Mehrheitsrechner
Mehrheit berechnen: einfache, absolute, qualifizierte 2/3- und 3/4-Mehrheit prüfen – mit Enthaltungs-Regel, Vergleichstabelle und fehlenden Stimmen.
Mehrheitsrechner jetzt nutzenFachquelle zur Einordnung: Bundeszentrale für Politische Bildung
Hier wird geprüft, ob eine Versammlung beschlussfähig ist, ob ein Beschluss die nötige Mehrheit erreicht und wie Stimmrechte nach Anteilen gewichtet werden. Die Rechner arbeiten mit reiner Mathematik und laden gesetzliche Default-Werte je Rechtsform.
Mehrheit berechnen: einfache, absolute, qualifizierte 2/3- und 3/4-Mehrheit prüfen – mit Enthaltungs-Regel, Vergleichstabelle und fehlenden Stimmen.
Beschlussfähigkeit berechnen: Quorum-Schwelle für Verein, WEG, GmbH, AG und Genossenschaft prüfen – mit Anwesenheitsquote, fehlenden Stimmen und Rechtsform-Presets.
Stimmrechte nach Kapitalanteilen berechnen: Stimmanteil, Mehrheitsschwelle und Sperrminorität für GmbH (§ 47 GmbHG), AG (§ 134 AktG) und Genossenschaft (§ 43 GenG).
WEG-Beschluss prüfen: einfache Mehrheit, qualifizierter Beschluss (2/3 + 50 % MEA), 3/4-Mehrheit und allstimmig — nach WEG und WEMoG 2020.
Abstimmungen regeln, wie Gremien zu verbindlichen Beschlüssen kommen — ob in der Eigentümerversammlung, der Mitgliederversammlung eines Vereins oder der Gesellschafterversammlung einer GmbH. Vier Rechner decken die zentralen Fragestellungen ab: Der Quorum-Rechner prüft, ob genügend Stimmberechtigte anwesend sind, damit überhaupt abgestimmt werden darf. Der Mehrheitsrechner ermittelt, ob ein Beschluss die nötige Schwelle erreicht hat. Der WEG-Abstimmungsrechner bildet die Doppelschwelle aus Köpfen und Miteigentumsanteilen ab, die im Wohnungseigentumsrecht gilt. Und der Stimmgewichtung-Rechner zeigt, welche Gesellschafter oder Eigentümer welchen Stimmanteil halten und welche Koalitionen eine Mehrheit bilden. Alle vier Rechner arbeiten mit reiner Mathematik. Die Rechtsform-Presets laden zwar gesetzliche Default-Werte für Quorum und Mehrheitstyp, sind aber ausdrücklich keine Rechtsberatung — die tatsächliche Schwelle ergibt sich immer aus der jeweiligen Satzung, dem Gesellschaftsvertrag oder der Teilungserklärung.
Vier Rechner trennen die Abstimmungsfragen klar auf: Der Quorum-Rechner prüft die Beschlussfähigkeit, der Mehrheitsrechner die Schwelle, der WEG-Abstimmungsrechner die Doppelschwelle aus Köpfen und MEA, und der Stimmgewichtung-Rechner die Anteilsverteilung. So wird jede Teilfrage einzeln beantwortet.
Je nach Rechner trägst du die Zahl der Stimmberechtigten, der Anwesenden und der Ja-Stimmen ein. Die Rechtsform bestimmt die Default-Schwellen: Bei Vereinen greift die Satzung, bei WEG-Gemeinschaften die Teilungserklärung, bei GmbH und AG der Gesellschaftsvertrag oder das Gesetz. Diese Defaults lassen sich jederzeit an die eigene Satzung anpassen. Bei der WEG-Abstimmung kommt die Verteilung der Miteigentumsanteile hinzu, beim Stimmgewichtung-Rechner die Anteile der einzelnen Gesellschafter.
