Überblick
Was ist der Gesellenprüfungs-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie stark Praxis und Theorie eine Gesellenprüfung prägen, hängt vom festgelegten Praxisanteil ab – der Gesellenprüfungs-Rechner verbindet Praxisnote und Theorienote genau darüber zu einer belastbaren Gesamtnote. Er ist für Auszubildende im Handwerk gedacht, die vor dem offiziellen Ergebnis abschätzen wollen, wie stark der praktische Teil und der theoretische Teil in ihrem Gewerk den Ausschlag geben.
Die Ausbildungsordnungen und Prüfungsregelungen für Handwerksberufe veröffentlicht das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB).
Da Handwerksberufe sehr unterschiedliche Gewichtungen kennen – im einen Beruf zählt die Praxis 70 %, im anderen nur 40 % –, ist der eingegebene Praxisanteil die entscheidende Stellgröße; der Theorieanteil ergibt sich automatisch als Rest zu 100 %.
Der Rechner macht sofort sichtbar, welcher Teil die Gesellenprüfung dominiert und ob eine starke Praxis eine schwächere Theorie ausgleichen kann oder umgekehrt.
Berufsschulnoten gehören dabei meist nicht zur Abschlussrechnung, und je nach Kammer können zusätzliche Mindestleistungen oder Sperrklauseln über bestanden oder nicht bestanden entscheiden.
Die Grundregel prüft der Rechner bereits mit: Er meldet Bestanden nur, wenn beide Prüfungsteile und die Gesamtnote mindestens ausreichend sind, und weist einen schlechteren Einzelteil im Hinweis als mögliches Sperrfach aus.