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Mieterhöhung-Rechner: Neue Miete & Kappung – kostenlos

Mieterhöhung-Rechner: Neue Miete, Erhöhungsbetrag, Mehrbelastung pro Jahr und rechtliche Zulässigkeit. Mit Kappungsgrenze und 12-Monats-Frist – kostenlos.

Überblick

Was ist der Mieterhöhung?

Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.

Der Mieterhöhung-Rechner berechnet die neue Miete nach einer prozentualen Erhöhung, den Erhöhungsbetrag, die Mehrbelastung pro Jahr und prüft die rechtliche Zulässigkeit (Kappungsgrenze, 12-Monats-Frist). Optional können Sie die ortsübliche Vergleichsmiete eintragen und prüfen, ob die neue Miete darüber liegt.

Der Rechner eignet sich für Vermieter zur Planung von Mieterhöhungen und für Mieter zur Kontrolle der Zulässigkeit.

Eingaben

So nutzt du den Rechner

Hier siehst du, welche Werte erwartet werden und wie die Felder zusammenhängen.

Aktuelle Kaltmiete ist die bisherige monatliche Nettokaltmiete in Euro. Mieterhöhung tragen Sie in Prozent ein (z. B. 5 für 5 %). Letzte Mieterhöhung vor (Monate) gibt den Abstand zur letzten Erhöhung an – mindestens 12 Monate sind erforderlich. Optional können Sie die ortsübliche Vergleichsmiete eintragen; dann wird angezeigt, ob die neue Miete darüber liegt.

Das Ergebnis zeigt die neue Miete, den Erhöhungsbetrag, die Mehrbelastung pro Jahr, ob die Kappungsgrenze (20 % in 3 Jahren) erreicht ist, ob die Erhöhung rechtlich zulässig ist und optional die Einordnung zur Vergleichsmiete.

Berechnung

So funktioniert die Berechnung

Damit kannst du Ergebnis, Formelweg und Größenordnung schneller nachvollziehen.

Neue Miete = aktuelle Miete × (1 + Erhöhung %/100). Erhöhungsbetrag = neue Miete − aktuelle Miete. Mehrbelastung pro Jahr = Erhöhungsbetrag × 12. Die Kappungsgrenze begrenzt die Erhöhung innerhalb von 3 Jahren auf typisch 20 % (in Ballungsgebieten 15 %). Die Erhöhung ist zulässig, wenn mindestens 12 Monate seit der letzten Erhöhung vergangen sind und die Kappungsgrenze nicht überschritten wird.

Liegt die neue Miete über der ortsüblichen Vergleichsmiete, kann der Mieter die Erhöhung ggf. anfechten.

Hinweise

Wichtige Hinweise zur Nutzung

Diese Hinweise helfen bei Plausibilitätscheck, Einordnung und sicherer Anwendung der Ergebnisse.

Kappungsgrenze einhalten: Überschreitungen können zur Unwirksamkeit der Erhöhung führen; prüfen Sie immer den Abstand zur letzten Erhöhung und die kumulierte Steigerung.

Vergleichsmiete: Für eine realistische Einschätzung die ortsübliche Miete aus Mietspiegeln oder Gutachten heranziehen; der Rechner unterstützt die Prüfung.

FAQ

Häufige Fragen zu Mieterhöhung

Kurze Antworten auf typische Rückfragen, bevor du zur nächsten Seite springst.

Was ist die Kappungsgrenze bei der Mieterhöhung?

Die Kappungsgrenze begrenzt Mieterhöhungen auf maximal 20 % innerhalb von 3 Jahren (im allgemeinen Mietrecht). In Gebieten mit angespanntem Wohnungsmarkt kann die Grenze auf 15 % gesenkt sein. Der Rechner prüft gegen 20 %; in Ballungsgebieten kann eine niedrigere Grenze gelten.

Wann ist eine Mieterhöhung rechtlich zulässig?

Eine Mieterhöhung ist frühestens 12 Monate nach der letzten Erhöhung zulässig. Zusätzlich darf die Kappungsgrenze (in der Regel 20 % in 3 Jahren) nicht überschritten werden. Der Rechner prüft beides und zeigt „Rechtlich zulässig: Ja/Nein“ an. Die ortsübliche Vergleichsmiete kann die zulässige Obergrenze weiter begrenzen.

Was ist die ortsübliche Vergleichsmiete?

