Überblick
Relative Häufigkeit berechnen: absolute, relative und kumulierte Häufigkeit
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Die relative Häufigkeit f gibt an, welchen Anteil eine Ausprägung an allen Beobachtungen hat: Sie ist die absolute Häufigkeit h geteilt durch den Stichprobenumfang n, also f = h / n. Dieser Rechner macht aus einer Urliste, der ungeordneten Liste aller Beobachtungen, die komplette Häufigkeitstabelle mit absoluter, relativer, prozentualer und kumulierter Häufigkeit.
Für die Urliste 2; 3; 3; 5; 5; 5 mit n = 6 ergibt sich h(5) = 3 und f(5) = 3 / 6 = 0,5; die kumulierte relative Häufigkeit F(3) = 0,5 sagt, dass die Hälfte der Werte höchstens 3 beträgt.
Wer nur h und n kennt, rechnet im Einzelwert-Modus: 12 von 48 sind f = 0,25 = 25 % = 1/4. Wer viele verschiedene Zahlen hat, teilt sie in Klassen ein und erhält die Häufigkeitsdichte. Typische Fragen sind: Wie viel Prozent der Klasse hat eine Drei?
Welcher Wert kommt am häufigsten vor? Wie viele Antworten lagen höchstens bei 3? Die Summe aller absoluten Häufigkeiten ist immer n, die Summe aller relativen Häufigkeiten immer 1.
Die relative Häufigkeit beschreibt die vorliegende Stichprobe; als Wahrscheinlichkeit taugt sie erst als Schätzwert bei großem n und gleichbleibenden Bedingungen.