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Düngermenge berechnen: Gaben für Rasen, Gemüse und Obst

Garten & NaturStand Noch keine Bewertung
m2
Düngezeitpunkt
Düngerart
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Kurzantwort

Zu viel Dünger kann Pflanzen und Boden belasten. Dieser Rechner ermittelt bedarfsgerechte Mengen nach Kultur, Zeitpunkt und Düngerart.

Düngermenge in g/m² für Rasen, Beete und Gemüse nach Fläche

Kilian AchatzGründer & Fachredakteur
Geprüft: Review-Team Rechner-Portal (Apr. 2026)Veröffentlicht: Stand:

Überblick

Wie viel Dünger pro m² brauche ich?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Kultur, Saison und Produkt übersetzt der Dünger-Rechner in eine konkrete Ausbringungsmenge pro Quadratmeter und in echte Nährstofffrachten an Stickstoff, Phosphor und Kalium. Er ist nützlich, wenn du nicht nur wissen willst, wie viele Kilogramm aus dem Sack auf die Fläche kommen, sondern wie viel von jedem dieser drei Hauptnährstoffe damit tatsächlich ausgebracht wird.

Praxistipps zur Düngung bietet die Bayerische Gartenakademie.

Der entscheidende Punkt ist die Unterscheidung zwischen Produktmenge und NPK-Fracht: Zwei Dünger mit identischer Kilogrammzahl können völlig unterschiedliche Nährstoffmengen liefern, weil ihre prozentualen NPK-Anteile stark voneinander abweichen.

Ein mineralischer Volldünger ist hoch konzentriert, ein organischer Dünger oder Kompost gibt seine Nährstoffe langsamer und in geringerer Dichte ab.

Genau diese Unterscheidung entscheidet oft darüber, ob eine Gabe fachlich passend, deutlich zu hoch oder für die jeweilige Kultur zu schwach dosiert ist. Wie groß dieser Unterschied real ausfällt, zeigt ein Vergleich bei identischer Produktmenge.

Für 40 m² Rasen im Frühjahr empfiehlt der Rechner 45 g/m², also 1,8 kg Produkt — und zwar bei jeder Düngerart dieselbe Sackmenge.

Die Stickstofffracht dahinter geht dagegen weit auseinander: Rasendünger liefert daraus 360 g Stickstoff, Hornspäne 252 g, mineralischer Volldünger 216 g, Kompost 27 g und Stallmist nur 18 g.

Zwischen Rasendünger und Stallmist liegt damit der Faktor 20 — bei exakt gleichem Gewicht auf der Waage.

Wer allein nach Kilogramm plant, kann dieselbe Fläche also um das Zwanzigfache über- oder unterversorgen, ohne dass ihm beim Ausbringen etwas auffiele. Genau diese Lücke zwischen Sackgewicht und Nährstofffracht schließt der Rechner. NPK-Vergleich: 2 kg mineralischer vs. 2 kg organischer Dünger liefern unterschiedliche Nährstoffmengen

Eingaben

Düngermenge eingeben: Fläche, Kultur, Zeitpunkt und Düngerart

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Der Rechner benötigt acht Angaben, davon vier optional: Fläche (m²), Pflanzenart (Rasen, Gemüse nach Zehrergruppe, Stauden oder Obstgehölze), Düngezeitpunkt (Frühjahr, Sommer oder Herbst), Düngerart (mineralisch NPK, Hornspäne, Kompost, Stallmist oder Rasendünger) sowie optional Düngerbedarf in g/m² und die NPK-Anteile N, P und K in Prozent. Der Düngerbedarf meint die Produktmenge pro Quadratmeter, nicht die reine Stickstoffmenge.

Pflanzenart und Saison liefern eine Richtgröße, das Feld "Düngerbedarf" kann aber bewusst mit deinem eigenen Sollwert überschrieben werden.

Dazu kommen die Düngerart und die NPK-Anteile in Prozent, also der Gehalt an Stickstoff, Phosphor und Kalium im Produkt. Aus diesen Angaben berechnet der Rechner sowohl die Produktmenge als auch die reale Nährstofffracht.

Typische Fehler sind, Produktmenge mit Nährstoffmenge zu verwechseln, die Quadratmeter zu grob zu schätzen und Frühjahrsdosen unkritisch auf Sommer oder Herbst zu übertragen, obwohl der Bedarf der Kultur dann ein ganz anderer ist.

Vier der acht Felder sind optional, und ihr Zusammenspiel lohnt einen genauen Blick. Bleiben der Düngerbedarf und die drei NPK-Felder leer, setzt der Rechner die Richtwerte aus Pflanzenart, Zeitpunkt und Düngerart ein.

Die Pflanzenart steuert dabei die Produktmenge kräftig: Rasen bekommt im Frühjahr 45 g/m², Starkzehrer im Gemüsebeet 90 g/m², Mittelzehrer 65, Schwachzehrer 40, Stauden 50 und Obst 55 g/m².

Der Düngezeitpunkt staffelt zusätzlich nach unten — derselbe Rasen liegt im Sommer bei 34 und im Herbst bei nur noch 25 g/m², weil der Bestand vor dem Winter kein Wachstum mehr aufbauen soll.

Die drei NPK-Felder lassen sich einzeln überschreiben, was kaum jemand nutzt: Trägst du nur den Stickstoffanteil ein, übernimmt der Rechner diesen Wert und belässt Phosphor und Kalium auf den Kennwerten der gewählten Düngerart.

Du kannst eine Packungsangabe also teilweise übernehmen, ohne alle drei Prozentwerte auf dem Sack suchen zu müssen.

