Überblick
Was ist der Verteilerschlüssel einer Heizkostenabrechnung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Wie viel von der Heizkostenabrechnung auf Grundkosten und wie viel auf Verbrauchskosten entfällt, hängt vom gewählten Verteilerschlüssel ab – genau das rechnet der Heizkostenabrechnung-Rechner nach § 7 und § 8 HeizkostenV für Heizung und Warmwasser getrennt durch. Er bildet eine vollständige Beispielabrechnung für eine einzelne Wohnung ab: von den Gesamtkosten des Gebäudes über den Grund- und Verbrauchskostenanteil bis zur Nachzahlung oder zum Guthaben.
Grundlage ist die Heizkostenverordnung: Mindestens 50, höchstens 70 Prozent der Heiz- und Warmwasserkosten müssen nach dem erfassten Verbrauch verteilt werden, der Rest nach der Wohn- oder Nutzfläche.
In schlecht gedämmten Altbauten mit Öl- oder Gasheizung schreibt § 7 Abs. 1 Satz 2 HeizkostenV sogar zwingend 70 Prozent Verbrauchsanteil vor.
Der Rechner bietet dafür die gebräuchlichen Schlüssel 50/50, 60/40 und 70/30 – wählbar für Heizung und Warmwasser einzeln, weil beide Kostenarten unterschiedlich abgerechnet werden dürfen.
Besonders hilfreich ist er, wenn nur eine kombinierte Rechnung für Heizung und Warmwasser vorliegt: Der Rechner trennt den Warmwasseranteil selbst nach § 9 HeizkostenV heraus, statt ihn schätzen zu lassen.
Damit eignet er sich für Mieter, die eine erhaltene Abrechnung nachrechnen wollen, ebenso wie für Vermieter, die einen Verteilschlüssel vorab prüfen.