Die ortsübliche Vergleichsmiete ist die übliche Miete für vergleichbare Wohnungen in der gleichen Gemeinde oder im gleichen Stadtteil. Sie kann aus Mietspiegeln, Gutachten oder Statistiken stammen. Wenn Sie einen Wert eingeben, prüft der Rechner, ob die neue Miete diese Grenze überschreitet – wichtig für die rechtliche Bewertung.

Was passiert, wenn die Erhöhung nicht zulässig ist?

Wenn die 12-Monats-Frist nicht eingehalten ist oder die Kappungsgrenze überschritten wird, ist die Erhöhung unwirksam. Sie können der Erhöhung widersprechen und die bisherige Miete weiterzahlen. Im Streitfall sollten Sie sich an den Mieterverein oder einen Anwalt wenden.

Mieterhöhung in Deutschland 2026 – welche Besonderheiten gelten aktuell?

2026 gibt es neben der Kappungsgrenze weiterhin regionale Unterschiede, z. B. durch angespannten Wohnungsmarkt, Mietpreisbremse oder besondere Landesregelungen. Der Rechner orientiert sich an der allgemeinen 20‑%-Grenze in drei Jahren und der 12‑Monats‑Frist, kann aber lokale Sonderregeln nicht vollständig abbilden. Prüfen Sie daher immer zusätzlich den Mietspiegel, eventuelle Verordnungen für Ihre Gemeinde und aktuelle Rechtsprechung, bevor Sie eine Mieterhöhung planen oder darauf reagieren.

Stimmt es, dass Vermieter die Miete einfach bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete anheben dürfen?

Auch bei einer Anhebung bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete gelten Formvorschriften, Fristen und die Kappungsgrenze. Der Rechner erlaubt dir zwar, alte und neue Miete gegenüberzustellen und prüft grob auf Überschreitung der Grenzen, ersetzt aber keine rechtliche Prüfung des Einzelfalls. Vermieter sollten daher neben dem Rechner immer auch gesetzliche Vorgaben und Musterbriefe prüfen, Mieter können bei Zweifel Mietervereine oder Fachanwälte zurate ziehen.

Unterschied Mieterhöhungsrechner und Mietpreisbremse-Rechner – wann nutze ich welchen?

Der Mieterhöhungsrechner prüft, ob eine Erhöhung im laufenden Mietverhältnis zulässig sein könnte – also Fristen, Kappungsgrenze und Vergleichsmiete. Der Mietpreisbremse-Rechner konzentriert sich dagegen auf Neuvermietungen in angespannten Märkten und die 10‑%-Grenze über der ortsüblichen Miete. Nutze zunächst den passenden Rechner für deine Situation und ziehe bei auffälligen Ergebnissen rechtlichen Rat hinzu, bevor du Forderungen stellst oder akzeptierst.

Ab wann sollte ich bei Mieterhöhungen professionelle Unterstützung in Anspruch nehmen?

Spätestens wenn hohe Beträge, unklare Mietspiegel, Modernisierungsumlagen oder langwierige Streitigkeiten im Raum stehen, ist fachkundige Hilfe sinnvoll. Nutze den Rechner, um eine erste Einschätzung zu bekommen und grobe Fehler zu vermeiden. Wenn die Ergebnisse kritisch ausfallen oder Unsicherheit bleibt, wende dich als Mieter an einen Mieterverein und als Vermieter an eine Hausverwaltung oder im Zweifel eine spezialisierte Rechtsberatung, bevor du verbindliche Schritte unternimmst.

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Quelle

Fachliche Einordnung und Aktualität

Quelle: Noch keine spezifische Quelle hinterlegt.

Fachlich aktualisiert: 2025-01-01

Wichtig

Haftungsausschluss für diesen Rechner

Die Ergebnisse dienen als Orientierung und sollten bei wichtigen Entscheidungen fachlich eingeordnet werden.

Die Ergebnisse dieses Rechners dienen ausschließlich der unverbindlichen Orientierung und ersetzen keine Rechts-, Steuer-, Finanz- oder medizinische Beratung. Entscheidungen solltest du nicht allein auf Grundlage der berechneten Werte treffen.

Es wird keine Gewähr für Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der Berechnungen übernommen. Wenn du eine verbindliche Einschätzung oder individuelle Beratung brauchst, wende dich bitte immer an eine:n qualifizierte:n Spezialist:in in diesem Fachgebiet.

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