Überblick
Was zeigt der Firmenwagen-Rechner? Brutto-Netto mit und ohne Firmenwagen
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Der Firmenwagen-Rechner berechnet den monatlichen geldwerten Vorteil nach der 1-Prozent-Regelung für Verbrenner, der 0,5-Prozent-Regelung für Plug-in-Hybride und der 0,25-Prozent-Regelung für Elektroautos (§ 6 Abs. 1 Nr.
4 EStG) und schätzt die daraus entstehende Steuerlast.
Er arbeitet damit wie ein Brutto-Netto-Rechner mit Firmenwagen: Aus deinem Bruttogehalt ermittelt er das Netto ohne Dienstwagen und das Netto mit Dienstwagen nach Abzug der Mehrsteuer – die Differenz ist das, was dich der Firmenwagen monatlich tatsächlich kostet.
Er richtet sich an Arbeitnehmer, die einen Dienstwagen erhalten haben oder erhalten werden. Wer zusätzlich Krankenkasse, Zusatzbeitrag oder Freibeträge im Detail abbilden will, ergänzt die Rechnung mit dem Brutto-Netto-Rechner.
Als Faustregel gilt: Ein Firmenwagen mit 40.000 Euro Bruttolistenpreis und 25 km Pendelstrecke erzeugt rund 700 Euro geldwerten Vorteil pro Monat.
Weil dieser Vorteil sowohl steuer- als auch sozialversicherungspflichtig ist, kostet er bei 4.500 Euro Bruttogehalt in Steuerklasse I rund 340 Euro netto im Monat – also knapp 49 Prozent des geldwerten Vorteils.
Gleichzeitig entfallen private Fahrzeugkosten für Anschaffung, Versicherung und Wartung.
Der Rechner zeigt: geldwerten Vorteil aus Privatnutzung (1 % des BLP), Fahrtkosten-Pauschalwert (0,03 % × BLP × km), geschätzte Mehrsteuer und Nettovergleich mit und ohne Dienstwagen. Grundlage ist die offizielle Bewertungsregel nach § 6 Abs. 1 Nr. 4 EStG.
Die Ergebnisse sind Orientierungswerte und ersetzen keine Steuerberatung.
Wer den Dienstwagen auch privat und für den Arbeitsweg nutzen darf, versteuert diesen Vorteil als Teil des Arbeitslohns: Der geldwerte Vorteil erhöht das zu versteuernde Einkommen, ohne dass zusätzliches Geld auf dem Konto eingeht.
Der Rechner stellt diese oft unterschätzte Belastung den eingesparten privaten Fahrzeugkosten gegenüber, damit du erkennst, ob sich der Firmenwagen in deiner Situation gegenüber einem selbst finanzierten Auto lohnt.
Wie stark der Effekt ausfällt, hängt vom Bruttolistenpreis, der Pendelstrecke und deinem persönlichen Grenzsteuersatz ab und kann je nach Steuerklasse und Jahr abweichen.