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Zeitraum-Rechner: Jahre, Monate und Tage berechnen

Datum und ZeitStand Noch keine Bewertung

Überblick

Was ist der Zeitraum-Rechner?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Wer wissen will, wie alt er am 11. Juli 2026 ist, wenn er am 1.

Januar 2000 geboren wurde, bekommt vom Zeitraum-Rechner sofort die Antwort: 26 Jahre, 6 Monate und 10 Tage.

Er zerteilt den Abstand zwischen zwei Daten kalendergenau in vollendete Jahre, vollendete Restmonate und verbleibende Resttage – ohne feste Näherungen mit 30 oder 365 Tagen, sondern nach echter Monats- und Jahreslogik.

Damit unterscheidet er sich bewusst vom Tagerechner und Wochenrechner, die reine Zählgrößen ausgeben: Hier steht die Lesbarkeit des Zeitraums im Vordergrund.

26 Jahre, 6 Monate und 10 Tage ist für viele Anwendungen besser zu kommunizieren als 9.688 Tage oder 1.384 Wochen. Der Rechner berücksichtigt Schaltjahre und unterschiedliche Monatslängen automatisch: Wer am 31.

Januar startet und einen Monat weiterrechnet, landet nicht am 31. Februar, sondern am letzten gültigen Februartag.

Für Altersangaben, Betriebszugehörigkeiten, Vertragslaufzeiten und Versicherungsfristen ist diese kalenderlogische Zerlegung die richtige Grundlage. Die amtliche Zeitreferenz stellt die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) bereit.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Du gibst ein Startdatum und ein Enddatum ein. Der Rechner berechnet daraus Jahre, Restmonate, Resttage und die Gesamttagezahl.

Als Startdatum nimmst du den früheren Zeitpunkt, als Enddatum den späteren. Liegt das Enddatum vor dem Startdatum, können negative Zwischenwerte entstehen.

Typische Datenquellen sind Geburtsurkunden und Personalausweise für Altersberechnungen, Arbeitsverträge für die Betriebszugehörigkeit, Mietverträge für Laufzeiten oder Policen für Versicherungsfristen.

Häufige Fehler sind das Vertauschen von Start- und Enddatum sowie die Erwartung, dass Restmonate immer exakt 30 Tage umfassen. Ein Restmonat in diesem Rechner ist ein echter Kalendermonat, dessen Länge je nach Monat zwischen 28 und 31 Tagen variiert.

Uhrzeiten spielen keine Rolle; der Rechner arbeitet ausschließlich mit den Tagesdaten. Mehr als diese zwei Felder gibt es nicht, und das ist die eigentliche Stärke: Du musst dich weder für eine Zählweise noch für eine Rundungsregel entscheiden.

Nimm die Daten möglichst aus dem Dokument, um das es geht – Eintrittsdatum aus dem Arbeitsvertrag, Beginn aus der Police, Geburtsdatum aus der Urkunde – und nicht aus dem Gedächtnis, denn ein um einen Tag verschobenes Startdatum kann an einer Monatsgrenze gleich einen ganzen Restmonat kippen.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Verstehe den Formelweg.

Zeitraum-Rechner-Formel (kalenderlogische Zerlegung mit Schaltjahr- und Monatslängenkorrektur): Der Rechner berechnet zunächst die Gesamttage als exakte Differenz. Anschließend zerlegt er den Zeitraum kalenderlogisch: Jahre = Differenz der Jahreszahlen; Monate = Differenz der Monatszahlen; Tage = Differenz der Tageszahlen.

Ist die Tagesdifferenz negativ (Endtag liegt vor Starttag im Monat), wird ein Monat abgezogen und die Tage um die Länge des Vormonats erhöht. Ist die Monatsdifferenz danach negativ, wird ein Jahr abgezogen und 12 Monate addiert.

Beispiel: Start 31.01.2026, Ende 11.07.2026 → Jahre 0, Monate 5, Tage 10, Gesamttage 161.

Die Zwischenrechnung erklärt die 10: Die Tagesdifferenz 11 − 31 ergibt −20 und ist negativ, also fällt ein Monat weg (aus 6 werden 5) und der Rechner leiht sich die Länge des Vormonats Juni, also 30 Tage – aus −20 + 30 werden die 10 Resttage.

