Überblick
Was ist der Kompost-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Für alle, die Garten- und Küchenmaterial nicht nur aufsetzen, sondern die Rotte über das C/N-Verhältnis bewusst steuern wollen, ist der Kompost-Rechner gedacht. Er zeigt, ob dein Mix aus stickstoffreichem Grünmaterial und kohlenstoffreichem Strukturmaterial in einen brauchbaren Bereich fällt.
Qualitätsstandards für Kompost definiert die Bundesgütegemeinschaft Kompost.
Das Kohlenstoff-Stickstoff-Verhältnis ist die zentrale Kennzahl jeder Kompostierung: Die Mikroorganismen, die das Material zersetzen, brauchen Kohlenstoff als Energiequelle und Stickstoff für ihren Zellaufbau.
Stimmt das Verhältnis, arbeiten sie schnell und der Haufen erwärmt sich.
Liegt zu viel feuchtes Grünmaterial wie Rasenschnitt vor, kippt die Rotte in Fäulnis und riecht; überwiegt trockenes Strukturmaterial wie Laub oder Holzhäcksel, verrottet der Haufen nur sehr langsam.
So erkennst du früh, ob deine Materialliste eine zügige, geruchsarme Verrottung verspricht oder ob du nachsteuern musst, bevor der Komposthaufen aufgesetzt ist.
Neben dem C/N-Wert selbst nennt der Rechner fünf weitere Größen: die Einordnung als optimal, zu stickstoffreich oder zu kohlenstoffreich, die Grün- und Braunmengen als Summe, eine geschätzte Rottedauer in Wochen, eine Korrekturmenge in Kilogramm und die erwartete Kompostmenge in Litern.
Die voreingestellte Mischung aus 16 kg Grün- und 12 kg Braunmaterial landet bei 26,2:1 und damit als optimal im Zielkorridor; der Rechner veranschlagt 6,5 Wochen Rotte, 0,4 kg Korrektur und rund 10,9 Liter fertigen Kompost aus 36,4 Litern Ausgangsvolumen.