Überblick
Was ist der Warmmiete-Rechner?
Starte mit der kurzen Einordnung, bevor du Eingaben und Ergebnis interpretierst.
Das Wichtigste in Kürze: Warmmiete ist die Summe aus Kaltmiete und den umlagefähigen Nebenkosten nach Betriebskostenverordnung — Heizung, Warmwasser, Grundsteuer, Wasser, Müll und Hausmeister. Kaltmiete ist der reine Wohnungspreis ohne Betriebs- und Heizkosten.
Strom, Internet und Telefon sind keine Betriebskosten und gehören nicht zur Warmmiete. Die Formel lautet: Warmmiete = Kaltmiete + Nebenkosten (Betriebs- und Heizkosten).
Faustformel: Warmmiete sollte 30 bis 35 Prozent des monatlichen Nettoeinkommens nicht überschreiten. Wer den Aufschlag gegenüber der Kaltmiete kennt, kann Wohnungen mit unterschiedlicher Heizungsart auf einer gemeinsamen Kostenbasis vergleichen.
Die Warmmiete ist die Summe aus Kaltmiete und umlagefähigen Nebenkosten (Heizung, Wasser, Müllabfuhr, Versicherung — die Kosten der Hausverwaltung gehören nach § 1 Abs. 2 BetrKV ausdrücklich NICHT dazu).
Sie sollte als Faustregel rund 30 % des Haushaltsnettoeinkommens nicht überschreiten.
Der Warmmiete-Rechner ist für Menschen gedacht, die eine Wohnung nicht nur nach der Kaltmiete, sondern nach der tatsächlichen monatlichen Gesamtbelastung bewerten möchten.
Er zeigt aus Kaltmiete, Nebenkosten, Wohnfläche, Heizungsart und optionalem Haushaltsnettoeinkommen, wie teuer das Wohnen warm pro Monat und pro Quadratmeter wirklich wird und welche Belastung daraus fürs Budget entsteht.
Die Warmmiete setzt sich aus Kaltmiete, den effektiven Nebenkosten und Zusatzkosten wie Internet oder Stellplatz zusammen; fehlt eine konkrete Nebenkostenvorauszahlung, schätzt der Rechner sie über Wohnfläche und Heizungsart.
Aus der Warmmiete pro Quadratmeter und der Belastungsquote zum Einkommen lässt sich ablesen, ob eine Wohnung wirklich günstig ist oder nur bei der Kaltmiete günstig wirkt.
So werden Angebote mit unterschiedlicher Heizungsart auf einer gemeinsamen Kostenbasis vergleichbar.
Hilfreich ist dabei die Unterscheidung zwischen warmen und kalten Nebenkosten: Zu den warmen zählen Heizung und Warmwasser, also die verbrauchsabhängigen und damit stark schwankenden Posten.
Die kalten Nebenkosten umfassen unter anderem Grundsteuer, Müllabfuhr, Gebäudeversicherung, Hausreinigung und Aufzug und bleiben vergleichsweise stabil.
Weil vor allem die warmen Kosten von Bausubstanz, Dämmung und Energieträger abhängen, kann dieselbe Kaltmiete je nach Objekt zu sehr unterschiedlichen Gesamtbelastungen führen — genau das macht der Rechner sichtbar.