Die Gesamttage ergeben sich parallel als direkte Timestamp-Differenz in Millisekunden geteilt durch 86.400.000 und dienen als Kontrollgröße.

Entscheidend ist dabei, welcher Monat die Leihgabe stellt: Es ist immer der Monat vor dem Enddatum, nicht der des Startdatums. Deshalb kann derselbe Abstand in Tagen je nach Lage im Kalender unterschiedliche Resttage ergeben.

Und weil der längste Monat 31 Tage hat, liegt der Resttag nie über 30 – ein Wert von 31 kann in dieser Zerlegung gar nicht entstehen.

Expertenmodus

Häufige Fragen zu Zeitraum-Rechner

Spezielle Fragen geklärt. Tiefer verstehen.

Was ist der Unterschied zwischen Zeitraum-Rechner und Tagerechner?

Der Tagerechner gibt primär die Gesamtanzahl der Tage zwischen zwei Daten aus und zeigt Wochen sowie Monate als Näherungen (auf Basis von 30,4375 Tagen pro Monat und 365,25 Tagen pro Jahr).

Der Zeitraum-Rechner hingegen zerlegt den Abstand kalenderlogisch in vollendete Jahre, vollendete Restmonate und Resttage – ohne feste Näherungen. Das heißt: 13 Monate im Zeitraum-Rechner sind wirklich 13 Kalendermonatschritte, nicht 395,7 Tage.

Für Altersangaben, Betriebszugehörigkeiten und Vertragslaufzeiten ist die kalenderlogische Zerlegung die richtigere Darstellung, weil sie der rechtlichen und sozialen Bedeutung von "Monaten" und "Jahren" entspricht.

Im Zeitraum-Rechner zeigt zum Beispiel der Abstand vom 1. März 2026 bis zum 1.

September 2026 genau 6 Monate und 0 Tage an, während der Tagerechner für denselben Abstand 184 Tage ausgibt, weil das Sommer-Halbjahr mehr Tage enthält als das Winter-Halbjahr.

Wer also prüfen möchte, ob eine Probezeit oder Vertragslaufzeit in vollendeten Monaten bereits abgelaufen ist, erhält im Zeitraum-Rechner die präzisere und direkt lesbare Antwort.

Warum weichen Resttage manchmal von meiner Erwartung ab?

Resttage können überraschende Werte annehmen, weil echte Kalenderlogik unterschiedlich lange Monate berücksichtigt. Wenn der Starttag (z. B. 31.) nicht im Zielmonat existiert, leiht sich die Berechnung Tage aus dem vorherigen Monat.

Beispiel: Start 31. Januar 2026, Ende 15. März 2026. Schritt 1: 31. Januar + 1 Monat = theoretisch 31. Februar, existiert nicht → korrigiert auf 28. Februar. Schritt 2: Differenz 28. Februar bis 15. März = 15 Tage. Ergebnis: 1 Monat und 15 Tage.

Dieses Verhalten ist mathematisch korrekt und entspricht der Kalenderlogik, kann aber intuitiv überraschend wirken, wenn man einfache Tagezählungen erwartet. Einen ähnlichen Effekt sieht man bei Start am 30. November und Ende am 31.

Januar: Zwei volle Kalendermonatschritte führen vom 30. November auf den 30. Januar; vom 30. Januar bis zum 31. Januar bleibt genau 1 Resttag übrig, sodass der Rechner 2 Monate und 1 Tag ausgibt.

Wie berechne ich mit dem Zeitraum-Rechner das Alter einer Person?

Trage als Startdatum das Geburtsdatum und als Enddatum das heutige Datum ein. Der Zeitraum-Rechner gibt dann das Alter in Jahren, Monaten und Resttagen aus. Wer am 15. Juni 1990 geboren wurde und als Enddatum den 11.

Juli 2026 eingibt, erhält 36 Jahre, 0 Monate und 26 Tage. Für Altersgrenzen (z. B. Volljährigkeit mit 18 Jahren) sind nur die vollendeten Jahre relevant; Monate und Resttage spielen keine Rolle, solange der 18. Geburtstag bereits abgeschlossen ist.

Für eine erweiterte Altersberechnung mit Geburtstagscountdown und Schaltjahr-Sonderfall am 29. Februar bietet der Alter-Berechnen-Rechner zusätzliche Funktionen.

