h(x) = x^2 − x − 2, dessen Nullstellen x = −1 und x = 2 die Schnittpunkte S(−1 | 1) und S(2 | 4) ergeben.

Der Suchbereich ist fest auf [−10, 10] eingestellt und deckt die meisten Schulaufgaben ab. Wichtig ist, beide Terme nur als Ausdruck einzugeben, also x^2 statt y = x^2, denn der Rechner bildet die Differenz selbst und erwartet keine Gleichung.

Liegen die erwarteten Schnittpunkte weiter außen als [−10, 10], findet der Rechner sie nicht – verschiebe die Funktionen dann so, dass die Schnittpunkte in dieses feste Intervall fallen.

Zur Kontrolle setzt du die gefundenen x-Werte in beide Funktionen ein – stimmen die y-Werte überein, ist der Schnittpunkt korrekt.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zitiergrafik: Differenzfunktion und Nullstellensuche beim Schnittpunkt-Rechner Schnittpunkte liegen bei f(x) = g(x), was äquivalent ist zu h(x) = f(x) − g(x) = 0. Der Rechner sucht die Nullstellen von h mit Bisektions- und Newton-Verfahren.

Für die Koordinaten gilt y = f(x₀) = g(x₀). Bei parallelen Geraden gibt es keinen Schnittpunkt (h = const ≠ 0), bei identischen Geraden unendlich viele (h = 0 überall).

Beispiel: f(x) = x^2, g(x) = x + 2 → h(x) = x^2 − x − 2 = (x − 2)(x + 1) → x = 2 und x = −1.

Die Zahl der Schnittpunkte hängt vom Grad der Differenzfunktion ab: Zwei Geraden schneiden sich in höchstens einem Punkt, eine Gerade und eine Parabel in bis zu zwei, zwei Parabeln in bis zu vier.

Sonderfälle sind aufschlussreich: Verlaufen zwei Geraden parallel, ist h eine von null verschiedene Konstante und es gibt keinen Schnittpunkt; sind sie identisch, ist h überall null und jede Stelle ein gemeinsamer Punkt.

Berühren sich die Kurven nur, statt sich zu kreuzen, besitzt h dort eine doppelte Nullstelle, an der die Steigungen beider Funktionen zusätzlich übereinstimmen.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Schnittpunkt-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechnet man Schnittpunkte zweier Funktionen?

Schnittpunkte zweier Funktionen f(x) und g(x) liegen dort, wo f(x) = g(x) gilt. Man stellt die Gleichung um: f(x) − g(x) = 0, definiert h(x) = f(x) − g(x) und sucht die Nullstellen von h(x).

Beispiel: f(x) = x^2 und g(x) = x + 2 → h(x) = x^2 − x − 2 = (x − 2)(x + 1) → Nullstellen x = 2 und x = −1. Die y-Koordinaten ergeben sich als f(2) = 4 und f(−1) = 1. Die Schnittpunkte sind S₁(−1 | 1) und S₂(2 | 4).

Der Rechner führt diese Schritte automatisch numerisch durch. Im Ergebnisbereich gibt der Rechner die Koordinaten numerisch aus, sodass du die Punkte direkt in eine Zeichnung oder eine weitere Rechnung übernehmen kannst.

Wenn beide Eingabefelder denselben Ausdruck enthalten – etwa je x^2 –, meldet der Rechner "Unendlich viele Schnittpunkte", da h(x) dann überall null ist.

Haben die Funktionen dagegen keinen gemeinsamen reellen x-Wert – beispielsweise f(x) = x^2 + 2 und g(x) = 0, denn x^2 + 2 kann nicht null werden –, gibt der Rechner "Keine Schnittpunkte im Bereich [−10, 10] gefunden" aus.

Komplexe Lösungen werden nicht angezeigt.

Was ist der Unterschied zwischen Schnittpunkt und Berührpunkt?

Bei einem Schnittpunkt kreuzen sich die Graphen: Die Funktion h(x) = f(x) − g(x) wechselt das Vorzeichen, d. h. die Kurven wechseln, welche oben und welche unten liegt.

Bei einem Berührpunkt liegen die Graphen aufeinander, ohne sich zu kreuzen: h(x₀) = 0, aber h wechselt das Vorzeichen nicht – die Kurven berühren sich tangential.