Praxisfälle

Wie viel Dünger pro m² für welche Kultur und Saison?

Typische Suchanfragen zur Düngermenge mit dem passenden Rechner-Ergebnis, nachgerechnet mit scripts/run-calc.mjs duenge-rechner.

  1. Rasen im Frühjahr düngen (Standardfall)

    „„Wie viel Dünger pro m² Rasen im Frühjahr?““

    Eingabe
    Fläche 40 m², Pflanzenart Rasen, Düngezeitpunkt Frühjahr, Düngerart Mineralisch NPK
    Ergebnis
    45 g/m², 1,8 kg Gesamtmenge, 216 g Stickstoff, 144 g Phosphor, 180 g Kalium, 2 Anwendungen pro Saison
  2. 50 m² Rasen im Sommer mit Rasendünger

    „„Wie viel Rasendünger brauche ich im Sommer pro m²?““

    Eingabe
    Fläche 50 m², Pflanzenart Rasen, Düngezeitpunkt Sommer, Düngerart Rasendünger
    Ergebnis
    34 g/m², 1,7 kg Gesamtmenge, 340 g Stickstoff, 85 g Phosphor, 136 g Kalium, 2 Anwendungen pro Saison
  3. 50 m² Rasen im Herbst mit Rasendünger

    „„Wie viel Rasendünger im Herbst pro m²?““

    Eingabe
    Fläche 50 m², Pflanzenart Rasen, Düngezeitpunkt Herbst, Düngerart Rasendünger
    Ergebnis
    25 g/m², 1,25 kg Gesamtmenge, 250 g Stickstoff, 63 g Phosphor, 100 g Kalium, 2 Anwendungen pro Saison

    Rasen-Dünge-Kalender-Rechner

  4. Gemüsebeet mit Starkzehrern (10 m²)

    „„Wie viel Dünger braucht ein Gemüsebeet mit Starkzehrern?““

    Eingabe
    Fläche 10 m², Pflanzenart Gemüse stark zehrend, Düngezeitpunkt Frühjahr, Düngerart Mineralisch NPK
    Ergebnis
    90 g/m², 0,9 kg Gesamtmenge, 108 g Stickstoff, 72 g Phosphor, 90 g Kalium, 3 Anwendungen pro Saison
  5. Tomatenbeet mit Hornspänen (40 m²)

    „„Wie viel Hornspäne für ein Tomatenbeet?““

    Eingabe
    Fläche 40 m², Pflanzenart Gemüse stark zehrend, Düngerart Hornspäne, Düngerbedarf 90 g/m², N-Anteil 14 %, P-Anteil 1 %, K-Anteil 1 %
    Ergebnis
    90 g/m², 3,6 kg Gesamtmenge, 504 g Stickstoff, 36 g Phosphor, 36 g Kalium, 3 Anwendungen pro Saison
  6. Kräuterbeet, schwach zehrend, mit Kompost (15 m²)

    „„Wie viel Kompost-Dünger für ein Kräuterbeet?““

    Eingabe
    Fläche 15 m², Pflanzenart Gemüse schwach zehrend, Düngezeitpunkt Frühjahr, Düngerart Kompost
    Ergebnis
    40 g/m², 0,6 kg Gesamtmenge, 9 g Stickstoff, 6 g Phosphor, 12 g Kalium, 2 Anwendungen pro Saison
  7. Obstgehölze im Herbst mit Kompost (25 m²)

    „„Wie viel Kompost für Obstbäume im Herbst?““

    Eingabe
    Fläche 25 m², Pflanzenart Obst, Düngezeitpunkt Herbst, Düngerart Kompost, Düngerbedarf 120 g/m², N-Anteil 2 %, P-Anteil 1 %, K-Anteil 1,5 %
    Ergebnis
    120 g/m², 3,0 kg Gesamtmenge, 60 g Stickstoff, 30 g Phosphor, 45 g Kalium, 3 Anwendungen pro Saison
  8. Stauden und Zierpflanzen (20 m²)

    „„Wie viel Dünger für Stauden oder Zierpflanzen?““

    Eingabe
    Fläche 20 m², Pflanzenart Stauden / Zierpflanzen, Düngezeitpunkt Frühjahr, Düngerart Mineralisch NPK
    Ergebnis
    50 g/m², 1,0 kg Gesamtmenge, 120 g Stickstoff, 80 g Phosphor, 100 g Kalium, 2 Anwendungen pro Saison

Berechnung

Wie der Dünger-Rechner Produktmenge und NPK-Fracht berechnet

Verstehe den Formelweg.

Zuerst berechnet der Rechner die Produktmenge: Fläche × g/m². Danach werden die NPK-Anteile in Prozent auf diese Gesamtmenge angewendet.

Aus 40 m² Beetfläche und 60 g/m² entstehen 2.400 g beziehungsweise 2,4 kg Dünger. Bei 12 % N, 8 % P und 10 % K landen davon 288 g Stickstoff, 192 g Phosphor und 240 g Kalium auf der Fläche.

Zusätzlich schlägt der Rechner die Zahl der Gaben pro Saison vor: zwei im Regelfall, drei sobald die Produktmenge 80 g/m² übersteigt.

Der entscheidende Rechenschritt ist die Umrechnung der Prozentangaben vom Sack in echte Gramm: Ein Prozentpunkt im NPK-Wert bedeutet zehn Gramm Nährstoff je Kilogramm Produkt.

Wer die Produktmenge kennt, aber die Prozentwerte nicht anwendet, sieht nur die Sackmenge und nie die Nährstofffracht.