Alternativ lässt sich mit dem Zeitraum-Rechner auch das genaue Alter zu einem beliebigen Stichtag – etwa zum Renteneintritt mit 67 Jahren oder zum Ende der Schulzeit – bestimmen, indem man das Geburtsdatum im Startfeld und den gewünschten Stichtag im Endfeld einträgt.

Da die Felder frei wählbar sind, beantwortet der Rechner ebenso Fragen wie "Wie viele Monate war die Elternzeit?" oder "Wie lange liegt das Bewerbungsgespräch zurück?".

Berücksichtigt der Zeitraum-Rechner Schaltjahre?

Ja, der Zeitraum-Rechner berücksichtigt Schaltjahre an zwei Stellen: Erstens bei der Gesamttagezahl, die exakt auf Millisekunden-Basis berechnet wird und damit jeden 29. Februar einbezieht. Zweitens bei der kalenderlogischen Zerlegung: Wer am 29.

Februar 2024 (Schaltjahr) startet und am 28. Februar 2026 (kein Schaltjahr) endet, erhält 2 Jahre, 0 Monate und 0 Tage, weil der Jahrestag im nächsten Nicht-Schaltjahr auf den 28. Februar fällt.

Diese Regelung entspricht der gängigen juristischen und standesamtlichen Praxis für Schaltjahr-Geburtstage. Wer das Startdatum 1. Januar 2020 und das Enddatum 1.

Januar 2024 eingibt, sieht 4 Jahre, 0 Monate und 0 Tage sowie eine Gesamttagezahl von 1.461 statt 1.460, weil das Schaltjahr 2020 einen zusätzlichen Februartag enthält; das Schaltjahr 2024 selbst fließt erst ein, wenn das Enddatum über den 29.

Februar 2024 hinausgeht. Dieses Wissen hilft dabei, Zeitraumdaten zu plausibilisieren: Immer wenn vollendete Jahre und eine runde Gesamttagezahl nicht zueinander passen, liegt mindestens ein Schaltjahr im Bereich.

Kann der Zeitraum-Rechner für Vertragsfristen genutzt werden?

Ja, für Vertragsfristen ist der Zeitraum-Rechner gut geeignet, um die bisherige Laufzeit in lesbarer Form darzustellen. Für einen Mietvertrag, der am 1. März 2021 begann und bis zum 11.

Juli 2026 läuft, ergibt der Rechner: 5 Jahre, 4 Monate und 10 Tage. Die Gesamttagezahl liefert den exakten Wert für Fristenprüfungen.

Wichtig: Für die Berechnung des genauen Vertragsendes oder Kündigungstermins nutzt man Datum addieren (z. B. Beginn plus Laufzeit), nicht den Zeitraum-Rechner.

Der Zeitraum-Rechner beantwortet die Frage, wie lange ein Zeitraum bereits gedauert hat, nicht wann ein zukünftiges Datum liegt.

Wer den genauen Termin einer Kündigung berechnen möchte, kann im Datum-Addieren-Rechner das Vertragsbeginndatum und die vereinbarte Laufzeit in Monaten eintragen und erhält daraus das exakte Kündigungsdatum; der Zeitraum-Rechner zeigt ergänzend, wie viele vollendete Monate seitdem bereits vergangen sind und ob die vertragliche Mindestlaufzeit bereits erfüllt ist.

Was bedeutet die Gesamttagezahl im Zeitraum-Rechner?

Die Gesamttagezahl ist die exakte Anzahl der Kalendertage zwischen Start- und Enddatum – dieselbe Größe, die auch der Tagerechner ausgibt.

Sie dient im Zeitraum-Rechner als Kontrollgröße und Präzisionswert, wenn die kalenderlogische Zerlegung in Jahren, Monaten und Resttagen eine intuitive, aber nicht sekundenexakte Darstellung bietet.

Beispiel: 3 Jahre, 0 Monate und 0 Tage können je nach enthaltenen Schaltjahren 1.095 oder 1.096 Gesamttage ergeben. Für rechtliche Fristenberechnungen, bei denen es auf den einzelnen Tag ankommt, ist die Gesamttagezahl die belastbarere Referenz.

Gibt man beispielsweise den 1. Januar 2020 als Start und den 1.

