Überblick
Was ist der Überstunden?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Eine aus Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pause berechnete Ist-Zeit stellt der Überstunden-Rechner einer eingetragenen Soll-Zeit gegenüber und weist die Differenz als Überstunden aus. Optional hinterlegt er diese Mehrarbeit mit einer groben Entgeltwirkung, indem er aus Stundenlohn und einem Zuschlag in Prozent eine Überstundenvergütung schätzt.
Er ist sinnvoll, wenn geleistete Mehrarbeit schnell beziffert und mit einem ungefähren Geldwert eingeordnet werden soll.
Wichtig ist, dass Soll-Zeit und Ist-Zeit sich auf dieselbe Betrachtungseinheit beziehen, also Tageswert gegen Tagessoll oder Wochenwert gegen Wochensoll.
Die Ist-Zeit meint dabei die reine Nettoarbeitszeit nach Abzug der Pause und nicht die bloße Anwesenheit. Die Vergütungspflicht für Überstunden regelt § 612 BGB, die Höchstarbeitszeit das Arbeitszeitgesetz (ArbZG).
Das berechnete Ergebnis ist eine Orientierungsgröße für Zeitkonto und Gespräch, ersetzt aber keine verbindliche Abrechnung, weil Freizeitausgleich, Zeitkonten oder Kappungsregeln aus der Betriebsvereinbarung den auszahlbaren Anteil verändern können.
Der Geldteil ist dabei streng optional und schaltet sich selbst ab: Bleibt das Lohnfeld auf null, weist der Rechner gar keinen Betrag aus und zeigt ausschließlich die Stundendifferenz — genau passend für Betriebe, in denen Mehrarbeit ohnehin auf ein Gleitzeitkonto läuft.
Dasselbe gilt bei Minusstunden: Wer die Sollzeit unterschreitet, bekommt die negative Differenz zu sehen, aber kein Vergütungsfeld, weil es dann schlicht nichts zu vergüten gibt.