Beispiel: f(x) = x^2 und g(x) = 0 haben bei x = 0 einen Berührpunkt (Parabel berührt x-Achse), aber keinen Schnittpunkt. Der Rechner findet beide Typen, wenn sie als numerische Nullstellen von h(x) auftreten.

Um festzustellen, ob der gefundene Nullpunkt ein Schnittpunkt oder ein Berührpunkt ist, prüfe das Vorzeichen von h(x) direkt links und rechts des Punktes: Ändert sich das Vorzeichen, liegt ein Schnittpunkt vor; bleibt es gleich, ist es ein Berührpunkt.

Für f(x) = (x − 1)^2 und g(x) = 0 meldet der Rechner bei x = 1 einen Punkt, und h(x) = (x − 1)^2 ist links wie rechts positiv – das ist ein Berührpunkt.

Wie finde ich den Schnittpunkt mit der x-Achse?

Der Schnittpunkt einer Funktion f(x) mit der x-Achse ist eine Nullstelle, also eine Stelle, wo f(x) = 0 gilt. Das entspricht dem Schnittpunkt von f(x) mit g(x) = 0 (die x-Achse).

Im Schnittpunkt-Rechner kannst du g(x) = 0 eingeben, um genau das zu berechnen: Trage in das Feld für die zweite Funktion einfach die Ziffer 0 ein.

Für f(x) = x^2 meldet der Rechner dann den einen Punkt S(0 | 0), für f(x) = sin(x) sieben Punkte im Suchbereich [−10, 10] – nämlich bei 0, ±3,1416, ±6,2832 und ±9,4248. Alternativ steht dafür der spezialisierte Nullstellen-Rechner zur Verfügung.

Für den Schnittpunkt mit der y-Achse gilt x = 0, also berechnest du einfach f(0). Häufige Verwechslung: Die Nullstelle ist nur die x-Koordinate, der Schnittpunkt dagegen das vollständige Koordinatenpaar (x | 0).

Mit der y-Achse gibt es zudem höchstens einen Schnittpunkt – sonst wäre f keine Funktion.

Was mache ich, wenn ich mehr als zwei Schnittpunkte erwarte?

Der Rechner findet alle Schnittpunkte im Suchbereich [−10, 10] automatisch.

Wenn du mehr Schnittpunkte außerhalb dieses Bereichs vermutest, kannst du den Suchbereich nicht direkt ändern, aber du kannst die Differenzfunktion h(x) = f(x) − g(x) manuell in den Nullstellen-Rechner eingeben und dort die Grenzen anpassen.

Für sin(x) und x/3 gibt es beispielsweise drei Schnittpunkte im Bereich [−10, 10], die der Rechner alle findet: bei x ≈ −2,279, x = 0 und x ≈ 2,279.

Der Suchbereich wird dabei in 600 Teilintervalle zerlegt, in denen der Rechner nach Vorzeichenwechseln von h(x) sucht.

Daraus folgt eine Einschränkung, die du kennen solltest: Liegen zwei Schnittpunkte enger als etwa 0,033 beieinander, kann das Raster sie übersehen.

Zeichne die Funktionen im Zweifel zuerst grob auf und zähle die erwarteten Schnittpunkte – findet der Rechner weniger, prüfe die enge Stelle gezielt mit dem Nullstellen-Rechner nach.

Einen Grenzfall zeigt sin(20*x) und g(x) = 0: Theoretisch gibt es im Bereich [−10, 10] etwa 13 Schnittpunkte; liegt das Raster zu grob, prüfe die dichten Stellen im Nullstellen-Rechner mit kleineren Grenzen gezielt nach.

Kann man auch Schnittpunkte von Geraden berechnen?

Ja, für Geraden ist die Berechnung besonders einfach: f(x) = 2x + 1 und g(x) = −x + 4 → 2x + 1 = −x + 4 → 3x = 3 → x = 1, y = 3. Der Schnittpunkt ist S(1 | 3). Im Rechner gibst du f = 2*x + 1 und g = −x + 4 ein.

Parallele Geraden (gleiche Steigung, verschiedener y-Achsenabschnitt) haben keinen Schnittpunkt; der Rechner meldet dann "Keine Schnittpunkte im Bereich [−10, 10] gefunden" – bei 2*x + 1 und 2*x + 5 ist das der Fall.