Umgekehrt lässt sich die Rechnung auch rückwärts führen: Aus einem gewünschten Stickstoffwert je Quadratmeter und dem Stickstoffanteil des Produkts ergibt sich die nötige Produktmenge.

Ohne eigene Eingaben rechnet der Rechner mit den Kennwerten der gewählten Düngerart.

Der Standardfall zeigt das komplett: 40 m² Rasen im Frühjahr mit mineralischem Dünger ergeben 45 g/m², also 1,8 kg Produkt, und daraus 216 g Stickstoff, 144 g Phosphor und 180 g Kalium — der hinterlegte mineralische Volldünger entspricht damit einem NPK von 12-8-10.

Dazu nennt der Rechner 2 Gaben pro Saison. Die Schwelle zur dritten Gabe liegt bei 80 g/m² Produktmenge, weshalb Starkzehrer im Gemüsebeet mit ihren 90 g/m² als einzige Kultur standardmäßig dreimal versorgt werden. Saisonale Düngergabe-Aufteilung: 40 % Frühjahr, 35 % Sommer, 25 % Herbst mit mindestens 8 Wochen Abstand

Formel für die Düngemenge aus Fläche und flächenspezifischem Bedarf.
g = Basisbedarf × Zeitfaktor (Frühjahr 1,0; Sommer 0,75; Herbst 0,55). NPK-Anteile ergeben sich aus der Düngerart.

Nachschlagen

Düngebedarf nach Pflanzenart: NPK-Richtwerte und Dünger-Äquivalente

Die Nährstoffbedarfswerte gelten pro m² und Jahr bei mittlerer Bodenversorgung. Organische Dünger entfalten ihre Wirkung verzögert – planen Sie 4–6 Wochen Vorlaufzeit ein.

Düngebedarf-Tabelle: Zehrergruppe, N/P/K-Bedarf g je m² je Jahr, Beispielpflanzen, organische und mineralische Dünger-Äquivalente
ZehrergruppeN (g/m²/Jahr)P (g/m²/Jahr)K (g/m²/Jahr)BeispielpflanzenOrg. Dünger (Menge/m²)Mineral. Äquivalent
Starkzehrer15–255–818–25Kohl, Tomate, Kürbis, Sellerie, Mais, PorreeKompost 4–6 l/m² + Hornspäne 80–120 g/m²Volldünger z. B. 150–200 g/m² (15-5-20)
Mittelzehrer10–153–512–18Möhre, Zwiebel, Salat, Gurke, Rettich, SpinatKompost 2–4 l/m² + Hornmehl 50–80 g/m²Volldünger z. B. 80–120 g/m² (14-7-17)
Schwachzehrer5–102–48–12Bohnen, Erbsen, Kräuter, Radieschen, FeldsalatKompost 1–2 l/m² (kein Stickstoffdünger bei Hülsenfrüchten)Volldünger max. 40–60 g/m²; bei Hülsenfrüchten auf P+K beschränken
Rasen (Intensiv)15–203–510–15Sportrasen, Zierrasen (oft geschnitten)Hornspäne 120–150 g/m² im Frühjahr + organischer Herbstdünger 80 g/m²Rasendünger Frühjahr 30–40 g/m² + Herbstdünger (N-arm) 30 g/m²
Rasen (Extensiv)6–122–38–12Blumenwiese, GebrauchsrasenKompost dünn 0,5 l/m² eingearbeitetRasendünger 15–25 g/m² einmal jährlich
Obst (Beerensträucher)8–123–512–18Johannisbeere, Stachelbeere, Himbeere, BrombeereKompost 3–5 l/m² + Hornspäne 60–80 g/m²Obstdünger 80–100 g/m² (z. B. 10-4-16)
Obstbaum (Jung, < 5 J.)10–184–612–18Apfel, Birne, Kirsche, Pflaume (erste Jahre)Kompost 5–8 l/Baum + Hornspäne 100 g/BaumObstdünger 100–150 g/m² im Traufbereich
Obstbaum (Alt, > 5 J.)6–102–410–15Apfel, Birne (Ertragsstadium)Kompost 3–5 l/m² Traufbereich; Mulch als DauermaßnahmeObstdünger 60–80 g/m² Traufbereich
Zierpflanzen / Stauden8–123–510–15Rosen, Dahlien, Ringelblume, StudentenblumeKompost 2–3 l/m² + Hornspäne 50–80 g/m²Blumendünger 60–80 g/m² (z. B. 12-6-14)

Quelle: Düngeverordnung (DüV) 2020 – Anhang 2; KTBL Richtwerte organische Dünger; Stickstoff-Obergrenzen: max. 80 kg N/ha im Herbst, 170 kg N/ha organisch/Jahr.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Düngermenge, NPK und Rasendüngung

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Wie berechne ich die Düngermenge (Formel)?

Die Düngermenge ergibt sich aus zwei Schritten: Fläche mal Bedarf in Gramm pro Quadratmeter ergibt die Produktmenge, und die NPK-Prozente des Produkts wandeln diese Menge in echte Nährstofffracht um.

Für 40 m² Rasen im Frühjahr mit mineralischem NPK-Dünger liefert der Rechner 45 g/m², also 1,8 kg Produkt insgesamt, und daraus mit einem NPK 12-8-10 genau 216 g Stickstoff, 144 g Phosphor und 180 g Kalium.

Trägst du stattdessen ein 10 m² großes Gemüsebeet mit starkem Nährstoffbedarf ein, ergeben dieselben 90 g/m² nur 0,9 kg Produkt, weil die Fläche kleiner ist – absolute Mengen und Flächenbedarf lassen sich also nicht direkt vergleichen.

