Überblick
Was ist der Gemüsebeet-Ertrag-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Was aus deiner tatsächlichen Beetaufteilung realistisch herauskommen kann, schätzt der Gemüsebeet-Ertrag-Rechner: Kilogramm je Sorte, Gesamtmenge, Erntewert und ein grober Selbstversorgungsgrad als Anteil am Jahresbedarf einer Familie. Er ist nützlich, wenn du entscheiden willst, ob mehr Tomatenfläche, zusätzliche Wurzelgemüse oder ein anderer Pflegeaufwand im Alltag wirklich den größeren Nutzen bringt.
Grundlage ist die Anbaufläche je Gemüseart in Quadratmetern, kombiniert mit einem Standortfaktor für die Bodenqualität und einem Pflegefaktor für die Intensität von Gießen, Düngen und Jäten.
Ertragsrichtwerte und Anbauempfehlungen je Gemüseart veröffentlicht die Bayerische Gartenakademie.
So wird aus dem Gefühl „viel Beet” eine konkrete Ernteplanung in Kilogramm und Euro: Du erkennst, welche Sorte den Großteil des Ertrags trägt, wie sich der Erntewert über hinterlegte Richtpreise zusammensetzt und wie weit der berechnete Selbstversorgungsgrad noch vom Familienbedarf entfernt ist.
Die Richtwerte je Quadratmeter sind fest hinterlegt und spannen einen weiten Bogen: Tomate führt die Liste mit 6,5 kg/m² an, gefolgt von Zucchini mit 5,0, Kürbis mit 4,8, Kartoffel mit 4,5 und Gurke mit 4,0.
Am unteren Ende stehen Radieschen mit 2,2 kg/m², Erbse mit 2,3 und Spinat mit 2,5.
Weil jede Sorte zusätzlich einen eigenen Richtpreis mitbringt — von 1,9 Euro je Kilo bei der Kartoffel bis 5,2 Euro bei der Erbse —, fallen Kilogramm-Ranking und Euro-Ranking auseinander: Die ertragreichste Sorte ist nicht automatisch die wertvollste.