Zwei Geraden haben rechnerisch immer genau einen Schnittpunkt, sobald sich ihre Steigungen unterscheiden, und der liegt bei x = (b₂ − b₁)/(m₁ − m₂). Ein Sonderfall bleibt: Identische Geraden haben unendlich viele Schnittpunkte.

Diesen Fall erkennt der Rechner und meldet "Unendlich viele Schnittpunkte" mit dem Hinweis, dass die Graphen deckungsgleich aufeinanderliegen, statt einzelne Punkte aufzulisten.

Das greift auch, wenn beide Terme nur unterschiedlich geschrieben, aber gleichwertig sind – etwa 2*(x + 1) und 2*x + 2.

Wie berechnet man die Fläche zwischen zwei Kurven?

Nachdem du die Schnittpunkte bei x₁ und x₂ bestimmt hast, ist die eingeschlossene Fläche das bestimmte Integral von |f(x) − g(x)| zwischen x₁ und x₂. Wenn f(x) ≥ g(x) im gesamten Intervall gilt, vereinfacht sich das zu ∫[x₁, x₂] (f(x) − g(x)) dx.

Beispiel: Zwischen f(x) = x + 2 und g(x) = x^2 im Intervall [−1, 2] beträgt die Fläche ∫(x + 2 − x^2)dx = [x^2/2 + 2x − x^3/3] von −1 bis 2 = (2 + 4 − 8/3) − (1/2 − 2 + 1/3) = 9/2. Für das Integral nutze den Integralrechner.

Zur Berechnung der eingeschlossenen Fläche brauchst du also zunächst die Schnittpunkte – genau dort setzt dieser Rechner an.

Trage zum Beispiel x + 2 und x^2 ein: Der Rechner liefert die Schnittpunkte bei x = −1 und x = 2, die du danach als Integrationsgrenzen im Integralrechner der Seite direkt weiterverwendest.

Hinweis für Kurvendiskussionen: Die Schnittpunkte zwischen sin(x) und cos(x) liegen bei x = pi/4 + k*pi für ganzzahliges k; im Bereich [−10, 10] gibt der Rechner alle sechs Punkte aus, die du danach als Integrationsgrenzen übernehmen kannst.

Was tun bei nicht lösbaren Gleichungen wie sin(x) = x^2?

Transzendente Gleichungen wie sin(x) = x^2 haben keine geschlossene analytische Lösung, d. h. man kann sie nicht mit einfachen Algebraregeln umformen.

Der Schnittpunkt-Rechner löst solche Gleichungen numerisch – er zerlegt den Bereich [−10, 10] in 600 Teilintervalle, sucht dort Vorzeichenwechsel von h(x) = f(x) − g(x), grenzt jeden Treffer per Intervallhalbierung ein und verfeinert ihn anschließend mit dem Newton-Raphson-Verfahren.

Für sin(x) = x^2 gibt es genau zwei reelle Schnittpunkte: x = 0 und x ≈ 0,8767.

Ein dritter, negativer Schnittpunkt existiert nicht – für x < 0 ist sin(x) negativ, x^2 dagegen immer positiv, die Graphen können sich links der y-Achse also gar nicht treffen.

Die numerische Lösung ist für Schulaufgaben in der Regel ausreichend präzise.

Das Verfahren konvergiert für glatte Funktionen zuverlässig; bei unstetigen Ausdrücken wie floor(x) oder abs(x) mit Knick im gesuchten Punkt kann es allerdings langsamer werden oder leicht neben dem Schnittpunkt landen.

Wie schreibe ich Funktionen korrekt in den Rechner ein?

Für den Schnittpunkt-Rechner gelten dieselben Schreibregeln wie für alle Analysis-Rechner: Potenzen mit dem Dach-Zeichen (x^2, nicht x²), Multiplikation immer mit dem Stern (3*x, nicht 3x), Standardfunktionen in Klammern (sin(x), cos(x), e^x, ln(x), sqrt(x)).

Die Funktion h(x) wird intern gebildet, du gibst nur die beiden Seiten ein. Die häufigste harte Fehlerursache ist das hochgestellte Quadrat: x² bricht mit "Eine Funktion konnte nicht gelesen werden" ab, x^2 funktioniert.

Das Malzeichen verzeiht der Rechner dagegen – 3x liest er korrekt als 3*x; der Stern bleibt trotzdem die sichere Schreibweise.