Januar 2024 als Ende ein, zeigt der Rechner 4 Jahre, 0 Monate und 0 Tage, aber die Gesamttagezahl beträgt 1.461 statt 1.460, weil das Schaltjahr 2020 einen zusätzlichen Februartag enthält.

Für Fristenberechnungen im Steuer- oder Arbeitsrecht, wo jeder einzelne Tag zählt, sollte man daher stets die Gesamttagezahl als verbindliche Referenz heranziehen.

Wie unterscheidet sich der Zeitraum-Rechner vom Betriebszugehörigkeits-Rechner?

Der Zeitraum-Rechner berechnet die kalenderlogische Zeitspanne zwischen zwei beliebigen Daten in Jahren, Monaten und Tagen.

Der Betriebszugehörigkeits-Rechner baut auf derselben Grundberechnung auf, ergänzt sie aber um rechtlich relevante Ausgaben: Er leitet aus den vollendeten Dienstjahren die gesetzliche Kündigungsfrist nach § 622 BGB ab und zeigt den gesetzlichen Mindesturlaub nach BUrlG.

Für die reine Zeitspannenberechnung reicht der Zeitraum-Rechner; sobald die Betriebszugehörigkeit für Kündigung, Abfindung oder Jubiläumsplanung relevant ist, bietet der Betriebszugehörigkeits-Rechner die richtige Kombination aus Zeitrechnung und Rechtseinordnung.

Gibt man zum Beispiel den 1.

September 2015 als Eintrittsdatum und den heutigen Tag als Enddatum ein, zeigt der Zeitraum-Rechner die vollendeten Dienstjahre an; der Betriebszugehörigkeits-Rechner leitet daraus direkt die aktuelle Kündigungsfrist nach § 622 BGB und den gesetzlichen Mindesturlaubsanspruch ab, ohne dass man die Paragraphen selbst nachschlagen muss.

Wer nur die Zeitspanne braucht – etwa für ein Jubiläumsschreiben –, ist mit dem Zeitraum-Rechner gut bedient; wer rechtliche Konsequenzen im Blick hat, wechselt zum Betriebszugehörigkeits-Rechner.

Was passiert, wenn das Enddatum vor dem Startdatum liegt?

Wenn das Enddatum vor dem Startdatum liegt, kann die kalenderlogische Zerlegung negative Zwischenwerte erzeugen. Die Gesamttagezahl wird in diesem Fall negativ ausgegeben, was die Zeitrichtung anzeigt.

Für die Praxis empfiehlt es sich, bei vertauschten Daten Start- und Enddatum zu tauschen, damit alle Ausgaben positiv und damit besser lesbar sind.

Der Absolutwert der Zeitspanne bleibt derselbe, unabhängig davon, welches Datum als Start- und welches als Enddatum eingetragen wird. Das Tauschen der Felder liefert damit dasselbe Ergebnis mit positivem Vorzeichen.

Stellt man beim Eingeben fest, dass die Jahres-Monats-Tage-Ausgabe unerwartete negative Werte enthält, ist das ein sicheres Zeichen für vertauschte Felder; man tauscht dann einfach die beiden Datumsangaben, und der Rechner liefert sofort die positiv dargestellte Zeitspanne mit identischem Absolutwert.

Ein praktisches Beispiel: Gibt man als Startdatum den 1. Januar 2027 und als Enddatum den 1.

Januar 2026 ein, zeigt der Rechner -1 Jahr, 0 Monate, 0 Tage und -365 Gesamttage an; tauscht man die Felder, erscheinen korrekt 1 Jahr, 0 Monate, 0 Tage und 365 Gesamttage.

Hinweise

Was muss ich bei der Nutzung beachten?

Schnelle Qualitätsprüfung für dein Ergebnis.

Nutze den Zeitraum-Rechner immer dann, wenn du den menschlich lesbaren Abstand zwischen zwei Daten brauchst und nicht nur die reine Tageszahl. Für Altersangaben auf Formularen, Versicherungsanträgen oder bei Gerichtsterminen ist die Angabe in Jahren, Monaten und Tagen die gebräuchlichste Form.

Praxisbeispiel: Mietvertrag geschlossen am 1. März 2019, Kündigung eingegangen am 11. Juli 2026. Startdatum 01.03.2019, Enddatum 11.07.2026. Ergebnis: 7 Jahre, 4 Monate, 10 Tage; Gesamttage: 2.689.

