Überblick
Was ist der Bachelorarbeit-Gewichts-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Mit einem Modulschnitt von 2,1, einer Bachelorarbeit mit 20 Prozent Gewicht und der Note 1,3 ergibt sich eine Endnote von 1,94 — selbst eine glatte 1,0 käme nur auf 1,88, weil die übrigen 80 Prozent der Studienleistungen den Hebel der Arbeit klar begrenzen. Der Rechner arbeitet dabei nicht mit ECTS, sondern mit Prozentgewichten aus der Prüfungsordnung: Der Durchschnitt ohne Bachelorarbeit trägt das Restgewicht, die Abschlussarbeit ihren eigenen Prozentanteil.
Weil die Abschlussarbeit in den meisten Ordnungen nur 10 bis 30 Prozent der Endnote ausmacht, ist ihr Hebel begrenzt.
Der Rechner macht genau diesen Hebel sichtbar und ist besonders hilfreich, wenn du vor der Themenwahl, im Schreibprozess oder vor der Verteidigung wissen möchtest, welche Note der Bachelorarbeit nötig ist, um eine bestimmte Zielnote zu erreichen.
Optional lässt sich das Kolloquium mit eigener Note und eigenem Prozentanteil ergänzen, sodass das Restgewicht automatisch auf 100 minus beide Anteile sinkt.
Einen Überblick über Studiengänge und deren Prüfungsordnungen bietet der Hochschulkompass der Hochschulrektorenkonferenz.
Studierende nutzen ihn, um realistisch einzuschätzen, ob sich der zusätzliche Aufwand für eine halbe Notenstufe noch lohnt oder der Schnitt faktisch schon feststeht. Den reinen Modulschnitt für das erste Feld liefert dir der ECTS-Durchschnitt-Rechner.
Beachte dabei, dass sämtliche Notenfelder hier die Hochschulskala von 1 bis 5 verwenden und nicht die Schulskala bis 6: An der Hochschule ist die 5,0 bereits die schlechteste Note und steht für „nicht bestanden“ – eine 6 existiert in dieser Systematik nicht.