Zwei weitere Stolpersteine: Winkelfunktionen rechnen im Bogenmaß statt in Grad, und das Feld "Variable" muss zu deiner Schreibweise passen – wer t^2 eingibt, ohne dort t einzutragen, erhält "Keine Schnittpunkte im Bereich [−10, 10] gefunden".

Die vier Beispiel-Schaltflächen zeigen die korrekte Schreibweise für typische Aufgaben; im Zweifel startest du damit und passt die Terme an.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Der Rechner findet numerisch alle Schnittpunkte im Bereich [−10, 10]. Liegen Schnittpunkte weiter außen, bleiben sie unentdeckt – dieser Bereich ist fest und lässt sich nicht erweitern.

Für die Fläche zwischen zwei Kurven integrierst du |f(x) − g(x)| zwischen den Schnittpunkten – nutze dafür den Integralrechner. Für Schnitt mit der x-Achse (g(x) = 0) ist der Schnittpunkt-Rechner identisch mit dem Nullstellen-Rechner.

Für die Fläche, die zwei Kurven einschließen, brauchst du zuerst die Schnittpunkte als Integrationsgrenzen und integrierst dann die Differenz der oberen minus der unteren Funktion über dieses Intervall.

Welche der beiden im betrachteten Bereich oben liegt, erkennst du an einem Testwert zwischen den Schnittpunkten: Ist dort f größer als g, gehört f in das Integral als Minuend.

Bei mehr als zwei Schnittpunkten musst du die Fläche abschnittsweise berechnen, weil die Rollen von oberer und unterer Kurve an jedem Schnittpunkt wechseln können.

Ein Blick auf eine grobe Skizze beider Graphen bewahrt dich hier vor Vorzeichenfehlern.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Praxisfall: Die Schnittpunkte von f(x) = x² und g(x) = x + 2 gesucht. Schritt 1 – Differenz: h(x) = x² − x − 2. Schritt 2 – Nullstellen: Quadratische Formel liefert x = 2 und x = −1. Schritt 3 – y-Werte: f(2) = 4 und f(−1) = 1.

Schritt 4 – Schnittpunkte: S₁(−1 | 1) und S₂(2 | 4). Schritt 5 – Fläche: Zwischen x = −1 und x = 2 ist die Fläche ∫(x + 2 − x²)dx = 9/2.

Der fünfte Schritt macht den Nutzen der Schnittpunkte greifbar: Weil zwischen x = −1 und x = 2 die Gerade g(x) = x + 2 oberhalb der Parabel f(x) = x^2 liegt, ist die eingeschlossene Fläche das Integral von g minus f und ergibt neun Halbe, also 4,5 Flächeneinheiten.

Ein zweiter, lehrreicher Fall ist der Berührpunkt: Die Funktionen f(x) = x^2 und g(x) = 2x − 1 liefern die Differenz x^2 − 2x + 1 = (x − 1)^2, deren doppelte Nullstelle bei x = 1 zeigt, dass sich die Kurven dort nur berühren, statt sich zu schneiden.

So unterscheidet man am Bau der Differenzfunktion einen echten Kreuzungspunkt von einer bloßen Berührung. Der Rechner bestätigt beide Fälle: Für x^2 und x+2 nennt er S(−1 | 1) und S(2 | 4), für x^2 und 2*x−1 genau den einen Berührpunkt (1 | 1).

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Häufiger Fehler: Eine Funktion als Gleichung eingeben (y = x^2) statt als Ausdruck (x^2) – der Rechner erwartet nur den Term. Zweiter Fehler: Malzeichen vergessen (3x statt 3*x).

Dritter Fehler: zu erwarten, dass der Rechner Schnittpunkte außerhalb von [−10, 10] findet – dieser Bereich ist fest, weiter außen liegende Treffer erfasst das Verfahren nicht.

Vierter Fehler: Schnittpunkt mit Berührpunkt verwechseln – bei einem Berührpunkt liegen beide Graphen tangential aufeinander, der Rechner findet ihn trotzdem (Nullstelle mit Vorzeichenwechsel ≈ 0).

Fünfter Fehler: nur einen Schnittpunkt anzugeben, obwohl eine Gerade eine Parabel an zwei Stellen kreuzt – prüfe die erwartete Anzahl anhand des Grades der Differenzfunktion.

Sechster Fehler: die y-Koordinate zu vergessen und nur den x-Wert zu nennen, obwohl ein Schnittpunkt stets ein Paar S(x | y) ist.