Für die Beurteilung der Kündigungsfrist (§ 573c BGB: 3 Monate bei mehr als 5 Jahren Mietdauer) reicht die Angabe „mehr als 7 Jahre" als Prüfgröße vollständig aus. Weitere rechtliche Orientierungspunkte veröffentlicht das Bundesministerium der Justiz.

Wenn du zusätzlich zum Zeitraum ein konkretes Zieldatum berechnen willst (z. B. genau 2 Jahre und 3 Monate nach dem Startdatum), nutze Datum addieren.

Behalte die Gesamttage als stille Kontrollgröße im Blick, auch wenn du die lesbare Form kommunizierst. Sie ist der einzige Wert, den zwei Parteien nicht unterschiedlich auslegen können: »etwa siebeneinhalb Jahre« lässt Spielraum, 2.689 Tage nicht.

Für Nachweise gegenüber Behörden, Versicherern oder Gerichten nennst du deshalb am besten beides – die Zerlegung, damit der Zeitraum sofort verständlich ist, und die Tageszahl, damit er überprüfbar bleibt.

Anwendung

Wie setze ich die Berechnung in der Praxis ein?

So wird das Ergebnis in einer realen Entscheidung nutzbar.

Sarah hat am 15. September 2005 ihren ersten Arbeitsvertrag unterschrieben. Am 11. Juli 2026 fragt sie sich, wie lange sie bereits berufstätig ist und welche Kündigungsfrist ihr aktueller Arbeitgeber einhalten müsste.

Ausgangslage: Startdatum 15.09.2005, Enddatum 11.07.2026. Der Zeitraum-Rechner ergibt: 20 Jahre, 9 Monate, 26 Tage; Gesamttage: 7.604.

Sarah prüft: Nach § 622 BGB gilt für den Arbeitgeber bei mehr als 20 Jahren Betriebszugehörigkeit eine Kündigungsfrist von 7 Monaten zum Monatsende.

Sie beachtet, dass für die Kündigung nur die Betriebszugehörigkeit beim aktuellen Arbeitgeber gilt, nicht die Gesamtberufsdauer.

Mit dem Betriebszugehörigkeits-Rechner prüft sie anschließend das konkrete Eintrittsdatum beim jetzigen Arbeitgeber und liest die gesetzliche Kündigungsfrist direkt ab.

Der Zeitraum-Rechner hat ihr den menschlich lesbaren Überblick geliefert; der Betriebszugehörigkeits-Rechner ergänzt die rechtlich relevante Einordnung.

Der Fall zeigt das Grundprinzip des Rechners: Die kalenderlogische Zerlegung in Jahre, Monate und Tage bleibt für Menschen gut lesbar, während die parallel ausgewiesene Gesamttagezahl als exakte Kontrollgröße dient und im Streitfall den belastbaren Nachweis liefert.

Sarah notiert sich zusätzlich, dass ihre 20 Jahre erst durch die 9 Monate und 26 Tage zu einem klaren Fall werden: Läge sie knapp unter der Schwelle, entschiede der einzelne Resttag über die Stufe der Frist — und genau dann ist der Blick auf die Gesamttage kein Detail mehr, sondern die eigentliche Auskunft.

Fallstricke

Welche Fehler sollte ich vermeiden?

Typische Anfängerfehler. Sicherer anwenden.

Der häufigste Irrtum ist die Verwechslung mit der Näherungs-Zerlegung des Tagerechners: Dieser Rechner arbeitet mit echter Kalenderlogik, nicht mit festen 30 oder 365 Tagen pro Monat bzw. Jahr.

Das bedeutet, dass „6 Monate" hier von Februar bis August je nach konkretem Tag zwischen 181 und 184 Tagen entsprechen kann.

Ein weiterer Fehler ist die Annahme, dass Resttage immer kleiner als 30 sind: Sie erreichen bis zu 30, wenn der Monat vor dem Enddatum 31 Tage hat und die Tagesdifferenz negativ wurde.

Ebenfalls verbreitet ist das Unterschätzen der Schaltjahrvarianz: Ein Jahr kann 365 oder 366 Tage haben, was bei mehrjährigen Zeiträumen zu Unterschieden von mehreren Tagen in der Gesamttagezahl führt.