Trage deshalb zuerst die reale Fläche ein und erst danach den Düngerbedarf, sonst verschiebt sich das Ergebnis proportional falsch.

Ohne eigene NPK-Werte rechnet der Rechner mit den Kennwerten der gewählten Düngerart; sobald du die Prozentzahlen vom Sack einträgst, wird daraus eine produktgenaue Rechnung statt einer Schätzung.

Warum muss ich den NPK-Gehalt des Produkts sauber mitdenken?

Der NPK-Gehalt entscheidet, wie viel Stickstoff, Phosphor und Kalium tatsächlich hinter einer Kilogrammzahl steckt, weil dieselbe Produktmenge je nach Zusammensetzung völlig unterschiedliche Nährstofffrachten liefert.

1,8 kg eines mineralischen NPK 12-8-10 enthalten 216 g Stickstoff, während dieselben 1,8 kg als Stallmist mit NPK 1-0,7-1,2 nur 18 g Stickstoff liefern – ein Faktor von 12 bei identischem Gewicht auf der Waage.

Wer nur nach Kilogramm einkauft und die Etikett-Prozente ignoriert, düngt deshalb leicht deutlich zu viel oder zu wenig.

Trage die realen N-, P- und K-Werte vom Produktetikett in die optionalen Felder ein, damit die ausgewiesene Nährstoffmenge zu deinem tatsächlichen Dünger passt, nicht zu einem pauschalen Richtwert.

So lassen sich zwei Produkte fair vergleichen, weil nicht die Sackgröße, sondern die ausgebrachten Gramm Stickstoff, Phosphor und Kalium gegenübergestellt werden.

Ohne diese Eingabe bleibt die Rechnung nur ein Näherungswert nach den hinterlegten Durchschnittswerten der gewählten Düngerart.

Wie viel Dünger brauche ich pro m² Rasen im Frühjahr, Sommer oder Herbst?

Für 50 m² Rasen mit Rasendünger empfiehlt der Rechner im Frühjahr 45 g/m² (2,25 kg Produkt, 450 g Stickstoff), im Sommer nur noch 34 g/m² (1,7 kg, 340 g Stickstoff) und im Herbst 25 g/m² (1,25 kg, 250 g Stickstoff) – die Menge sinkt mit jeder Jahreszeit spürbar.

Grund ist der hinterlegte Zeitfaktor: Frühjahrsgaben dürfen höher ausfallen, weil der Rasen jetzt kräftig wächst, während Herbstgaben bewusst niedriger angesetzt werden, damit vor dem Winter kein weiches, frostempfindliches Wachstum mehr entsteht.

Wähle deshalb im Feld Düngezeitpunkt die tatsächliche Saison, statt eine einmal ermittelte Frühjahrsmenge unverändert auf Sommer oder Herbst zu übertragen.

Bei allen drei Zeitpunkten bleibt es bei zwei Anwendungen pro Saison, erst oberhalb von 80 g/m² schlägt der Rechner eine dritte Gabe vor.

Achte im Spätsommer zusätzlich auf ausreichend Wasser nach dem Düngen, sonst kann die Gabe die Grasnarbe verbrennen statt sie zu versorgen.

Wie dosiere ich Blaukorn, Hornspäne oder NPK-Dünger richtig?

Für die richtige Dosierung trägst du den NPK-Gehalt deines Produkts und den Flächenbedarf in g/m² ein; der Rechner zeigt dann Produkt- und Nährstoffmenge in einem Schritt an.

Mineralisches Blaukorn wird grob mit 30 bis 60 g/m² dosiert und wirkt schnell, Hornspäne als organischer Stickstofflieferant eher mit 60 bis 120 g/m² und deutlich langsamer über mehrere Wochen.

Für Starkzehrer wie Tomaten passt beispielsweise ein Sollwert von 20 g/m² Stickstoff, was du bei einem NPK 12-6-6 auf rund 167 g/m² Produktmenge umrechnest (20 geteilt durch 0,12) und direkt im Rechner nachprüfen kannst.

Weil organische Dünger langsamer freisetzen, darf ihre Produktmenge höher liegen, ohne dass die Pflanze überversorgt wird – genau diesen Unterschied macht der Vergleich zwischen Düngerarten im Rechner sichtbar.

Gleiche vor dem Kauf immer die Herstellerangabe auf der Verpackung mit dem berechneten Wert ab, denn Produktrezepturen unterscheiden sich auch innerhalb derselben Düngerart spürbar.

Welche Rolle spielt die Kultur oder Nutzung der Fläche?

Die Kultur bestimmt den Grundbedarf spürbar: Starkzehrer im Gemüsebeet starten im Rechner bei 90 g/m², Mittelzehrer bei 65, Schwachzehrer bei 40, Stauden bei 50, Obstgehölze bei 55 und Rasen bei 45 g/m² – jeweils als Frühjahrswert.

Kohl, Tomate oder Kürbis als Starkzehrer liegen damit mehr als doppelt so hoch wie schwach zehrende Kulturen wie Bohnen oder Radieschen, weshalb dieselbe Quadratmeterzahl ohne passende Kulturangabe kein verlässlicher Ersatz für den echten Nährstoffbedarf ist.

Der Rechner liefert je Pflanzengruppe nur eine Richtgröße, die sich im Feld Düngerbedarf jederzeit mit einem eigenen Sollwert überschreiben lässt, sobald eine Bodenprobe oder Packungsangabe genauere Werte liefert.

So passt die berechnete Menge zur tatsächlichen Beanspruchung der Fläche statt zu einem groben Durchschnitt über alle Kulturen hinweg.

