Überblick
Was ist die WG-Nebenkosten-Aufteilung?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Einen Gesamtbetrag fair auf alle Mitbewohner einer Wohngemeinschaft aufzuteilen, ist die Aufgabe des WG-Nebenkosten-Rechners. Er hilft, wenn aus einer Nebenkostenabrechnung, einer Stromrechnung oder einem Internetvertrag schnell und nachvollziehbar werden soll, wer welchen Anteil trägt.
Statt grob zu schätzen oder umständlich von Hand zu rechnen, wählst du einen passenden Verteilungsschlüssel und erhältst den Betrag pro Person auf den Cent genau.
Drei Schlüssel stehen zur Wahl: nach Köpfen, nach Quadratmetern oder nach gemessenem Verbrauch.
Die Betriebskostenverordnung (BetrKV) regelt, welche Posten auf Mieter umgelegt werden dürfen. So entsteht eine transparente Grundlage, die Diskussionen in der WG vermeidet und die gemeinsame Abrechnung deutlich vereinfacht.
Vorsicht ist beim ausgewiesenen Durchschnitt pro Person geboten: Er ist immer schlicht die Gesamtsumme geteilt durch die Personenzahl — er ignoriert den gewählten Schlüssel vollständig.
Teilst du 1.200 Euro nach Quadratmetern auf Zimmer mit 30, 20 und 10 m² auf, zahlen die drei 600, 400 und 200 Euro, während daneben unverändert ein Durchschnitt von 400 Euro steht.
Diese 400 Euro zahlt hier nur zufällig eine einzige Person; sie beziffern das, was bei einer Kopfteilung herausgekommen wäre. Als Vergleichswert ist das nützlich, als Anteil einer bestimmten Person nicht.