Überblick
Was ist ein Notenspiegel?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Ein Notenspiegel ist die Übersicht, wie oft jede Note von 1 bis 6 in einer Klassenarbeit, Klausur oder Prüfung vergeben wurde. Lehrkräfte geben ihn bei der Rückgabe mit an, damit Schülerinnen, Schüler und Eltern eine einzelne Note einordnen können; in Hessen ist er unter jeder schriftlichen Arbeit sogar vorgeschrieben ([§ 33 Abs.
3 VOGSV](https://www.rv.hessenrecht.hessen.de/perma?d=hevr-SchulVerhGVHE2011V5P33)), in Berlin für Klassenarbeiten der Sekundarstufe I (§ 19 Abs. 7 Sek I-VO).
Der Grund ist einfach: Eine 3 liest sich anders, wenn die halbe Klasse eine 2 hat, als wenn die 3 die häufigste Note ist.
Der Rechner macht aus den reinen Anzahlen den Notenspiegel in Prozent, also den Anteil jeder Note an allen Arbeiten, und bildet daraus den Notendurchschnitt der Arbeit. Wichtig ist die Abgrenzung zum Notenschlüssel.
Der Notenschlüssel legt vor der Bewertung fest, ab wie viel Prozent der Punkte eine Note vergeben wird. Der Notenspiegel zählt nach der Bewertung, wie die Noten verteilt sind.
Die Prozentwerte im Notenspiegel sind deshalb Anteile an der Klasse und keine erreichten Punkteprozente. Wer wissen will, welche Note ein Prozentwert ergibt, rechnet mit Prozent zu Note; eine Punktetabelle für eine Arbeit liefert der Notenschlüssel-Rechner.
Im voreingestellten Beispiel haben 28 Arbeiten die Noten 3 × 1, 6 × 2, 8 × 3, 6 × 4, 4 × 5 und 1 × 6. Daraus ergeben sich ein Notendurchschnitt von 3,18, ein Anteil der Noten 1 bis 4 von 82,1 % und ein Anteil der Noten 5 und 6 von 17,9 %.