Wähle die Kulturgruppe deshalb bewusst: Eine als Rasen gerechnete Fläche unterschätzt den Bedarf eines Gemüsebeets mit Starkzehrern erheblich und führt schnell zu Mangelerscheinungen.

Kann man zu viel Rasendünger verwenden – wie vermeide ich Überdüngung?

Ja, zu viel Rasendünger ist ein realer und häufiger Fehler, selbst bei rechnerisch korrekter Menge, weil Bodenrestgehalte, eine frühere Kompostgabe oder die tatsächliche Produktkonzentration leicht unterschätzt werden.

Werte über etwa 120 g/m² stuft der Rechner als sehr hohe Menge ein und ordnet sie dem Starkzehrer-Bereich zu, in dem Überdüngungsrisiko und Auswaschung ins Grundwasser steigen.

Hohe Einzelgaben können außerdem die Grasnarbe verbrennen und Nährstoffe auswaschen, statt der Pflanze zu nutzen.

Verteile deshalb Mengen oberhalb von 80 g/m² auf die vom Rechner vorgeschlagenen drei Anwendungen statt auf eine einzelne Gabe, und beobachte nach der ersten Portion das Blattbild, bevor du nachlegst.

Wer im Zweifel etwas knapper dosiert und bei Bedarf nachdüngt, schützt Pflanzen und Gewässer zuverlässiger als mit einer üppigen Einmalgabe.

Eine vorherige Kompostgabe rechnet der Rechner nicht automatisch heraus, du solltest sie vor der Eingabe manuell vom Sollwert abziehen.

Was kommt zuerst auf den Rasen – Kalk oder Dünger?

Kalk und Dünger sollten am selben Rasen nicht gleichzeitig ausgebracht werden, weil Kalk den pH-Wert anhebt und dabei die Nährstoffverfügbarkeit kurzfristig verändert – zwischen beiden Anwendungen sind in der Praxis meist mehrere Wochen Abstand üblich.

Der Dünger-Rechner selbst berechnet nur die Düngermenge in g/m² und keine Kalkmenge, weil der Kalkbedarf vom vorliegenden pH-Wert des Bodens abhängt, den der Rechner nicht kennt.

Sinnvoll ist deshalb zuerst eine Bodenprobe: Liegt der pH-Wert deutlich unter 6, kalkst du zuerst und düngst erst mehrere Wochen später mit der hier berechneten Menge nach.

Liegt der pH-Wert bereits im neutralen Bereich, kannst du direkt mit der berechneten Stickstoffgabe starten, ohne vorher zu kalken.

Für 45 g/m² Rasendünger im Frühjahr auf einer normal versorgten Fläche ist eine zusätzliche Kalkung ohnehin meist nicht nötig – prüfe das aber immer anhand einer aktuellen Bodenuntersuchung statt nach einer festen Kalenderregel.

Was deckt der Dünger-Rechner nicht ab (Flüssigdünger, Bodenanalyse)?

Der Dünger-Rechner deckt weder Flüssigdünger-Verdünnungen, etwa Milliliter je 10 Liter Gießwasser, noch eine vollständige Bodenanalyse oder die Diagnose von Stresssymptomen ab, die nicht primär mit der Nährstoffversorgung zusammenhängen.

Alle Ergebnisse basieren auf Gramm Feststoffdünger je Quadratmeter; wer stattdessen einen flüssigen Dünger nach Herstellerverdünnung dosieren will, braucht die Konzentrationsangabe auf dem Produktetikett statt einer Flächenmenge in g/m².

Vergilbungen oder Wuchsprobleme können außerdem ebenso von pH-Wert, Wassermangel, Verdichtung oder Krankheiten stammen, was der Rechner nicht erkennt.

Nutze das Ergebnis deshalb als Dosierhilfe für Produkt- und Nährstoffmenge fester Dünger, nicht als vollständige Pflanzenberatung oder Ersatz für eine Laborprobe.

Zieh bei anhaltenden Problemen oder bei Flüssigdüngerfragen eine Bodenuntersuchung, das Etikett des Flüssigprodukts oder eine fachliche Beratung hinzu, bevor du die Menge weiter erhöhst.

So vermeidest du, ein Problem mit mehr Dünger zu bekämpfen, das in Wahrheit eine ganz andere Ursache hat.

Ist eine Düngebedarfsermittlung für den Hausgarten Pflicht?

Nein, für den privaten Haus- oder Kleingarten ist keine förmliche Düngebedarfsermittlung nach Düngeverordnung (DüV) vorgeschrieben – diese Pflicht betrifft nur landwirtschaftliche Betriebe, die eine bestimmte Fläche oder Tierbestandsgröße überschreiten, und dokumentiert dort den Nährstoffbedarf amtlich vor der Düngung.

Der Dünger-Rechner richtet sich an Hobbygärtner:innen und ersetzt deshalb keine landwirtschaftliche Düngebedarfsermittlung, liefert aber denselben Grundgedanken: Bedarf vor der Ausbringung abschätzen statt pauschal zu düngen.

Für den Hausgarten gelten trotzdem die allgemeinen DüV-Vorgaben zum Gewässerschutz, etwa Sperrfristen auf gefrorenem oder wassergesättigtem Boden und eine Obergrenze von 170 kg organisch gebundenem Stickstoff je Hektar und Jahr.

Wer eine landwirtschaftliche Fläche bewirtschaftet, informiert sich stattdessen bei der zuständigen Landwirtschaftskammer über amtliche Formulare und die jährlich neu veröffentlichten Nmin-Richtwerte.

Für Beet, Rasen und Kübel im eigenen Garten reicht die hier berechnete Menge als Planungsgrundlage völlig aus.