Für rein tagebasierte Vergleiche bleibt die Gesamttagezahl immer die belastbarere Referenzgröße. Der teuerste Denkfehler ist jedoch, die Zerlegung für umkehrbar zu halten.

Aus »7 Jahre, 4 Monate, 10 Tage« lässt sich das Startdatum nicht zurückrechnen, weil die Angabe nicht verrät, welcher Monat die Tage geliehen hat.

Wer eine Frist rückwärts prüfen will, nimmt deshalb die Gesamttage oder rechnet mit Datum addieren in der Richtung, in der die Frist vereinbart wurde.

Nächster Schritt

Was ist das Fazit und wie geht es weiter?

Die Kernaussage für die direkte Weiterentscheidung.

Aus Startdatum und Enddatum berechnet der Zeitraum-Rechner die exakte Zeitspanne in Jahren, Monaten und Resttagen nach Kalenderlogik sowie die Gesamttagezahl. Schaltjahre und echte Monatslängen werden automatisch berücksichtigt.

Die kalenderlogische Zerlegung liefert eine menschlich lesbare Antwort; die Gesamttagezahl ist die exakte Kontrollgröße.

Für die rechtlich relevante Einordnung von Betriebszugehörigkeit mit Kündigungsfrist nach § 622 BGB bietet der Betriebszugehörigkeits-Rechner die direktere Lösung.

Nutze die Jahre-Monate-Tage-Angabe überall dort, wo ein Zeitraum menschlich lesbar kommuniziert werden soll, etwa auf Formularen, in Anträgen oder bei Altersnachweisen.

Für rein tagebasierte Vergleiche bleibt die Gesamttagezahl die belastbarere Referenz, weil sie jeden Kalendertag samt Schalttagen exakt zählt.

Und denk daran, dass sich die Zerlegung nicht umkehren lässt: Aus Jahren, Monaten und Tagen allein kommst du nicht zum Startdatum zurück, weil die Angabe verschweigt, welcher Monat seine Länge beigesteuert hat.

Vertiefung

Welche typischen Beispiele zeigen die Berechnung?

Step-by-Step Walkthroughs. Realistische Szenarien.

Beispiel 1 · Einfach · 26 Jahre | 6 Monate | 10 Tage | 9.688 Gesamttage

Alter berechnen (geboren 01.01.2000)

Startdatum
01.01.2000
Enddatum
11.07.2026

Beispiel 2 · Mittel · 7 Jahre | 4 Monate | 10 Tage | 2.689 Gesamttage

Mietvertragslaufzeit

Startdatum
01.03.2019
Enddatum
11.07.2026

Beispiel 3 · Komplex · 10 Jahre | 2 Monate | 26 Tage | 3.739 Gesamttage

Betriebszugehörigkeit seit Einstellung

Startdatum
15.04.2016
Enddatum
11.07.2026

Beispiel 4 · Komplex · 1 Jahr | 9 Monate | 10 Tage | 648 Gesamttage

Projektlaufzeit – Start bis Abnahme

Startdatum
01.10.2024
Enddatum
11.07.2026

Weiterführende Rechner und Themen

Alle Anschlussrechner und Vertiefungen in einem klaren Modul, damit du direkt zur nächsten sinnvollen Berechnung springen kannst.