Und häufig wird der Term falsch geklammert, sodass aus f(x) − g(x) versehentlich nur ein einzelnes Glied von g(x) abgezogen wird und die übrigen Summanden ihr Vorzeichen behalten, statt es zu drehen.

Ein weiterer Fall stiftet regelmäßig Verwirrung: Zwei parallele Geraden wie 2*x+1 und 2*x+5 haben nie einen Schnittpunkt – die leere Ausgabe ist dort kein Fehler, sondern das korrekte Ergebnis.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Schnittpunkt-Rechner löst f(x) = g(x) numerisch und gibt alle Schnittpunkte S(x | y) aus. Im Beispiel schneiden sich x^2 und x + 2 bei S(−1 | 1) und S(2 | 4). Gib beide Funktionen ein und klicke auf Berechnen.

Für Nullstellen (Schnittpunkt mit y = 0) nutze den Nullstellen-Rechner; für Flächen zwischen den Kurven den Integralrechner.

Denke bei der Ergebnisübernahme daran, zu jedem gefundenen x-Wert den passenden y-Wert aus einer der beiden Funktionen zu bestimmen, damit du vollständige Koordinatenpaare notierst.

Für die anschließende Flächenberechnung dienen die Schnittpunkte direkt als untere und obere Integrationsgrenze. So führt ein Rechenschritt bruchlos zum nächsten.

Zwei Grenzen solltest du kennen: Gesucht wird im festen Fenster [−10, 10], und eine bloße Berührung findet das Verfahren nur, wenn ein Prüfpunkt sie exakt trifft – bei x^2 gegen 2*x−1 gelingt das, bei 2*x−1.01 bleibt die Liste leer.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · S₁(-1 | -1), S₂(1 | 3) – Hinweis: Nullstellen von x^2 - 2*x - 1

Gerade und Parabel: 2*x + 1 und x^2

Funktion f(x)
2*x + 1
Funktion g(x)
x^2
Variable
x

Beispiel 2 · Mittel · Schnittpunkte bei x ≈ -7,07; -3,93; -0,785; 2,36; 5,50

Zwei Sinuskurven: sin(x) und cos(x)

Funktion f(x)
sin(x)
Funktion g(x)
cos(x)
Variable
x

Beispiel 3 · Komplex · S₁(-1 | 0), S₂(0 | 0), S₃(1 | 0)

Schnittpunkt mit der x-Achse: x^3 - x

Funktion f(x)
x^3 - x
Funktion g(x)
0
Variable
x

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Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Infografik: Schnittpunkt: Differenzfunktion, DIFFERENZFUNKTION, h(x) = f(x) − g(x) = 0, SCHNITTPUNKT, S(x0 | f(x0)), x² und x+2 → h = x²−x−2 = (x−2)(x+1) → S₁(−1|1), S₂(2|4), VARIABLEN, f(x)

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           alt="Infografik: Schnittpunkt: Differenzfunktion, DIFFERENZFUNKTION, h(x) = f(x) − g(x) = 0, SCHNITTPUNKT, S(x0 | f(x0)), x² und x+2 → h = x²−x−2 = (x−2)(x+1) → S₁(−1|1), S₂(2|4), VARIABLEN, f(x)"
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    Textbaustein für die Bildunterschrift

    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/schnittpunkt-rechner
  • Infografik: Schnittpunkt: f(x) = g(x) lösen, f(x), g(x), BERECHNUNG, f(x) = g(x), 1. Gleichsetzen: f(x) − g(x) = 0, 2. Nach x auflösen → x-Koordinate(n), 3. y berechnen: y = f(x) oder g(x)

    Schnittpunkt-Rechner Zwei Funktionen

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/schnittpunkt-rechner

Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Schnittpunkte werden numerisch als Nullstellen von h(x) = f(x) − g(x) berechnet. Der Rechner findet Schnittpunkte im Intervall [−10, 10] mit Vorzeichenwechsel-Suche und Newton-Verfahren.

Quelle: Numerische Nullstellensuche für h(x)=f(x)−g(x) (mathjs-Parser, Newton-Verfahren)

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Mathematik / Analysis
Formeln basieren auf
Schnittpunkt f(x)=g(x) ↔ h(x)=f(x)−g(x)=0, Newton-Verfahren
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Schnittpunkt-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/schnittpunkt-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Schnittpunkt-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/mathematik/analysis/schnittpunkt-rechner

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