Diese Trennung zwischen Hobbygarten und meldepflichtigem landwirtschaftlichem Betrieb solltest du vor jeder größeren Düngerbestellung im Hinterkopf behalten.

Wie grenzt sich der Dünger-Rechner vom Rasen-Dünge-Kalender ab?

Der Dünger-Rechner ist auf die reine Mengenfrage für Beet, Rasen und Gemüse ausgelegt: Fläche, Kultur und Düngerart ergeben Produkt- und Nährstoffmenge in Gramm.

Der Rasen-Dünge-Kalender plant dagegen den zeitlichen Ablauf der Rasendüngung über die ganze Saison, also wann welche Gabe fällig ist.

Für 50 m² Rasen im Frühjahr berechnet der Dünger-Rechner beispielsweise 2,25 kg Rasendünger mit 450 g Stickstoff; ob dieser Termin im März oder erst im April sinnvoll ist, sagt dir nur der Kalender.

Nutze beide Werkzeuge deshalb nacheinander: Lege zuerst die Menge hier fest und ordne dann den Zeitpunkt im Kalender ein.

Bei Flächen in Wassernähe oder beim Kombinieren mehrerer Düngerarten prüfe zusätzlich örtliche Vorgaben zum Gewässerschutz, damit neben der Menge auch die zulässige Anwendung stimmt.

So vermeidest du doppelte oder widersprüchliche Mengenangaben zwischen Beet- und Rasenplanung. Beide Rechner ergänzen sich damit gezielt, ohne sich bei Menge oder Zeitpunkt inhaltlich zu überschneiden.

Hinweise

Düngermenge richtig einordnen: Bodenprobe und Aufteilung der Gaben

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Gerade hier lohnt der Vergleich zweier Produkte. 2,4 kg Kompost und 2,4 kg Rasendünger klingen gleich, bringen aber wegen ihrer unterschiedlichen NPK-Anteile völlig unterschiedliche Nährstofffrachten auf die Fläche.

Wenn dein Ergebnis sehr hoch wirkt, prüfe zuerst, ob die Kultur wirklich zu den Starkzehrern gehört oder ob Boden, eine vorherige Kompostgabe und die Jahreszeit bereits einen Teil der Versorgung abdecken.

Weiterführende Hinweise zum nachhaltigen Düngen gibt das Umweltbundesamt.

Eine hohe Stickstofffracht in einer einzigen Gabe lässt sich oft sinnvoller auf zwei Termine verteilen, weil die Pflanze den Nährstoff dann gleichmäßiger aufnimmt und weniger ausgewaschen wird.

Die verlässlichste Grundlage für jede Düngeentscheidung ist eine Bodenprobe: Sie zeigt, wie gut Phosphor, Kalium, Magnesium und der Kalkzustand bereits versorgt sind, und verhindert, dass du Nährstoffe nachlegst, die im Boden längst reichlich vorhanden sind.

Halte dich außerdem an die Aufwandmengen auf der Produktverpackung und an die Vorgaben der Düngeverordnung, denn Sperrfristen und Höchstmengen dienen dem Gewässerschutz.

Auf gefrorenem, wassergesättigtem oder schneebedecktem Boden wird grundsätzlich nicht gedüngt.

Anwendung

Praxisbeispiel: Starkzehrer-Gemüsebeet richtig düngen

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Hobbygartner Peter Walther hat ein 30 m² großes Gemüsebeet mit Tomaten und Gurken als Starkzehrer. Er gibt ein: 60 g/m² Düngerbedarf (also Produktmenge), Volldünger NPK 12-6-8. Der Rechner berechnet: 1.800 g Gesamtproduktmenge = 1,8 kg Dünger.

Davon landen auf 30 m² insgesamt 216 g Stickstoff, 108 g Phosphor und 144 g Kalium. Der Rechner schlägt zwei Gaben pro Saison vor – bei 1.800 g also zweimal 900 g; erst oberhalb von 80 g/m² Produktmenge würde er zu drei Gaben raten.

Da 216 g Stickstoff auf einmal viel wäre, passt diese Aufteilung gut, und ein Abstand von etwa vier Wochen zwischen den Terminen hat sich bewährt.

Der nächste Schritt: Zum Vergleich dieselbe Stickstofffracht rückwärts über den N-Anteil eines organischen NPK 7-3-5 rechnen (216 g ÷ 7 % ≈ 3,1 kg) – das ergibt statt 1,8 kg rund 3,1 kg Produkt für dieselbe Stickstoffmenge, aber mit deutlich gleichmäßigerer Abgabe an den Boden.

Bevor Peter Walther streut, lässt er eine Bodenprobe untersuchen, weil sein Beet seit Jahren jeden Herbst Kompost erhält und Phosphor sowie Kalium dadurch bereits gut versorgt sein können.

Fällt der Befund entsprechend aus, ersetzt er den Volldünger durch ein betont stickstoffbetontes Produkt und vermeidet so eine unnötige Anreicherung im Boden.

Die auf der Verpackung genannte Aufwandmenge bleibt für ihn dabei die verbindliche Obergrenze, nicht der errechnete Zielwert. Duengervergleich: 1,8 kg mineralisch vs 3,1 kg organisch fuer gleiche Stickstofffracht

Fallstricke

Häufige Fehler beim Düngermenge berechnen

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Viele lesen beim Dünge-Rechner nur die Kilogrammzahl des Produkts und übersehen die eigentliche NPK-Fracht pro Quadratmeter. Dadurch werden zwei Dünger mit gleicher Grammmenge fälschlich als gleichwertig behandelt.