Betriebszugehörigkeit-RechnerBetriebszugehörigkeit in Jahren, Monaten und Tagen sowie Jubiläumsdaten berechnen.MonatsrechnerMonate zwischen zwei Daten berechnen: volle Monate, Resttage und Gesamttage sofort ablesen.Altersunterschied-RechnerAltersunterschied zwischen zwei Personen berechnen: exakte Differenz in Jahren, Monaten und Tagen, wer älter ist, Altersverhaeltnis in Prozent.Dauer bis Ereignis / CountdownCountdown bis zu einem Ereignis in Tagen, Stunden, Minuten und Sekunden – aktualisiert sich jede Sekunde.KalenderwocheKalenderwoche zu Datum oder Datum zu Kalenderwoche nach ISO 8601 berechnen.ArbeitsstundenNettoarbeitszeit pro Tag, Woche, Monat und Jahr inkl. Pause und Vergleich mit Regelarbeitszeit.ÜberstundenÜberstunden pro Tag und Woche sowie Vergütung mit Zuschlag berechnen.Uhrzeit addieren / subtrahierenUhrzeit mit Stunden und Minuten addieren oder subtrahieren, inklusive Tagverschiebung bei Mitternachtsübergang und klarer Rückrechnung.Zeiten addierenMehrere Dauern aus Stunden, Minuten und Sekunden zu einer Gesamtdauer summieren, einzelne Zeilen abziehen, Ergebnis auch in Dezimalstunden.ZeitdifferenzZeitdifferenz zwischen Start- und Endzeit, optional Pause abziehen, in Stunden und Dezimalstunden.Dezimalzeit umrechnenNormalzeit (Stunden:Minuten:Sekunden) in Dezimalstunden und umgekehrt – für Lohnabrechnung.Zeiteinheiten von Millisekunden bis JahrenMillisekunden, Sekunden, Minuten, Stunden, Tage und Jahre ineinander umrechnen – z. B. wie viele Sekunden ein Jahr oder ein Tag hat.Minuten-RechnerMinuten in Stunden:Minuten oder Dezimalstunden umrechnen – und umgekehrt Stunden:Minuten in Minuten, z. B. 90 Minuten sind 1:30 Std.Arbeitstage-RechnerArbeitstage zwischen zwei Daten berechnen: Wochenenden und gesetzliche Feiertage je Bundesland werden automatisch abgezogen.PausenrechnerGesetzliche Mindestpause nach Arbeitszeitgesetz und empfohlener Pausenzeitpunkt berechnen.

Weiternutzung

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Nutzung frei, wenn du rechner-portal.de als Quelle verlinkst. CC BY 4.0

  • Infografik: Zeitraum: Umrechnung und Zählmethoden, DURCHSCHNITTLICHE UMRECHNUNGSFAKTOREN, 1 Jahr, = 365,25 Tage (astronomisch) / 365 oder 366 (kalendarisch), 1 Monat, = 30,44 Tage (Ø) / 28–31 Tage (kalendarisch), 1 Woche, = 7 Tage (exakt) / 5 Werktage / 6 Bankta

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  • Infografik: Zeitraum-Rechner: Fristen nach BGB berechnen, FRISTBERECHNUNG NACH BGB (§§ 186–193), Ereignis (Zugang), z. B. Kündigung am 15.03., Fristbeginn = Folgetag, § 187 Abs. 1: ab 16.03., Fristende, § 188: gleicher Tag wie Start

    Zeitraum-Rechner Fristen

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Quellen, Transparenz und Haftung

Haftungsausschluss

Die Ergebnisse dieses Rechners sind Orientierungswerte und ersetzen keine professionelle Beratung. Für verbindliche Entscheidungen – insbesondere in finanziellen, gesundheitlichen oder rechtlichen Angelegenheiten – empfehlen wir die Einholung fachkundiger Beratung. Aktuelle Vertrags-, Produkt- und Regulierungsdaten können von den Rechenwerten abweichen.

Rechnerspezifische Grenzen: Der Zeitraum-Rechner berechnet die exakte Zeitspanne in Jahren, Monaten und Tagen nach Kalenderlogik. Schaltjahre und unterschiedliche Monatslängen werden automatisch berücksichtigt.

Quelle: Eigenberechnung

Stand: 2026-07-23

Externe Fachquellen
Qualitätsnachweise
Verantwortlich
Kilian Achatz
Herausgeber
Rechner-Portal
Letzte fachliche Prüfung
23. Juli 2026
Fachbereich
Datum und Zeit / Datum
Formeln basieren auf
Kalenderlogische Zerlegung: Jahre = vollendete Jahrestage; Restmonate nach Monatslänge; Resttage nach Monatslänge; Gesamttage = exakte Tagesdifferenz
Zitation & Richtlinien

APA-Format

Rechner-Portal (2026). Zeitraum-Rechner. Abgerufen von https://rechner-portal.de/datum-zeit/datum/zeitraum-rechner

Harvard-Format

Rechner-Portal, 2026. Zeitraum-Rechner. Available at: https://rechner-portal.de/datum-zeit/datum/zeitraum-rechner

Werbestatus

Mögliche Werbung hat keinen Einfluss auf Rechenweg, Ergebnis oder Priorisierung dieses Rechners.