Alle Formeln in dieser Unterkategorie sind Bruch- und Schwellenrechnung: Anwesenheitsquote ist Anwesende geteilt durch Stimmberechtigte mal hundert, das Quorum ist erreicht, wenn die Anwesenheitsquote die Schwelle erreicht oder überschreitet. Für Mehrheiten gilt: Ja-Stimmen geteilt durch die jeweilige Bezugsgröße mal hundert muss die Mehrheitsschwelle überschreiten. Die Bezugsgröße hängt vom Mehrheitstyp ab — bei einfacher Mehrheit die abgegebenen Stimmen, bei absoluter Mehrheit alle Stimmberechtigten.
Der häufigste Fehler bei Abstimmungen ist die Verwechslung von Beschlussfähigkeit und Mehrheit: Ein Quorum prüft, ob die Versammlung überhaupt abstimmen darf, die Mehrheit prüft, ob ein konkreter Beschluss angenommen ist. Ebenso werden einfache und absolute Mehrheit verwechselt — bei einfacher Mehrheit zählen nur die abgegebenen Stimmen, bei absoluter Mehrheit alle Stimmberechtigten. Ein dritter Fehler ist die Annahme, dass gesetzliche Default-Quoren überall gelten, obwohl viele Satzungen davon abweichen.
Achte bei jeder Abstimmung zuerst auf die Beschlussfähigkeit, bevor du die Mehrheit prüfst. Ein Beschluss, der ohne Quorum gefasst wurde, ist in vielen Rechtsformen anfechtbar oder nichtig. Seit dem WEMoG 2020 gilt für WEG-Gemeinschaften allerdings: Sieht die Teilungserklärung kein Quorum vor, ist die Versammlung mit jeder Teilnehmerzahl beschlussfähig. Prüfe daher immer deine Teilungserklärung oder Satzung, bevor du dich auf die gesetzlichen Defaults verlässt.
Abstimmungsrechner decken den Weg vom Versammlungsbeginn bis zum rechtswirksamen Beschluss ab: Beschlussfähigkeit prüfen, Mehrheit feststellen, Stimmgewichte berücksichtigen. Stehen die Ergebnisse fest, führen die Sitzverteilungs- und Wahlanalyse-Rechner zur parlamentarischen Auswertung weiter.
Diese Unterkategorie nutzt eine differenzierte Auslegung je Themencluster, damit Ergebnisse nicht nur korrekt berechnet, sondern auch im passenden Entscheidungskontext verstanden werden.
Mehrheit berechnen: einfache, absolute, qualifizierte 2/3- und 3/4-Mehrheit prüfen – mit Enthaltungs-Regel, Vergleichstabelle und fehlenden Stimmen.
Mehrheitsrechner jetzt nutzenBeschlussfähigkeit berechnen: Quorum-Schwelle für Verein, WEG, GmbH, AG und Genossenschaft prüfen – mit Anwesenheitsquote, fehlenden Stimmen und Rechtsform-Presets.
Quorum-Rechner jetzt nutzenStimmrechte nach Kapitalanteilen berechnen: Stimmanteil, Mehrheitsschwelle und Sperrminorität für GmbH (§ 47 GmbHG), AG (§ 134 AktG) und Genossenschaft (§ 43 GenG).
Stimmgewichtung-Rechner jetzt nutzenWEG-Beschluss prüfen: einfache Mehrheit, qualifizierter Beschluss (2/3 + 50 % MEA), 3/4-Mehrheit und allstimmig — nach WEG und WEMoG 2020.
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Quellen, Transparenz und Haftung
Haftungsausschluss
Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.
Die Rechner arbeiten mit reiner Mathematik. Die Rechtsform-Presets zeigen gesetzliche Default-Werte nach BGB, WEG/WEMoG, GmbHG, AktG und GenG — die tatsächliche Schwelle ergibt sich aus der jeweiligen Satzung. Formeln und Rechtsform-Presets werden gegen die Gesetzestexte auf gesetze-im-internet.de geprüft.
Stand: 2026-09-26
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