Ein zweiter Fehler ist die Übertragung von Starkzehrer-Schemata auf Kräuter, Salate oder bereits gut versorgte Beete.

Ebenso häufig wird nach Kalender nachgedüngt, obwohl Regen, Kompostgabe, Bodenanalyse oder Kulturphase eine kleinere Menge erfordern würden.

Wer diese Unterschiede nicht trennt, erhält zwar eine exakte Produktmenge, aber keine bedarfsgerechte Nährstoffstrategie für die Fläche.

Ein weiterer Fehler ist, den Nährstoffvorrat des Bodens völlig auszublenden: Ohne Bodenuntersuchung bleibt jede Menge eine Annahme, und gerade Phosphor und Kalium reichern sich in Hausgärten über Jahre an.

Ebenso wird der Stickstoff aus Kompost, Mist oder Gründüngung nicht gegengerechnet, obwohl er die Versorgung der Kultur bereits teilweise deckt.

Und wer Dünger auf trockenen Boden streut und nicht wässert, riskiert Verbrennungen an den Blättern sowie Verluste, statt die Pflanzen zu versorgen.

Der teuerste Irrtum bleibt aber die Gleichsetzung von Sackgewicht und Wirkung: Dieselben 1,8 kg auf 40 m² Rasen liefern als Rasendünger 360 g Stickstoff, als Stallmist nur 18 g — Faktor 20 bei identischem Gewicht auf der Waage.

Wer die Düngerart im Rechner stehen lässt und nur die Kilogramm vergleicht, hält zwei völlig verschiedene Gaben für dasselbe.

Nächster Schritt

Dünger-Rechner: Fazit und weiterführende Rechner

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Der Dünge-Rechner macht den Unterschied zwischen Produktmenge und Nährstofffracht pro m² sichtbar – 2 kg mineralischer und 2 kg organischer Dünger sind selten dasselbe.

Wirkt das Ergebnis zu hoch, teile die Gabe auf zwei Termine auf und prüfe nach dem ersten Termin Blattbild und Kulturreaktion. Als natuerliche Alternative ermittelt der Kompost-Rechner, wie viel Naehrstoffe du ueber eigenen Kompost zufuehren kannst.

Behandle das Ergebnis als Planungsgröße und nicht als verbindliche Empfehlung: Maßgeblich sind die Aufwandmenge auf der Produktverpackung, der Befund deiner Bodenuntersuchung und die rechtlichen Vorgaben der Düngeverordnung, die Sperrfristen und Höchstmengen zum Schutz von Grundwasser und Gewässern festlegt.

Merk dir die eine Zahl, die den ganzen Rechner trägt: Ein Prozentpunkt NPK entspricht zehn Gramm Nährstoff je Kilogramm Produkt.

Aus 1,8 kg mit 12 Prozent Stickstoff werden so 216 Gramm — und dieselben 1,8 kg Stallmist bringen nur 18 Gramm auf dieselbe Fläche.

Vertiefung

Wie viel Dünger pro m² für Rasen, Gemüse oder Obst?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 90 g/m², 3,60 kg Gesamtmenge, 504 g Stickstoff, 36 g Phosphor, 36 g Kalium und 3 Anwendungen pro Saison

Frühjahrsdüngung für ein intensives Gemüsebeet

Fläche
40 m²
Pflanzenart
Gemüse stark zehrend
Düngezeitpunkt
Frühjahr
Düngerart
Hornspäne

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 2 · Mittel · 45 g/m², 2,70 kg Gesamtmenge, 540 g Stickstoff, 135 g Phosphor, 216 g Kalium und 2 Anwendungen pro Saison

Wie viel Dünger pro m² Rasen im Sommer?

Fläche
60 m²
Pflanzenart
Rasen
Düngezeitpunkt
Sommer
Düngerart
Rasendünger

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 3 · Komplex · 120 g/m², 3,00 kg Gesamtmenge, 60 g Stickstoff, 30 g Phosphor, 45 g Kalium und 3 Anwendungen pro Saison

Herbstdüngung für Obstgehölze mit Kompost

Fläche
25 m²
Pflanzenart
Obst
Düngezeitpunkt
Herbst
Düngerart
Kompost

Weitere 4 Eingabewerte sind in dieser Beispielrechnung enthalten.

Beispiel 4 · Komplex · 25 g/m², 1,25 kg Gesamtmenge, 250 g Stickstoff, 63 g Phosphor, 100 g Kalium und 2 Anwendungen pro Saison

Wie viel Rasendünger im Herbst pro m²?

Fläche
50 m²
Pflanzenart
Rasen
Düngezeitpunkt
Herbst
Düngerart
Rasendünger

Beispiel 5 · Komplex · 90 g/m², 0,90 kg Gesamtmenge, 108 g Stickstoff, 72 g Phosphor, 90 g Kalium und 3 Anwendungen pro Saison

Kleines Gemüsebeet mit Starkzehrern ohne eigene Werte

Fläche
10 m²
Pflanzenart
Gemüse stark zehrend
Düngezeitpunkt
Frühjahr
Düngerart
Mineralisch NPK

Beispiel 6 · Komplex · 40 g/m², 0,60 kg Gesamtmenge, 9 g Stickstoff, 6 g Phosphor, 12 g Kalium und 2 Anwendungen pro Saison

Schwach zehrendes Gemüse mit Kompost

Fläche
15 m²
Pflanzenart
Gemüse schwach zehrend
Düngezeitpunkt
Frühjahr
Düngerart
Kompost

