Überblick
Was ist der Fruchtwechsel-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Aus einer Fruchtfolge-Tabelle für das Gemüsebeet erstellt der Fruchtwechsel-Planer einen 3- bis 4-jährigen Anbauplan, um Bodenerschöpfung, Schädlings-Aufbau und Nährstoff-Ungleichgewichte zu vermeiden. Die Fruchtfolge ist nach Zehrergruppen und Pflanzenfamilien strukturiert, also nach Starkzehrern, Mittelzehrern, Schwachzehrern und Leguminosen sowie nach Kohlgewächsen, Fruchtgemüse und Blattgemüse.
So zeigt der Planer für jedes Beet, welche Gruppe im nächsten Jahr an der Reihe ist und wann eine Familie frühestens zurückkehren darf. Anleitungen zur Fruchtfolgeplanung und Zehrergruppen veröffentlicht die Bayerische Gartenakademie.
Der Grundgedanke: Jede Pflanzenfamilie entzieht dem Boden unterschiedliche Nährstoffe und beherbergt eigene Schädlinge und Bodenkrankheiten, weshalb dieselbe Familie nicht Jahr für Jahr auf dasselbe Beet gehört.
Kohlgewächse etwa sollten frühestens nach drei Jahren Pause zurückkehren, um Kohlhernie vorzubeugen, während Leguminosen wie Bohnen und Erbsen Stickstoff im Boden anreichern und so die nachfolgenden Starkzehrer versorgen.
Der Planer macht aus diesem Prinzip einen konkreten, Jahr für Jahr verschiebbaren Belegungsplan für alle Beete.
Als Kennzahl gibt er zusätzlich eine Rotationsqualität in Prozent aus: Die Voreinstellung mit drei Beeten — Starkzehrer, Mittelzehrer, Schwachzehrer — erreicht 90 Prozent.
Daneben nennt er einen Zehrerhinweis und eine kurze Einordnung zur Schädlingsprävention, sodass neben dem Plan auch dessen Begründung sichtbar bleibt.