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Pflanzabstand-RechnerPflanzenanzahl, Reihenzahl und Flächenbedarf für Beete mit optimalen Abständen berechnen.Grünschnitt-Volumen-RechnerGrünschnitt-Volumen berechnen und Container-Bedarf sowie Kompostiermenge ableiten.Gemuesebeet-Ertrag-RechnerErnteertrag je Sorte, Gesamtertrag, Erntewert und Selbstversorgungsgrad für Gemuesebeete abschaetzen.Aussaatstaerke berechnenSaatmenge in kg/ha aus Koernerzahl pro Quadratmeter, Tausendkorngewicht und Keimfaehigkeit berechnen.Fruchtwechsel-PlanerMehrjaehrige Beetrotation nach Stark-, Mittel- und Schwachzehrern sowie Leguminosen planen.Pool-Bau-RechnerMaterialmengen für den Bau eines Betonpools berechnen: Betonmenge für Boden und Waende, Bewehrungsstahl, Aushubvolumen sowie Schuettgutmenge für die Drainage aus den Poolmassen ableiten.Rasenmaeher-Zeiten-RechnerMaehzeit, Bahnenanzahl und passende Roboterklasse aus Flaeche, Arbeitsbreite und Fahrtyp berechnen.Rasen-Bewaesserungs-Bedarf-RechnerWoechentlichen Zusatzwasserbedarf, Bewaesserungsdauer und Niederschlagsdeckung für Rasen berechnen.Sprinkler-Flächen-RechnerSprinkleranzahl, Achsabstaende, Rasterplan und Wassermenge pro Zyklus für eine gleichmaessige Flaechenberegnung berechnen.Bewässerungszeit-RechnerLaufzeit, Gesamtwasserverbrauch und Wasserkosten aus Sollmenge, Durchflussrate und Flaeche berechnen.Bewässerungs-RechnerWasserverbrauch im Garten berechnen: tägliche Litermenge, Durchschnittseinordnung für Rasen, Gemüse und Blumenbeete sowie optionale Laufzeit- und Kostenschätzung.Regentonnen-RechnerReichweite, Wiederbefuellung und Einsparpotenzial Ihrer Regentonne berechnen.Zisterne-Wirtschaftlichkeits-RechnerZisterne gegen Regenfass vergleichen: Wasserersparnis, Selbstversorgungsgrad, Break-even und Amortisation berechnen.Bewässerungs-Zeitplan-RechnerWochenplan für die Gartenbewaesserung aus Pflanzenflaechen, Bodenart und Tageswetter mit Mengenempfehlung erstellen.Tropfbewässerungs-RechnerTropferanzahl, Durchfluss und Leitungsquerschnitt für Bewässerungssysteme berechnen.

Weiternutzung

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  • Zwei Boxen vergleichen 2 kg mineralischen NPK 12-6-8 mit 2 kg organischem NPK 7-3-5 und zeigen die unterschiedlichen Nährstoffmengen.

    NPK-Vergleich: Mineralisch vs. Organisch

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           alt="Zwei Boxen vergleichen 2 kg mineralischen NPK 12-6-8 mit 2 kg organischem NPK 7-3-5 und zeigen die unterschiedlichen Nährstoffmengen."
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner">NPK-Vergleich: Mineralisch vs. Organisch auf Rechner-Portal</a></p>

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  • Vergleich zweier Düngerarten für ein 30 Quadratmeter Gemüsebeet mit identischem Nährstoffziel

    Düngervergleich: 1,8 kg mineralisch vs 3,1 kg organisch für dieselbe Nährstofffracht

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           alt="Vergleich zweier Düngerarten für ein 30 Quadratmeter Gemüsebeet mit identischem Nährstoffziel"
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    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner">Düngervergleich: 1,8 kg mineralisch vs 3,1 kg organisch für dieselbe Nährstofffracht auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner
  • Zeitstrahl zeigt die Aufteilung der Jahresdüngung auf drei Termine: 40% im Frühjahr, 35% im Sommer und 25% im Herbst.

    Saisonale Düngergabe-Aufteilung

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      <img src="https://rechner-portal.de/images/garten-natur/duenger-saisonale-aufteilung.svg"
           alt="Zeitstrahl zeigt die Aufteilung der Jahresdüngung auf drei Termine: 40% im Frühjahr, 35% im Sommer und 25% im Herbst."
           width="760" height="340">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner">Saisonale Düngergabe-Aufteilung auf Rechner-Portal</a></p>

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    Quelle: Rechner-Portal (rechner-portal.de) — https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner
  • Infografik: Düngung: NPK-Nährstoffbedarf nach Pflanzengruppe, NÄHRSTOFFBEDARF (g/m²/JAHR), P₂O₅, K₂O, Rasen (Sport), Starkzehrer (Tomate), Mittelzehrer (Salat), Schwachzehrer (Kräuter)

    Duenge-Rechner Naehrstoffe

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           alt="Infografik: Düngung: NPK-Nährstoffbedarf nach Pflanzengruppe, NÄHRSTOFFBEDARF (g/m²/JAHR), P₂O₅, K₂O, Rasen (Sport), Starkzehrer (Tomate), Mittelzehrer (Salat), Schwachzehrer (Kräuter)"
           width="760" height="400">
    </a>
    <p>Quelle: <a href="https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner">Duenge-Rechner Naehrstoffe auf Rechner-Portal</a></p>

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Quelle: Gartenbauliche Richtwerte und allgemeine Naturkennzahlen

Stand: 2026-09-27

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
27. September 2026
Fachbereich
Garten & Natur / Kompost & Boden
Formeln basieren auf
Dokumentierte Rechenlogik mit Plausibilitäts- und Vergleichscheck
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Dünger-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Dünger-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/garten-natur/kompost-boden/duenge-rechner

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